CH98136A - Fliehkraft-Reibungskupplung. - Google Patents

Fliehkraft-Reibungskupplung.

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CH98136A
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Holte Halvor
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Holte Halvor
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  • One-Way And Automatic Clutches, And Combinations Of Different Clutches (AREA)

Description


      Flielikraft-R,eibungi,;hupplang.       Diese Erfindung betrifft eine     Fliehkraft-          Reibungskupplung,    bei welcher in einem mit  der treibenden Welle fest zu verbindenden       Mitnelimer    bewegliche Reibungskörper ge  lagert sind, die durch     Fliehkraftwirkung    ge  gen die Innenfläche einer auf der     anzutrei-          ben#den    Welle anzuordnenden Kupplungs  hälfte     anggedrückt    werden, um diese mittelst  des durch die     Fliehkraftwirkung    erzeugten  Reibungsdruckes mitzunehmen, sobald die  treibende Welle eine gewisse Umdrehungs  zahl erreicht hat.  



  Die bisher bekannten Kupplungen dieser  Art sind verwickelte Vorrichtungen, bei  denen die von der     Fliehkraftwirkung        beein-          flussten        Reibungshörper    entweder sich in  Führungen bewegen oder auf sonstige Weise  eine erzwungene Bahn mitgeteilt erhalten.

    Bei jener Art von Kupplungen treten ungün  stige     Reibungs-    und Bruchbeanspruchungen  zwischen den Reibungskörpern und deren  Führungen auf, und da man in der Praxis  nicht mit einer völlig gleichachsigen     Anord-          nung,der    gekuppelten Wellen rechnen kann,  findet eine ständige Aus- und     Einwärtsbewe-          ZD            gung    der Reibungskörper längs der     Führuu-          gen    statt,     wo-durch    der Druck gegen die Rei  bungsflächen ungleichmässig wird; daher ha  ben jene Kupplungen bisher keine nennens  werte Anwendung in der Praxis gefunden.  



  Die Erfindung zielt darauf hin, diesen  Übelständen zu entgehen, und erreicht     gleieli-          zeitig    eine überaus einfache Bauform der  Kupplung dadurch,     dass    die Reibungskörper  ganz lose in<B>je</B> einer offenen Tasche des mit  der treibenden Welle zu verbindenden     Mit-          nehmers    liegen und völlig frei längs der  innern Fläche der anzutreibenden Kupp  lungshälfte gleiten.  



  Eine beispielsweise     A-usführungsform,d-es     Erfindungsgegenstandes ist auf der Zeich  nung dargestellt.  



       Fig.   <B>1</B> Ader Zeichnung ist     ein-        Seitenriss    der       Yorrichtung,    und       Fig.    2 ein Schnitt nach der Linie     II-II          vou        Fig.        1;          Fig.   <B>3</B> zeigt ein<B>Stück</B> von     Fig.   <B>1</B> in grö  sserem     Massstabe        herausgezeiehnet.     



  <B>1</B> ist die treibende Welle, beispielsweise  .die Welle eines Elektromotors; 2 ist die an-      zutreibende oder getriebene Welle. Auf dem  Ende der Welle<B>1</B> ist mittelst einer Nabe<B>3</B>  ein     Mitnehmer    4 befestigt, der vorzugsweise       lyerhältnismässig    geringe Abmessungen be  sitzt     und    verhältnismässig kleinen Luftwider  stand darbietet. Auf der Zeichnung ist er in  Form einer     recliteckigen    Platte dargestellt;  er kann aber selbstverständlich auch rund,       scheibenfürmig    oder     sonstwie    gestaltet sein.

    Diese     Mitnehmerplatte    reicht in ein auf der  anzutreibenden Welle 2 befestigtes Schwung  rad<B>5,</B> welches die anzutreibende     Kupplungs-          hä#lfte    bildet, die     a,#leivhaehsig    oder nahezu       gleichachsig    zur Welle<B>1</B> angeordnet ist.

