Maschine zum Bearbeiten von Zahnrädern oder andern Gegenständen mit mehreren zu bearbeitenden Teilen.
Die Erfindung bezieht sich auf eine Ma schine, auf welcher Zahnräder oder andere
Gegenstände mit mehreren zu bearbeitenden
Teilen rasch und genau ausgearbeitet werden können, und zwar so, dass gleichzeitig eine
Mehrzahl von zum Beispiel am Umfang des
Werkstückes in Abstand voneinander stehen den Teilen bearbeitet wird.
Die Zeichnung zeigt als Ausführungsbei spieT eine Maschine zum Bearbeiten von Stirnrädern ; doch ist die Anwendung einer
Maschine nach der Erfindung nicht auf diese spezielle Räderart beschränkt.
Fig. 1 ist eine Draufsicht auf die Ma schine,
Fig. 2 eine Endansicht ;
Fig. 3 ist eine teilweise Seitenansicht, um 180 aus der Ebere der Fig. 2 gedreht, und
Fig. 4 ist ein senkrechter Mittelschnitt ;
Fig. 5 ist ein senkrechter Schnitt nach der Linie 5-5 in Fig. 6,
Fig. 6 ein wagrechter Schnitt nach der gebrochenen Linie 6-6 in Fig. 5 ;
Fig. 7 ist eine teilweise Draufsicht auf die Werkzeugsteuerung ;
Fig. 8 ist eine Seitenansicht der in Fig. 7 ersichtlichen Teile ;
Fig. 9 ist ein Teilschnitt nach der Linie 9-9 in Fig. 7 ;
Fig. 10 ist eine Seitenansicht eines Ra derzuges,
Fig. 11 eine Draufsicht auf diesen Räder zug, unter teilweiser Darstellung des benach barten Rahmenteils der Maschine im Schnitt ;
Fig. 12 ist eine Endansicht des Räder zuges nach Fig. 10 ;
Fig. 13 ist ein Schnitt nach der Linie 13-13 in Fig. 4,
Fig. 14 ein Schnitt nach der Linie 14-14 in Fig. 4 ;
Fig. 15 ist ein senkrechter Teilschnitt einer abgeänderten Ausführungsform des Werkzeughalters ;
Fig. 16 ist ein senkrechter Schnitt durch das Wechselgetriebe, welches einen Teil des Räderzuges der-Fig. 10 bildet ;
Fig. 17 ist ein Schnitt nach der gebrochenen Linie 17-17 in Fig., 16
Fig. 18 ist ein Teilsehnitt nach der Linie 18-18 in Fig. 15 ;
Fig. 19 ist eine teilweise Schnitt darstellende Ansicht eines Spannwerkes, welches einen Teil des Räderzuges nach Fig. 10 bildet ;
Fig. 20 ist ein Teilschnitt durch dieses Spannwerk ;
Fig. 21 ist eine Einzeldarstellung einer Schutzvorrichtung zum Verhindern des Eindringens von Spänen in das Stossstangenlager.
In der Zeichnung bezeichnet 20 der ; Hauptmasehinenrahmen, in dem eine Rapt- antriebswelle 21 gelagert ist, die an einem Ende mit einer Kurbel 22 versehen ist.
Diese hat einen radialen Schlitz (in Fig. 2 punktiert), in dem einstellbar ein Kurbel- zapfen 24 befestigt ist. Die Einstellung gesehieht mittelst einer Stellschraube 25 von üblicher Form. Die Welle 21 soll durch einen Teil ihrer Kreisbewegung raseher angetrieben werden als während eines andern Teils. Zu diesem Zweeke ist an der Welle ein Tiurbel- arm 26 mit Rurbelzapfen 27 befestigt, der bei 29 durch eine Lenkstange 28 mit einem Zahnrad 30 verbunden ist, welches an einem Zapfen 31 am Rahmen 20 exzentrisch zur Achse der Welle 21 gelagert ist. Das Zahnrad 30 wird mittelst des Räderzuges 32 von einer Welle 34 (Fig. 12) angetrieben, die mit einem geeigneten Motor gekuppelt ist.
