CH97801A - Verfahren zur Darstellong von Ergotaminmalat. - Google Patents

Verfahren zur Darstellong von Ergotaminmalat.

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CH97801A
CH97801A CH97801DA CH97801A CH 97801 A CH97801 A CH 97801A CH 97801D A CH97801D A CH 97801DA CH 97801 A CH97801 A CH 97801A
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CH
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sep
ergotamine
malate
man
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English (en)
Inventor
Sandoz Chemische Fabri Vormals
Original Assignee
Chem Fab Vormals Sandoz
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Classifications

    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C07ORGANIC CHEMISTRY
    • C07DHETEROCYCLIC COMPOUNDS
    • C07D519/00Heterocyclic compounds containing more than one system of two or more relevant hetero rings condensed among themselves or condensed with a common carbocyclic ring system not provided for in groups C07D453/00 or C07D455/00
    • C07D519/02Ergot alkaloids of the cyclic peptide type

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  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Organic Chemistry (AREA)
  • Pharmaceuticals Containing Other Organic And Inorganic Compounds (AREA)

Description


  Verfahren zur Darstellung von     Ergotaminmalat.       Gegenstand der vorliegenden Erfindung  ist ein Verfahren zur Darstellung des bisher  noch unbekannten Salzes des     Hauptalkaloides     des     Mutterkornes,        Ergotamin,    mit der in  pflanzlichen Drogen wehverbreiteten Äpfel  säure. Als Ausgangsmaterial kann     mann    so  wohl die reine Base, z.

   B. ihre Kristallisation  aus wasserhaltigem Aceton, wie sie in     Patent     Nr. 86321 erwähnt ist, oder ein     ergotamin-          reiches        Alkaloidrohprodukt    verwenden und in  letzterem Fall die     Salzbildung    zur Abtren  nung des     Ergotamins    von Begleitstoffen ver  wenden.  



  Das Verfahren zur Darstellung von Er=       golaminmalat    beruht darauf,     dass        mann    auf       Ergotamin    eine ausreichende Menge Äpfel  säure nach Art der Salzbildung einwirken  lässt.  



  Zur Darstellung von<B>Ei</B>     rgotaminmalat    in  fester kristallisierter Form löst man die freie  Base zweckmässig in einem mit Wasser  mischbaren, indifferenten, organischen Lö  sungsmittel wie Alkohol oder Holzgeist auf  und fügt hierauf die     Äpfelsäure    zu, wodurch  die kristallinische Ausscheidung von Ergo  taminmalat     bewirkt    wird.

   Man kann auch so    verfahren, dass man zu einer Lösung des       Ergotamins    in mit Wasser nicht mischbaren  organischen Lösungsmitteln, wie Äther und  Benzol, vorsichtig so lange eine Äpfel  säurelösung zusetzt, als noch eine Fäl  lung entsteht, und die amorphe Fällung  aus einem geeigneten Lösungsmittel, zum  Beispiel Holzgeist,     umkristallisiert.    Ergo  taminmalat ist in Wasser leichter lös  lich als die freie Base und reagiert in wässe  riger Lösung gegen Lackmus schwach sauer;  es bildet mit geeigneten organischen Lösungs  mitteln schöne     Kristallisationsverbindungen.     



  Zur Darstellung von     Ergotaminmalat    in       wässerigen    Lösungen, sowohl reinen, als auch  solchen, denen Konservierungsmittel,     wio     Alkohol und Glyzerin, zugesetzt sind, fügt  man dem Lösungsmittel die ausreichende  Menge     Äpfelsäure    zu und versetzt die so ver  dünnte Säure mit einer konzentrierten Lö  sung der     Ergotaminbase    in einem organischen       Lösungsmittel,    z. B. Alkohol.  



