DE489495C - Brennkraftmaschine - Google Patents

Brennkraftmaschine

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DE489495C
DE489495C DEF59768D DEF0059768D DE489495C DE 489495 C DE489495 C DE 489495C DE F59768 D DEF59768 D DE F59768D DE F0059768 D DEF0059768 D DE F0059768D DE 489495 C DE489495 C DE 489495C
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DE
Germany
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cylinder
piston
internal combustion
sleeve
combustion chamber
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Expired
Application number
DEF59768D
Other languages
English (en)
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FRIEND BENTLEY DIESEL ENGINE C
Original Assignee
FRIEND BENTLEY DIESEL ENGINE C
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Publication date
Application filed by FRIEND BENTLEY DIESEL ENGINE C filed Critical FRIEND BENTLEY DIESEL ENGINE C
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Publication of DE489495C publication Critical patent/DE489495C/de
Expired legal-status Critical Current

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Classifications

    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F02COMBUSTION ENGINES; HOT-GAS OR COMBUSTION-PRODUCT ENGINE PLANTS
    • F02BINTERNAL-COMBUSTION PISTON ENGINES; COMBUSTION ENGINES IN GENERAL
    • F02B75/00Other engines
    • F02B75/28Engines with two or more pistons reciprocating within same cylinder or within essentially coaxial cylinders
    • F02B75/30Engines with two or more pistons reciprocating within same cylinder or within essentially coaxial cylinders with one working piston sliding inside another

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Combustion & Propulsion (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Cylinder Crankcases Of Internal Combustion Engines (AREA)

