DE658133C - Hilfsgeraet fuer die militaerische Aufklaerung durch photographische Aufnahmen aus der Luft - Google Patents
Hilfsgeraet fuer die militaerische Aufklaerung durch photographische Aufnahmen aus der LuftInfo
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Classifications
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- G—PHYSICS
- G03—PHOTOGRAPHY; CINEMATOGRAPHY; ANALOGOUS TECHNIQUES USING WAVES OTHER THAN OPTICAL WAVES; ELECTROGRAPHY; HOLOGRAPHY
- G03B—APPARATUS OR ARRANGEMENTS FOR TAKING PHOTOGRAPHS OR FOR PROJECTING OR VIEWING THEM; APPARATUS OR ARRANGEMENTS EMPLOYING ANALOGOUS TECHNIQUES USING WAVES OTHER THAN OPTICAL WAVES; ACCESSORIES THEREFOR
- G03B15/00—Special procedures for taking photographs; Apparatus therefor
Landscapes
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- Photographic Developing Apparatuses (AREA)
Description
Für den taktischen Wert von Aufklärungsflügen ist es stets von besonderer Bedeutung,
daß die Aufklärungsergebnisse den Kommandostellen möglichst rasch übermittelt S werden. Man pflegt daher Aufklärungsflugzeuge
mit drahtlosen Sendern auszurüsten, um eine sofortige Übermittlung wichtiger Nachrichten zu ermöglichen, und hat auch bereits
versucht, Meldungen und Kartenskizzen mit einfachen bildtelegraphischen Mitteln vom
Flugzeug aus durchzugeben. Andererseits ist auch schon vorgeschlagen worden, in Flugzeuge
einen ganzen Fernsehsender einzubauen, der den Kommandostellen eine unmittelbare
Beobachtung des überflogenen Geländes ermöglichen soll. Abgesehen von den hiermit
verbundenen technischen Schwierigkeiten, läßt sich dies Aufklärungsverfahren aber nur in
vereinzelten Fällen mit Erfolg anwenden, weil es dem hinter der Front befindlichen Beobachter,
welcher stets nur einen begrenzten Bildausschnitt vor sich hat, bei dem Fehlen der
normalen Orientierungsmittel fast unmöglich ist, sich innerhalb der stets wechselnden Fernsehbilder
in ausreichendem Maße zurechtzufinden; überdies vermag selbst ein gutes Fernsehbild
die primitivsten Tarnungen kaum zu entschleiern.
Die Erfindung geht von der Erkenntnis aus, daß in den meisten Fällen nur eine mit Überlegung
ausgewählte und von den Kommandostellen sorgfältig auswertbare photographische Aufnahme tatsächlich Aufklärungswert besitzt.
Die Erfindung betrifft daher ein Gerät, das die beschleunigte Übermittlung von auswertungsreifen
Aufnahmen dieser Art ermöglicht und das sich durch völlig selbsttätiges Arbeiten auszeichnet, bei dem die Aufmerksamkeit
des Flugzeugführers oder seines Begleiters nur durch die Auswahl des Zeitpunktes
der Aufnahme beansprucht wird.
Das Gerät gemäß der Erfindung ist gekennzeichnet durch die Vereinigung einer mit zusammenhängenden
Filmstreifen arbeitenden, willkürlich zu betätigenden Aufnahmekamera mit einer selbsttätigen Entwicklungs- und
Fixiervorrichtung und einer zwischen diesen beiden Teilen liegenden Ausgleichsvorrichtung;
die Ausgleichsvorrichtung besteht hierbei aus einer Filmschleife von veränderlicher
Länge, die mit einer Kontrollvorrichtung zusammenwirkt, welche selbsttätig einen Filmnachzug
durch die Kamera herbeiführt, sobald die Länge der genannten Filmschleife unter einen gegebenen Grenzwert sinkt. Die Vereinigung
einer Aufnahmekamera mit einer selbsttätigen Entwicklungs- und Fixiervorrichtung
ist an sich bekannt. Bei dieser Einrichtung fehlt jedoch die erfindungsgemäß außerdem vorgesehene Ausgleichsvorrichtung,
die es ermöglicht, die Bilder ganz unabhängig von der jeweils gewählten Aufnahmefolge unter
unveränderlichen Bedingungen selbsttätig zu entwickeln und zu fixieren, so daß sie bei
der Rückkehr des Flugzeuges bereits auswertungsbereit vorliegen; gegebenenfalls kann
man auch noch hinter der Entwicklungs- und Fixiervorrichtung eine Einrichtung vorsehen,
welche die fertigen Bilder selbsttätig abtrennt und in Abwurfkapseln hineinschiebt. Pendelt
das Flugzeug während einer Kampfhandlung dauernd zwischen Kampfgelände und Aufenthaltsort
der Kommandostellen hin und her,, so liegen die Bilder jeweils etwa schon ro bis
20 Minuten nach erfolgter Aufnahme auswertungsbereit der Kommondostelle vor.
Als besonders zweckmäßig hat es sich erwiesen, das erfindungsgemäße Gerät in Anlehnung
an die eingangs erwähnten Vorschläge mit einem Bildsender zu vereinigen. Es hat sich gezeigt, daß dies deshalb verhältnismäßig
leicht möglich ist, weil sich die zum Betrieb und zur Überwachung der Entwicklungs- und
Fixiervorrichtung erforderlichen Hilfsmittel ohne weiteres zur gleichzeitigen Überwachung
und Steuerung des Bildsenders mit heranziehen lassen. Darüber hinaus bietet diese
Kombination natürlich den weiteren Vorteil, daß die Aufklärüngsergebnisse auf dem
schnellstmöglichen Wege den Kommandostellen übermittelt und hierdurch, insbesondere bei Fernaufklärungen, vom weiteren
Schicksal des Flugzeuges unabhängig gemacht werden.
Die Erfindung soll im folgenden an Hand der Abbildungen näher erläutert werden. Von
diesen gibt in schematischer Darstellungsweise
Abb. ι den Lauf des Films F durch ein
erfindungsgemäßes Gerät,
Abb. ia einen Aufnahmefilm F mit Markierungslöchern,
■ ' . . Abb. 2 den inneren Aufbau der Entwicklungs- und Abtastvorrichtung,
Abb. 3 den Aufbau der hinter der Front aufzustellenden Apparatur zur drahtlos empfangenen
Aufzeichnung der aufgenommenen Bilder,
Abb. 4 den Einbau der Gesamtapparatur und der Hilfsgeräte in ein Kampfflugzeug,
Abb. 5a einen Aufnahmefilmstreifen, Abb. 5 b die Kontrolltafel zur überwachung
des Sendegerätes,
Abb. 6 a und 6 b die Abtastvorrichtung für die drahtlose Durchgabe der aufgenommenen
Bilder,
Abb. 7 a und 7 b den einen Teil und Abb. 8 a und 8 b den anderen Teil des zur
selbsttätigen Überwachung des Aufnahmegerätes dienenden S teuer automaten wieder.
