CH98372A - Nagelzieher. - Google Patents
Nagelzieher.Info
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Description
Nagelzieber. Gegenstand der Erfin#dung ist ein Nagel- zieher, der es nicht nur erlaubt, Nägel gerade herauszuziehen, ohne sie zu verbiegen, son dern auch, die gezogenen Nägel unmittelbar aus dem Xagelzieher in eine an beliebiger Stelle aufgestellte Nagelkiste abzulegen.
Ein weiterer wesentlicher Vorzug des neuen Nagelziellers besteht darin, dass er sehr bequem zu handhaben ist und dass er eine günstige Übersetzungseinrichtung für das Erfassen des Nagelkopfes und das erste Lok- hern des Nagels besitzt.
Im wesentlichen besteht der Nagelzieher aus einer Greifzange, einem Stutzgestell mit einer Geradeführung für die Zange und seit lichen FührungsfläcIlen für zwei Handhebel, deren jeder an einem der Zangenschenhel ge lenkig anfasst.
Im einzelnen ist der Erfindungsgeen- stand an einem Ausführungsbeispiel in der beigefügten Zeiehnung veranschaulicht.
Fig. <B>1</B> zeigt ;den Nagelzieher bei geöff neter Zauge in Seitenansicht; Fig. 2 ist ein Grundriss zu Fig. <B>1,</B> wobei die Handliebel des Nagelziehers nach Linie A-B geschnitten sind; ,Fig. <B>3</B> ist ein Schnitt nach Linie C-D der Fig. 2. bei derselben Einstellung der Teile, wie in Fig. <B>1</B> und<B>522</B> dargestellt, also. bei ge öffneter Zange;
Fig. 4 ist ein Schnitt nach Linie E-F der Fig. <B>1</B> durch das Stützgestell, wobei die andern Teile des Nagelzieliers in Ansicht dargestellt sind; Fig* <B>5</B> ist ein Schnitt derselben Art wie Fig. <B>3,</B> jedoch in der Stellung, bei welcher die Zange einen Nagelkopf erfasst hat und ,den Nagel ein -wenig gelockert hat;
Fig. <B>6</B> ist wiederum ein Schnitt derselben Art, jedoch bei solcher Stellung der Teile des Nagels, bei welcher dieser einen Nagel voll ständig herausgezogen hat und bis zum Au- genblich des Auswerfens oder Ablegens fest hält.
Die Greifbacken der Zangen sind mit<B>1,</B> das Stützgestell mit 2 und die Handhebel mit <B>3</B> bezeichnet. Das Stützgestell 2 ist kanten artig ausgebildet und besitzt Stützfüsse 4 und Führunusschlitze <B>5</B> für die Handhebel<B>3.</B> Die beiden Stege oder Wände<B>6</B> sind mit senkz- recht zur Stüt.zfläehe der Füsse 4 gerichteten Führungssehlitzen <B>7</B> für den Gelenkzapfen<B>8</B> der Zange und einem weiteren Gelenkbolzen <B>9</B> versehAn. Ausserdem besitzen sie nach dem Innern des 1,-"a"3tenförmi,-,en Stützengestellez;
hin aufgerichtete Ränder<B>10</B> und<B>11.</B> Die Ränder<B>1.0</B> sind den Schlitzen<B>7</B> parallel. Die Ränder<B>11</B> schliessen sieh in die Ränder<B>1,0</B> in einem stumpfen Winkel an.
Die in den Fig. 2)# <B>5</B> -und<B>6</B> in) Schnitz gezeichneten. rechts und links befindliehen Be renzungswände des Gestelles 22 sind nach be#sonderen _N,#7;ilzkurven 2 geformt, auf wel- eben sieh die Handhebel<B>3</B> beim Crebraneh des Nauelziehers abwälzen, wie auis Fi-. <B>5</B> ersichtlich.
Die Handliebel <B>3</B> greifen mittelst der Bol- zün <B>13</B> an den Schenkeln 14 der Zange an. Auf denselben Bolzen<B>13</B> sitzen Laschen oder Lenkstan(ren <B>15.</B> die anderseits an dem meingamen Crelenkbolzen <B>9</B> amreifen. Die etwas schräg abgeschnittenen Enden der Zangensehenkel 14 bilden Anschlagflächen, die mit den abgebogenen Rändern<B>11</B> zusam- menwirken können,
wie aus Fig. 3 ersichtliüh.
Die )Virkungsweise des Nagelziehers ist fol aende: Zum Erfassen eines Nagelkopfes wird die Zange zunächst an beiden Handhebeln.<B>3</B> mit beiden Händen erfasst und dadurchl in die Stellun!:# gemäss Filg. <B>1</B> gebracht. dass die Handhebel<B>3</B> einander genähert werden.
Hier bei werden die Zangenbaüken <B>1</B> voneinander entfernt. also die Zange geöffnet, und es tre ten die Zangensehenkel 14 unter die Ränder <B>11,</B> wobei erzwungen! wird, aass die Greif backen der Zange über die Stützfläehe der Füsse 4 hinausgreifen, also beispielsweise in das Holz des Kistendeckels eingreifen, aus welchem ein Nagel herausgezogen werden <B>,soll.</B>
Werden dann unter Ausübung eines ge- nü,(,eii,clen Druckes auf die Stützflächen die Hardliebel <B>3</B> voneinander entfernt. so werden zunächst die Zangenbacken einander genähert und die Zange erfasst den Nagelkopf.
