CH98757A - Spundverschluss, insbesondere für fassweisen Transport und Ausschank sterilisierter Getränke. - Google Patents
Spundverschluss, insbesondere für fassweisen Transport und Ausschank sterilisierter Getränke.Info
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Description
Spundverschluss, insbesondere für fassweisen Transport und Ausschank sterilisierter Getränke. Der fassweise Transport und Ausseliank sterilisierter Flüssigkeiten, wie zum Beispiel sterilisierter Obst- und Traubensäfte, bietet insbesondere deshalb Schwierigkeiten, weil die sterilisierte Flüssigkeit nach dem Ein füllen in das Fass sofort luftdicht abgescblos- sen werden muss und nicht mehr direkt mit der Aussenluft in Verbindung kommen darf., vwenn sie nicht verderben soll.
Gegenstand der vorliegenden Erfindung ist ein Spundverschluss, welcher es ermög licht, diesen Bedingungen naehzukommen.
Auf der beiliegenden Zeichnung sind zwel Ausführungsbeispiele des Erfindungs gegenstandes dargestellt. Es zeigen- Fig. 1 einen Vertikalschnitt des ersten Beispiels, Fig. 2 einen Horizontalschnitt desselben <B>in</B> nach der Linie A-A von Fig. 1, Fig. 3 einen Vertikalschnitt des zweiten Ausführungsbeispiels.
Die dargestellten Verschlüsse besitzen eine mit Innen- und Aussengewinde versehene Büchse 1, zum Beispiel aus Eisen, die mit dem Fass verschraubt wird und in die ein Ein- satz, zum Beispiel aus Messing, einaeseliraubt ist. Bei dem Beispiel der Fig. 1 und 2 sind in dem E, insatz 2 zwei durchgehende Boli- rungen 3 bezw. 4 vorhanden. In das äussere Ende der Bohrung<B>3</B> ist eine Stopfbüchse mit Packung 5, zum Beispiel aus Gummi ringen bestehend, und eine Brille 6 zum Ein schrauben eingesetzt, Diese Stopfbüchse dient zum dichten Aufsetzen eines an sieh bekannten Ablassspundes 7 mit Flüssigkeits- versehluss, der mit keimtötender Flüssigkeit, zum Beispiel reinem Alkohol, gefüllt wird.
Das innere Ende der Bohrung<B>3</B> mündet in einem düsenartigen Einsatz<B>8</B> aus, wo es durch einen Ventilkörper 9 abschliessbar ist. 10 ist eine Einlage im Ventilkörper behufs Erreichung eines guten Abschlusses. Der Veiltilkörper 9 sitzt an einem Ende des zwei- arm#gren Hebels<B>11,</B> weicher mittelst des Zapfens 12. an einem Stutzen<B>1.3</B> des Ein- sat7es 2 drehbar gelagert ist. Am andern Ende des Ventilhebels 11 greift, die Ventil spindel 14 an, welche durcli die Bohrung 4 des Einsatzes hindurcligeführt ist.
Sie steht unter dem Einfluss der Druchfeder <B>15,</B> wel- ehe bestrubt ist, das Ventil geschlossen zu halten. Das obere EI nde der Ventilspindel ist init Gewinde versehen und greift in eine Mutter 16 ein, die im übrigen lose drehbar im Obern Teil der Bohrung 4 ang eordnet ist. Eine durch eine durchbohrte Schraube li und Packung 18 gebildete Stopfbüchse sorgt für gute Abdielilung der Spindel 14 nach aussen. Durch Drehung der Mitter 16 im elntspreehenden Sinne kann die Ventilspindel gehoben und das Ventil 8, 9 geöffnet wer den, indem sieh dabei die Mutter 16 gegen ihre Unterlage stützl, weleh letztere durch die Schraube 17 oder eventuell einen Absatz der Bohrung 4 gebildet sein kann.
