CH97654A - Verfahren zur Herstellung einer Aufnahmeplatte für die indirekte Dreifarbenphotographie. - Google Patents

Verfahren zur Herstellung einer Aufnahmeplatte für die indirekte Dreifarbenphotographie.

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CH97654A
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Lage Ernst
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    • GPHYSICS
    • G03PHOTOGRAPHY; CINEMATOGRAPHY; ANALOGOUS TECHNIQUES USING WAVES OTHER THAN OPTICAL WAVES; ELECTROGRAPHY; HOLOGRAPHY
    • G03CPHOTOSENSITIVE MATERIALS FOR PHOTOGRAPHIC PURPOSES; PHOTOGRAPHIC PROCESSES, e.g. CINE, X-RAY, COLOUR, STEREO-PHOTOGRAPHIC PROCESSES; AUXILIARY PROCESSES IN PHOTOGRAPHY
    • G03C7/00Multicolour photographic processes or agents therefor; Regeneration of such processing agents; Photosensitive materials for multicolour processes
    • G03C7/20Subtractive colour processes using differently sensitised films, each coated on its own base, e.g. bipacks, tripacks

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  • General Physics & Mathematics (AREA)
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Description


  Verfahren zur Herstellung einer Aufnahmeplatte für die indirekte       Dreifarbenphotogr        apliie.       Man hat bereits versucht,     Aufnahmeplatten          iür    die     indirekte        Dreifarbenphotographie     durch     Übereinanderlegen    dreier     Schichten     für die Teilnegative zu gewinnen.

   Die vor  liegende Erfindung     kennzeichnet    sich dem  gegenüber dadurch, dass drei für die     verqcliie-          denen        Spektralbezirke    sensibilisierte     Halo-          gensilbereniulsionsschichten,    jede für sich  gefertigt, unter Verdrängung der Luft zwi  schen den einzelnen Schichten übereinander  gelagert werden.

   Es wird hierdurch     bei    der  Herstellung der     Teilbilder    diejenige Un  schärfe vermieden, welche durch     Brechung     und     Zerstreuung    der Lichtstrahlen in Luft  zwischenschichten auftritt.. - Nach dem Ver  fahren lassen     ::ich    Platten herstellen, die wie  gewöhnliche Platten für jeden Apparat und  für jede     Kassette    anwendbar sind, sogar ohne  dass die     Fokusdifferenz    ausgeglichen zu wer  den braucht.  



       Zweckmii,ssig    ist jede Schicht auf einer       Unterlage    angebracht. Vorzugsweise stellt  man die eine Emulsion auf Glas her, wäh  rend die     beiden    andern Emulsionen auf ganz  dünne Films aufgetragen werden. Die Films    können aus Zelluloid,     Rollodium,    gefärbter  Gelatine, Glimmer oder sonst einem durch  sichtigen     Körper    bestehen.  



  Eine     passende    Arbeitsweise zur Verstel  lung der Platte ist beispielsweise folgende:  Die Films werden etwas grösser als die  Glasplatte hergestellt; die Schichtseite der  Platte wird am Rande     ringsherum    befeuchtet.       Dann    legt     nian    zunächst den ersten Film  auf, und zwar mit der     Emulsioxisseite    nach  oben, und nun werden Film und     Platte    zu  sammen durch wenigstens eine nachgiebige  Walze, z. B. eine     Cxummiwalze,    oder durch  eine nachgiebig gelagerte Walze zusammen  gedrückt, welche die Luft zwischen den auf  einander zu bringenden Schichten heran  presst.

   Dann wird der zweite Film in glei  cher Art aufgetragen, worauf die Platte für  die Aufnahme fertig ist.  



  Die untere Emulsion, bei welcher Glas  den     Schichtträger    bilden kann, ist eine koch  empfindliche, für rote Strahlen sensibilisierte       Broinsilberemulsion;    darauf     liegt    ein für  gelb, grün. und blau sensibilisierter Film,  während der oberste Film nur für blau emp-           findlich    ist. Die     etwa        wünschenswerten    Fil  terschichten werden rückseitig auf die  Schichtträger aufgebracht, und zwar in  Form von leicht,     auswaschbaren        Fa.rbschicli-          ten    aus     Gelatine    oder dergleichen.  



  Soll die Platte entwickelt werden, so  braucht man sie nur auf der Schichtseite am       Rande    leicht     einzuschneiden.    Die einzelnen  Films lösen sich     dann    leicht ab und     können     in der     gewöhnlichen    Weise entwickelt und  behandelt werden.  



       Gegenüber    solchen mehrschichtigen Photo  graphischen     Platten,    bei denen zwei oder  mehr lichtempfindliche Schichten auf eine  gemeinsame Unterlage aufgegossen sind,  zeichnet sich die nach dem neuen Verfahren       herl-estellte    Platte mit ihren verschiedenen,  unter     '\Terdrü.iigun"    der Luft übereinander  gelagerten Schichten durch eine wesentlich       sielierer    verlaufende, mit weniger     Verlust          verbundene        fabrikmässige    Erzeugung, sowie  durch eine weit     einfachere,

      bequemere und       angenehmere        Weiterbearbeitung    und Fertig  stellung der einzelnen Teilbilder     von    Seiten  des Verbranchers aus.

Claims (1)

  1. <B>PATENTANSPRUCH:</B> Verfahren zur Herstellung einer Auf- nahmeplatte für die indirekte Dreifarben- pliotogre.liliic#, bei welchem drei für die ver schiedenen @pehf,ralbezirlie sensibilisierte Ha- logensilber-I:niuisionsschieliten, jede für sich gefertigt, unter Verdrängung der Luft zwi schen den einzelnen Schichten, übereinander gelagert werden. UNTERANSPRÜCHE: 1.
    Verfahren nach Patentanspruch, dadurch gehenn zeichnet:, dass die Luft zwischen den Schichten dureli den Druck mindestens einer nachgiebigen Walze verdrängt wird. ?. Verfahren nach Patentansprucb, dadurch gekennzeichnet, dass die Luft zwischen den Schichten durch den Druck mindestens einer nachgiebig gelagerten Walze ver- drüngt wird.
    3. Verfahren nach P < xteritaxisprueli, (1adui,cli gekennzeichnet, dass mit den Halogen- si@ber-I@mu@sionschichl:en Lichtfilter ver einigt werden. 4. Verfahren nach Patentanspruch und Un- t:er.ins])rucli 3, dadurch gelzennzeielinet, dass die Lichtfilter rüchseiti der Halo- gexisilber-Emulsionsseliicliteri angebracht werden.
CH97654D 1921-03-12 1921-03-12 Verfahren zur Herstellung einer Aufnahmeplatte für die indirekte Dreifarbenphotographie. CH97654A (de)

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