CH97784A - Spannwerk für Drahtleitungen von Eisenbahn-Sicherungsanlagen. - Google Patents

Spannwerk für Drahtleitungen von Eisenbahn-Sicherungsanlagen.

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CH97784A
CH97784A CH97784DA CH97784A CH 97784 A CH97784 A CH 97784A CH 97784D A CH97784D A CH 97784DA CH 97784 A CH97784 A CH 97784A
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CH
Switzerland
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weight
wire
tensioning
safety systems
tension
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Wien Suedbahngesellschaft
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Wien Suedbahngesellschaft
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B61RAILWAYS
    • B61LGUIDING RAILWAY TRAFFIC; ENSURING THE SAFETY OF RAILWAY TRAFFIC
    • B61L7/00Remote control of local operating means for points, signals, or track-mounted scotch-blocks
    • B61L7/02Remote control of local operating means for points, signals, or track-mounted scotch-blocks using mechanical transmission, e.g. wire, lever
    • B61L7/025Bracing or compensating arrangements

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Braking Arrangements (AREA)
  • Tension Adjustment In Filamentary Materials (AREA)

Description


  Spannwerk für     Drahtleittiugen    von     Eisenbahn-Sicherungsanlagen.       Von Spannwerken für Draht<B>-</B>     leitungen     müssen vor allem folgende zwei Haupt  bedingungen erfüllt werden: das Spann  gewicht     muss    einerseits den durch Temperatur  änderungen hervorgerufenen Längenände  rungen der Drahtleitung folgen, darf aber  anderseits bei Kraftäusserungen auf die Draht  leitung während der     Unistellbewegung    nicht  angehoben werden können, da sonst der der       Dralltleitung    mitgeteilte     Stellweg    zum     An-          lieben    des Spanngewichtes aufgezehrt werden  könnte,

   ohne eine Bewegung auf das um  zustellende Organ zu übertragen.  



  Bei den bekannten Spannwerken wird  die Erfüllung der genannten Bedingungen  dadurch angestrebt,     dass    beim Anspannen nur  eines der beiden Drahtzüge, wie es beispiels  weise während des     Unistellens    der Fall ist,  eine Sperrvorrichtung, welche das Spann  gewicht gegen ein Anheben sichert, ein  gerückt wird. Diese Sperrvorrichtung soll  natürlich nach Beendigung der     Stellbewegung     beim Ausgleich der Drahtspannungen wieder  ausser Wirksamkeit gelangen.

   Wenn jedoch  infolge eines Widerstandes an dem umzu-    stellenden Apparat in dem Zugdraht auch  nach der     Umstellbewegung    eine höhere Span  nung als in dem     Nachlassdralit    zurückbleibt,  so zeigt sich bei dieser bekannten Einrichtung  der grosse Nachteil,     dass    die Sperrvorrichtung  auch in der Ruhelage des Drahtzuges in der       eiDgerückten    Stellung     verbarrt,    wodurch bei       darauffolgender    Temperaturverminderung das  Spanngewicht nicht gehoben werden kann,  so     dass    eine Überspannung der Drahtleitung  eintritt, bis unter häufig sehr grossem Kraft  aufwand die Sperrvorrichtung aus der Sperr  stellung herausgerissen wird,

   wobei nicht  selten Beschädigungen der Einrichtung oder  des Drahtzuges vorkommen.  



  Weitere Nachteile dieser Einrichtung sind  erstens Wegverluste zu Beginn der     Stell-          bewegung    bis zur erfolgten Einrückung der  Sperrvorrichtung und zweitens die bestehende  Möglichkeit, durch gleichmässiges Anziehen  beider Drahtzüge das Spanngewicht trotz  Vorhandenseins der in diesem Falle jedoch  nicht wirkenden Sperrvorrichtung anheben  und hierdurch eine     unterUmständen    so grosse  Verlängerung des Drahtzuges hervorrufen      zu können.     dass    eine     unzeitmässige    -Umstellung  des von der Drahtleitung zu betätigenden  Apparates durch Unberufene möglich erscheint.  



  Durch die Einrichtung nach vorliegender  <B>z5</B>  Erfindung werden alle angeführten Nachteile       be3eitigt,    da einerseits eine vollkommene  Festlegung des Spanngewichtes niemals ein  tritt Lind anderseits doch     e;n    rasches     All-          heben    des Spanngewichtes unter alle"     riii-          ,4tänden        au.c:geschlossen    ist.  



  Dies wird     erfindungsgemäss    durch eine       iiiit    dem Spanngewicht in Verbindung stehende       Bremsvorriehtung        ei-reicht,    welche wenigstens  das Heben des Spanngewichtes auch bei  grösstem Kraftaufwand nur     lang3am        zulässt.     



