Sehaltungsanordnuug für das Ordnen von ankommenden Signalen in Fernsprechanlagen. Die Erfindung betrifft eine Schaltungsan ordnung für Fernsprechanhigen, in denen Signale, zum Beispiel Anrufe, in Registersätzen aufgespeichert und dann auf einer Anzeige vorrichtung kenntlich gemacht werden.
Gemäss der Erfindung sind die Register sätze in solcher Weise geschaltet, dass die Reihenfolge, in welcher sie durch Anrufe<B>be-</B> legt werden, selbsttätig bestimmt wird. Die Registersätze können, in einer Reihenfolge. be legt werden, die durch eine Vorrichtung<B>be-</B> stimmt wird, welche aus Relais besteht, von denen<B>je</B> eines zu einem der Registersätze ge hört, auf welche die Anrufe durch einen Ver teilerschalter geschaltet werden. Ferner kann eine die Reihenfolge bestimmende Einrichtung ein Schutzpotential auf alle Registersätze schalten, mit Ausnahme desjenigen, der für den nächsten Anruf benutzt werden soll.
In der nachfolgenden Beschreibung sind vier Ausführungsbeispiele der Erfindung, die als Anwendungen auf eine in dem Patent <B>97170</B> erläuterte Anlage aufgefasst werden können, beschrieben, In der Zeichnung veranschaulicht Fig. <B>1</B> die Schaltung eines Verteilerschalters mit Drebbewegung und teilweise die Stromkreise eines Registersatzes. Fig.*2 zeigt eine Ein richtung, durch welche die Verteiterschalter veranlasst werden, Registersätze in einer be stimmten Reihenfolge zu belegen.
Fig. <B>3</B> zeigt eine Einrichtung, mittelst welcher die Register sätze in der Reihenfolge ihrer Belegung auf einen Anzeigeapparat geschaltet -iverden. In der Fig. 4 ist eine Relais-Schalteinrichtung veranschaulicht, durch welche die aufgespei cherten Anrufe in irgend einer Reihenfolge fortschreitend weitergeschaltet werden.
Fig. <B>5</B> zeigt eine Schrittschaltereinrichtung, mittelst welcher die aufgespeicberten Anrufe fortlati- fend weitergeschaitet werden ohne Rücksicht auf die Reihenfolge ihres Einganges. Fig. <B>6</B> veranschaulicht eine Anordnung, mittelst wel cher die Anrufe nach ihrer Aufspeicherung in einer bestimmten Reihenfolge gruppiert und dann einer nach dein andern weiter be handelt werden. Fig. <B>7</B> zeigt einen Federsatz eines der in Fig. <B>1</B> und<B>3</B> verwendeten Relais.
In der Fig. <B>1</B> sind 23,<B>11, 51</B> die Adern einer Verbindungsleitung, die in einem Ver teilerschalter<B>C</B> endigen, der so eingerichtet i,st, dass seine Kontaktarme nach derBenut7ung immer auf den Kontakten, auf welchen sie jewei lig eingestellt wurden, zunächst stehen bleiben.
Die Bankkontakte dieses Schalters führen nach verschiedenen Registersätzen, von denen nur der Registerschalter R eines Satzes gezeigt ist. Jeder Registersatz spricht auf eine Strom- stossreilie an und wird für gewöhnlich während der Herstellung einer gewünschten Verbin dung in Anspruch genommen, wonach er für andere Verbindungen frei wird.
Sobald die Verbindungsleitung belegt wird, wird die Ader<B>11</B> in bekannter W, eise geerdet. Hierbei wird das Relais 14 durch einen über den Ruhekontakt 12 des Relais<B>13</B> verlaufen den Strom, erregt, so dass ersteres durch sei nen Kontakt<B>15</B> das eine Wicklungseride des Relais<B>13</B> erdet und durch seinen Kontakt <B>16</B> und den Kontakt<B>18</B> den Kontaktarm<B>17</B> an das andere Ende der Wicklung, das auch mit dein TNIagneten <B>19</B> verbunden ist, anschal tet.