Was zunächst Abb. 1 angeht, so erkennt man, daß der Film F im unbelichteten Zustände
von der Trommel 1 abgezogen und der Kamera 2 zugeführt wird. Die Kamera ist
zweckmäßig mit elektrischer Auslösung versehen und die Schaltung hierbei so gewählt,
daß sofort nach jeder Betätigung des Kamera-Verschlusses die Zahnwalze 3 in Richtung des
gezeichneten Pfeiles um ein bestimmtes Stück weitergedreht wird. Auf diesem Wege gelangt
dann sofort ein neues unbelichtetes Filmstück in die Kamera. Zwischen der Walze 3 und
der durch ein Rechteck angedeuteten Entwicklungs- und Fixiervorrichtung 6 liegt nun gemäß
der Erfindung eine Filmschleife 4 von möglichst hoher Aufnahmefähigkeit, aus der
der Film F durch die Zahnwalze 5 fortlaufend mit gleichbleibender Geschwindigkeit abgezogen
wird. Mit dieser konstanten Geschwindigkeit durchläuft der Filmi7 dann die Entwicklungsvorrichtung
6, aus der er nach etwa ι bis 3 Minuten fertigentwickelt und fixiert
austritt. Er kann dann anschließend entweder einer Schneidevorrichtung zugeführt werden,
die ihn in vorgegebenenLängen durchschneidet und selbsttätig in Abwurfkapseln schiebt, oder
er wird anschließend einer elektrischen Bildabtastvorrichtung zugeführt, die in Abb. 1
durch das Rechteck 7 angedeutet ist und einen Bildübertragungssender steuert. Anschließend
wird der Film F dann auf eine Vorratstrommel 8 aufgewickelt.
Bei einer Anlage der beschriebenen Art kann es vorkommen, daß während einer längeren
Pause zwischen zwei Aufnahmen oder zwei Reihenaufnahmen aus der Filmschleife 4
so viel Filmmaterial in die Entwicklungsvorrichtung 6 gefördert wird, daß die Filmschleife
4 selbst verschwindet und der Film schließlich < zerrissen wird. Um dies zu vermeiden,
wird nach der Erfindung ein schrittweiser Filmnachzug durch die Kamera 2 erzeugt,
sobald die Länge der Filmschleife 4 unter einen vorgegebenen Grenzwert sinkt.
Zu diesem Zweck kann z. B. zwischen den Zahnwalzen 3 und 5 eine Spannrolle vorgesehen
werden, die einen Kontakt schließt, sobald die Länge der Filmschleife einen ge- ioo
wissen Grenzwert unterschreitet, und die hierdurch ein Weiterspringen der Schrittwalze 3
verursacht. Andere Möglichkeiten zur Lösung des gleichen Problems ergeben sich aus dem
nachfolgenden Text. Weiterhin kann bei solchen längeren Aufnahmepausen dadurch ein
unnötiger Filmverbrauch stattfinden, daß auch unbelichteter Film laufend in die Entwicklungsvorrichtung
6 gefördert wird. Dies wird nach der Erfindung dadurch vermieden, daß
der Filmdurchzug durch die Entwicklungsvorrichtung 6 stillgelegt wird, sobald die
letzte Aufnahme diese Vorrichtung verläßt. Zu diesem Zwecke muß natürlich jede einzelne
Aufnahme, die der Film trägt, in geeigneter Weise markiert sein, was wiederum auf
verschiedene Weise durchgeführt werden kann. Die einfachste Markierungsform besteht
darin, daß man unmittelbar hinter der Kamera 2 eine Stanzvorrichtung vorsieht, die
bei jeder Aufnahme automatisch betätigt wird und ein zweckmäßig am Rande des Bildes
zwischen der Perforation liegendes Loch in den Film selbst einstanzt. Einen in dieser
Weise gestanzten Film zeigt Abb. ι a. Der Film F trägt auf den gestrichelt umrandeten
Feldern, deren Abstand je nach der vom Führer willkürlich bestimmten Aufeinanderfolge
in weiten Grenzen schwanken kann, die photographischen Aufnahmen. Jeweils unterhalb
dieser Aufnahmen ist in der Mitte zwischen
ίο den Perforationen ein Loch 9 eingestanzt.
Sieht man nun am Ende der Entwicklungsvorrichtung 6 eine elektrische, mechanische
oder pneumatische Abtastvorrichtung vor, und steuert man einerseits durch die oben angeführte
Stanze, andererseits durch die letztgenannte Abtastvorrichtung je ein Zählwerk, so ist stets dann die Gewähr dafür gegeben,
daß die letzte jeweils vorliegende Aufnahme fertigentwickelt und fixiert ist, wenn diese
beiden Zählvorrichtungen den gleichen Wert zeigen. Man braucht also lediglich beide Zählvorrichtungen
gegenläufig auf ein Differentialgetriebe arbeiten zu lassen, um das Signal für die fertige Fixierung des letzten Bildes dadurch
zu erhalten, daß das Umlaufsystem dieses Differentialgetriebes in seine Ruhelage
zurückkehrt, und kann hierdurch einen Kontakt schließen, der den Filmdurchzug durch
die Entwicklungsvorrichtung stillegt.
Versuche haben gezeigt, daß die unmittelbare Einstanzung von Löchern in den Film
sowie vor allem die Abtastung dieser Löcher leicht zu Beschädigungen der aufgenommenen
Bilder führen kann. Es hat sich daher als zweckmäßig erwiesen, an Stelle des Films
einen zum Film parallel laufenden Papierstreifen mit den genannten Lochungen zu versehen
und in analoger Weise abzutasten. Der synchrone Lauf des Papierstreifens mit dem
Film ist dabei ohne weiteres dadurch zu erzielen, daß man ihn ebenfalls mit einer Perforation
versieht und durch Zahnwalzen hewegen läßt, die mit den Zahnwalzen 3 und 5 starr gekuppelt sind.
Schließlich kann man an Stelle eines Papierstreifens für den gleichen Zweck auch ein
mechanisches Laufwerk verwenden, das mit einer größeren Anzahl einstellbarer Markierungsglieder
ausgerüstet ist, die jeweils an den der Lage der einzelnen Aufnahmen auf dem Film zugeordneten Stellen bei der Aufnahme
eingestellt werden und dann bei ihrer der Filmbewegung entsprechenden Fortbewegung
an verschiedenen Steuerorganen vorbeigleiten (z.B. Steuerkontakten o. dgl.). Da ein solches mechanisches Laufwerk in seinem
Aufbau etwas unübersichtlich ist, soll eine eingehendere Beschreibung erst am Schluß
des vorliegenden Textes gebracht werden.
Da die vorliegende Anordnung in erster Linie im bewegten Flugzeug benutzt werden
soll, muß sie in ihrer Wirkungsweise unabhängig von ihrer jeweiligen Lage im Raum
sein, damit sie auch bei Sturzflügen aller Art nicht außer Betrieb kommt. Diese Bedingung
erschwert besonders den Aufbau der Entwicklungs- und Fixiervorrichtung, bei denen unter
allen Umständen ein Herausspritzen der verwendeten Flüssigkeiten vermieden werden
muß. Weiterhin kann in dem Falle, daß die Bilder nicht nur entwickelt, sondern auch
bildtelegraphisch durchgegeben werden sollen, die Abtastung des fortlaufenden Films nicht
in der auf dem Gebiete der Bildtelegraphie üblichen Weise auf einer Walze vorgenommen
werden, und es macht sich daher die Ausbildung eines speziellen Abtastverfahrens notwendig.