  Hierdurch wird einerseits eine Über  spannung, des Drahtzuges durch Temperatur  änderungen unmöglich gemacht, weil das  Spanngewicht jederzeit den Längenänderungen  de>     Drahtztiges    nachgeben kann, gleichgültig,  ob nach dem Umstellen ein vollkommener  Ausgleich der Spannungen in beiden Draht  zügen eingetreten war oder nicht. Anderseits  aber ist auch bei gleichmässigem Anziehen  'beider Drahtzüge ein rasches Anheben des  Spanngewichtes unmöglich, so     dass    auch die  bei den bekannten Einrichtungen ausführ  bare     unzeitmässige    Umstellung des von der  Drahtleitung betätigten Apparates durch Un  berufene vermieden wird, weil hierzu so viel  Zeit (z.

   B. mehrere Stunden) erforderlich wäre,       dass    der angestrebte Erfolg niemals in der  für solche     tinreehtsmässige    Eingriffe     gewöhn-          lieh    zu Verfügung stehenden Zeit erreicht  werden könnte.  



  In beigeschlossener Zeichnung sind einige  der vielen möglichen Ausführungsformen des  Erfindungsgedankens beispielsweise darge  stellt.  



  Die     Fig.   <B>1</B> zeigt ein     Drahtspannwerk,     dessen Spanngewicht<B>G</B> mit dem Kolben  eines mit einer     Flüssizkeit        zefüllten    Brems  zylinders B in     Verbind#ung    sieht.

   Der Kolben  kann entweder nur eine kleine     Bohruug    haben,  durch welche die Flüssigkeit langsam voll  der einen nach der andern Kolbenseite strömen  und somit das Heben und Senken des Spann  gewichtes nur langsam vor sich gehen lassen    kann, oder es ist     im    Kolben ausser der  Bohrung ein     Rücksehlagventil    eingebaut, so       dass    das Senken des Spanngewichtes rasch       ei-folgen    kann, indem die Flüssigkeit durch  die grosse Ventilöffnung rasch von unten nach  oben gelangt, während ein Heben des Spann  gewichtes     nur    langsam möglich ist,

   weil sieh  in diesem Falle das     Rückschlagventil    schliesst  und für den     Durchtritt    der Flüssigkeit nur       die    kleine Bohrung verbleibt.  



  Anstatt des     Brem9zylinders    kann, wie die       Fio'.    2     zeict,    unter Einschaltung einer     ent-          t)   <B>b</B>  sprechende n Räder- oder     Schneckenüber-          >,etzung    auch eine Pendelhemmung P Ver  wendung finden, und,     7war    würde sieh auch  ein Rotationspendel hierzu eignen.  



  In     Fig.    3 ist zum gleichen Zwecke eine       Windflügelbrenise   <B>11-</B> angenommen, jedoch  könnte statt des Windflügels auch eine     Zen-          triftigalhemmung    angewendet werden.  



  Beim Spannwerk     Fig.    4 ist beispielsweise  eine elektrodynamische     Breinse.   <B>D</B> vorgesehen,  welche anstatt direkt auf das     Spanngewieht     auf den     zum        Spanngewieht    führenden     Draht-          zog    einwirkt.  



  Die im     Zusammenhange    mit den     Fig.    '2,  <B>3</B> und 4 erwähnten     Brenisvorrichtungen    können  entweder nach beiden Bewegungsrichtungen  zwangsläufig mit dein Spanngewicht<B>G</B> in  Verbindung stellen und dieses daher sowohl  bei der Heb-,     -als    auch bei der Senkbewegung  beeinflussen, oder aber die Bremseinrichtungen  können mit dem     Spaimgewicht    nur einseitig  wirkend gekuppelt sein, so     dass    beispielsweise  nur das Heben des Gewichtes verzögert, hin  gegen das     Seriken    desselben nicht behindert  wird.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Spannwerk-<B>für</B> Dralitleitungen von Eisen- bahii <B>-</B> Sicherungsanlagen, dadurch gekenn zeichnet, dass ein Spanngewicht direkt oder indirekt mit einer Bremsvorrichtung in Wir kungsverbindung steht, derart, dass wenig stens das Anheben des Spanngewichtes auch bei grossem Kraftaufwand am Dralitzug nur ZD langsam vor sich gehen kann.
    UNTERANSPRUCH-. Spannwerk nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass die Bremsvor- aübtung nur beim Anheben des Spann- gewichtes in Tätigkeit tritt, wogegen da"i Senken des Spanngewichtes von der Brems vorrichtung unbeeinflusst beliebig rasch vor sich gehen kann.
CH97784D 1920-08-09 1921-08-01 Spannwerk für Drahtleitungen von Eisenbahn-Sicherungsanlagen. CH97784A (de)

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AT88060B (de) 1922-04-25

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