Der Kurbelzapfen 24 trägt eine Pleuelstange 35, die an einem Zapfen 36 drehbar ist, der am innern Ende mit einem Kopf 37 versehen ist, welcher in Flanschen 38 der Stossstange 39 greift. Der Zapfen 36 trägt eine Büchse 40, auf der die Pleuelstange 35 drehbar ist, während das Festklemmen des Zapfens durch Klemmuttern 41 erfolgt. Die Büchse 40 wird durch einen Stellkopf 42 gehalten, der mit einem Gewindeschaft 43 versehen ist, welcher durch'Muttern 44 gehalten wird, die mit einem Vorsprung 45 an der StoBstange in Anlage kommen. Die Anordnung ist so, dass die Lage des Stiftes 36 an der Stossstange 39 zu einem später beschriebenen Zweck genau einstellbar ist. Die StoBstange 39 (Fig.
13) geht senkrecht in einem Lager 46 am Rahmen 20 hin und her und trägt am obern Ende einen Dornaufnahmekopf 47, der den verjüngten Sehaft 48 eines Dornes 49 aufnimmt, auf welchem ein oder mehrere Werkstücke 50 aufgereiht sind (Fig. 4), und der Dornaufnahmekopf 47 bildet das obere Ende einer Spindel 51, welche in der Stossstange gelagert ist.
Am obern Ende des Rahmens 20 ist ein Sitz 60 konzentrisch mit der Achse der Spindel 51 vorgesehen, und in diesem Sitz ist ein Werkzeughalterkopf 62 angebolzt, auf dem ein Ring 63 gelagert ist, der mit Aussen z#hnen 64 versehen ist. Geeignete Kugellager
65 und 66 dienen zur drehbaren Lagerung dieses Ringes. Dieser Ring ist mit einer
Gruppe von Führungsstücken 67 versehen. welche Führungsflächen 68 haben, gegen die die Aussenenden der Werkzeugstähle 69 anliegen. Jedes Führungsstück 67 ist ferner mit einer Rückzugfläehe 70 versehen, gegen welche ein Stift-71 des Werkzeugstahls 69 anliegt.
Einen Teil des Werkzeughalterkopfes 62 bildet ein Ring 72. in dem am Umfang eine Gruppe von Werkzeuglagern 73 vorgesehen ist, welche sich nach dem dargestellten Beispiel radial durch den Ring 72 erstrecken. Jedes Lager besitzt dabei ein Paar konvergierende obere Führungsfläehen Fig.
18), welche den entsprechend geformten Rücken jedes Werkzeugstahls 69 aufnehmen und führen. Der Werkzeugstahl ist an seinem Arbeitsende entsprechend gesehliffen.
Für die Praxis hat es sich vorteilhaft erwiesen, das Arbeitsende eines Teils der Werkzeugstähle als Schruppstähle zu sehleifen und einen Teil als Schlichtstähle, unter wechselweiser Anordnung der beiden Stahl formen.
Wie insbesondere aus den Fig. 4 und 5 ersichtlich, werden die Stähle 69 an ihren Lagern durch einen Klemmring 75 gehalten. welcher gegenüber jedem Stahl mit Gewinde- druckstiften 76 versehen ist, die nach der Einstellung durch Gegenmuttern 77 in ihren Lagern festgehalten werden. Durch die Ringe 72 und 75 gehen versebiedene Bolzen 78, deren unteres Ende mit Gewinde und einer Illemmutter 79 versehen ist, die sich gegen den Klemmring 75 anlegt. An jeder Mutter 79 ist ein Arm 80 angeschlossen, der in Winkeln einstellbar auf einem Segment 81 mittelst Bolzen 82 festklemmbar ist.
Das
Segment 81 dreht sich um einen Bolzen 78 und ist mit Zähnen 83 (Fig. 6) versehen, welche mit der Innenverzahnung eines gezahnten Ringes 84 in Eingriff stehen, der in Lagern 84 des Rahmens 20 gelagert ist.
