CH97677A - Vorrichtung für die Projektion von Lichtbildern, insbesondere von Reklamebildern. - Google Patents
Vorrichtung für die Projektion von Lichtbildern, insbesondere von Reklamebildern.Info
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Description
Vorrichtung für die Projektion von Lichtbildern, insbesondere von Reklamebildern. Gegenstand der vorliegenden Erfindung ist eine Vorrichtung für die Projektion von Lichtbildern, insbesondere von Reklamebil dern.
Gemäss der Erfindung besitzt die Vor richtung einen Antriebsmechanismus, der au tomatisch ein endloses Filmband schrittweise mit regelbaren Intervallen durch einen Pro jektionsapparat hindurchbewegt, .das Ganze derart, @dass nach Ing.angsetzung des Antriebs mechanismus die Vorrichtung Bild um Bild zeigt, und ohne Bedienung unter Wieder holung der gesamten Bilderreihe weiterläuft, bis die auf -den Antriebsmechanismus ein wirkende Antriebskraft ausser Tätigkeit ge setzt wind. Die Vorrichtung bedarf also, so bald sie einmal in Gang gesetzt ist, keiner Wartung irgendwelcher Art.
Ein Ausführungsbeispiel der Vorrichtung veranschaulicht schematisch die beiliegende Zeichnung.
Fig. 1 ist eine Seitenansicht der gesamten Vorrichtung; Fig. 2 ist ein Schnitt nach Linie II-II von Fig. 1, und Fig. 3 ein Schnitt nach Linie III-III von Fig. 2.
Die gezeichnete Vorrichtung besitzt ein Gehäuse, dessen Oberteil 1 nur punktiert an gedeutet ist; im Unterteil 2 desselben ist ein Elektromotor 3 untergebracht, der die für den Antrieb nötige Kraft liefert. Der Motor 3@ treibt unter Vermittlung eines Schnurtrie- bes eine Welle mit Schnecke 4 an, und ein Schneckenrad 5 überträgt diese Bewegung auf eine Welle 6. Auf letzterer sitzen fest eine Scheibe 7 und ein Daumen 8 (Fig. 2); die Scheibe 7 weist an ihrem Umfang einen Kok ken 9 auf, der zur Betätigung eines Malteser kreuzes 10 .dient.
Letzteres ist auf eine Welle <B>11</B> aufgekeilt, die ausserdem noch die eine Hälfte 12 einer Zahnkupplung trägt. Die an dere Hälfte, 13, dieser Kupplung bildet ein Stück mit einer Hohlwelle 14, die drehbar und axial verschiebbar auf der Welle 11 an gebracht ist und ausserdem zwei gezahnte Räder 15 zum Mitnehmen des endlosen Film bandes 16, sowie eine gerändelte Scheibe 17 trägt. Eine auf die Welle 11 geschobene Schraubenfeder 18 hat das Bestreben, die bei- den 12, 13 in Eingriff mit einander zu halten.
Das endlose Filmband 16 ist iin Gehäuse unterteil 2 über zwei Rollen 19 geführt, die in Vertikalschlitzen 20 einer Gehäusewand in verschiedene Höhenlagen bezüglich des Gehäusebodens einstellbar sind. Im Gehäuse oberteil läuft das Filmband über eine Rolle 21, die an einem Träger 22 sitzt. Letzterer ist vertikal verschiebbar in einem hohlen Arm 3, der an dem Gestell 24 befestigt ist, wel- Aes den Antriebsmechanismus trägt.
Die be schriebene Anordnung der Rollen 19 bezw. 21 hat den Zweck, endlose Filmbänder von verschiedener Länge in der Vorrichtung ver- ,venden zu können. Ausserdem ist das Film band noch an verschiedenen Stellen zwischen Führungsrollenpaaren 25 hindurchgeführt.
Über dem Antriebsmechanismus ist der Projektionsapparat angeordnet. Dieser besitzt einen in die Hinterwand des Gehäuseober teils 1 eingesetzten Kasten 26, in dem die Lichtquelle 27 untergebracht ist. In der Zeichnung ist als solche eine elektrische ( 'liihla#,rnpe angegeben, doch kann, natürlieli T t:' ZD auch eine andere Lichtquelle zur 'Verwen dung kommen. Mit 28 ist das Objektiv des Projektionsapparates bezeichnet.