Der Verschluss kann in folgenider Weise zum Transport und für Atusselltillk sterili sierter Getränke verwendet werden: Die Verschlussbüchse 1 wird in das Fass eingesehraubt; nachher wird das Fass, wie itblieli, erhitzt und mnit dem noch heissen ste rilisierten Getränk gefüllt. Ist dies geselle ben, so wird der Verschlusseinsatz 2 1 nit schlossenem 'Ventil 8, 9 einggesehraubt. In ulesem Zustande ist der Fassinrilialt voll der Ausseriluft völlig abgeschlossen. Es hann iiiiii der init Alkoliol gefüllte Aufsatz 7 ein gesetzt uind mittelst der Stoipfbfiehise 5, 6 abgediclhlet werden, ohne dass hierfür der Verschluss geöffnet zu werden braucht.
Wird jetzt durch Drehen der Schraube 16 Ventil geöffnet, so hann das Fass angezapft wverden, ohne dass bei der Entnahme die nachströmende Luft für den Fassinhalt ver- derbliult wird, da sie durch den Aufsatz i zuströmien muss und dadurch keimfrei wird.
Für den Transport wird durch Loehern der Sehraube IC6 und dadurch erfolgende Entspannung der Feder 15 das Ventil 8, 9 gleselllossen lind hierauf der Aufsatz 7 ent fernt. Ebenso können die Stopfbüchsbrille 6 und Packziingr 5 herausuenomnien werden. Das Fass hann nun unbehindert transportiert. zum Beispiel, wie üblich, auch gerollt werden, cla wesentlieh vorstellende Teile nicht vor- bindein sind.
Amn Bestimmungsort kann cdann der Auf satz 7 oder ein ähilinlieller, wie bereits be- schrieben, wieder eingesetzt, hierauf das Ventil geöffinet und das Fass aligezapft wer den, ohne dass der Inhalt in direkte Berüh rung mit der Aussenluft kommt, so dass ein Verderben desselben, beziehungsweise eine Gärung, nicht zu erwarten ist. Sollte aus- nahinsweise eilte solehe eintreten, so kann eintretender innerer Überdriielik sich durch den Aufsatz 7 ausgleichen, olilne einen nach teiligen Einfluss auf das Fass auszuüben.
Die Abdiehtung gegen aussen ist einer seits infolge der verhältnismässig kleinen Absehlussfläche am Ventilsitz. anderseits in folge der Möglichkeit der Verwendung voll St opfbüeliseii eine sehr gute, was für steri lisierte Flüssigheilen, insbesondere auch während ihres warinen Zustandes, von aus sehlaggebender Bedeutung ist.
Bei dem in Fig. 3 dargestellteii Aus führungsbeispiel ist die zum Einsetzen des Aufsatzes 7 bestimmte Bolirung 3' nicht durchgehend, sondern stellt innerhalb des Einsatzes 2' durch einen Kanal 20 mit der Bohrung 4' für flie Ventilspindel 14' in Ver bindung. Diese trägt direkt den Ventil körper 21, welcher das düsenförmige Ein satzstück 8' abschliesst. Die Ventilspindiel stellt unter dem, Einfluss der Druelkfecler die den Ventilkörper auf seinen Sitz zu pressen strebt. Durch, eine Sehraabe 23 kann. die Ventilspindel niedergedrückt werden, so dass das Ventil offen gehalten wird. Packung 24 dielitet die Ventilspilidel naell aussen ab.
Die Gebr"tuehs-u-ei,4e ist dieselbe wie oben beschrieben.
Obschon der Verschluss insbesondere für den genannten Zweck geeignet.ist, kann er doch auch Verwendung finden für andere Zweeke, zum Beispiel zum Einleiten eine., CTases, insbesondere Kohleil.#-iiuire, in ein<B>Ge-</B> tränk, wobei die ',#topfbüehse <B>C</B> zum All- schluss der betreffenden Leitung- dienen kann.