Die mit der Entwicklung und Fixierung des Bildes verbundenen Schwierigkeiten konnten
nach der Erfindung dadurch überwunden werden, daß der Film innerhalb der Entwicklungsvorrichtung
"nicht durch einen Flüssigkeitstrog hindurchgezogen wird, sondern daß Entwickler- und Fixierbadlösung durch Zer-Stäuberdüsen
auf den Film aufgesprüht werden. Versieht man hierbei die Wände des Entwicklungs- und Fixierraumes mit einem
saugfähigen, z.B. aus einem geeigneten Schaumstoff bestehenden, zweckmäßig auswechselbaren
Wandbelag, so wird die Entstehungbeweglicher Flüssigkeitsmengen innerhalb der Apparatur nahezu restlos vermieden,
und es braucht weder die Eintritts- noch die Austrittsstelle des Films mit besonderer
Sorgfalt abgedichtet zu werden. Um weiterhin den Verbrauch an Chemikalien und damit
das mitzuführende tote Gewicht sowie andererseits die an die Saugfähigkeit des Wandbelages
gestellten Ansprüche herabzumindern, empfiehlt es sich, die obengenannten Zerstäuberdüsen
jeweils nur dann in Betrieb zu setzen, wenn sich eine Aufnahme unter ihnen befindet. Die Zerstäuberdüsen können hierbei
durch Abtastvorrichtungen gesteuert werden, welche die oben beschriebenen entweder in den
Film oder in ein parallel laufendes Papierband o. dgl. an den ein Bild tragenden Stellen
eingestanzten Löchern abtasten oder durch die später zu beschreibenden mechanischen
Markierungsglieder betätigt werden.
Eine Anordnung dieser Art zeigt Abb. 2. Der zunächst unbelichtete Film F wird in der
bereits beschriebenen Weise von einer Trommel 10 abgezogen und der Kamera 11 zügeführt,
hinter der die etwa nach Art einer Malteser rolle ausgeführte Zahntrommel 12
liegt. Hinter dieser Zahntrommel 12 bildet der Film eine Schleife, aus der er mit konstantem
Vorschub durch die Rolle 13 in den Entwicklungsraum 14 hineingeführt wird. In
diesem Raum ist eine Düse 15 angeordnet, die
den Entwickler in fein zerstäubter Form auf den Film aufsprüht. .Hinter der Düse 15 liegt
eine Pinselwalze 16, welche die aufgesprühte Entwicklungsflüssigkeit gleichmäßig über die
gesamte Schicht verteilt.
Das beschriebene neue Sprühentwicklungsverfahren gibt die Gewähr für das Wirksamwerden
eines stets frischen Entwicklers und ist in seiner Anwendbarkeit natürlich, keineswegs
nur auf fliegende Entwicklungsanlagen beschränkt.
Vom Entwicklungsraum 14 wird der Film über die gefederte Rolle 17 in den Fixierraum
18 hinübergeleitet, in dem die Düse 19 die Fixierbadlösung in fein zerstäubter Form auf
den Film aufsprüht. Eine zwischen Entwicklungs- und Fixierraum liegende Heizkammer
20 mit eingebautem, thermisch gesteuertem Elektroheizkörper sorgt für die Einhaltung
der optimalen Entwicklungstemperatur. Aus dem Fixierraum 18 gelangt der FiImI* über
die Beruhigungswalze 21 auf die Gleitbahn 22, unter der die Photozelle 23 angeordnet ist.
Auf dieser Gleitbahn erfolgt die zur telegraphischen Übermittlung des Bildes erforderliche
elektrooptische Abtastung.
Nach der Erfindung wird zu dieser Abtastung ein rotierender Punktprojektor 25 benutzt,
der die Glühlampe 24 umkreist und hierbei den Abtastlichtpunkt in einem Kreisbogen
über die Filmoberfläche führt. Die vom Film hindurchgelassenen Strahlen fallen auf
die Photozelle 23, in deren Stromkreis infolgedessen ein von Abtastpunkt zu Abtastpunkt
im Einklang mit der Filmschwärzung schwankender Photostrom entsteht, der dann
in üblicher Weise zur Steuerung eines Hochfrequenzsenders herangezogen werden kann.
Die genaue Konstruktion des Abtastprojektors 24,25 soll der Übersichtlichkeit halber
erst später eingehender beschrieben werden. »
Der Film F wird unter dem Abtastprojektor 24, 25 mit gleichbleibender Geschwindigkeit
in Richtung des Pfeiles 26 hindurchgezogen, so daß Zeile für Zeile zur Abtastung
kommt. Anschließend wird der Film auf der Aufbewahrungsrolle 28 aufgewickelt und
hierbei, um ein Verkleben zu vermeiden, von .der Rolle 29 aus ein geeigneter Abstandstreifen
miteingewickelt. Das Rechteck 27 deutet das Gehäuse für das zur Überwachung des
Filmlaufes dienende mechanische Kontrollwerk an (vgl. Abb. 7 a und 7b und 8 a und 8b).
Die in dieser Weise bildtelegraphisch gesendeten Aufnahmen können auch in verhältnismäßig
großer Entfernung, d.h. gegebenenfalls unmittelbar durch die Kommandostellen, in
deren Auftrag das Flugzeug tätig ist, empfangen werden. Ein Schema der erfindungsgemäß
hierfür verwendeten Spezialempfangsanlage, welche beispielsweise auf einem Kraftwagen
montiert sein kann, zeigt Abb. 3.
Die von der Empfangsantenne 30 aufgenommene Hochfrequenzenergie wird zunächst dem
Empfangsverstärker 31 zugeführt, der gleichzeitig
eine Kontrollampe 32 und den Kraftverstärker 33 steuert. Die Kontrollampe 32 leuchtet auf, sobald die Senderwelle des
Flugzeuges, auf welche der Empfänger 31 abgestimmt ist, empfangen wird. Zur Aufzeichnung
des Empfangsbildes dient ein Film- oder Papierstreifen 34, der zunächst im unbelichteten
Zustande von der Trommel 35 abgezogen und über die Walze 36 der Gleitbahn 37 zugeführt
wird, auf der die Aufzeichnung erfolgt. Zur Aufzeichnung selbst wird ein
analoges optisches System wie beim Sender verwendet, das aus dem rotierenden Punktprojektor
38 (vgl. Abb. 6a und 6b) besteht, welcher eine trägheitslos modulationsfähige Lichtquelle, z. B. eine Glimmlampe 39, umkreist,
die vom Kraftverstärker 33 gesteuert wird. Die elektrische Schaltung wird hierbei
zweckmäßig so gewählt, daß die Lampe 39 dann am hellsten aufleuchtet, wenn der zum
Sender gehörigen Photozelle 23 ein besonders starker Lichtstrom zufließt. Man erhält dann
auf dem Film 34 unmittelbar die Aufzeichnung einer positiven Kopie des gesendeten
Photonegativs.
