CH97802A - Verfahren zur Darstellung von Ergotamincitrat. - Google Patents

Verfahren zur Darstellung von Ergotamincitrat.

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CH97802A
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ergotamine
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citric acid
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Sandoz Chemische Fabri Vormals
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Chem Fab Vormals Sandoz
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    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C07ORGANIC CHEMISTRY
    • C07DHETEROCYCLIC COMPOUNDS
    • C07D519/00Heterocyclic compounds containing more than one system of two or more relevant hetero rings condensed among themselves or condensed with a common carbocyclic ring system not provided for in groups C07D453/00 or C07D455/00
    • C07D519/02Ergot alkaloids of the cyclic peptide type

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  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Organic Chemistry (AREA)
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Description


      Verfahren    zur Darstellung     von        Ergotamineitrat.       Gegenstand der vorliegenden     Erfindung     ist ein Verfahren zur Darstellung des bisher       unbekannten        Ergotamineitrates.    Als Aus  gangsmaterial kann man sowohl die reine  Base, z.     B.    ihre     Kristallisation    aus wasser  haltigem Aceton, wie sie in Patent Nr.

   $6'321       erwähnt    ist, oder ein     ergotaminreiches    Al  kaloidrohprodukt verwenden und in letz  terem Falle die     Salzbildung    zur     Abtrennung     des<B>Ei</B>     rgotamiris    von     Begleitstoffen    ver  wenden.  



  Das     Verfahren    zur Darstellung von     Er-          butamincitrat    beruht darauf, dass man auf       Ergotamin        eine,    ausreichende Menge von     Ci-          tronen.säure    nach Art der Salzbildung ein  wirken lässt.

     Zur Darstellung von     Ergotamincitrat    in  fester kristallisierter Form löst man die freie  Base     zweckmässig    in einem mit Wasser misch  baren,     indifferenten,    organischen Lösungs  mittel,     wie    Alkohol oder Holzgeist, auf und  fügt hierauf die     Crtranensäure    zu, wodurch  die     kristallinische        Ausscheidung    des     entspre-          chendenSalzes        bewirkt    wird.

   Man kann  auch so verfahren, dass     aian    zu einer Lösung  des     Ergotamins    in mit Wasser nicht misch-    baren organischen Lösungsmitteln, wie Äther  und Benzol, vorsichtig so lange eine     Citronen-          säurelösung    zusetzt, als noch eine Fällung  entsteht und die amorphe Fällung aus einem  geeigneten Lösungsmittel, z. B. Holzgeist,  umkristallisiert.<B>Ei</B>     rgotamincitrat    ist in Was  ser leichter löslich als die freie Base und  reagiert in wässeriger Lösung gegen Lackmus  schwach sauer; es bildet mit geeigneten or  ganischen Lösungsmitteln schöne     Kristalli-          sationsverbindungen.     



  Zur Darstellung von     Ergotamincitrat    in  wässerigen Lösungen, sowohl reinen, als auch  solchen, denen Konservierungsmittel, wie Al  kohol und Glyzerin, zugesetzt sind, fügt man  dem Lösungsmittel die ausreichende Menge       Citronensäure    zu und versetzt die so ver  dünnte Säure     reit    einer     konzentrierten    Lö  sung der     Ergotaminbase    in eineu organischen  Lösungsmittel; z. B. Alkohol.  



  Wie die freie Base, so erleiden auch       Ergotamincitrat    und seine Lösungen nament  lich am Licht durch Luftsauerstoff     oxydative          Veränderungen    unter Gelb- und Braun  färbung. Man vermeidet dieselben, indem  man bei der Herstellung und bei der Auf-      Bewahrung von     Ergotamincitrat    und seiner  Lösungen,     insbesondere    beim Bereiten und       -Abfüllen    von Injektionslösungen unter Ver  wendung geeigneter     sauerstoffreier    Gase, wie  Stickstoff und     Kohlendioxyd,    den Luftzutritt       erhindert.     



