CH98403A - Vertikale Verbrennungskraftmaschine. - Google Patents

Vertikale Verbrennungskraftmaschine.

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CH98403A
CH98403A CH98403DA CH98403A CH 98403 A CH98403 A CH 98403A CH 98403D A CH98403D A CH 98403DA CH 98403 A CH98403 A CH 98403A
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CH
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cylinder
combustion engine
internal combustion
cooling jacket
jacket
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Inventor
Doxford Robert Pile
Keller Karl Otto
Original Assignee
Doxford Robert Pile
Keller Karl Otto
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  • Cylinder Crankcases Of Internal Combustion Engines (AREA)

Description


  Vertikale     Verbrennungskraftmaschine.     <B>in</B>    Gegenstand vorliegender Erfindung ist  eine vertikale     Verbrennungskraftmaschine,     vorzugsweise für Schiffsantrieb, bei welcher  ein zur Übertragung von Kräften auf das  Fundament dienendes Säulengebälk     vorhan-          (Icn    ist, das den Zylinder umgibt,     weleher     seinerseits in der Mitte von einem unterhalb  des Säulengebälkes gelagerten Kühlmantel       zefasst    ist, während er an beiden Enden sich  frei ausdehnen kann.  



  Bei den bisherigen     Verbrennungsmasehinen     dieser Gattung ist der Zylinder entweder  aus einem Stück mit dem ihn umgebenden  Kühlmantel hergestellt, oder es ist ein Stahl  mantel mit einem     gusseisernen    Einsatz ver  sehen, wobei der Mantel zur Aufnahme der       Ver(Iie'hti-ings-    und     N'erbrennungsdrücke    be  stimmt ist.

   In beiden Fällen     war    es bisher  gebräuchlich,     dass    der Zylinder und sein  Mantel das Gewicht anderer, oberhalb     der-          selbert    liegenden Maschinenteile aufnahmen  und ebenso an diesen     Masc'hinenteilen    auf  tretende Seitendrücke; Diese Seitendrücke  können verschiedene Ursache haben. Ist die  Maschine zum Beispiel auf einem Schiffe    montiert, so können sie von seitlichen     Schwaii-          kungen.    oder Anstoss desselben herrühren.

    Bei stationären Maschinen mit seitlich des  Zylinders vorgesehenem Kolbengestänge kann  dieses die Ursache der     Seitendrücke    sein       und    dergleichen mehr. Wollte man die Über  tragung der Seitendrücke auf den Zylinder       ZD     vermeiden, so     müsste    man diesem,     bezw.    dem       Mantelgussstück    eine sehr verwickelte Form  geben.  



  Bei Maschinen, bei welchen der Mantel  und der Einsatz als getrennte     Gussstücke        aus-          geffthrt    sind, war es gebräuchlich, beide  Teile an einem Ende am Gestell zu befesti  gen. Beim Betrieb dieser Maschine erwärmt  sich der Einsatz mehr als der Mantel, so     dass     bei den     -#Tentilverbind-tiDo-en    und andern Or  ganen, welche mit dem Verbrennungsraum  in der Mitte des Zylinders in Verbindung  stehen, dem Ausdehnungsunterschied     zwi-          sehen    Einsatz und Mantel Rechnung getra  gen werden     musste.     



  Diesen Übelständen soll der Gegenstand  vorliegender Erfindung abhelfen.      Beiliegende     Zeichnuin,    veranschaulicht  beispielsweise eine     Ausführungosforin    des Ei     r-          findungsgegenstandes    als vertikale     Verbren-          ZD          iningskraftmaschine        für    Schiffsantrieb -mit       fregenläufigen    Kolben, bei welcher der obere       Kolb#,n    mittelst seitlich des diesen      < ,#ernein-          ,

  #i        vlinders        vorcesehener        Gestän-e    auf  amen Z       (eine    gemeinsame Kurbelwelle treibt.  



       Fig.   <B>1</B> ist ein senkrechter axialer Schnitt       flurch    den Zylinder mit gegenläufigen  Kolben;       Fil-.   <B>22</B> zeigt dieselbe     Masühine    im     Auf-          riss.     



  Auf den     Haupttragsätilen   <B>10, 11</B> der Ma  schine ist ein Brückenstück<B>1:)</B> befestigt,     wel-          elles    sich über alle Säulen erstreckt. Auf das  Brückenstück 12 ist ein Säulengebälk mon  tiert, welches einen Unterteil<B>13.</B> Säulen 14  und eine obere Platte<B>15</B> aufweist.

   Das     was-          #;ero-ekühlte    Auspuffgehäuse<B>16</B> der     31aschine     ist     auf    der Platte<B>15</B>     befe,4io#t    und     ir;i",-t    die       Kreuzkopfführungen    und andere Teile der       liffaschine,    -,welche zum obern Kolben gehören       und        all-emein    mit<B>17</B> bezeichnet sind.  



  Der Einsatz<B>18</B> wird     getra.gen    von einem       Kühlmantelteil   <B>19,</B> dessen Unterteil 20 auf  dem     Brüe,],:enstü(,lz    12 ruht. Der     Wasser-          mantelteil   <B>19</B> schliesst sieh bei 21 dicht an  den mittleren Teil des Einsatzes<B>18</B> und  nimmt dort das Gewicht des Einsatzes<B>18</B>  auf.

   Das Brennstoffventil<B>29-,</B> sowie alle     an-          Jern    mit dem Innern des Zylinders in     Ver-          -bindun(r    stehenden Ventile, die auf der Zeich  nung nicht ersichtlich sind, sind in dieser  Zone. untergebracht, da hier keine durch  Ausdehnungsunterschiede verursachte     rela-          tive        Bewegung        g        zwischen        Einsatz        und        Man-          tel    stattfinden kann.