   Zwi  schen der äussern Kante der     Mitnehmerplatte     4 und der     innem    Fläche des Rades<B>5</B> ist ein  Spielraum x     (Figg.   <B>3)</B> vorgesehen, der grösser  ist als die grösste zu gewärtigende Exzentri  zität zwischen den beiden Wellen<B>1</B> und 2,  so     dass    unter keinen Umständen die     Kupp-          lungshälfte   <B>5</B> vom     _Mitnehmer    4 berührt wird.  An den Enden ist die Platte 4 mit     Randaus-          nehmungen   <B>6</B> zur Aufnahme der Reibungs  körper<B>7</B> versehen.

   Diese bestehen<B>je</B> in einer       bogenförmig    gekrümmten Platte, deren       Krümmungsradius    demjenigen der innern       Ringfläche    12 des Rades<B>5</B> entspricht, an  -welche sie sich unter der     Fliehkraftwirkung     anschmiegt. Wie aus der Zeichnung     ersicht-          lieh,        schwingen,diese    Reibungsplatten<B>7</B> völ  lig lose in den offenen Taschen, die in der       Mitnehmerplatte    4 zwischen dem Absatz<B>8</B>  am     Rade   <B>5</B> und den lösbar am     Mitnehmer    4  befestigten Sperrplatten<B>9</B> gebildet sind.  



  Die beschriebene Vorrichtung wirkt wie  folgt:  Wenn die treibende Welle<B>1</B> in Drehung  versetzt wird, gleiten die     Reibungshörper   <B>7</B>  zunächst lose längs der Innenfläche 12 des  Rades<B>5;</B> da     aberder    von der     Fliehkraftwir-          kung    hervorgebrachte Druck, den die Körper  <B>7</B> gegen diese Fläche ausüben, mit dem Qua  drat der Umfangsgeschwindigkeit der Körper  <B>7</B>     wäühst,    wird bei einer bestimmten Ge  schwindigkeit die an der Fläche 12 erzeugte  Reibung so gross,     dass    die Körper<B>7,</B> selbst  wenn deren     Mmse    verhältnismässig klein ist,  das Rad<B>5</B> bei ihrem Umlauf mitnehmen, wo-    durch.

   der     Kupplungsschluss    zwischen den  beiden Wellen hergestellt ist.  



  Als Vorteil der Kupplung ist zu erwäh  nen,     dass    die Übertragung des Druckes vom       Mitnehmer    auf<B>je</B> einen Reibungskörper we  gen dessen völlig loser Lage keinerlei schäd  liche     Reibungs-    oder Bruchbeanspruchung       zwischen,diesen    Teilen verursacht.

   Nach dem  Schema     (Fig.   <B>3)</B> dreht sich der     Mitnehmer    4  in Richtung des Pfeils und liegt mit der  einen Grenzfläche seiner     Ausnehmung   <B>6</B>     ge-          ,gendie    eine Endfläche<B>10</B> des Reibungskör  pers<B>7</B> an, währenddessen übrige Flächen im  Betriebe den     Mitnehmer    überhaupt nicht be  rühren.

   Infolge Vorhandenseins des bereits  erwähnten Spielraumes x zwischen der     An-          ssenkante    des     Mitnehmers    4 -und der     Innen-          flälc'he    12 des     Rad-eg   <B>5</B> wird der     Reibungs-          hörper   <B>7,</B> selbst wenn die Druckübertragung  hauptsächlich an der Kante<B>11</B> stattfindet,  von einem Drehmoment mindestens mit dem       Ilebelarm    x     beeinflusst,    welches ebenfalls  .dahin wirkt, den Körper<B>7</B> gegen die Fläche  12 anzudrücken.