  Wie die freie Base, so erleiden. auch       Ergotaminmalat    und seine Lösungen,     _    na  mentlich am Licht, durch Luftsauerstoff       oxydative    Veränderungen unter Gelb- und    
EMI0002.0001     
  
    Braunrbung. <SEP> Han <SEP> vermeidet <SEP> dieselben, <SEP> in  dem <SEP> man <SEP> bei <SEP> der <SEP> Herstellung <SEP> und <SEP> bei <SEP> der
<tb>  Aufbewahrung <SEP> - <SEP> an <SEP> Ergotaminma.lat <SEP> und
<tb>  seiner <SEP> Lösungen, <SEP> insbesondere <SEP> beim <SEP> Bereiten
<tb>  und <SEP> Abfüllen <SEP> von <SEP> Injektionslösungen, <SEP> unter
<tb>  Verwendung <SEP> geeigneter <SEP> sauerstoffreier <SEP> Gase,
<tb>  wie <SEP> Stichstoff <SEP> und <SEP> Kohlenoxyd, <SEP> den <SEP> Luft  zutritt: <SEP> verhindert.
<tb>  



  <I>Be.sPicl:</I>
<tb>  1,?@ <SEP> rr <SEP> l#,rbotamin-Acetonwasserverbin  Chln- <SEP> wird <SEP> i11 <SEP> <B>10</B> <SEP> ein <SEP> etwas <SEP> angewärmt;etll
<tb>  Holzgeist <SEP> gelöst <SEP> und <SEP> die <SEP> Lösung <SEP> mit <SEP> 0,12 <SEP> gr
<tb>  Äpfelsäure <SEP> in <SEP> 1 <SEP> bis <SEP> ? <SEP> cm' <SEP> 1dolzgeist <SEP> versetzt.
<tb>  Um <SEP> die <SEP> Kristallis < ,tion <SEP> des <SEP> Ergotaminmalates
<tb>  zu <SEP> begünstigen, <SEP> setzt <SEP> man <SEP> einige <SEP> Prozente
<tb>  Wasser <SEP> zti <SEP> der <SEP> melhylalkoholischen <SEP> Lösung.
<tb>  Benn <SEP> Stehen <SEP> in <SEP> der <SEP> Kälte <SEP> scheidet <SEP> sich <SEP> das
<tb>  Salz <SEP> in <SEP> Kristallaggregaten, <SEP> die <SEP> aus <SEP> grossen
<tb>  rhombischen <SEP> Platten <SEP> bestehen, <SEP> aus.

   <SEP> Bis <SEP> zur
<tb>  Grewichtshonstanz <SEP> verliert <SEP> das <SEP> Salz <SEP> beim
<tb>  Trocknen <SEP> (zuletzt <SEP> im <SEP> Hochvakuum <SEP> bei <SEP> 80 <SEP> ")
<tb>  etwa <SEP> 8 <SEP>  ö <SEP> seines <SEP> Gewichtes <SEP> an <SEP> @iristallösungs  mittel <SEP> und <SEP> -reist <SEP> dann <SEP> einen <SEP> Stickstoff@@elialt
<tb>  von <SEP> 1(<B>)</B>.9 <SEP> % <SEP> auf.

Claims (1)