Der Ring 84 ist mit Aussenverzahnung
85 versehen, die in einem Segment 86 ein greift, das an einem bei 88 am Haupt rahmen drehbaren Hebel 87 sitzt. Der Hebel 87 hat einen Arm 89, der am Aussenende einen einstellbaren Druckknopf 90 ir6,, zt, der gegen eine Stange 91 mittelst einer Feder 92 gehalten wird. Die Stange 91 wird absatzweise mittelst einer ringförmigen Hub- scheibe 93 (Fig. 4) hin-und herbewegt, die an dem Zahnrad 30 sitzt. Die Anordnung ist so, dass der Ring 84 absatzweise hin-und herbewegt wird und durch die Segmente 81 und Muttern 79 entsprechend absatzweise den Klemmring 75 gegen die Werkzeugstähle 69 drückt.
Die Stahle 69 werden absatzweise gegen das Werkstück vorbewegt und nach jedem Schnitt werden sie kurz zurückgezogen, damit das Werkstüclç in die Anfangsstellung an den Stählen vorbei zurückgebracht werden kann. Diese Bewegung geschieht mittelst eines allmählichen Vorschubes des Führungsringes 63 und aufeinanderfolzende Zurück- bewegungen dieses Ringes. Zu diesem Zweeke steht das Zahnrad 64 mit einem Trieb 95 in Eingriff, welches im Werkzeugkopi 62 gelagert ist und mit einem ebenfalls in diesem Werkzeugkopf gelagerten Trieb 96 in Eingriff steht. Mit diesem in Eingriff steht ein Zahnsegment 97, das auf einem Zapfen bei 98 drehbar ist und einen Arm 99 mit Rolle 100 hat, die mit der Vorschubscheibe 101 in Anlage steht.
Das Segment 97 hat einen Arm 102, an dem eine Feder 103 angreift, welche die Rolle 100 in $ontakt mit der unrunden Scheibe 101 hält. Der Zapfen 98 ist exzentrisch in einer kurzen Kurbel 104 befestigt, die an der Schwingwelle 88 sitzt, auf welcher. der Arm 87 frei drehbar ist. Am untern Ende der Schwingwelle 88 unter dem Arm 87 (Fig. 8 ist ein Arm 105 an der Schwingwelle 88 befestigt), der am Aussen- ende mit einem Druckknopf 106 versehen ist, mit dem eine Stange 107 in Anlage steht, die mittelst einer unrunden Scheibe 108 am Trieb 30 gegen den Druckknopf gehalten wird.
Infolge dieser Anordnung bewirkt eine Vorwärtsdrehung der unrunden Scheibe 101 in Richtung des Pfeils in Fig. 7 eine Vor wärtsschwingung des Segmentes 97 in der Richtung des auf diesen eingezeichneten langen Pfeils, während eine absatzweise Schwingung der Welle 88 durch den Riick- gang des Armes 105 in der Richtung des am obern Ende desselben in Fig. 7 eingezeichneten Pfeils den Kurbelzapfen 98 verschiebt, und zwar in Fig. 7 nach aufwärts, so dass das Zahnsegment 97 sich dann um die Rolle 100 als Stützpunkt dreht und eine verhältnismäBig kurze Rückwärtsbewegung veranlasst, welche entsprechend eine Rück- wärtsdrehung der Zahntriebe 96 und 95, sowie des Führungsringes 63 bewirkt.
Hierdurch erfolgt mittelst der Führungsflächen 70 und 71 eine kurze Zurückbewegung der Sttihle 69. Der Betrag dieser Zurück- ziehung der Stähle ist, wenn man nur die Bewegung des Kurbelzapfens 98 berücksich- tigt, grösser als das f#r die Werkzeugst#hle notige Spiel, damit die Wiedervorbewegung des Stahls. für die nächste Schneidoperation wahrend der Dauer der Zurückziehung des Stahls erfolgen kann.
Dies wird dadurch erreicht, dass der Hebel 105 mit einem Arm 109 versehen ist, welcher an versehiedenen Punkten. seiner Länge Locher zum Anschliessen einer Gelenkstange 110 hat, die anderseits mit einem Klinkenhebel 111 verbunden ist, der eine Klinke 112 trägt und auf der Welle der Vorschubscheibe 101 gelagert ist. Diese Welle trägt ein Schaltrad 113, mit welchem die Klinke 112 zusammenwirkt.