Description

  • Brennkraftmaschine Bekannt sind Brennkraftmaschinen, bei denen ein feststehender Block in den Zylinder hineinragt, auf dem die Muffe des Arbeitskolbens gleitet, so daß der Kolben zwei Verbrennungs-oder Arbeitsräume abschließt, von denen der eine auf der Innenseite des Muffenteiles zwischen dem Kopf des Arbeitskolbens und dem Ende des feststehenden Widerlagers und der andere zwischen Kolbenkopf und Zylinderdeckel sich befindet.
  • Bekannt ist es ferner, den Zylinderdeckel an der Kurbelseite anzubringen und zwei von einem Querhaupt ausgehende Pleuelstangen zu beiden Seiten des Zylinders anzuordnen. Durch die Vereinigung der bezeichneten bekannten Merkmale wird gemäß der Erfindung erreicht, daß zwecks Ausgleichs des Getriebegewichts durch größere Kolbenkraft der untere Verbrennungsraum größere Durchmesser erhält als der obere.
  • Die Erfindung ist auf der Zeichnung beispielsweise veranschaulicht.
  • Abb. i und 2 sind um 9o ° zueinander versetzte Schnitte einer nach der Erfindung eingerichteten Maschine, die den Kolben an entgegengesetzten Enden seines Hubes veranschaulichen.
  • Abb. 3 und q. sind waagerechte Schnitte nach x-x und y-y der Abb. 2. A ist die innnere Zylinderverkleidung, B der Kolben mit der Kolbenmuffe C, D das feste Widerlager und E der untere Zylinderdeckel. F bezeichnet den Zapfenring, der die äußeren Zapfen f trägt, mit denen die dünneren Enden g der Verbindungsstangen G verbunden sind. H ist der untere Teil des Maschinengestells, der mit den Tragstützen versehen ist, die auf dem Unterteil HI montiert sind und an dem oberen Ende das Gehäuse J für den Auspuff und den Lufteinlaß tragen, das mit der äußeren Zylinderwand a in einem Stück gegossen ist. K ist das obere Ende des Maschinengestells, das auf dem oberen Teil des Gehäuses J angeordnet ist und an einer Seite der Maschine feste Führungen k aufweist, mit denen Gleitstücke f' des Zapfenringes F zusammenwirken. L ist die Kurbelwelle, mit welcher die dickeren Enden g' der Stangen G an gegenüberliegenden Seiten der Maschine verbunden sind.
  • Die Zeichnung veranschaulicht die Erfindung in Anwendung bei einem einzigen Zylinder, jedoch kann sie selbstverständlich auch bei einer Vielzylindermaschine verwendet werden.
  • Das feste Widerlager oder Block D, der gekühlt wird, ruht mittels rohrförmiger Stangen m an dem abnehmbaren festen Querglied M. Die Stangen m sind hohl, um die Kühlflüssigkeit in den Wasserraum d des Widerlagers ein- und aus ihm herauszulassen, der mit einem zentralen Ventil d' und anderen notwendigen Ventilen versehen sein kann. Das Querglied M ist auf dem oberen Ende des oberen Gestenteiles K angeordnet. -Die Muffe C des Kolbens B gleitet zwischen dem Zylinder A und dem Widerlager D, so daß ein Verbrennungsraum N innerhalb der Muffe C zwischen dem Kolben und dem unteren Ende des Widerlagers gebildet wird, während der zweite Verbrennungsraum N' zwischen der unteren Fläche des Kolbens B und dem unteren Zylinderdeckel E vorhanden ist. Es ist zu beachten, daß, während bei der normalen Ausführung einer doppeltwirkenden Maschine der untere Verbrennungsraum von der Kolbenstange und der Stopfbüchsbrille versperrt wird, im dargestellten Falle beide Räume ohne Versperrung sind, so daß die Ausbreitung der Flamme in beiden Räumen frei und gleichartig erfolgt. Das Widerlager trägt Kolbenringe d9, die eine gleitende Dichtung für die Kolbenmuffe bilden, und der Kolben ist mit den Kolbenringen b versehen, die eine gleitende flüssigkeitsdichte Verbindung mit dem festen Zylinder A bilden. Die Außenwand oder der Mantel a des Zylinders trägt den unteren Zylinderdeckel E, der durch den Ring e und die Bolzen e' festgelegt ist, wobei eine druckdichte Verbindung zwischen dem Deckel und dem unteren Ende der inneren Zylinderverkleidung A durch die Ringe e2 gebildet wird. Diese Befestigung ermöglicht es, da.ß der Zylinderdeckel von dem Boden des Zylinders durch Entfernen der Bolzen e' sowie des Ringes e schnell abgenommen werden kann, wenn dies nach unten hin geschehen soll. Der Deckel kann aber auch durch den Zylinder nach oben gezogen werden.
  • Die beiden Arbeitsräume N, N' haben verschiedene Durchmesser, wobei der untere Raum N' den Innendurchmesser des festen Zylinderfutters A aufweist, während der obere Arbeitsraum N in seinem Durchmesser dem Innendurchmesser der Kolbenmuffe C entspricht, so da.ß sich die beiden Räume durch die Dicke der Kolbenmuffe unterscheiden, wodurch so ein stärkerer Hub aus dem unteren Verbrennungsraum geschaffen wird, der die besondere Arbeit für den Aufwärtshub beim Heben der sich bewegenden Teile ausgleicht.
  • Bei einer doppeltwirkenden Maschine der normalen Art hat der untere Verbrennungsraum denselben Durchmesser wie der obere Verbrennungsraum, und die Querschnittsfläche des unteren Verbrennungsraumes ist um die Querschnittsfläche der üblichen Kolbenstange verringert. Diese Umstände haben die Wirkung, daß die aus dem unteren Verbrennungsraum auf die Kurbelwelle übertragene Kraft wesentlich geringer ist als diejenige, welche aus dem oberen Verbrennungsraum übertragen wird. Bei der Ausführung nach der Erfindung ist es aber, da der untere Verbrennungsraum einen größeren Durchmesser als der obere hat, die Querschnittsfläche des unteren Verbrennungsraumes durch die Einführung einer Kolbenstange nicht verringert ist, möglich, durch geeignete Proportionierung der Teile dafür zu sorgen, daß eine im wesentlichen gleiche Kraft sowohl aus dem oberen als auch aus dem unteren Verbrennungsraum auf die Kurbelwelle übertragen wird, wodurch ein gleichmäßiges Drehmoment auf diese Welle gewährleistet wird.