  1. EMI0002.0002 PATENTANSPRUCH: <tb> Verfahren <SEP> zur <SEP> Darstellung <SEP> von <SEP> Er-o taminnialat, <SEP> dadurch <SEP> gekennzeichnet, <SEP> dass <tb> man <SEP> auf <SEP> Ergotamin <SEP> eine <SEP> ausreichende <SEP> Menge <tb> von <SEP> -#pfelsä.ure <SEP> nach <SEP> Art <SEP> der <SEP> Salzbildung <tb> einwirken <SEP> hisst. <SEP> Ergotaminmala.t <SEP> ist <SEP> in <SEP> -Was ser <SEP> leichter <SEP> löslich <SEP> als <SEP> die <SEP> freie <SEP> Base <SEP> und <SEP> rea -iert <SEP> in <SEP> -v < is <SEP> seriger <SEP> Lösung <SEP> regen <SEP> Lackmus <tb> #Zcliwaeh <SEP> sauer;
    <SEP> es <SEP> bildet <SEP> mit <SEP> geeigneten <SEP> or @anischen <SEP> Lösungsmitteln, <SEP> wie <SEP> Irethyl- <SEP> und <tb> thylall.:obol, <SEP> schöne <SEP> Kristallisa.tionsverbin dungen. <SEP> Das <SEP> Ergotaaizinmalat <SEP> erleidet, <SEP> wie <tb> die <SEP> freie <SEP> Base, <SEP> durch <SEP> Luftsauerstoff <SEP> nament lich <SEP> am <SEP> Licht <SEP> ozydative <SEP> Veränderungen <SEP> un ter <SEP> Gelb- <SEP> und <SEP> Braunfärbung. <tb> UNTERANSPRüCHE <tb> 1. <SEP> Verfahren <SEP> gemäss <SEP> Patentanspruch, <SEP> dadurch <tb> gekennzeichnet, <SEP> dass <SEP> man <SEP> als <SEP> Ausgangs material <SEP> reines <SEP> Ergotamin <SEP> verwendet.
    EMI0002.0003 ?. <SEP> Verfahren <SEP> gemäss <SEP> Patentanspruch, <SEP> dadurch <tb> gekennzeieliliet, <SEP> dass <SEP> man <SEP> als <SEP> Ausgangs material <SEP> ein <SEP> ergotaniinreiclies <SEP> Alkaloid rohprodukt <SEP> verwendet. <tb> :3. <SEP> Verfahren <SEP> gemäss <SEP> Patentanspruch, <SEP> dadurch <tb> gehcnnzeichnet, <SEP> dass <SEP> man <SEP> zur <SEP> Darstellung <tb> von <SEP> Ergotaminmalat <SEP> in <SEP> fester <SEP> kristalli sierler <SEP> Form <SEP> die <SEP> freie <SEP> Base <SEP> in <SEP> mit <SEP> Wasser <tb> mischbaren, <SEP> indifferenten, <SEP> organischen <tb> Lösungsmitteln <SEP> auflöst <SEP> und <SEP> hierauf <SEP> durch <tb> Zufügen <SEP> von <SEP> -*#pf'elsi:iure <SEP> die <SEP> kristalli nischeusschcidunr.@ <SEP> von <SEP> Ergotaminmalat <tb> bewirkt. <tb> 1_. <SEP> Verfahren <SEP> gemäss <SEP> P < it:
    eili--anspruch, <SEP> dadureli <tb> gekennzeichnet, <SEP> dass <SEP> man <SEP> zu <SEP> einer <SEP> Lösung <tb> des <SEP> Ergotamins <SEP> in <SEP> einem <SEP> mit <SEP> \Ära <SEP> sser <SEP> sieht <tb> mischbaren <SEP> organischen <SEP> Lösungsmittel <tb> vorsichtig <SEP> so <SEP> lange <SEP> eine <SEP> Xpfelsäurelösung <tb> zusetzt, <SEP> als <SEP> noch <SEP> eine <SEP> Fällung <SEP> entsteht, <SEP> and <tb> die <SEP> amorphe <SEP> Fällung <SEP> aus <SEP> einem <SEP> geeigneten <tb> Lösungsmittel <SEP> umkristallisiert. <tb> 5. <SEP> Verfahren <SEP> ),emäss <SEP> Patentanspruch, <SEP> dadurch <tb> gekennzeichnet, <SEP> dass <SEP> man <SEP> zur <SEP> Darstelluno <tb> von <SEP> Ergotaminmalat <SEP> in <SEP> wässeriger <SEP> Lösung <tb> dem <SEP> Lösungsmittel <SEP> die <SEP> ausreichende <SEP> Nerge <tb> tlpfels;
    inre <SEP> zusetzt <SEP> und <SEP> die <SEP> so <SEP> verdüi:nte <tb> Säure <SEP> mit <SEP> einer <SEP> konzentrierten <SEP> Lösung <SEP> des <tb> Ergotamins <SEP> in <SEP> einem <SEP> organischen <SEP> L <SEP> ösun^s mittel <SEP> versetzt. <tb> C. <SEP> Verfahren <SEP> gemäss <SEP> Patentanspruch, <SEP> dadurch <tb> gelzennzeiclinel. <SEP> dass <SEP> man <SEP> die <SEP> o_svdativ{, <tb> Veränderung <SEP> beim <SEP> Herstellen <SEP> und <SEP> Auf bewahren <SEP> von <SEP> Ergotaminmalat <SEP> und <SEP> seiner <tb> Lösungen <SEP> infolge <SEP> der <SEP> Einwirkung <SEP> von <tb> Luftsauerstoff <SEP> vermeidet, <SEP> indem <SEP> man <SEP> un ter <SEP> Verwendung <SEP> geeigneter <SEP> sauerstoff freier <SEP> Gase <SEP> den <SEP> Luftzutritt <SEP> verhindert.
CH97801D 1920-10-14 1921-09-29 Verfahren zur Darstellong von Ergotaminmalat. CH97801A (de)

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