Die Anord nung ist eine solche, dass nach vollendeter Rückziehungsbewegung des Segmentes 97 durch die Vorschubscheibe 101 das Segment 97 um den Kurbelzapfen 98 vorwärts schwingt, worauf letzterer, sobald er mittelst der Feder 114 bei Freigabe der Spange 107 von der unrunden Seheibe 108 in seine Regel- stellung zur#ckkehrt, das Segment 97 um die Rolle 100 als Stützpunkt sehwingt und hierdurch auch den Führungsring 63 vorwärts dreht, so dass die versehiedenen Werkzeug- stähle 69 gleiehzeitig in die neue Arbeits- stellung gelangen.
Es ist anzumerken, in Verbindung mit der Vorrichtung zur Regelung der Werkzeug- stähle dass die R#ckziehungsbewegungen zwangsläufig sind, währenddieVorwärts- bewegungen kraftschlüssig durch die ver schiedenen Federn 92, 103 und 114 bewirkt werden.
In Fig. 15 ist eine abgeänderte Ausfüh- rungsform zum Festklemmen der Stähle dar- gestellt, bei welcher die Segmente 81, die Klemmuttern 79 und die Zubehörteile fortfallen, und bei dieser Ausführungsform ist der Klemmring 75# lose auf dem Grundring 72 mittelst Bolzens 115 in Stellung gehalten.
Ein Klemmring 116 ist mit Gewinde 117 in einem Ring 118 eingeschraubt. der an dem Werkzeugkopf 63 mittelst Bolzens 119 be festigt ist. Der Ring 116 hat eine Innen verzahnung 85#. welche mit dem Segment 86 in Eingriff steht. Ein Kranz von Lager- kugeln 120 ist zwischen dem Ring 116 und dem Ring 75# eingeschaltet. so dass der Druck des Ringes 116 auf den Klemmring 75# mit- telst der Kugeln iibertraoen wird nnd hierdurch in hohem MaBe die Möglichkeit einer Klemmung zwischen beiden Ringen verh#tet ist.
Bei dieser Anordnung bewirkt die Dre- hung des Ringes 116 infol. n-e des Gewindes 117 wechselwelse ein Losen und Festziehen des Ringes 75' in bezug auf die Stahle 69.
Das Schneiden erfolzt w#hrend der Auf- w#rtsbewegung der Stossstange 39, so dass der verjüngte Schaft 48 des Dornes dauernd in seinen Sitz gedrückt wird. Um den Dorn aus dem Kopf 47 zu entfernen, ist ein Auswerfer 121 vorgesehen, der durch die Spindel 51 geht, so da# er gegen den Schaf t. 48 trifft. Dieser Auswerfer 121 ruht auf einem Hebel 122, der durch eine Gelenkstange 123 mit einem Fusshebel 121 verbunden ist, der in geeigneter Stellung am Rahmen 20 angeordnet ist, um von der Trittplatte 1. 25 aus betätigt zu werden.
Beim Schneiden der Werkzeuge für die vorliegende Maschine würde es aus wirtschaftlichen Gründen nicht praktisch sein, eine Mehrzahl vollständig gleicher Werkzeuge herzustellen, sondern jeder Stahl erhält kleine charaltteristisehe Untersehiede gegen#ber den andern St#hlen eines Satzes.
Wenn dann mit der fortsehreitenden Bearbeitung das Werkstück fortwäh- rend absatzweise gedreht wird, so arbeitet jeder Stahl in einem regelm##gen Zyklus an jeder aufeinanderfolgend dargebotenen Werk- stückfläche, so dass bei einer vollständigen Umdrehung des Werkst#ckes am Ende der Bearbeitung jeder Stahl an dem fertigen I'rodukt die Spuren seiner besonderen Ge- staltung zurückgelassen hat. Es sind daher Vorkehrungen getroffen, das Werkstück mit der fortschreitenden Arbeit absatzweise vorzuschalten. wodurch das fertige Produkt den höehsten Grad von Genauigkeit erreicht.