Der Vorgang, der nun in dein Verteiler- sehalter stattfindet, hängt ab von dem elek.- trischen Zustand des Präfkontaktes, auf wel chem der Prüfkontaktarm<B>17</B> ruht. Sind die Kontaktarme des Verteilerschalters gerade auf eine besetzte Leitung eingestellt, so wird der Prüfkontaktarm auf einem geerdeten Prüf kontakt ruhen, so dass das Relais<B>13</B> kurzge schlossen, der Magnet<B>19</B> aber erregt und der Kontaktarmsatz um einen Schritt weiter be wegt wird. Dieser Vorgang wiederholt sich, so oft der Prüfkontaktarm<B>17</B> einen geerdeten Kontakt trifft.
Sobald eine freie Leitung er reicht ist, wird der Prüfkontaktai-iii <B>17</B> auf einem nicht geerdeten Prüfkontakt ruhen, und das Relais<B>13</B> wird dann in dem Stromkreis, in welchem es in Reihe mit dem 31agneten <B>19</B> liegt, erregt.
Dabei wird aber der Magnet <B>19</B> nicht miterregt, weil der Strom hierzu durch den _NViderstand des Relais flief,)t. Durch den Ankerkontakt 22 schliesst das Relais<B>13</B> einen eigenen, über die Ader<B>11</B> zur E, rde ver laufenden Haltestromkreis, während es durch den Anker<B>18</B> die Erde an den Prüfkontakt- arm <B>17</B> anschaltet.
Gleichzeithy wird an dem Ruhekontakt des -Ankers 12 das Relai- 14 abgeschaltet, so dass dieses aberregt wird, und an dem Arbeitskontakt des Ankers 12 wird ein Stromkreis geschlossen, der von der geerdeten Leitung<B>11</B> über den Kontaktarm <B>1-0</B> nach demRelais 21 und zur Batterie führt.
Das Relais 21 wird erre-t und schaltet durch seinen Ankerkontakt<B>26</B> die Ader<B>23,</B> bezw. den Kontaktarm 25 nach dem Verzögerungs relais<B>27</B> und dem Antriebsmagneten 28 des Schritt-Registerschalters Pt. durch, der auf die ersteStronistossreilie des anrufenden Teilnell- mers anspricht.
Wihrend der Abgabe dieser Stromstoss- reihe wird die Leitung 23 abwechselnd<B>ge-</B> erdet, -wodurch das Relais<B>27</B> und der Magnet 28Sti-onistüf,')e erlialten. 1)ter31agnet28 dreht die Kontaktarme '219 und<B>30</B> bei jedem über die Leitung 1-3 geschickten Stronistof') (iiii einen Schritt lierum. Beim ersten Schritt schliesst der Kontaktarm<B>29</B> den Stromkreis des Relais<B>3 1,
</B> welches erregt wird und durch seinen Anker<B>321</B> die Stromstossleitung ( <B>' '23,</B> 24,<B>225, 26)</B> auf den Anker 23 und seinen Arbeitskontakt umschaltet. NachBeendigung der ersten Stromstossreilie lässt das Verzö-e- rungsrelais <B>27</B> seinen Anker abfallen, während das Relais<B>31</B> erreut bleibt.
-Hierdurch wird der Stromstosskreis von dein Relais<B>27</B> und dem Magneten 28 des ersten Registersatzes abgeschaltet und über den Arbeitskontakt 32 und den Ruhekontakt des Ankers<B>33</B> nach dem nächsten SelirIttregisterschalter, der in der Zeichnun- nicht dar--estellt ist.
aber dein dargestellten Schalter in jeder Beziehung ähn- lichist,weitergeschaltet. EineRelaisauordnung, die den Relais<B>31</B> und<B>217</B> ähnlich isL ist in dem nächsten Recisterschalter zwecks Weiterschal tung des Stronistosskreises nach einem dritten Registerschalter vorgesehen. Die Unischal- b zi tung auf den dritten Registerschalter findet bei Beendigung der zweiten StronistoGreilie statt.