Hinter dem Objektiv befindet sieh das Filmfenster 29 (Fig. 1 und 2), das in eine vom Gestell 24 getragene Platte 30 eingeschnitten ist. Das Filmband 16 wird zwischen dem Filmfenster 29 und dem Objektiv durchgezogen. Hinter dem Filmfenster befindet sich die Blende. Diese besitzt zwei Flügel 31, die wie die Blätter einer Schere gegeneinander beweglich sind und in der Offenstellung,der Blende die in Fig. 2 gezeichnete Stellung einnehmen, in der sie durch zwei Stifte 32 gehalter( werden.
Die beiden Flügel sind lose und sehr leicht beweglich :durch ein kleines Iiopfstiftchen 33 (Fig. 3) miteinander verbunden, das .durch in der Offenstellung der Blende sich kreu zende Längsschlitze 38 .der Flügel hindurch -reift und mit einem Stift 34 fest verbunden ist, an dem ein Anschlag 35 sitzt, der sieh im Bereich des Daumens 8 befindet. Dieser Anschlag liegt an beide Flügel an, gerade in dem Punkte, wo sich ihre unteren Ränder überschneiden.
Die Stromzuführung zum Motor 3 und zur Lichtquelle 27 geschieht von einem Ste.ek- kontakt 36 aus. Die Ein- und Ausschaltung des Motors erfolgt für sich durch einen be sonderen Schalter 37.
Die Wirkungsweise der beschriebenen Vorrichtung ist folgende: Nachdem das Filmband auf die Rollen 19, 21, sowie die Räder 15 aufgebracht und zwischen die verschiedenen Führungsrollen paure 25 eingelegt worden ist, wird ,der Strom eingeschaltet und durch den Motor der Antriebsmechanismus in Gang gesetzt.
Soll ten die Bilder des Bandes nichU genau vor (las Filmfenster 29 zii stehen kommen, so wir(1 durch axiale Verschiebung der Hohl welle 14 entgegen der Wirkung der Feder 18 die Zahnkupplung 12, 13 gelöst, wodurch das Banil zum Stillstand kommt und nun durch Drehen der Hohlwelle mittelst der gerändel- ten Scheibe 17 genau bezüglich des Filmfen sters eingestellt werden kann. Ist dies ge schehen, so lässt man die Scheibe 17 wieder los und die Feder 18 rückt die Kupplung 12, .
13 ein. Vom 3Zotor wird (las Schneckenge- triebe 4, 5 und durch dieses die Welle 6 in Umdrehung versetzt. Bei jeder ganzen Um drehung der Scheibe 7 kommt dann :der Nok- ken 9 in Eingriff mit dem Malteserkreuz 10 und durch dieses wird die Welle 11 mit den gezahnten Rklern, die das gelochte Filmband mitnehmen, um einen gewissen, der Höhe eines Bildes entsprechenden Betrag gedreht.
Der Daumen 8 ist dabei bezüglich des Nok- kens 9 derart auf cler Welle 6 angeordnet, d.ass er kurz vor Beginn eines Bildwechsels mit dem Anschlag 35 des Stiftes 34 (Fig. 3) zum Angriff kommt.
Der Stift 34 wird da durch gehoben und die Flügel der Blende werden durch das hopfstiftclien 33 gegen einander verschwenlzt, so da.ss sie das Fenster 29 verschliessen und dadurch die Lichtquelle abblenden. Bei weiterer Drehung der Zelle 6 gleitet der Daumen von dem Anschlag 35 ab und die Flügel 31 der Blende fallen durch ihr eigenes Gewicht in die Offenstellung zu- rück. Inzwischen hat der Nocken 9 das Mal teserkreuz betätigt, und ,auf der Projektions fläche erscheint mit Öffnung .der Blende das neue Bild.
In dieser Weise arbeitet der Appa rat kontinuierlich und ohne weitere Wartung fort, solange der Strom eingeschaltet ist. Durch Regulierung der Geschwindigkeit des- Motors mit bekannten Mitteln können die In tervalle zwischen dem Bildwechseln beliebig reguliert werden. Will man ein Bild längere Zeit hindurch zur Schau stellen, so schaltet man den Motor ab.
Die Lichtstärke der Lichtquelle wird je -dem besonderen Verwendungszweck des Ap parates entsprechend gewählt, ebenso die Optik des Objektives, denn der Apparat eig net sich ebenso gut für Nah-, wie für Fern projektion. Im ersteren Fall kann die Projek tionsfläche am Apparat selbst, z. B. in Form einer Milchglasscheibe, angebracht sein, -die in einen Kasten eingesetzt sein kann, der am Gehäuseoberteil 1 vor der Austrittsöffnung für die Lichtstrahlen anzubringen wäre.