Nach Verlassen der Gleitbahn 37 wird der Film 34 über die Zahnrolle 40 der automatischen
Entwicklungsvorrichtung 41 zugeführt, aus der dann nach etwa 2 bis 5 Minuten das
fertigentwickelte und getrocknete positive Bild bei 42 entnommen werden kann. Zwischen
Aufnahme des Bildes im Flugzeug und Fertigstellung der drahtlos übermittelten
Empfangskopie bei den Kommandostellen vergehen also insgesamt nur etwa 4 bis
10 Minuten.
Es hat sich als zweckmäßig erwiesen, mit der Durchgabe der aufgenommenen Bilder
gleichzeitig zu Beginn oder am Ende einer jeden Zeilenabtastung einen Synchronisierungsimpuls
mit zu übertragen, da bei den hohen mechanischen Beanspruchungen, denen
die Senderapparatur im Flugzeug ausgesetzt ist, die üblichen Synchronisierungsmittel versagen.
Dieser Synchrpnisierungsimpuls kann in bekannter Weise unmittelbar zur Intritthaltung
der Film- und Projektorbewegung am Empfangsort benutzt werden. Unter den vorliegenden
besonders ungünstigen Verhältnissen hat es sich jedoch als zweckmäßig erwiesen, diese Intritthaltung am Empfänger
während der ganzen Bildsendung laufend zu überwachen. Hierzu bietet der erfindungsgemäß
zur Aufzeichnung verwendete rotierende Punktprojektor dann ohne weiteres die Möglichkeit, wenn man die Aufzeichnungs-
lampe 39 so ausbildet, daß sie nach zwei Seiten hin strahlt. Man braucht in diesem Falle
lediglich dem in oppositioneller Phase zum jeweils aufzeichnenden Objektiv stehenden
5 Objektiv eine Mattscheibe oder einen Fluoreszenzschirm gegenüberzustellen und erhält
hierdurch eine zusätzliche oscillographische Anlage, mit der sich die Entstehung des Bildes
sowie vor allem die phasenrichtige Lage
des Synchronisierungsimpulses bereits während der Bildaufzeichnung mit dem Auge erkennen
läßt. Besonders deutlich und genau läßt sich die richtige Lage des Synchronisie-'
rungsimpulses erkennen, wenn man die so ent-
stehende oscillographische Kontrollanlage auf einen synchron mit dem Empfangsfilm bewegten
Fluoreszenzschirm überträgt, da sich dann die einzelnen Synchronisierungsimpulse zu
einer genau geradlinigen und senkrecht zur Schirmbewegung laufenden Linie zusammensetzen
müssen, wenn die Synchronität stimmt. Weiterhin läßt sich dann die richtige Phasenlage
ohne weiteres dadurch erkennen, daß dieser Strich genau am Rande der verfügbaren
Aufzeichnungsfläche steht.
Eine Hilfsvorrichtung dieser Art ist in Abb. 3 eingezeichnet. Als bewegter Fluoreszenzschirm
dient das synchron mit dem Film 34 unter dem Punktprojektor 38 hindurchgezogene,
mit einer geeigneten Fluoreszenzschicht bedeckte endlose Filmband 43, das mit Hilfe des etwa unter 45° zur Zeichnungsebene
stehenden Spiegels 44 betrachtet werden kann. Zum sofortigen Ausgleich etwaiger Synchronitäts-
und Phasenfehler dient das vom Beobachter zu betätigiende Handrad 45, das
mit dem Planetradsystem eines zwischen diem Antriebsmotor 46 und dem Punktprojektior
38 liegenden Differentialgetriebe gekuppelt ist.
Eine schematische Darstellung, aus der hervorgeht, in welcher Weise die eingangs beschriebene
Aufnahme-, Entwicklungs- und Bildabtastvorrichtung zweckmäßig in einem Kampfflugzeug eingebaut wird, zeigt Abb. 4.
Im hinteren Teil des Rumpfes 47 ist das in einem geschlossenen Kasten zusammengebaute
Gerät 48 montiert, aus dem nach unten der Objektivstutzen 49 der Kamera herausragt.
Die gesamte Apparatur ist durch eine Tür 50, die im Flugzeugrumpf vorgesehen wird, von
außen zugänglich. Am Führerstand ist eine Visiervorrichtung 51, 52 vorgesehen, die beispielsweise
nach Art eines Periskops oder eines Diopters ausgebildet ist und parallel zum Objektiv 49 steht. Durch diese Visiervorrichtung
übersieht der Flugzeugführer in jedem Augenblick den vor dem Objektiv 49 befindlichen Bildausschnitt und vermag diesen
durch entsprechende Steuerung des Flugzeuges nach Wunsch zu wählen. Er zielt die
Aufnahmen also unmittelbar mit dem Flugzeug selbst. l
Die Auslösung des Kameraverschlusses erfolgt zweckmäßig elektrisch mit Hilfe eines
am Flugzeugsteuer angebrachten Druckknopfes, wobei man die Schaltung so wählen kann,
daß bei längerem Niederdrücken des Knopfes in vorbestimmten Zeitabständen (z. B. etwa
1Z2 Sekunde) Reihenaufnahmen gemacht werden.
Um dem Führer hierbei eine laufende Kontrolle des Zustandes zu ermöglichen, in
dem sich die Apparatur 48 befindet, wird zweckmäßig am Führerstand eine Kontrolltafel
angeordnet, deren Aufbau Abb. 5 b zeigt. Diese Kontrolltafel enthält einerseits eine
zweckmäßig mit der Rolle 3 bzw. 12 gekuppelte Zählvorrichtung 55 für die verbrauchten
Filmmeter. Diese Zählvorrichtung wird man am besten rückwärts laufen lassen und vor
dem Abflug auf die Zahl der mitgegebenen Filmmeter einstellen, so daß man an ihr ohne
Rechnung unmittelbar die noch verfügbaren Filmmeter ablesen kann. Weiterhin enthält
diese Kontrolltafel eine kombinierte Zählvorrichtung 56, die mit einem schwarzen und
einem roten Zeiger ausgerüstet ist. Der schwarze Zeiger ist mit der Zahnwalze 3 oder
12 starr gekuppelt und zeigt die Zahl der aufgenommenen Bilder an, während der roteZeiger
mit der Walze 21 oder der hinter der Bildabtastung liegenden Zahnwalze gekuppelt ist
und die Zahl der bildtelegraphisch durchgegebenen Aufnahmen angibt. Aus der Differenzstellung
der beiden genannten Zeiger kann man dann gleichzeitig erkennen, wieviel Bilder sich noch innerhalb der Filmschleife 4
und der Entwicklungsvorrichtung 6 befinden. Schließlich kann auf dieser Kontrolltafel noch
eine Ferneinstellvorrichtung 57 für die Objektivblende der Aufnahmekamera vorgesehen
werden, da es sich als zweckmäßig erwiesen hat, mit stets konstanter Belichtungszeit zu
arbeiten und Beleuchtungsdifferenzen ausschließlich durch die Blendenstellung zu berücksichtigen.
