CH98799A - Flächengebilde aus Fasern. - Google Patents

Flächengebilde aus Fasern.

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CH98799A
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Inventor
Besso Michele Angelo
Habicht F Paul
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Besso Michele Angelo
Habicht F Paul
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    • DTEXTILES; PAPER
    • D21PAPER-MAKING; PRODUCTION OF CELLULOSE
    • D21HPULP COMPOSITIONS; PREPARATION THEREOF NOT COVERED BY SUBCLASSES D21C OR D21D; IMPREGNATING OR COATING OF PAPER; TREATMENT OF FINISHED PAPER NOT COVERED BY CLASS B31 OR SUBCLASS D21G; PAPER NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • D21H5/00Special paper or cardboard not otherwise provided for
    • D21H5/26Special paper or cardboard manufactured by dry method; Apparatus or processes for forming webs by dry method from mainly short-fibre or particle material, e.g. paper pulp
    • D21H5/265Treatment of the formed web
    • D21H5/2657Consolidation
    • DTEXTILES; PAPER
    • D21PAPER-MAKING; PRODUCTION OF CELLULOSE
    • D21HPULP COMPOSITIONS; PREPARATION THEREOF NOT COVERED BY SUBCLASSES D21C OR D21D; IMPREGNATING OR COATING OF PAPER; TREATMENT OF FINISHED PAPER NOT COVERED BY CLASS B31 OR SUBCLASS D21G; PAPER NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • D21H25/00After-treatment of paper not provided for in groups D21H17/00 - D21H23/00

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  • Treatments For Attaching Organic Compounds To Fibrous Goods (AREA)
  • Nonwoven Fabrics (AREA)
  • Chemical Or Physical Treatment Of Fibers (AREA)

Description


  Flächengebilde aus Fasern.    Gegenstand vorliegender Erfindung ist'  ein Flächengebilde aus wirr     durcheinander-          liegenden    Fasern, die nur an ihren Berüh  rungsstellen, also in der Regel nur auf einem  relativ kleinen Teil ihrer Längenausdehnung  fest     aneinanderhaften.    Ein so beschaffenes       Fasergebilde    verträgt relativ grosse Biegun  gen und Verzerrungen, ohne zerstört zu     wer-          den;    es könnte am ehesten als ein wieder  holtes scharfes Biegen und -erziehen vertra  gendes Papier bezeichnet werden.  



  Das Gebilde kann beispielsweise ein  Schleier aus Baumwollfasern oder andern       Zc@llulosefasern    sein; .der Zusammenhang der  Fasern kann dadurch herbeigeführt sein, dass  die Fasern     mittelst    einer die Zellulose auf  lösenden Flüssigkeit (z. B. Kupferoxyd  ammoniak; wasserfreie Essigsäure, mit Bei  mengungen, die deren Einwirkung, wie be  kannt, zu     beschleunigen    vermögen, eventuell  nach     vorgängiger    aufschliessender Behand  lung der Fasersubstanz, wobei die auch im  nassen Zustande eine ansehnliche Festigkeit  bewahrende     Azetylzellulose    entsteht) aufge  weicht und an den Kreuzungsstellen mitein  ander verschweisst wurden.

   Der Aufwei-         chungsprozess    der Zellulose verläuft nämlich  langsam, so dass die Fasern ihre Gestalt lang  beibehalten; werden sie in diesem Zustande  in ganz dünner Schicht     aufeinandergestreut,     so sind die Kreuzungsstellen, an welchen sie  miteinander sich verbinden können, jeweils  in der Regel nur kurze Teile der Gesamtlänge  jeder Faser.

   Nach Anwendung eines Fixier  vorganges (Neutralisation oder Verdunstung  des Lösungsmittels, eventuell Einwirkung  von Ameisensäure oder Formaldehyd, mit  aus der Industrie der künstlichen Seiden be  kannten Wirkungen) wird das Gebilde den  nötigen Zusammenhang besitzen, um mit Was  ser, Seifenwasser     etc.    gewaschen werden zu  können und dabei doch weitgehende Dehnun  gen und Biegungen ertragen zu können, ähn  lich wie ein Gewebe.  



  Ein Ausführungsbeispiel des Verfahrens,  mit der dabei zur Verwendung kommenden  Einrichtung, bei welchem automatisch eine  homogene Schichtung erzielt wird, ist nach  folgend erläutert.  



  Es kann in einem Raume, dessen     obere     Begrenzung durch ein feines Sieb z. B. ein       Papiermaschinensieb)    gebildet wird, das Fa-           sermaterial    durch mit irgendwelchen zweck  entsprechenden Mitteln     erzeugte        wirbelnde     Luftströmungen suspendiert erhalten werden,  während oberhalb des Siebes mit Hilfe  irgendwelcher zweckentsprechender Mittel  die Luft     abgesaugt    wird.

   Die Fasern werden  -von der dem Sieb zuströmenden Luft mit  genommen werden, bis sie sich am Siebe, eine  ungefähr gleichmässig dicke Schicht bildend,       i        angelaz-,        gert        haben.        Der        Vorgang        der        An-          lagerung    wird aufhören, wenn an jeder Stelle  des Siebes die aufsteigende Luftströmung  (die bei dem Belegen des Siebes immer lang  samer wird) das Gewicht der einzelnen Faser  nicht mehr zu tragen vermag.  