Am nntern Ende der Spindel 51 ist ein halbzylindrisehes Querhaupt 130 vorgesehen, welches in einer zylindrischen B#chse 131 links gleitbar ist, die ihrerseits in einem La yer 132 am Hauptrahmen gelagert ist. In der zylindrischen Büchse 131 ist eine Scg :- mentführung 133 befestigt, welche das balb- Kylindrische Querhaupt 130 erg#nzt. so dass # dieses mit der Stossstange 39 frei hin-und herbeweglich ist, w#hrend es gleichzeitig um die Achse der Sto#stange durch Drehung der B#chse 131 drehbar ist.
Mit dieser B#chse ist ein Schneckenrad 131 verbunden, das durch eine Schnecke 135 (Fig. 11) seinen Antrieb erh#lt. Diese Schnecke 135 erhält ihre Drehung durch ein Wechselr#dergetriebe 136-139 mittelst eines Eapselrädergetriebes 140,141 bekannter Form, weIches seinerseits durch einen Räderzug 142-147 von der Motorwelle 148 aus getrieben wird (Fig. 12).
Wenn es eriorderlich ist, ein tinketzahn- rad zu schneiden, bei welchem die Zähne des einen Teils eine genaue Winkelstellung zu denen des andern Teils haben müssen, ist es nötig, eine Vorkehrung zu treffen, dass das Werkstück gegenüber den Stählen in einem genauen Winkel eingestellt wird, nachdem die Zähne des ersten Teils fertiggeschnitten sind. Zu diesem Zwecke haben der Spindelkopf und der Dorn ineinandergreifende Teile, welche genau ihre gegenseitige Winkellage, sowie die Winkellage zu den Stählen bestimmen. Die Spindel muss dann genau in dem bestimmten Winkel gegenüber den Stählen eingestellt sein, und zu diesem Zwecke dient die in Fig. 16 auf der linken Seite dargestellte Vorrichtung.
In diesem Falle ist die Schnecke 135', welche der Schnecke 135 der andern Figuren entspricht, nicht unmittelbar auf der Welle aufgekeilt, sondern sitzt auf einer losen Biichse und ist mit einem Flansch 150 verbunden, welcher mit Zahnringen 151 versehen ist. Auf der Welle sitzt mit Feder und Nut in Verbindung ein Flansch 152 mit einer Ringverzahnung 153, welche den Zäh- nen des Ringes 151 gegenüber steht und be ziiglich der Zähnezahl von der des Zahnringes 151 nach oben oder unten abweicht, wobei der Unterschied vorteilhaft einen Zahn beträgt. Zwischen diesen beiden Sätzen von Zähnen 151 und 153 sitzt eine gezahnte Sperrscheibe 154, welche auf der Welle gelagert ist. Der Flansch 152 und die Scheibe 154 können gegen den Flansch 150 mittelst Muttern 155 gedreht werden.
Wenn eine bestimmte, kleinere Winkeleinstellung der Spindel 51 erfolgen soll, werden die Muttern 155 gelockert und der Flansch 152 gerade so weit zurückgezogen, dass sich die Sperrscheibe 154 drehen läBt. Diese Scheibe wird dann in einem Winkelabstand entsprechend einem Zahn des Flanches 152 oder erforderlichenfalls mehrerer Zähne gedreht und dann die Teile wieder zusammengeklemmt. Für eine gröBere Verstellung wird die Scheibe 154 vom Flansch 150 zurückgezogen, worauf dieser Flansch und mit ihm die Schnecke 153 um das gewünschte Mass gedreht werden kann, so dass man annähernd die gewünschte Stellung der Spindel 51 erhält.