An ähnlich geschalteten Registerschal tern sind ebensovielevorgeselien, wie Strom- stol, i-eilieii abgegeben werden.
Das Relais<B>217</B> des letzten Begisterselial- ters besitzt einen besonderen Kontakt, durch welullen die Erde nach Beendigung der letzten Stromstofa'reihe an die Leitung 34 angelegt -#vird. Hierdurch wird das Relais<B>35</B> erregt Lind gleichzeitig die Registerlampe<B>60</B> einge- s-ebaltet.
Obwohl die oben beschriebene Schaltung kulnen Teil der vorliegenden Erfindung bil det, Dst sie zwecks Erleichteruna- des Ver ständnisses der Erfindung kurz beschrieben worden. Die Erfindung kann in einer solchen Sc-haltung bei Anbringung von zusätzlichen Kontakten auf den Relais 21,<B>35</B> und<B>36</B> in .Anwendung gebracht werden.
Die in der Fig. 2 gezeigteBankkontakt- reihe <B>37</B> wird durch den Kontaktarm<B>17,</B> Fig. <B>1,</B> bestrichen. Jedem Bankkontakt ist ein Relais 21 zugeordnet, und jedes<B>'</B> dieser Relais gehört züi einem der verschiedenen Registersätze, die durch den Verteilerschalter <B>C</B> erreicht werden können.
Die Anker<B>38</B> und 40 von Relais 21 bestimmen die Reihen folge, in welcher die Registersätze in Benut zung genommen werden, und sind so mitein ander verbunden, dass bei der Erregung des ei-steil Relais 21 sein Anker<B>38</B> die<B>Erde</B> an die Leitung<B>39</B> anschaltet, so dass über jeden Anker 40 der übrigen nicht erregten Relais 21 eitle Erdverbindung mit dein betreffenden Kontakt der Kontaktreihe<B>37</B> hergestellt wird. Mit anderen Worten, wird das erste Relais 21 von links erregt, so wird die Erde über <B>38</B> und die Ruhekontakte 40 der nicht er regten Relais all jeden Bankkontakt<B>37,</B> mit Ausnahme des zweiten voll unten, angeschal tet.
Geht nun ein zweiter Anruf ein, so wird der Prüfkontaktarm<B>17</B> des betreffenden Ver teilerschalters seine sämtlichen Prüfbankkon- takte, mit Ausnahmp des zweiten, geerdet vorfinden, so dass er auf diesem zweiten ]Zoll takt zur Ruhe kommt Lind die Verbindung nach dem zweiten Registersatz durchschaltet.
Geht null ein dritter Anruf ein, so -wird auch in dem Falle, dass der Anruf-, der auf den Registersatz Nr. <B>1</B> geschaltet war, erledigt worden ist, der auf den Registersatz Nr. 2 liegende Anruf jedoch noch der Erledigung halTt, der dritte Anruf auf den Registersatz Nr. <B>3</B> geschaltet. Es ergibt sich also, dass jeder Anruf, der eher eingeht, als bis alle anderen früheren erledigt worden sind, in be stimmter Weise geordnet wird, und zwar so, dass er in der Reihenfolge seines Eingartges zur Erledigung kommt.
In den Fällen jedoch, wo keine Anrufe der Erledigung harren, in dem Augenblick, wo ein Verteilerschalter<B>C</B> durch einen Anruf in Gang gesetzt wird, braucht der Verteilerschalter nicht erst zu suchen, da sämtliche Prüfkontakte, die der Prüfkontaktarm<B>17</B> erreichen kann, voll der Erde abgeschaltet sein werden (sämtliche Kon takte<B>38</B> offen).
.Aus obigem ergibt sich, dass durch die beschriebenen Einrichtungen die Registersätze in regelmässiger Reihenfolge belegt werden. Werden sie schnell nacheinander belegt, so wird die Reihenfolge, in welcher die Vor gänge, die in ihnen stattfinden, vollendet werden, verschieden sein; die getroffenen An ordnungen sind jedoch derart, dass die in<B>je-</B> dem Registersiitz anfgespeicherten Stronistösse auf einen Anzeigeapparat in derjenigen Rei henfolge umgesC'haltetwerden, in welcherdie Registersätze vollständig eingestellt wurden.