  Auf das so     an    .dem Siebe gebildete und  an ihm hängende Fliess kann nun die Lösungs  flüssigkeit in feinen Tropfen aufgespritzt  werden oder durch Rollen Punkt- oder strei  fenweise     aufgedruckt    werden, wobei sich die  sehr schmal zu denkenden Streifen zu Ma  schen kreuzen können mit einer Maschen  weite, die vorzugsweise etwas grösser ist als  die mittlere Faserlänge. Das Ausbreiten der  Flüssigkeit durch Kapillarität, welches der  Lokalisation der Klebewirkung zuwiderläuft,  kann dadurch vermieden werden,     rlass    eine  die     Faser    nicht lösende Flüssigkeit, die sich  mit der lösenden nicht mischt (z.

   B. ein Öl)       deichzeitig    mit der lösenden Flüssigkeit in  den Zwischenräumen     aufgebracht    wird.  



  Es kann aber     mich    die lösende Flüssig  keit in Nebelform auf .die in     der    bewegten  Luft suspendierten Fasern zur Wirkung ge  bracht werden, indem man in den Faserraum  lösende     Flüssigkeit    zerstäubt. Die Einrich  tung hierzu kann beliebiger Art sein.

   Die  Mengenverhältnisse     sind        zweckmässigerweise     so zu wählen, dass die Fasern     aufgeweicht     werden, das Gesamtvolumen der     -,in    .den Fa  sern     adhärierenden        Flüssigkeitsschichte    je  doch klein ist im Vergleich zum Gesamt  volumen der     Zwischenräume    des Fliesses.     Da-          durch        soll    erreicht werden, dass die Fasern nur  an den     Kreuzungsstellen    aneinander haften       bezw.    miteinander verschweisst werden;

   dort  hin wird sich nämlich durch die     Ka.pillaritäts-          Zvirkung    die Flüssigkeit zusammenziehen.    Statt mit einer .die     Fasersubstanz    aufweichen  den Flüssigkeit können die Fasern auch     mit,          einem    leicht flüssigen, später hart werdenden  Klebestoff überzogen     bezw.    behandelt wer  den, beispielsweise mit einer verdünnten  Zellulose- oder     Zelluloseestherlösung,        welche     noch einen Überschuss an     lösenden    Stoffen  enthalten kann.

   Auch in diesem Falle wer  den     .also    die     Fa,sprn    in der Regel nur auf  kurzen Teilen ihrer Länge     aneina.nderhaften.     



  Es können auch Fasergebilde direkt in  der zur     Verwendung    geeigneten Gestalt, z. B.  eines Kleidungsstückes, hergestellt werden,  indem dem Sieb die entsprechende Gestalt  begeben wird, entsprechend dem bekannten  Verfahren zur Herstellung von Filzhüten.

Claims (1)

  1. <B>PATENTANSPRÜCHE:</B> I. Flächengebilde aus wirr durcheinander liegenden Fa"ern. die nur an gegenseiti gen Berührungspunkten, also in der Re gel nur auf einem geringen Teil ihrer Längenausdehnung, fest a.neina.n.derhaf- ten. 1I. Verfahren zur Heisstellung eines Faser- gebil.des nach Patentanspruch I.
    bei wel- ,ehem die Fasern durch Luftströmungen suspendiert gehalten werden und an ein Sieb, hinter welchem die Luft einen ge ringeren Druck aufweist als im Faser raum, angesaugt werden, und wobei eine Flüssigkeit, die das Aneina.nderhaften der Fasern herbeiführen -soll, an die Fa sern herangel)raclil, wird.
    <B>111.</B> Einrichtung zur Herstellung eines Faser gebildes nach Patentanspruch I, gemäss dem im Patentanspruch II gekennzeich neten Verfahren mit einem Raum, wel cher durch ein Sieb begrenzt wird, mit Mitteln, um die Fasern in diesem Raume aufzuwirbeln, weiterhin mit Mitteln, 11111 eine Druckdifferenz zwischen dem ge nannten Raum und dem Gebiet hinter dem,Sieb herzustellen, sowie mit Mitteln, um eine das Aneinanderhafien der Fa sern bewirkende Flüssigkeit an die Fa sern heranzubringen.
    UNTERANSPRÜCHE: 1. Fasergebilde nach Patentanspruch I, bei welchem die Fasern an Kreuzungsstellen miteinander verschweisst sind. 2. Fasergebilde nach Patentanspruch I, bei welchem die Fasern an Kreuzungsstellen miteinander verklebt sind. 3. Verfahren gemäss Patentanspruch II, bei welchem eine das Aneinanderhaften der Fasern herbeiführende Flüssigkeit in den Faserraum zerstäubt wird. 4. Verfahren gemäss Unteranspruch 3, bei welchem die das Aneinanderhaften der Fasern herbeiführende Flüssigkeit als Klebemittel wirkt. 5.
    Einrichtung gemäss Patentanspruch III, zur Herstellung von nicht ebenen flä chenhaften Gebilden, gekennzeichnet durch ein der Gestalt des herzustellen den Gebildes entsprechend geformtes Sieb.
CH98799D 1923-01-12 1923-01-12 Flächengebilde aus Fasern. CH98799A (de)

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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE964921C (de) * 1952-09-23 1957-05-29 C H Dexter & Sons Inc Verfahren zur Herstellung von duennen, weichen, saugfaehigen, poroesen Faserstoffbahnen geringer Dichte

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE964921C (de) * 1952-09-23 1957-05-29 C H Dexter & Sons Inc Verfahren zur Herstellung von duennen, weichen, saugfaehigen, poroesen Faserstoffbahnen geringer Dichte

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