Die Tätigkeit des Flugzeugführers beschränkt sich also lediglich auf die Auslösung
der einzelnen Aufnahmen unter gleichzeitiger Anvisierung des gewünschten Objektes über no
das Diopter 51; alles andere erfolgt vollautomatisch und nimmt daher seine Aufmerksamkeit
nicht in Anspruch; die Empfangsstation hingegen bedarf einer bedeutend sorgfältigeren
Bedienung, welche dem dort befindlichen Personal auch ohne weiteres zugemutet werden
kann. Diese Bedienung wird noch durch folgende Umstände erschwert:
Um eine Störung der Bildsendung durch fremde Störsender und gleichzeitig eine Anpeilung
des Senderfiugzeuges zu erschweren, hat es sich als zweckmäßig erwiesen, die Sen-
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derwelle jeweils in der Zwischenzeit zwischen zwei Bildsendungen zu unterdrücken. Hierfür
bietet sich durch die eingangs beschriebenen, zur Überwachung der Filmbewegung dienenden
5' Hilfsmittel ohne weiteres die Möglichkeit. So kann man z. B. unmittelbar vor dem elektrooptischen
Bildabtaster 24,25 eine elektrische, mechanische oder pneumatische Tastvorrichtung
vorsehen, welche die in den Film bzw. in den parallel laufenden Papierstreifen eingestanzten
Löcher 9 abtastet und so ausgebildet ist, daß sie den Sender jeweils nur dann einschaltet, wenn sich gerade ein Bild unter
der elektrooptischen Abtastvorrichtung 24, 25 befindet. Dient zur Kontrolle des Filmlaufes
das bereits mehrfach erwähnte mechanische Laufwerk, so können die bei der Aufnahme
der einzelnen Bilder eingestellten Markierungsglieder dieses Laufwerkes dazu benutzt
werden, um den Sender ausschließlich dann einzuschalten, wenn ein Bild unter die elektrooptische
Abtastvorrichtung 24, 25 gelangt.
Im praktischen Betriebe wirkt sich eine derartige Anordnung so aus, daß jeweils in
größeren Zeitabständen der Sender nur für S bis 20 Sekunden eingeschaltet wird, in der
Zwischenzeit jedoch die Senderwelle unterdrückt bleibt. Um den Bedienungsmann der
Empfangsanlage hierbei rechtzeitig auf dasEintreffen einer Sendung aufmerksam zu machen,
wurdebereits die Signallampe32 vorgesehen.In
vielen Fällen ist es wünschenswert, diese Sendepausen gelegentlich zur direkten Nachrichtenübermittlung
durch Telegraphie oder TeIephonie zu verwenden, d. h. den Sender von
der Photozelle 23 auf ein anderes Modulationsorgan umzuschalten. Hierbei ergibt sich
jedoch der Nachteil, daß der Flugzeugführer nicht weiß, wann das nächste Bild unter die
elektrooptische Abtastvorrichtung gelangt und daher gegenseitige Störungen der Bild- und
Nachrichtenübermittlung eintreten können. Dieser Nachteil wird nach der Erfindung dadurch
vermieden, daß man zwischen der Entwicklungsvorrichtung 6 und dem Bildabtaster 7
(vgl. Abb. 1) eine weitere Filmschleife nach Art der Schleife 4 vorsieht und es dem Flugzeugführer
ermöglicht, den Filmdurchzug unter dem Bildabtaster willkürlich vorübergehend
stillzulegen. Zweckmäßig kuppelt man hierbei die Stillegungsvorrichtung mit dem
Schalter, der den Hochfrequenzsender auf Nachrichtenübermittlung umschaltet. Es ist
dann während der Umschaltzeit eine störungslose Nachrichtenübermittlung möglich, und
die Bildsendung setzt erst dann wieder ein, wenn die Nachrichtenübermittlung beendet ist.
Auch diese Verfeinerung der Apparatur stellt wiederum erhöhte Anforderungen an den
Bedienungsmann der Empfangsanlage, der am Empfänger sofort eine entsprechende Umschaltung
vornehmen muß. Um diesem Bedienungsmann die Arbeit zu erleichtern, hat es sich daher
als zweckmäßig erwiesen, in der Empfangsapparatur einen mindestens doppelt so breiten
Empfangsfilm- oder Empfangspapierstreifen vorzusehen, so daß nur noch auf Synchronitat,
nicht aber mehr auf richtige Phasenlage geachtet zu werden braucht. Wie man aus
Abb. 5a erkennt, die einen Ausschnitt eines solchen Empfangsfilms darstellt, erhält man
auf einem solchen verbreiterten Empfangsfilm ein gestrichelt umrandetes längliches
Feld, innerhalb dessen das Bild, gleichgültig wie die Phasenlage gewählt ist, irgendwo
entsteht. Das eingezeichnete vollumrandete Feld 53 stellt ein solches aus der an sich richtigen
Phasenlage nach links heraus'gerücktes Empfangsbild mit dem durch die Synchronisierungsimpulse
erzeugten Kontrollrand 54 dar. Der Bedienungsmann braucht dann nur darauf zu achten, daß dieser Kontrollrand die
Form eines geraden und genau in Richtung des Films verlaufenden Bandes annimmt.
Wie man aus Abb. 5a erkennt, wird dem Synchronisierungsimpuls vorzugsweise eine
verhältnismäßig große Dauer gegeben, so daß der Kontrollrand die Form eines breiten Bandes
annimmt. Hiermit ist der Vorteil verbunden, daß man den Kontrollrand gleichzeitig
zur Definition einer Normalschwärzung verwenden kann, die zur Kontrolle der tonrichtigen
Übertragung des gesendeten Bildes dient. Die Einzelheiten des bereits mehrfach erwähnten,
bei den Geräten gemäß der Erfindung vorzugsweise sowohl zur Sendung als
auch zum Empfang verwendeten rotierenden Punktprojektors gehen aus Abb. 6a und 6b
hervor. Nach der Erfindung wird dieser rotierende Punktprojektor vorzugsweise mit
einer Mehrzahl von Objektiven ausgerüstet, die sternförmig um seine Drehachse angeordnet
sind, so daß gewissermaßen ein Revolverprojektor entsteht. Als gemeinsames Gehäuse
dient ein massives Aluminiumgußstück 58 mit angegossenem Achsenschaft 59. Dieses
Gußstück vereinigt in sich sechs sternförmig angeordnete Einzelprojektoren 60 bis 65, von
denen jeder einzelne aus einer Kondensorlinse 6oa bis 65^ einer Lochblende 6o6 bis no
65*, einem Umlenkprisma 6oc bis 65* und
einem Mikroobjektiv 6od bis 65^ besteht, das
die Blendenöffnung 6o6 bis 65* verkleinert auf
der Filmoberfläche F abbildet. Im Zentrum des Projektors steht die Lampe 66. BeimSender
ist dies eine Glühlampe, beim Empfänger eine Lumineszenzlampe mit möglichst punktförmig
zusammengedrängter Lichtquelle.