Dies wird mittelst Relais<B>35</B> Lind<B>36</B> erreicht, von denen ein Satz zu jedem<B>-</B> Registersatz gehört. Die Relais eines Registersatzes sind in der Fio-. <B>1</B> ersichtlich, während die Fig. <B>3</B> die Art der Untereinanderverbindung der Relais<B>35</B> und<B>36</B> von sieben Registersätzen -veranschaulicht.
Es sei angenommen, dass nur ein Register satz in Bertutzung genommen worden ist und dass ein Satz Stromstösse empfangen worden ist, worauf die Leitung -34 am letzten Re gisterschalter geerdet und dadurch das Relais <B>35</B> erregt wird. Gehört dieses Relais 3#i zum ersten Registersatz, so wird ein Stromkreis ge schlossen, der von der Batterie über den noch ge- schlosserien Kontakt 41 des Relais<B>35</B> des letzten Registersatzes (s. Fig. <B>3),</B> Anker 42 und Ar beitskontakt am ersten Registersatz und über den Widerstand 43 und das Relais<B>36</B> zur Erde verläuft.
Das Relais<B>36</B> am ersten Re gistersatz wird infolgedessen erregt und schliesst ZD durch seinen Anker 44 einen eigenen Halte stromkreis, während es durch den Anker 45 die Erde an eine Leitung anschaltet, die säni- liehen Ankern 45 der Relais<B>36</B> der übrigen Registersätze gemeinsam ist. Ferner trennt das Relais<B>36</B> an seinem Ankerkontakt 46 die Erdzuleitting von allen Relais<B>26</B> der übrigen Registersätze<B>ab.</B>
ZD 'NNTie aus der Fig. <B>1</B> hervorgeht, verbindet das Relais<B>86</B> durch seinen Anker 47 die Erde mit dem Relais 48, von denen eines <B>für</B> jeden Schalter R, eines Registersatzes züi dem Zwecke vorgesehen ist, die Erde an die jenigen Bankkontakte anzulegen, die durch die einzelnen Schalter gewählt werden. Diese Bankkontakte sind mit den entsprechenden Bankkontakten der übrigen Registersätze viel fach geschaltet und führen ausserdem nach einem Lampensatz bezw. dem Anzeigeappa rat, der zur Aufnahme sämtlicher Anrufe, die nach dem Arbeitsplatz gelangen, dient.
Der Lampensatz besteht ans nebeneinander ange ordneten Lampenreihen, von denen einefür jeden Registerschalter vorhanden ist. Die Lampen injederReilie sindentspreehendden zugehörio,en Kontakten der Bankkontaktreihen der Registersehalter numeriert. Da eine Klemme jeder Lampe dauernd mit der Bat terie verbunden ist, wird bei der Erregung ehies jeden Relais 48 die Nummer, auf Wel- ehe die Re-isterschalter eino-estellt sind,
so- C ZD fort ddirBedienungsperson kenntlichgenriaeht. Das letzte Relais 48 schaltet auch die, Erde an die Leitung 49 an und schliesst dadurch einen Stromkreis, der über den Kontaktarm <B>50,</B> dieLeitung <B>51</B> und eineLampe verläuft, die der mit dem Verteilersebalter <B>C</B> verbun denen Verbindungsleitung entspricht.
Die Beamtin sieht daber die Nummer des ver langten Teilnehmers und auch die die be treffende V erbindungsleitung angehende ]euch- tende Lampe, so dass sie alle für die Erledi- ("ting der gewünschten Verbindung erforder- ZD liehen Angaben hat.
Es sei min bei näherer Betraehtung der Fig. <B>3</B> angenommen, dass während der Erle- e-, digung des ersten durch, den ersten Register satz auf den Anzeigeapparat geschalteten Anrufes auch der zweite, dritte, vierte und fünfte Registersatz nacheinander in Benutzung genommen wurden.