Dabei, werden auch die Zangensehenkel 14 einander derart genähert, dass sie nun zwischen flen l# Führungsrändern<B>10</B> Platz finden und bei weiterem Auseinanderbewegen der Handhebel <B>3</B> in dieser Führung aufsteigen können, wäh rend die Handhebel<B>3</B> sich auf den Wälzkur ven 12 abwälzen (Fig. <B>5).</B> Die Bewe-ung der Handhebel<B>3</B> kann fortgesetzt werden, bis die Teile die aus Fig. f) ersichtliche Stellung einnehmen.
Hierbei befindet sich der gezo- gelle <I>Nagel</I><B>16</B> im wesentlichen im Innern des Stützgestelles -'), und kann. von der Zang- nicht mehr losgelassen werden, selbst wenn <I>2n</I> erhebliche Bewegung-en mitden Hebeln<B>3</B> aus geführt werden, bis durch weitgehende An- näherun- der Hebel<B>3</B> aneinander die Zan",e bis über die Führun-sränder <B>10</B> hinausgehn- ben ist und nun erst,
durch weitere Annä herung der Hebel<B>3</B> aneinander die Öffnung der Zange unter entsprechendem fferausdrän- (ren der Zan-e mittelst der Ränder<B>11,</B> an wel- ehen die Enclfläichen,der Zangensühenkel glei ten, in die aus FinG. <B>3</B> ersichtliche Stellung möglich ist, wobei der Nagel freigegeben wird.
Um Verbieg-ungen der mit. dem Schlit7,7 versehenen Mrände <B>6</B> zu verhüten. können. die Schlitze<B>7</B> durch entsprechend gekröpfte La schen<B>17</B> überbrückt sein.
Werden die untern Teile der Wände<B>6</B> auseinandergebogen, wie in Fig. 2 und 4 mit punktierten Strieher; angedeutet, so können die Fübrungsbolzen <B>8</B> und<B>9</B> die Führungs schlitze<B>7</B> unten verlassen. und es können die beweglichen Teile des Nagelziehers (nach vorheriger Abnahme der Handgriffe) nach unten aus dem Stützgefäss 2 ohne wei teres herausgezogen oder umgekehrt in das t' el Gehäuse eingeführt werden. Besondere Ver bindungsschrauben und dergleichen zu die sem Zweck sind also entbehrlich a-eniaelit.
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Claims (1)
- PATENTANSPRUCII: Nagelzieher, bestehend aus einer Greif- zange. einem Stützg-estell mit einer Gerade- fü.hrung für die Zange und seitlichen Füh- runo,Sflä,elien für zwei Handhebel,deren je- en der an einem der Zangenschenkel gelenkig anfasst. UNTERANSPRüCHE <B>1.</B> Nagelzieher nacli dem Patentamspruehl dadurch gekennzeichnet, dass -das Füh rungsgestell den Handhebeln Wälzkurven von sol#cher Gestalt zukehrt,dass während .der das S#chliessen der Zange und das Zie hen des Nagels bewirkenden Scliwingbewe- gung der Handhebel die Berührungysstelle der Handhebel mit den Wälzkurven von einer nahe den Angriffspunkten der Ilebel ,an Jer Zange liegenden Stelle wegrückt.2. Nagelzieher nach dein Patentans-pru.c'h, d-adure,11 gekennzeichnet, dass zur Gerade- führung, der Zange senkrecht zur Auf- lagefläehe des Stützgestelles angeordnete Schlitze im Stützgestell dienen, in wel- ,chen der Gelenkbolzen der Zange und ein zweiter Bolzen gleitet, der -das dem ge nannten Gelenkbolzen gegenüberliegende Gelenk eines Paxallelogrammes bildet, von welchem zwei Seiten durch die Zangen- scher.kel gebildet werden.<B>3.</B> Nagelzieher nach dem Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass für die Zan genschenkel Führungen im Stützgestell vorgesehen sind, welche das Öffnen & r Zange nur in der tiefsten Stelle der Zange erlauben, sonst aIer verhindern. 4. Nagelzieher nach dem Patentanspruell und TTnteranspruc'h <B>3,</B> dadurch gekenn zeichnet, dass die Führungen für die Zan- gens-chenkel von umgebogenen Rändern ,des aus Blech bestellenden Stützzoestelles gebildet sind.<B>5.</B> Nagelzieher nach dem Patentanspruch und Unteranspruch<B>3,</B> dadurch gekennzeichnet, dass an die Führungen, welche die Zan- gens-clienkel während des Ziehens des Na gels geschlossen halten, seitlich Wider- lageflächen sich anschliessen, gegen -welche die abgeschrägten Enden der Zangen schenkel sich abstützen und die Zange vor schieben, wenn sie geöffnet wird.<B>6.</B> Nagelzieher nach dem Patentansprueh und Unteranspruch, 2, gekennzeichnet -durch solche Ausbildung -des Stützge stelles, dass die darin geführten beweg lichen Teile von der Stätzstelle aus in das Gestell eingeführt wer-den können, nach ,dem die Begrenzungswand der Führungs schlitz so weit abgebogen ist, dass der Za-n- gengelenkkolben in die Schlitze eintreten kann.
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
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| DE98372X | 1920-08-23 |
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| CH98372A true CH98372A (de) | 1923-03-01 |
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ID=5646747
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| CH98372D CH98372A (de) | 1920-08-23 | 1921-08-22 | Nagelzieher. |
Country Status (2)
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|---|---|
| AT (1) | AT98372B (de) |
| CH (1) | CH98372A (de) |
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1921
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1923
- 1923-02-28 AT AT98372D patent/AT98372B/de active
Also Published As
| Publication number | Publication date |
|---|---|
| AT98372B (de) | 1924-11-10 |
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