Der beschriebene Revolverprojektor rotiert um die Achse 59 und tastet hierbei mit seinen
sechs Einzelprojektoren bei jeder Umdrehung sechs Bildzeilen ab, während der Film F
gleichzeitig mit konstanter Geschwindigkeit in Richtung des Pfeiles 6j bewegt wird.
Unter dem Film F ist die Photozelle 23 angeordnet, welche das vom Film hindurchgelassene
Licht des Projektors aufnimmt. Um Fehler zu vermeiden, die durch die verschiedene
Empfindlichkeit der einzelnen Oberflächenelemente dieser Zelle hervorgerufen werden können, sind vor der Photozelle 23 die
10" Linse 68 und der Zerstreuungskörper 69 angeordnet.
Zur Erzielung der bereits mehrfach besprochenen Synchronisierungsimpulse und
damit der Kontrollkante 54 (vgl. Abb. 5 a) dient die Blende 70, welche der jeweils nachfolgende Einzelprojektor 65 stets gerade in
dem Augenblick überstreicht, wo der vorangehende Einzelprojektor 60 die Bildfläche
verläßt. In diesem Augenblick erhält dann die Photozelle 23 einen Lichtimpuls von genau
bestimmter Intensität.
Um den Synchronisierungsimpuls gleich-' zeitig zur Definition einer Normalschwärzung
heranziehen zu können, empfiehlt es sich, in den über, die Blende 70 führenden Lichtweg
an geeigneter Stelle einen Filter von definierter Lichtdurchlässigkeit einzufügen. Vorzugsweise
wird hierfür ein Randgebiet des Films F selbst verwendet, das vor der Entwicklung
einer Normalbelichtung ausgesetzt worden ist, da man auf diesem Wege gleichzeitig
eine Ausschaltung etwaiger Entwicklungsfehler erhält.
Schließlich ist in Abb. 6 noch eine kleine Hilfslampe 71 vorgesehen, welche im eingeschalteten
Zustande die Photozelle 23 intensiv beleuchtet und hierdurch die Senderwelle völlig drosselt. Diese Lampe, welche normalerweise
dauernd in Betrieb ist, wird in der oben besprochenen Weise jeweils dann ausgeschaltet, wenn ein Bild unter die in
Abb. 6a und 6b dargestellte Abtastvorrichtung gelangt.
Das an Stelle der in den Film oder in einen parallel laufenden Papierstreifen eingestanzten
Löcher 9 nach der Erfindung vorzugsweise zur Überwachung der Filmbewegung benutzte
mechanische Kontrollwerk ist schließlich in Abb. 7a und 7b und 8a und 8b in seinen Einzelheiten
dargestellt. Es besteht im wesentlichen aus zwei Teilen:
a) dem Differentialwerk zur Überwachung des Bildinhaltes der Filmschleife zwischen
den Rollen 12 und 13 (vgl. Abb. 2), b) dem Mitläuferwerk, das den Stand der
Bilder zwischen der Transportrolle 13 und der Aufnahmetrommel 29 überwacht
und auf diesem Wege die erforderlichen Steuerungen durchführt.
Das Prinzip des Differentialwerkes ist in Abb. 7a und 7b schematisch dargestellt. Die Achse 72 des Kegelrades 73 ist über ein geeignetes Untersetzungsgetriebe mit der Transportrolle 12 gekuppelt und wird daher nach jeder Aufnahme eines Bildes in Richtung des Pfeiles 74 ruckartig um ein Stück weiter gedreht, sobald diese Transportrolle 12 das belichtete Filmstück aus der Kamera herauszieht. Die Achse 75 des Kegelrades 76 ist ebenfalls über ein Untersetzungsgetriebe mit der Transportrolle 13 gekuppelt und dreht sich kontinuierlich in Richtung des Pfeiles 77, und zwar mit einer Geschwindigkeit, welche genau derjenigen entspricht, mit der diese Transportrolle 13 den Film aus der Schleife zwischen den Rollen 12 und 13 (vgl. Abb. 2) abzieht. Die Winkellage der Achse 78, auf der die Planeträder 79 sitzen, ist infolgedessen ein Maß für die Länge der zu überwachenden, zwischen den Rollen 12, 13 liegenden Filmschleife; denn wenn die Rolle 12 und damit das Kegelrad 73 mehr fördert als die Rolle 13 und damit das von ihr angetriebene Kegelrad j6, so wird die Achse 78 in Richtung des Pfeiles 74 geschwenkt. Im umgekehrten Falle bewegt sie sich in Richtung des Pfeiles JJ.
Das Prinzip des Differentialwerkes ist in Abb. 7a und 7b schematisch dargestellt. Die Achse 72 des Kegelrades 73 ist über ein geeignetes Untersetzungsgetriebe mit der Transportrolle 12 gekuppelt und wird daher nach jeder Aufnahme eines Bildes in Richtung des Pfeiles 74 ruckartig um ein Stück weiter gedreht, sobald diese Transportrolle 12 das belichtete Filmstück aus der Kamera herauszieht. Die Achse 75 des Kegelrades 76 ist ebenfalls über ein Untersetzungsgetriebe mit der Transportrolle 13 gekuppelt und dreht sich kontinuierlich in Richtung des Pfeiles 77, und zwar mit einer Geschwindigkeit, welche genau derjenigen entspricht, mit der diese Transportrolle 13 den Film aus der Schleife zwischen den Rollen 12 und 13 (vgl. Abb. 2) abzieht. Die Winkellage der Achse 78, auf der die Planeträder 79 sitzen, ist infolgedessen ein Maß für die Länge der zu überwachenden, zwischen den Rollen 12, 13 liegenden Filmschleife; denn wenn die Rolle 12 und damit das Kegelrad 73 mehr fördert als die Rolle 13 und damit das von ihr angetriebene Kegelrad j6, so wird die Achse 78 in Richtung des Pfeiles 74 geschwenkt. Im umgekehrten Falle bewegt sie sich in Richtung des Pfeiles JJ.
Beim Einlegen des Films F in die Apparatur (Abb. 2) wird der Filmschleife zwischen
den Rollen 12 und 13 mittels einer Schablone eine vorbestimmte Länge gegeben. Gleichzeitig
wird die Planetradachse 78 (Abb. 7a und 7b) in eine hiermit korrespondierende, genau vorbestimmte Stellung gebracht.
Sinkt während des Betriebes die Länge der Filmschleife unter den Ausgangswert, so bewegt
sich die Planetradachse 78 in Richtung des Pfeiles JJ gegen den Kontakt 80, der hierbei
eine schrittweise erfolgende Fortschaltung der Transportrolle 12 veranlaßt. Der Film
wird also, auch ohne daß Neuaufnahmen erfolgen, weiter durchgezogen. Allerdings liegt
mit dem Kontakt 80 noch ein zweiter, später zu besprechender Kontakt in Reihe, der nur
so lange geschlossen bleibt, als sich noch mindestens eine Aufnahme auf dem Wege von der
Kamera zur Abtastung befindet. Nur in diesem Falle wird also Film nachgezogen, während
sonst bei Schließung des Kontaktes 80 der gesamte Filmtransport stillgelegt wird.