In den Fig. 16 und 17 ist eine etwas ge änderte Ausführungsform des Geschwindig keitswechselgetriebes dargestellt. Die Rader 136'bis 139'entsprechen denen 136 bis 139 des Räderzuges der Fig. 11. Die Räder 137' und 138'sind die Wechselrader, welche durch einen Zapfen 160 gehalten werden, der in einem geschlitzten Arm 161 gleitbar ist, der drehbar auf der Welle 162 sitzt, auf welcher die Schnecke 135'mittelst Büchse läuft. Der Zapfen 160 ist längs des geschlitzten Armes 161 mittelst einer Mutter feststellbar. Am Arm 161 ist ein Schneckenrad 163 befestigt, welches mit einer Stellsehneeke li64, einer Kurbelwelle 165 in Eingriff steht.
Das AuBenende des Armes 161 ist mit Klemmbolzen 166 versehen, die durch einen bogenförmigen und T-formigen Schlitz 167 in der Führung 168 gehen.
Um den Werkzeugkopf 62 genau konzentrisch mit der Spindel 51 einzustellen, ist er genau in die zylindrische Innenfläche eines Ringes 170 eingepasst, welcher mittelst Schrauben 171 in der Ausnehmung 60 genau zentrisch zur Spindel 51 ausgerichtet werden kann (Fig. 4 und 15).
In Fig. 19 ist ein Spannwerk dargestellt, das zu gegebener Zeit in nachstehend beschriebener Weise die Vorwärtsdrehung der Spindel 51 unterstütst, An dem Schnecken- rad 134 ist ein Stirnrad 180 angeordnet, das mit einem ebensolchen 181 einer Büchse 182 in Eingriff steht, die in einem Lager 183 des Hauptrahmens angeordnet ist. In der Büchse 7. 82 ist eine Welle 184 mit Zahntrieb 185 gelagert, das in ein anderes Zahntrieb 186 eingreift, welches auf einer ständig umlaufenden Welle 187 sitzt, die durch einen beliebigen geeigneten Räderzug von der Hauptantriebswelle der Maschine aus angetrieben wird. Die Büchse 182 und die Welle 184 sind durch eine Feder 188 verbunden, die eine gegenseitige Drehung beider Teile ge stattet.
Während der Zeiten, zu denen das Eapselräderpaar oder ein ihm gleichwertiges Getriebe das Trieb 134 in einer gewünschten Winkelstellung h#lt, dreht sich nichtsdestoweniger die Welle 184 st#ndig weiter und speichert in der Feder 188 bis zu dem Zeitpunkt Energie auf, bei welchem das Eapsel- räderpaar ausgelöst wird, die aufgespeicherte Energie in der Feder 188 frei wird und mittelst des Getriebes 181 und 180 die Vor wärtsdrehung der Spindel 51 unterstützt.
Es ist leicht zu verstehen, dass die eben be seliriebenen Teile zweckm##ig so berechnet werden, daB die Spannung der Feder 188 zum Vorw#rtsdrehen des Triebes 181 gerade dann vollständig ausgegeben Ist, wenn die Teile ihre Endstellung wieder erreicht haben oder kurz vorher, so dass diese Teile nicht zu plut- lich und mit Stoss in die neue Stellung ge- bracht werden.
Ferner ist zweckmässig, die Bewegung der Welle 187 so zu bemessen, dass die während jeder Stillstandsperiode des Triebes 134 aufgespeicherte Kraft in der folgenden Periode der Vorwärtsdrehung des Triebes 134 ausgenutzt wird, das hei#t, mit andern Worten, die Bewegung der Welle 187 wird eine solche, dass letztere, wenn sie dauernd auf die Spindel 51 wirken w#rde, diese um einen bestimmten Winkel in derselben Zeit drehen würde, als sich die Spindel aus einer Grenzstellung zu andern mittelst des absetzenden Getriebes bezw. Eapselräderpaares drehen würde.
Es ist wiinschenswert, wenn auch nicht unbedingt notwendig, das Eintreten von Spiinen in das obere Ende der Stossstangen- führung zu verhindern. Zu diesem Zwecke dient die in Fig. 21 ersichtliclie Vorriclitung.
Gemäss derselben ist am Ende der Stossstange ein Blechgeh#use 190 vorgesehen, dessen oberes Ende an der Innenkante eines Kegelringes 191 aus Gewebe oder anderem nach giebigem Material befestigt ist.