   Hierdurch wird also die  Reibung vergrössert und dadurch wieder das  Drehmoment     usw.    Es wird also. statt der bei  älteren Kupplungen sich ergebenden     schäd-          licheu    Reibung zwischen dem     Mitnehmer    und  dem Reibungskörper eine zusätzliche     An-          selila"o,komponente    erreicht, die sich zu dem  jenigen auf Reibung hin wirkenden Druck,  addiert, der eine unmittelbare Folge der       Fliehkraftwirkung-    ist.

   Anstatt die offenen  Taschen im     Mitnehmer    auf der Innenseite       durcli    einen Absatz des Rades<B>5</B> zu begren  zen, kann man entsprechend den Sperrplatten  <B>9</B> auch ähnliche     Sperrplaften    auf der Innen  seite der Reibungskörper anordnen. Diese  werden auf Grund ihrer einfachen Form be  sonders billig, indem sie durch Stanzen aus       EisenbleÄ,#h    von gewöhnlichen Abmessungen  hergestellt werden können.  



  Zum Auswechseln der Reibungskörper  braucht man     nurdie    Sperrplatten<B>9</B> zu lösen.  Bei der beschriebenen Kupplung wird  auch jeglicher     Ingangsetzungswiderstand     vermieden.      Ist das Gewicht der Reibungsteile derart  berechnet,     dass    ein Gleiten eintritt, wenn die  Arbeitskraft des Motors überschritten wird,       ,o    wird der Motor nie überlastet werden,  selbst bei der grössten Variation des     Wider-          stan-des.    Man wird somit zu jeder Zeit die  volle Arbeitskraft des Motors ausgenützt  haben.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Fliehkraft-Reibungskupplung, bei wel cher in einem mit der treibenden Welle fest zu verbindenden Mitnehmer bewegliche Rei bungskörper gelagert sind, die durch Flieh- kraftwirkung gegen die Innenfläc'he einer auf der anzutreibenden Welle anzuordnenden Kupplungshälfte angedrückt werden, dadurch gekennzeichnet,
    dass die Reibungskörper ganz lose in<B>je</B> einer offenen Tasche des mit der -treibenden Welle zu verbinden-den Mitneb.- mers liegen und völlig frei längs der innern Fläche der anzutreibenden Kupplungshälffe ti gleiten. UNTERANSPRÜCHE: <B>1.</B> Fliehkraft-Reibungskupplung nach Pa tentanspruch, dadurch gekennzeichnet, .dass die Reibungskörper die Gestalt bo genförmig gekrümmter, der Innenfläche der anzutreibenden Kupplungshälfte sieli anschmiegender Platten besitzen. 2.
    Fliehkraft<B>-</B> Reibungskupplung nach Pa- tentansprucli, dadurch gekennzeichnet, .dass zwischen dem auf der treibenden Welle zu verbindenden Mitnehmer und der Innenfläche der anzutreiben-den Kupp lungshälfte ein Spielraum vorgesehen ist, der grösser ist als die grösste zu gewärti- gen-de Exzentrität zwischen der treibenden und der anzutreibenflen Welle.
    <B>3.</B> Fliehkraft-Reibungskupplung nach Pa- tentanspru-ch, dadurch gekennzeichnet, dass die Taschen durch<B>je</B> eine Randaus- nehmung des Mitnehmers gebildet sind, die aussen durch eine lösbar am Mitnehmer befestigte Sperrplatte und innen durch einen Absatz Ader anzutreibenden Kupp lungshälfte abgeschlossen sind. 4. Flielikraft-Reibungskupplung nach Pa- tentansprue,11, dadurch gekennzeichnet,.
    dass die Taschen durch<B>je</B> eine Randaus- nehmung des Mitnehmers gebildet sind, die beidseitig durch lösbar am Mitnehmer- befestigte Sperrplatten abgeschlossen sind-
CH98136D 1920-12-14 1921-11-22 Fliehkraft-Reibungskupplung. CH98136A (de)

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CH98136D CH98136A (de) 1920-12-14 1921-11-22 Fliehkraft-Reibungskupplung.

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