Solange die Aufnahmen rascher aufeinanderfolgen, als der Bildübertrager sie verarbeiten
kann, wird die Planetradachse 78 in wachsendem Maße in Richtung des Pfeiles 74 aus der gezeichneten Ausgangslage herausgedreht.
Der Winkel zwischen ihrer jeweiligen Stellung und der Ausgangslage entspricht
genau der Länge der Filmschleife zwischen den Rollen 12, 13.
Abb. 8a und 8b zeigt schematisch das Prinzip des Mitläuferwerkes. Dieses besteht einerseits
aus der Stiftträgerscheibe 81, die auf ihrem Umfange eine größere Anzahl von
eisernen Stiften 82 trägt, von denen jeder einzelne gemäß Abb. 8b einen flachen Kopf 83
besitzt, der durch eine Feder 84 auf die Oberfläche der Scheibe 81 gepreßt wird. Über der
Scheibe 81 ist eine Führungsscheibe 85 vorgesehen, die einen Ausschnitt α besitzt und
einen etwas geringeren Durchmesser als
die Scheibe 81 aufweist. Diese Führumgsscheibe
ist mit einem Magneten 86 starr verbuaden.
Die Stiftträgerscheibe 81 ist mit der Transportrolle
13 gekuppelt und dreht sich in Richtung des Pfeiles 87. Die Führungsscheibe 85
ist mit dem Planetradträger 78 (vgl. Abb. 7a und 7b) gekuppelt und dreht sich bei jeder
Aufnahme ruckweise um ein Stück in Richtung des Pfeiles 88, während sie in der Zwischenzeit
zwischen zwei Aufnahmen kontinuierlich in der entgegengesetzten Richtung (Pfeil 87) gedreht wird. Die Übersetzungsverhältnisse sind so gewählt, daß die kontinuierlichen
Bewegungen der Scheiben 81 und 85 in Richtung des Pfeiles 87 mit genau gleicher
Geschwindigkeit erfolgen und daß die schrittweise bei jeder Aufnahme erfolgende
Linksdrehung der Scheibe 85 und damit des Magneten 86 genau dem Winkelabstande
zwischen zwei Stiften 82 entspricht. Der Magnet 86 schwebt also stets über einem
Stift 82.
Die Wirkungsweise ist folgende: Bei jeder
Aufnahme wird der Magnet 86 kurzzeitig erregt und hebt hierdurch den jeweils unter ihm
befindlichen Stift 82 in die aus Abb. 8b erkennbare Lage empor. Gleichzeitig wird über
das in Abb. 7a und 7b dargestellte Differentialgetriebe die Führungsscheibe 85 ruckartig
um ein Stück in Richtung des Pfeiles 88 gedreht und schiebt sich hierdurch in der aus
Abb. 8b erkennbaren Weise unter den Kopf des Stiftes 82. In dieser angehobenen Lage
gleitet der Stiftkopf 83 über den vollen Umfang der Führungsscheibe 85, bis er zur gegenüberliegenden
Kante des Ausschnittes « ge-4-5 langt. An dieser Stelle schnellt der Stift dann
unter dem Zuge der Feder 84 in seine Ausgangslage zurück.
Der Sinn der beschriebenen Konstruktion besteht darin, in den Stiften 82 eine Anzahl
von Kontrollgliedern zu schaffen, von denen jedes einzelne Glied jeweils einer Aufnahme
auf dem Film entspricht und die sich in einer der Filmbewegung im Apparat genau entsprechenden
Weise bewegen. Auf seinem Wege über den Rand der Führungsscheibe 85 wird der Stift 82 an einer
Reihe von Kontakten vorübergeführt, von denen der Übersichtlichkeit halber nur der
Kontakt" 89 eingezeichnet ist. Diese Kontakte steuern die Zerstäuberdüsen 15 und 19 und
schalten den Sender genau dann ein und aus.
wenn sich eine Aufnahme an der hierfür maßgebenden Stelle der Apparatur befindet.
Die emporgehobenen Stifte 82 stellen gleichzeitig eine elektrische Verbindung zwischen
den Scheiben 81 und 85 her. Diese \^erbindung
liegt mit dem früher an Hand von Abb. 7 besprochenen Kontakt 80 in Reihe, so daß also
nur so lange ein Filmnachzug erfolgt, als sich noch eine Aufnahme auf dem Wege von der
Kamera zur Abtastvorrichtung befindet.
Wird der schrittweise erfolgende Filmnachzug durch eine Schließung des Kontaktes 80
(d. h. ohne Lichtbildaufnahme) durchgeführt, so wird hierbei der Magnet 86 nicht miterregt,
und die diesen Filmteilen zugeordneten Stifte 82 werden nicht auf das Niveau der Führungsscheibe
85 emporgehoben, bleiben also in der unteren Lage.
Die Zahl der verfügbaren Stifte 82 muß natürlich mindestens derjenigen Bildzahl entsprechen,
die in der Filmschleife zwischen den Führungsrollen 12, 13 und die im Entwicklungs-,
Fixier- und Abtastraum maximal aufgespeichert werden kann. Es sind dies
etwa fünfzig Bilder, so daß etwa fünfzig bis siebzig Stifte 82 vorgesehen werden müssen.
Selbstverständlich gibt es neben der an Hand von Abb. 7a und 7b und 8a und 8b beschriebenen
Ausführungsform noch eine Reihe anderer anolog wirkender mechanischer Lösungen
für das vorliegende Problem, und die Erfindung beschränkt sich daher ihrem Inhalte
nach nicht nur auf die dargestellten Ausführungsformen, sondern umfaßt auch die
für den Fachmann ohne weiteres sich ergebenden analogen Ausführungsformen im Rahmen
der nachfolgenden Patentansprüche.
Claims (24)
- Patentansprüche: 1o°i. Hilfsgerät für die militärische Aufklärung durch photographische Aufnahmen aus der Luft, insbesondere vom Flugzeug aus, gekennzeichnet durch die Vereinigung folgender an sich bekannter Mittel:a) einer mit zusammenhängendem Filmstreifen (F) arbeitenden, willkürlich zu betätigenden Aufnahmekamera (2), aus der der Film schrittweise austritt,b) einer selbsttätigen Entwicklungs- und Fixiervorrichtung (6), in die der Film mit gleichbleibender Geschwindigkeit eintritt,c) einer veränderlichen Filmschleife (4) zwischen Kamera (2) und Entwicklungsraum (6),welches mit einer Vorrichtung zusammenwirkt, die selbsttätig einen Filmnachzug durch die Kamera (2) herbeiführt, sobald die Länge der Filmschleife (4) unter einen vorgegebenen Grenzwert sinkt.
- 2. Gerät nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß der Filmdurchzug durch die Entwicklungsvorrichtung (6, 14, 18) stillgelegt wird, sobald die letzte Aufnähme diese Vorrichtung verläßt.
- 3. Gerät nach Anspruch 1, gekennzeichnet durch eine Stanzvorrichtung, die bei jeder Aufnahme ein vorzugsweise am Rande des Bildes zwischen der Perforationίο liegendes, zur Abtastung geeignetes Loch (9) in den Film schlägt, das die Lage der einzelnen Aufnahmen auf dem Film kennzeichnet.