Ferner ist am obern Ende des Gehäuses 190 über dem Gewebe 191 ein weiteres Blechgehäuse 192 mit senkrechtem Ringflansch 193 vernietet. Das Aussenende des Gewebes 191 ist am obern Ende der Stossstangenführung 46 befestigt. An der Spindel 51 und mit dieser umlaufend ist ein Ring 194 befestigt, der an seiner Unterseite eine Nut hat für den Flansch 193 und einen Filz paelSungsring 195 trägt, welcher auf dem Flansch 193 uml#uft. An seiner Unterseite ist das Gehäuse 191 mit einer halbringformi- gen Wanne 196 versehen, welche das darunter liegende Getriebe vollständig abdeekt und vorteilhaft so geformt ist, dass die sich darauf ansammelnden Sp#ne von der Wanne durch das I)
l oder andere beim Sehneiden gebrauchte Bohrflüssigkeiten weggespült werden.
Die Wirkungswelse der Maschine mit der Variante nach Fig. 15 ist folgende : Angenommen, die Teile befinden sich in der Stellung der Fig. 4, in welcher sich die Spindel 51 ihrer obersten Stellung nähert und der Klemmring 75 fest auf die Werkzeugstähle 69 geklemmt ist.
In dem Augenblick, wo die Spindel ihren höchsten Punît erreicht, bewirkt. die ringförmige Hubscheibe 93, dass die Stange 91 das Segment 86 in dem Sinne schwingt, dass der Ring 116 gedreht wird, um den Klemmring 75 zu losen und damit die Werkzeugstahle 69 freizulassen. Sobald der Klemmring 75 gel#st ist, bewirkt die unrunde Scheibe 108, indem sie die Stange 107 bewegt, eine Schwingung des Armes 105, so da# die Schwingwelle 88 gedreht wird.
Auf diese Weise wirken die Hubscheibe 93 und der Arm 99, letzterer als ein um die Rolle 100, die an der Vorschubseheibe 101 einen Stützpunkt findet, bewegter Hebel, zur Veranlassung einer Rückwärtsdrehung des Führungsringes 63. Hierdurch zieht das Führungsstüek 67 dieses Führungsringes zwangs- weise den zugehörigen Werkzeugstahl 69 zu rüek, so dass die Bahn fiir die Abwärtsbewe- gung des Werkstückes 50 freigegeben ist.
Wenn das Werkstüek dann abwärts geht, dreht sich die Vorschubseheibe 101 vorwärts, sa dass das Segment 97 um seinen Drehpunkt in einer solchen Richtung schwingt. da# der Führungsring 63 sich um die richtige Strecke für die näehste Schneidbewegung vorwärtsdreht. Bei dieser Vorwärtsdrehung aber werden die Werkzeugstähle nicht bis an das Werkst#ck vorgeschoben und bleiben mit dieser ausser Berührung. Sobald indessen dag Werkstück bis unterhalb der Schneid- stähle durchgegangen ist, lässt die unrunde Scheibe 108 die Stange 107 frei, so dass die Feder 114 die Schwingwelle 88 in ihre Anfangsstellung zurückdrehen kann.
Diese Bewegung veranlaBt wieder eine Schwingung des Segmentes 97 um die Rolle 100 als St#tz- punkt und damit ein Vorbringen des Werkzeugstahls 69 um genau die gleiche Strecke, um die er für den vorhergehenden Schnitt vorgeschoben worden war. Infolgedessen nehmen nunmehr die Werkzeugstähle eine weit genug vorgestellte Lage ein, um die nächste Schneidoperation zu beginnen. Ehe hierauf das Werkst#ck wieder nach oben in Berüh- rung mit den Werkzeugstählen tritt, wird die Stange-91 freigegeben, so dass die Feder 92 den Klemmring 75 in die Elemmstellung auf den Werkzeugstählen bringt.
Während der Zeit, wo das Werkstück sich unterhalb der Stähle befindet, wird die Spindel 51 um einen Winkelabstand, gleich einem Zahn, mittelst des vorbeschriebenen Eapselrädergetriebes 140,
141 und Räderzuges 142 bis 147 weitergeschaltet.