       Beispiel   <I>1:</I>  Zur Bereitung des     Ergotamincitrates    in  fester Form löst man 1,25     gr        Ergotamin-          Acetonverbindung,    das ist 1,0     -r    freie Base  in 10 cm' Methylalkohol, erwärmt ein wenig  und versetzt die Lösung mit 0,186     gr        wasser-          halti#er        Citronensäure,

      gelöst in etwas     Me-          thy        lalkohol.    Nach Zusatz von 1 cm' Wasser  kristallisiert bei langsamem Erkalten das       Citrat    in kleinen glänzenden Prismen zu       Drusen    gruppiert, die beim     Trocknen    zur  Gewichtskonstanz etwa 12      rq    ihres Gewichtes  an Kristallösungsmitteln verlieren und     dann     einen Stickstoffgehalt von 10,1      ö    aufweisen,

         s@ntsprechend    einem Salz von der     Zusammen-          -setzung    von     \?        Ergotamin        -E-    1     Citroitens < iure.     <I>Beispiel</I>  Zur Bereitung des     Ergotarni.ncitrates    in       Lösung    wird 1,0     -r        Ergotamin    in 50 cm' Al  kohol gelöst und mit 0,7     \%'Niger        ivüsseriget          Kochsalzlösung,    die 0,39     gr        Citronensäure     gelöst enthält,

   auf 1 Liter verdünnt,     -wobei          einc>        einpromillige    wasserklare Lösung des  Alkaloides entsteht.     Durchleiten    von     Stick-          4off    und Aufbewahren der Lösung     unter          dem        sauerstoffreien    Gase verhindern die an       (!er    Luft, namentlich am Licht., leicht     ein-          9        retende    Gelbfärbung der Lösung.     1Veutrali-          .#:

  ation    der Lösung mit Alkali     betvirkt    Fäl  lung der Base, die sich in     überschüssigem     Alkali wieder löst.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH Verfahren zur Darstellung von Ergo- tamincilrat, dadurch gekennzeichnet, class man auf Ergotamin eine ausreichende Menge von Citronensäure nach Art der Salzbildung einwirken lässt. Ergotamincitrat ist in Was ser leichter löslich als die freie Base und re,igiert in wässeriger Lösung gegen Lack mus schwach sauer;
    es bildet mit geeigneten organischen Lösungsmitteln, wie Methyl- und dungen. Das Ergotamincitrat erleidet, wie die freie Base, durch Luftsauerstoff, nament lich am Licht, oxy dativ e Veränderungen un ter Gelb- und Braunfärbung. UNTERANSPRÜCHE: 1. Verfahren gemäss Patentanspruch, dadtuch gekennzeichnet, dass man als Ausgangs material reines Ergotamin verwendet. ?. Verfahren gemäss Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass man als Ausgangs material ein ergotaminreiches Alkaloid roliprodukt verwendet. 3.
    Verfahren gemäss Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass man zur Darstellung von Ergotamincitrat in fester kristallisier ter Form die freie Base in mit Wasser mischbaren, indifferenten, organischen Lö sungsmitteln auflöst und hierauf durch Zufügen von Citronensäure die kristal linische Aasscheidung von Ergotamin- citrat bewirkt. d. Verfahren gemäss Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass man zu einer Lösung des Ergotamins in einem mit Wasser nicht mischbaren organischen Lösungsmittel vor.
    richtig so lange eine Citronensäurelösung zusetzt, als noch eine Fällung entsteht und die amorphe Fällung aus einem geeigneten Lösungsmittel umkristallisiert. 5. Verfahren gemäss Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass man zur Darstellung von F,rgotamincitrat in wässeriger Lösung dem Lösungsmittel die ausreichende Menge Citronensäure zusetzt und die so ver dünnte Säure mit einer konzentrierten Lö sung des Ergotamins in einem organischen Lösungsmittel versetzt. 6.
    Verfahren gemäss Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass man die oxydative Veränderung beim Herstellen und Auf bewahren von Ergotamincitrat und seiner Lösungen infolge der Einwirkung von Luftsauerstoff vermeidet, indem man un ter Verwendung geeigneter sauerstoffreier Gase den Luftzutritt verhindert.
CH97802D 1920-10-14 1921-09-29 Verfahren zur Darstellung von Ergotamincitrat. CH97802A (de)

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