Der Apparat kann zum Beispiel in Schaufenstern oder an Orten mit grossem Verkehr, beispiels- weise Bahnhöfen, aufgestellt werden und Re klamebilder von beliebigem Format auf dem Projektionsschirm oder der sonstigen Projek tionsfläche hervorbringen. Statt tdie Licht strahlen direkt durch .das Filmband in das Objektiv fallen zu lassen, kann man sie auch durch ein Prisma .oder einen Reflektor auf fangen und sie erst dann durch das Objektiv schicken.
Claims (1)
- PATENTANSPRUCH: Vorrichtung für die Projektion von Licht bildern, insbesondere von Reklamebildern, gekennzeichnet durch einen Antriebsmecha nismus, der automatisch ein endloses Film band schrittweise mit regelbaren Intervallen durch einen Projektionsapparat hindurch be wegt, das Ganze derart, dass nach Ingang- setzung des Antriebsmechanismus die Vor richtung Bild um Bild zeigt und ohne Bedie nung unter Wiederholung der gesamten Bil- derreilie weiterläuft,bis die auf den Betriebs mechanismus einwirkende Antriebskraft au sser Tätigkeit gesetzt wird. UNTERAN SPRMIE 1. Vorrichtung nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass am Projektionsappa rat eine Blende angebracht ist, die auto matisch bei jedem Bildwechsel fdie Licht quelle des Projektionsapparates vorüber gehend abblendet. 2.Vorrichtung nach Unteranspruch 1, bei welcher das Filmband von einer durch einen Motor in Umdrehung versetzten Welle aus durch Vermittlung einer Nok- kenscheibe und eines von dieser betätigten Mallteserkreuzes in schrittweiser Bewegung deich den Projektionsapparat gezogen wird, dadurch gekennzeichnet, dass die Blende zwei scherenblattartig zueinander gestellte Flügel besitzt, die durch einen in Schlitzen .der igenannten Flügel geführten Stift leicht beweglich zusammengehalten und durch einen .auf der Welle der Nocken scheibe sitzenden,im Bereiche eines mit dein Stift verbundenen Anschlages befind lichen Daumen vor jedem Bildwechsel vor ein Fenster des Projektionsapparates ge schwungen werden und dabei die Licht quelle abblenden und nach Abgleiten des Daumens von dem genannten Anschlag selbsttätig in die Offenstellung zurück fallen. 3.Vorrichtung nach Unteranspruch 2, da durch gekennzeichnet, dass auf der Welle des Malteserkreuzes der eine Teil einer Kupplung festsitzt, deren anderer Teil zu sammen mit zum Mitnehmen des Film bandesdienenden Rädern mit einer lose auf der .genannten Welle .angebrachten und axial auf dieser verschiebbaren Hohlwelle fest verbunden ist, die unter der Wirkung einer Feder steht, welche die beiden Kupp lungsteile in Eingriff zu halten sucht, das Ganze derart,dass nach Ausrücken der Kupplung entgegen -der Wirkung der Fe der die Hohlwelle unabhängig von der Welle des Malteserkreuzes gedreht und da durch das Filmband genau bezüglich des Fensters des Projektionsapparates einge stellt werden kann. -l. Vorrichtung nach Unteranspruch 2; da durch gekennzeichnet, dass das Filmband über Rollen geführt ist, die auf verschie dene Höhenlagen bezüglich des Projek- tionsappärates eingestellt werden können, zum Zwecke, Filmbänder von verschie dener Länge in der Vorrichtung verwenden zu können. 5.Vorrichtung nach Unteranspruch 2, bei welcher als Motor ein Elektromotor und als Lichtquelle eine elektrische Lampe an geordnet ist, dadurch gekennzeichnet, .dass dem Elektromotor und der Lichtquelle der Strom von einem Steckkontakt .aus zuge führt wird, wobei aber zwischen diesem und dem Motor noch ein Schalter ange bracht ist, der ein von der Lichtquelle un abhängiges Ein- und Abschalten des Mo tors ermöglicht, zum Zwecke, nach Inbe triebsetzung der Vorrichtung durch zeit weilige Ausschaltung des Motors einzelne Bilder für längere Zeit zur Schau stellen zu können.
Applications Claiming Priority (1)
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