Claims (1)
- <B>PATENTANSPRUCH:</B> Spundversehluss. insbeszondere für fag- weiseil Transport und Ausschank sterilisier ter Getränke, mit einem Kanal für die Zu- fuhr eines gasförmligen Mediums zur Ei r- änzung des Innendruckes beim Entnehmen von Flüssigkeit, in weichen ein Aufsatz zu diesem Zwecke auswechselbar eingesetzt werden kann, gekennzeielinet durch ein Ven til für den Abschluss dieses Kanals in Ver bindung mit Mitteln, um von aussen dessen Öffneii und Schliessen zu ermöglichen, der art,dass das Aufsetzen und Abnehmen des Aufsatzes ohne vorheriges Öffnen des Ven tils erfolgen und das letztere bei aufgesetz tem Aufsatz betätigt werden kann. UNTERANSPRÜCHE: 1. Spundverschluss nach Patentanspruch, ge kennzeichnet durch zwei Bohrungen, von denen die eine zum luftdichten Einsetzen des Aufsatzes dient und zu diesem Zwecke mit einer Stopfbüchse versehen ist, während die andere eine Ventilspindel enthält, die unter dem Einfluss einer auf Schluss des Ventils hinwirkenden Feder stelhit, jedoch von aussen derart verstell bar ist, dass sie das Ventil offen hält. 2.Spundverschluss nach Patentanspruch, um fassend eine mit dem Fass verschraub bare Büchse, einen in diese einschraub baren, zylindrischen Einsatz mit zwei in achsialer Riehtunog verlaufenden Ka nälen, eine in dem einen Kanal angeord nete, entfernbare Stopfbüchse zum Ein setzen eines Aufsatzes mit Abschluss durch eine keimtötende Flüssigkeit, eine an der Innenseite des genannten Einsatzes angeordnete, den Ventilsitz bildende Düse mit, einem Kanal, der mit dem Kanal für das Einsetzen des genannten Aufsatzes in Verbindung 'steht, einen Ventilhörper zum Abschluss der Düse, eine Ventil spindel, die in der zweiten Bohrung des Einsatzes geführt und mittelst Stopf büchse abgedichtet ist, eine Feder, wel- ehe auf die Ventilspindel derart einwirkt, dass sie das Ventil zu schliessen trachtet,und ein im Einsatz versenktes Schraub organ, mittelst welchem die Ventilspindel verstellt und das Ventil geöffnet und in geöffnetem Zustande festgestellt werden kann. 3. Spundverschluss nach Unteranspruch 52), dadurch gekennzeichnet, dass die Ventil- düise gleichachsig mit dem für den Auf satz bestimmten Kanal auf der Innen seite des Einsatzes angeardnet und dass der zum Abschluss der Düse dienende Ventilkörper am einen Arm *eines zwei armigen Hebels sitzt, der an der Innen seite des Einsatzes gelagert ist und an dessen anderem Arm die federbelastete Ventilspindel (14) angreift,deren äusse res Ende mit Gewinde 111 eine im Ein satz versenkte Mutter<B>(16)</B> eingreift, die sich gegen eine Unterlage stützt un:d durch deren Drelien die Ventilspindel gehoben und das #Tentil geöffnet und in dieser Stellung festgestellt werden kann.4. Spundverschluss nach Unteranspruch #9' dadurch gekennzeichnet, dass die Ventil düse gleichachsig mit der Ventilspindel auf der Innenseite des Einsatzes ange ordnet ist und ihre Bohrung durch einen im Einsatz N') angeordneten Querkanal <B>(20)</B> mit dem für den Aufsatz bestimm ten Kanal (3') in Verbindung steht, und dass der Ventilkörper am innern Ende der federbelasteten Ventilspindel (14) sitzt, deren äusseres Ende mittelst einer ver senkten Schraube<B>(23)</B> niedergedrückt und dadurch das Ventil geöffnet und offengehalten werden kann.
Applications Claiming Priority (1)
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| CH98757D CH98757A (de) | 1922-10-31 | 1922-10-31 | Spundverschluss, insbesondere für fassweisen Transport und Ausschank sterilisierter Getränke. |
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| CH (1) | CH98757A (de) |
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- 1922-10-31 CH CH98757D patent/CH98757A/de unknown
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