Sobald dieBeaintin den durch den ersten Registersatz weitergegebenen Anruf erledigt hat, wird das Relais 35 dieses Satzes aberregt, und es schliesst durch seinen Anker 41 nur den Stromkreis des Relais<B>36</B> des zweiten Registersatzes. Der Erregerstromkreis dieses Relais<B>36</B> verläuft von der Batterie über den Anker 41 des Relais<B>35</B> des ersten Register satzes nach dem Anker 42 des Relais<B>35</B> des zweiten Registersatzes, Widerstand 43.
Relais<B>36,</B> Ruhekontakt des Ankers 46 dieses Relais zur Ei-de. In diesem Augenblick kön- neu die Relais<B>36</B> des dritten, vierten, fünften und sechsten Registersatzes nicht erregt sein, weil ihre Stromkreise an den Ankern 41 der erregten Relais<B>35</B> des zweiten, dritten, vierten und fünften Registersatzes, die alle der Er ledigung harrendeAnrufe aufgespeichert haben, geöffnet sind. Der zweite Anruf wird min erledigt und nachdem dieses geschehen, wird bei der Aberregung des Relais<B>35</B> des zweiten Registersatzes der dritte Anruf auf den An zeigeapparat geschaltet.
Es sei nun angenommen, dass inzwischen zwei weitere Anrufe in dem sechsten und siebenten Registersatz aufgespeichert worden sind. Der in dem siebenten Registersatz ein gellende Anruf verursacht die Erregtuig des Relais<B>35</B> dieses Satzes und trennt am Anker 41 des Relais 35 dieses Satzes die Batterie ab, so dass, wenn ein weiterer Anruf eingelit, diesei, nach dem ersten Registersatz geleitet wird und das Relais<B>36</B> dieses ersten Register satzes nicht erregt werdenkann, bis der auf dein letzten Registersatz liegende Anruf er ledigt worden ist.
Tim zu verhindern, dass zwei.A nrufe gleieli- zeitig auf den Anzeigeapparat geselialtet werden, falls einer der änrufenden Teilnehmer vor Erlediz LiiiLr seines Anrufes seinen Hörer anhängt, ist eine gemeinsame, die Anker 45 untereinander verbinden ie Leitung vorgesehen, durch welche die Relais<B>36</B> sämtlicher Re gistersätze, mit Ausnahme desjenigen, der<B>ge-</B> rade auf den Anzeigeapparat geschaltet ist,
kurzgeschlossen sind. Diese Einrichtung hat dun grossen Vorteil, dass in Fällen, wo z\%,ul [ZU-Istersätzegleiebzeitigstromstossreillen aufnelitnen und in denen zurEinstellung des einenSatze#z inebi-Zeit alsfür dieEinstellung <B>des</B> aiideren gebraucht wird, derjenige Re gistersatz, der zuerst vollständig eingestellt i,t, auch zuerst auf den Anzeigeapparat ge schaltet wird,
trotzdem er vielleicht später als dur a-JdereRegistersatz belegt wurde. Es sei zurn Beispiel angenommen, dass zwei Teil nehmer den zweiten und drittenRegistersatz belegen. dass aber der Teilnehmer, der den dritten Registersatz gefasst hat, seine Strom- stüf,')e viel schneller einsendet als der Teil nehmer, der den zweiten Registersatz belegt hat.
In einem solchenFallewird dieBeamtin nach der Erledigung des auf den ersten Re gistersatz geschalteten Anrufes veranlasst, den Anruf auf dein dritten Registersatz gleich züi erledigen, weil das Relais<B>35</B> des zweiten Registersatzes noch nicht erregt worden ist. Falls nun der auf dem zweiten Registersatz geschaltete Teilnehiner als nächster die Ein sendung seiner Stromstösse vollendet, wird er vor einem den vierten Registersatz benutzen den Teilnehmer den Vorzug haben, während letzterer zunächst an die Reihe kommen würde.