   Sonst besteht nirgends  eine feste Verbindung zwischen Einsatz und  Zylindermantel, so     dass    der Einsatz sieh nach  beiden Seiten frei     ausdelinen    kann.  



  Das untere Ende des     Kühlwasserraumes     ist aussen durch eine innere Wand<B>23</B> des       Briiei#erisiüeL-es   <B>1-9</B> begrenzt; Rohranschlüsse  24 dienen zum Einführen von Wasser in den       Manfel.     



  Unten ist der     Kühlwasserraum    mittelst  einer Stopfbüchse<B>25</B> abgedichtet.    Auf dem     Kühlmantelteil   <B>19</B> ist ein     zyliii-          drischer        Kühlinantelteil   <B>216,</B> welcher mit dem  zylindrischen     Kühlmantelteii   <B>27</B> durch eine  Stopfbüchse<B>28</B> dicht verbunden ist. Der Teil       'li    bildet oben eine     Stopfbüchse   <B>9-9,</B> die     zwi-          sehen        dem    untern. Ende des Auspuffgehäuses  <B>16</B>     und    dein Einsatz<B>18</B> dichtet.

   Eine weitere       Brichse   <B>30</B> dichtet am obern Ende des Aus  puffgehäuses '20 demselben     und     dein Einsatz<B>18,</B> und eine Stopfbüchse<B>31</B>  dichtet den     Kühlwasserraum    am obern Ende       ab.     



  Für den     Wasserauslass    ist ein     Ptohran-          sehluss   <B>32</B> am obern Ende des     1,-,'ühlwasser-          raumes    des Auspuffgehäuses<B>16</B> vorgesehen.  



  Das Kühlwasser tritt durch die     Rohr-          ansehlüsse    24 in den Mantel ein und     -elit     <B>en</B>  nach aufwärts durch die Teile<B>23, 19</B> bis  zum Teil<I>21 des</I> Mantels. Von dieser Stelle       (re        Wi        el     <B>,</B>     ht    das     asser    durch eine :

  Reihe Längs  nuten<B>33,</B> welche im Einsatz vorgesehen sind,       empor,-in        derf    Teil<B>26.</B> Durch die. -Nuten<B>33</B>  für die     )Vasserführun-    wird das     -enaue    An  passen des Mantels 21 auf den Einsatz<B>18</B>  nicht     beeinfriiehtigt.    Das Wasser dringt nach       ,iufw < #i,rts    bis zum Auspuffgehäuse und geht,  an     Auspufföffnungen   <B>35</B> mittelst     Läng'.s-          kanälen    34 vorbei,

   welch letztere in     den          Siewen   <B>38</B> des Einsatzes zwischen     den        Off-          nungen        3-5-vorgeselien    sind. Diese Bauart ge  stattet eine ausreichende Kühlung der Stege  <B>38,</B> welche sonst immer durch die     Überhit-          7ung    leiden. Das Wasser geht dann aus den       Kanalen    34 in den     Manfel    des Auspuffge  häuses<B>16</B> und von dort in die Ableitung<B>32.</B>  



  Bei der gezeigten Ausführungsform sind  im Zylinder zwei     gegenlaufige    Kolben<B>36, 37</B>  vorhanden. Wenn     mir        ein    Kolben in jedem  Zylinder angeordnet ist, wird (las Auspuff  gehäuse<B>16</B> durch den     Z-,#,linclerlzopf    ersetzt  sein, wobei das Gewicht     des    Kopfes     und    der  damit verbundene Teil in gleicher Weise  durch ein     S-Julengebälke   <B>13.</B> 14,<B>1.5</B> getragen  wird.  



  Die Verwendung eines Säulengebälkes  offener Form,<B>d.</B> h. eines Säulengebälkes,  welches     aus    obern und untern, durch Säulen  verbundenen Platten besteht, macht den Zy-           lindermantel,    die Büchsen und die Ventile  leicht zugänglich.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCII: \Tcrtikale Verbrennungskraftmasel-iine, ins besondere für Schiffsantrieb, mit einem zur Übertragung von Kräften auf das Funda ment dienenden Säulengebälk, welches den Zylinder umgibt, der seinerseits in der Mitte von einem unterhalb des Säulengebälkes ge lagerten Kühlmantel gefasst -wird und an beiden Enden frei ausdehnbar ist, dadurch gekennzeichnet, dass das Säulengebälk vom Kühlmantel getrennt ist und mit dem Zylin der in gleitender Verbindung steht,
    so dass es vom Zylindergewicht entlastet ist und im obern Teil der Maschine auftretende Seiten- drücke unter Umgehung des untern Zylin derteils auf das Fundament überträut. tz <B>UNTERANSPRUCH:</B> Vertikale Verbrennungskraftmaschine nach Patentanspruch, dadurch geL-ennzeieh- net, dass der Kühlmantel aus zwei Teilen be sieht, deren oberer sieh achsial gegen den untern, auf dem Rahmen gelagerten Teil ver schieben kann, wobei eine flüssigkeitsdichte Verbindung zwischen dem untern Ende des Oberteils und dem obern Ende des Unterteils angeordnet ist.
    ZD
CH98403D 1920-11-06 1920-12-30 Vertikale Verbrennungskraftmaschine. CH98403A (de)

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CH98403D CH98403A (de) 1920-11-06 1920-12-30 Vertikale Verbrennungskraftmaschine.

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