  • Der Kühlwasserraum a' für den Zylinder wird teilweise an der Innenseite des Zylinderfutters A und teilweise zwischen diesem und der Außenwand a gebildet. Die Wasserkühlung des Kolbens wird durch Nuten der Kolbenmuffe erzielt, wodurch eine Anzahl von Wasserkanälen c gebildet wird, die an dem unteren Ende der Muffe durch die Muffe c' geschlossen werden, die dicht auf der genuteten Wand C liegt und auf dem Zylinder gleitbar ist. Das Kühlwasser wird durch die Speise- und Auslaßrohre f 2 zugeführt bzw. entfernt, die mit dem Zapfenring F verbunden sind, wobei das obere Ende der Kolbenmuffe C in die untere Seite des Zapfenringes eingreift und mit ihren Wasserkanälen in Kanäle des Ringes mündet, an welchem sie durch die Bolzen f 3 befestigt ist.
  • Die Kolbenmuffe C ist mit dem Einlaßschlitzen c2 und den gegenüberliegenden Auslaßschlitzen e3 versehen, von denen die Einlaßschlitze kürzer als die Auslaßschlitze sind, so daß der Einlaß eine kürzere Zeit als der Auslaß geöffnet ist. Diese Schlitze dienen nur für den Verbrennungsraum N. Die Schlitze stimmen mit den Ein- und Auslaßschlitzen a2, a3 des Zylinders A überein, wenn sich der Kolben dem Außenende seines Abwärtshubes nähert, wobei diese Zylinderschlitze in die Ein- und Auslaßkanäle j, j' des Gehäuses J münden, welches die Mitte des Zylinders umgibt. Der Zylinder ist mit den entsprechenden Ein- undAuslaßschlitzen a5, a6 versehen, die unter den Schlitzen a2, a3 liegen und für die untere Verbrennungskammer N' dienen, wobei diese Schlitze geöffnet werden, wenn sich der Kolben dem Ende seines Aufwärtshubes nähert. Die dargestellte Anordnung der Schlitze ist geeignet für eine gewöhnliche Zweitaktmaschine, bei welcher der Lufteinlaß sowie -auslaß vollständig durch den Kolben gesteuert werden, jedoch kann die Anordnung auch abgeändert und, wenn gewünscht, mit Regelungsventilen versehen werden. In dargestelltem Falle sind in dem unteren Zylinderdeckel E zwei Ventile vorgesehen, und zwar ein Brenästoffzerstäubungsventil e3 und ein Luftanlaßventil e4, welch letzteres zweckmäßig nur an dem Zylinderdeckel angeordnet wird. Wenn auch im dargestellten Falle die Schlitze des Zylinders sowie der Kolbenmuffe bei einer Zweitaktmaschine angeordnet gezeigt sind, so können jedoch auch bei einer Viertaktmaschine die üblichen Ventile angeordnet werden.
  • Der Zylinder A kann sich unter der Wirkung der Hitze frei nach unten hin ausdehnen, da ein kleiner Spielraum an der Innenseite der Außenwand oder des Wassermantels vorgesehen ist, der von dem unteren Teil des Gehäuses gebildet wird, wobei die gleitbare gasdichte Verbindung zwischen dem Futter oder Zylinder und dem Deckel E die Ausdehnung und Zusammenziehung ermöglichen. Bei einer Maschine nach der Erfindung ist die Durchschnittshöhe auf das geringste Maß zurückgeführt, und die Zugänglichkeit ist überall leicht erzielbar, wobei der Zugang in das Innere des Kolbens durch Lösen des festen Widerlagers und senkrechtes Abheben desselben von der Maschine bewirkt werden kann. Nach Entfernen der Verbindungsstangen kann der Kolben D zusammen mit dem Zapfenring F aus dem Zylinder gehoben werden, so daß das Innere des Zylinders leicht erreichbar ist. Andererseits kann der untere Teil des Zylinders dadurch zugänglich gemacht werden, daß man die Bolzen ei sowie den Ring e entfernt und den Zylinderdeckel E aus dem Ende des Zylinders herausnimmt, oder der Deckel kann durch den Zylinder nach oben gezogen werden, so daß die ganze Maschine leicht zerlegt und jeder Teil leicht zugänglich gemacht werden kann.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRÜCHE: z. Stehende Brennkraftmaschine, bei der vom Zylinderdeckel aus ein Block in die Muffe des Arbeitskolbens hineinragt, so daß der Kolben zwei Verbrennungs- oder Arbeitsräume abschließt, von denen der eine auf der Innenseite des Muffenteiles zwischen dem Kopf des Arbeitskolbens und dem Ende des feststehenden Blockes und der andere zwischen Kolbenkopf und Zylinderdeckel sich befindet, dadurch gekennzeichnet, daß der Block von oben her in den Zylinder hineinragt und in anderweitig bekannter Weise der Zylinderdeckel an der Kurbelseite und das Getriebe außerhalb des Zylinders liegt, so daß der untere Verbrennungsraum größeren Durchmesser erhält als der obere. z. Brennkraftmaschine nach Anspruch z, dadurch gekennzeichnet, daß der Zylinderdeckel von dem unteren Ende der Zylinderwand durch einen abnehmbaren Ring (e) getragen wird.
DEF59768D 1924-10-18 1925-09-11 Brennkraftmaschine Expired DE489495C (de)

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
GB489495X 1924-10-18

Publications (1)

Publication Number Publication Date
DE489495C true DE489495C (de) 1930-01-20

Family

ID=10450565

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DEF59768D Expired DE489495C (de) 1924-10-18 1925-09-11 Brennkraftmaschine

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DE (1) DE489495C (de)

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