Aus der Fig, <B>7</B> geht die Wirkungsweise der Kontaktfedern eines Relais<B>36</B> hervor. Ei-hält das Relais einen verhältnismässig schwachen Erregerstrom, so wird zunächst der Ruhekontakt des Ankers 45 geöffnet, und darnach wird bei genügend starkem Erreger strom der Kontakt 46 unterbrochen, worauf dann der Arbeitskontakt des Ankers 45 ge schlossen wird. Bei der AbeiTegung des Re lais ist die Reihenfolge dieser Vorgänge um gekehrt.
Der Zweck dieser Anordnung ist, dein Relais<B>36,</B> das als nächstes ansprechen soll, die Möglichkeit zu geben, gleich bei seiner Erregung seinen Anker 45 so weit be wegen zu könn ei), dass er die Verbindung mit der oben genannten gemeinsamen Leitung unterbricht, über welche Ströme bezw. <B>Ab-</B> zweigungen durch die übrigen Relais<B>36</B> ver laufen, und zwar von der Batterie über den Ruhekontakt des Atikers 41 des Registersatzes, dessen Anruf zuletzt erledigt wurde, Anker 42 des Registersatzes, der nun auf den An zeigeapparat geschaltet werden soll, Wider stand 43 Ruhekontakt des Ankers 45, ge meinsame Leitung,
Rubekontakte der Kon taktfedern 45 derübrigen an diegemeinsame Leitung angeschalteten Relais<B>36,</B> Wicklun gen dieser Relais nach der Erde. Infolge dieserAbzweigungenwürde bei Ermangelung einer besonderen Vorkehrung die Gefahr be stehen, dass sämtliche Relais<B>36</B> erregt werden. Diese Gefahr ist jedoch durch die beschrie- berie Einrichtung in wirksamer Weise be seitigt.
Es ergibt sich daher, dass durch die in den Fig. 2 und<B>3</B> dargestellten Einrich tungen die Anrufe zunächst in ihren richtigen Reihenfolgen gruppiert werden, wenn sie. nicht gerade alle gleichzeitig eingehen, wobei eine Ordnung derAnrufe überflüssig wäre. Nach- dein ihre Reihenfolge geordnet ist, werden sie nacheinander erledigt vermittelst der Re lais<B>35</B> und 36 und den diese Relais unter einander verbindenden Stromkreisen.
Wird ein Relais<B>36</B> erregt, so schaltet es die Relais 48 in dem betreffenden Registersatz ein und veranlasst andere ähnliche, bereits beschriebene Vorgänge.
Die Erfindung kann auch auf mechanische Anruf-Anzeigeapparate, die durch Stromstoss- reihen einge8telltwerden, ebenso gut wie auf aufleuchtende, durch Registersätze eingeschal tete Anruf<B>-</B> Anzeigeapparate angewendet werden. So kann zum Beispiel der in der Fig. <B>1</B> dargestellte Verteilerschalter C seine Leitung mit einem mechanischen ADzeigeap- parat, der zu. einer beschränkten Anzahl sol cher Anzeigeapparate gehört, und mit Schalt einrichtungen, die den Relais 21,<B>35</B> und<B>36</B> entsprechen, ausgerüstet ist, verbinden.
Hier bei werden Kontakte, die denjenigen, welche durch das Relais<B>25</B> geschlossen werden, ähn- lieh sind, geschlossen, sobald alle Stromstoss- reihen der Anrufnummer aufgespeichert worden. sind. Dann wird ein dem Relais<B>36</B> gleich wertiges Relais erregt, dessen Erregung in der beschriebenen Weise in derjenigen Reihenfolge stattfindet, in welcher die Re gister belegt wurden. Hierdurch würde durch einen Arbeitskoritalzt des Ankers 46 das Aufleuchten einer dem mechanischen An ruf -Anzeigeapparat entsprechenden Lampe erfolgen und auch eine.