- 4. Abänderung des Gerätes nach Ansprach 3, dadurch gekennzeichnet, daß parallel mit dem Film und in synchroner Bewegung ein beispielsweise aus Papier bestehender Kontrollstreifen läuft, der die Stanzungen trägt und der Abtastung unterworfen wird.
- 5. Gerät nach Anspruch 1, gekennzeichnet durch ein mechanisches Kontrollwerk, das synchron mit dem Film läuft und mit Kennzeichnungsgliedern (82 bis 84) ausgerüstet ist, die jeweils an den der Lage der einzelnen Aufnahmen auf dem Film zugeordneten Stellen bei der Aufnahme eingestellt und dann entsprechend der Filmbewegung an den verschiedenen Steuerorganen (Kontakt 89) vorübergeführt werden (Abb. 7 und 8).
- 6. Gerät nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß innerhalb des Entwicklungs- und Fixierraumes (6, 14, 18) die Entwickler- und Fixierbadlösung durch Zerstäuberdüsen (15, 19) auf den Film aufgesprüht wird.
- 7. Gerät nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, daß die Zerstäuberdüsen (15, 19) nur dann in Betrieb gesetzt werden, wenn ihnen ein Filmstück gegenübersteht, das eine Aufnahme trägt.
- 8. Gerät nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, daß die Wände des Entwicklungs- und Fixierraumes (14, 18) einen saugfähigen, z. B. aus einem Schaumstoff bestehenden, zweckmäßig auswechselbaren Wandbelag tragen.
- 9. Gerät nach Anspruch 1 oder folgende, dadurch gekennzeichnet, daß der Film nach Verlassen der Fixiervorrichtung (18) eine Anordnung zur elektrischen Bildabtastung (7, 21 bis 25) durchläuft, die einen Hochfrequenzsender steuert.
- 10. Gerät nach Anspruch 9, dadurch gekennzeichnet, daß die Senderwelle in der Zwischenzeit zwischen zwei Bildsendungen unterdrückt wird.
- 11. Gerät nach Anspruchs qder 4, gekennzeichnet durch eine Tastvorrichtung, welche die Abstrahlung der Senderwelle freigibt, solange sich das einem Filmbild zugeordnete Stanzloch (9) in ihrem Tastbereich befindet.
- 12. Gerät nach Anspruch 5 und 10, dadurch gekennzeichnet, daß die bei der Aufnahme eingestellten und synchron mit dem Film weiterlaufenden Markierungsglieder (82 bis 84) die Abstrahlung der Senderwelle freigeben, sobald die ihnen zugeordneten Aufnahmen den Bildabtaster (7, 21 bis 25) erreichen.
- 13. Gerät nach Anspruch 9, dadurch gekennzeichnet, daß zwischen der Fixiervorrichtung (18) und dem Bildabtaster (7, 21 bis 25) eine weitere Filmschleife vorgesehen ist.
- 14. Gerät nach. Anspruch 13, dadurch gekennzeichnet, daß der Filmdurchzug durch den Bildabtaster (7, 21 bis 25) willkürlich vorübergehend stillgelegt werden kann.
- 15. Gerät nach Anspruch 14, dadurch gekennzeichnet, daß bei Stillegung des Filmdurchzuges durch den Bildabtaster (7, 21 bis 25) der Hochfrequenzsender gleichzeitig selbsttätig auf Nachrichtenübermittlung (Telegraphie) umgeschaltet wird.
- 16. Gerät nach Anspruch 9, dadurch gekennzeichnet, daß zur Abtastung ein rotierender Punktprojektor (25) dient.
- 17. Gerät nach Anspruch 16, dadurch gekennzeichnet, daß der rotierende Punktprojektor eine Vielzahl von Objektiven (60) besitzt, die sternförmig um seine Drehachse (59) angeordnet sind.
- 18. Gerät nach Anspruch 17, gekennzeichnet durch eine Blende (70), über weiche vom Projektor aus auf die zur Bildabtastung dienende oder eine mit dieser zusammenwirkende Photozelle (23) am Anfang bzw. am Ende einer jeden Zeilenabtastung ein Synchronisierungsimpuls übertragen wird.
- 19. Gerät nach Anspruch 18, dadurch gekennzeichnet, daß in den über die genannte Blende (70) führenden Lichtweg ein gegebenenfalls durch einen Teil des Aufnahmefilms selbst gebildeter, zur Festlegung der Normalschwärzung auf der Empfangsseite dienender Filter eingeschaltet ist.
- 20. Gerät nach Anspruch 1, gekennzeichnet durch eine Kontrolltafel mit einem Zählwerk für die abgelaufenen Filmmeter (55) und einer weiteren kombinierten Zählvorrichtung für die fertigentwickelten und die bereits bildtelegraphisch durchgegebenen Bilder.
- 21. Empfangsanordnung für Geräte nach Anspruch 1 und 9, dadurch gekennzeichnet, daß auch zum Bildempfang eingleichmäßig fortlaufend bewegter Film (34) dient.
- 22. Empfangsanordnung nach Anspruch 2i, dadurch gekennzeichnet, daß der Empfangsfilm bzw. das Empfangspapier mindestens die doppelte Breite des Empfangsbildes besitzt.
- 23. Empfangsanordnung nach Anspruch 21, dadurch gekennzeichnet, daß die empfangene Bildsendung während der Aufzeichnung gleichzeitig - sichtbar gemacht wird.
- 24. Empfangsanordnung nach Anspruch 23, dadurch gekennzeichnet, daß die empfangene Bildsendung während der Aufzeichnung gleichzeitig auf einem synchron mit dem Empfangsfilm bewegten Fluoreszenzschirm sichtbar gemacht wird.Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEG87209D DE658133C (de) | 1934-01-13 | 1934-01-13 | Hilfsgeraet fuer die militaerische Aufklaerung durch photographische Aufnahmen aus der Luft |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEG87209D DE658133C (de) | 1934-01-13 | 1934-01-13 | Hilfsgeraet fuer die militaerische Aufklaerung durch photographische Aufnahmen aus der Luft |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE658133C true DE658133C (de) | 1938-03-24 |
Family
ID=7138562
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DEG87209D Expired DE658133C (de) | 1934-01-13 | 1934-01-13 | Hilfsgeraet fuer die militaerische Aufklaerung durch photographische Aufnahmen aus der Luft |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE658133C (de) |
Cited By (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| US3066589A (en) * | 1960-03-07 | 1962-12-04 | John W Beatty | Day night aerial photographic system |
| US3107596A (en) * | 1960-04-07 | 1963-10-22 | Peerless Photo Products Inc | Photocopy machine |
-
1934
- 1934-01-13 DE DEG87209D patent/DE658133C/de not_active Expired
Cited By (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| US3066589A (en) * | 1960-03-07 | 1962-12-04 | John W Beatty | Day night aerial photographic system |
| US3107596A (en) * | 1960-04-07 | 1963-10-22 | Peerless Photo Products Inc | Photocopy machine |
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