Lampe, die zu der betreffenden Verbindungsleitung gehört, ein- ,oleschaltet werden. Es könnten auch ohne D weiteres die Lampen<B>60,</B> die der) Register sätzen angehören, vermittelst der Leitung 34 -in einen zusätzlichen Ankerkontakt des Re lais<B>26</B> anstatt an den letzten Registerschalter des Registersatzes angeschlossen werden, wo durch diese Lampen nicht nur anzeigen wür den, dass ein Anruf aufgespeichert ist,
son dern dass ein Anruf aufgespeichert und als nächster Ein- anderes zu erledigen Verfahren ist. <B>'</B> zur Behandluno, eines Anrufes ist in der Fig. 4 dargestellt. Bei diesem -Verfahren können die Anrufe in beliebiger Reihenfolge einlaufen, dasselbe könnte jedoch auch für Anrufe angewendet ZD %verden, die in bestimmter Reihenfolge ein gehen.
Jeder Relaissatz enthält ausser den Relais<B>35</B> und<B>36</B> der Fig. <B>3</B> ein weiteres Re lais<B>50.</B> Ferner ist ein gemeinsames Relais <B>51</B> für sämtliche Re istersätze vorcesehen. <B>9</B> 11 Die Relais<B>50</B> und<B>51</B> sind solche, die ihre Anker langsam abfallen lassen. Die Relais 48, von denen<B>je</B> eines zu jedem Register schalter eines Registersatzes gehört, sind durch eine Leitung<B>55</B> mit dem Relais<B>50</B> anstatt mit dem Anker 47, wie in Fig. <B>1</B> gezei gt,'vei-- bunden.
Es sei angenommen, dass in dem Register satz ein Anruf aufgespeichert ist, so dass die Erde an die Leitung 34 angeschaltet, das Relais<B>35</B> erregt und die Lampe<B>60</B> in der früher beschriebenen Weise zum Aufletiehten gebracht ist.
Das Relais<B>35</B> schliesst an sei nem Anker 42 einen Stromkreis, der von der Batterie über den Widerstand 43, Kontakt 42, Relais<B>36,</B> Anker<B>52</B> des Relais<B>51</B> zur Erde verläuft, wodurch das Relais<B>36</B> erregt wird und mittelst seines Ankers 45 und den geschlossenen Kontakt 53 die Erde an eine gemeinsame Leitung<B>59</B> legt, die demselben Zweck dient wie die bereits beschriebene Leitung, die die Anker 45 der Fig. <B>3</B> unter einander verbindet.
Das Relais<B>36</B> verbindet durch seinen Anker 54 die Erde mit dein Relais<B>50,</B> so dass dieses erregt wird durch einen Strom, der über die Leitung<B>55</B> und die Relais 48 fliesst, die den verschiedenen Registerschaltern des betreffenden Register satzes angehören. Das Relais<B>50</B> schaltet durch seinen Ankerkontakt<B>56</B> das Relais<B>51</B> ein, das in seinem Anker<B>52</B> die Erde. von dein Relais<B>36</B> abtrennt.
Diese Erdverbindung wird jedoch ersetzt durch eine andere, die über den Arbeitskontakt<B>57</B> des Relais<B>50,</B> Ankerkontakt<B>58</B> des Relais<B>36</B> des zwuiten Registersatzes, sowie über sämtliche Ruhe kontakte<B>58</B> sämtlicher übrigen Relaissätze und dann über eine Rückleitung nach dein unteren Ende des Relais<B>36</B> des ersten Re gistersatzes verläuft.
Es sei nun angenommen, dass ein weiterer Anruf eingeht und von dem vierten Register satz aufgenommen wird. Hierbei wird das Relais<B>35</B> des vierten Registersatzes erregt, aber das zugehörige Relais<B>36</B> wird dadurch nichtzurErregunggebracht, weil diegeerdete Leitung<B>59</B> durch den Anker<B>53</B> des Relais <B>85</B> des vierten Satzes an einen Punkt ange schaltet ist, der zwischen dem zugehörigen Relais<B>36</B> und dem Widerstande 43 liegt. Das Relais<B>36</B> ist also kurzgeschlossen.
So bald das Relais<B>36</B> des ersten Registersatzes jedoch aberregt wird, findet die Erregung des Relais<B>36</B> des vierten Registersatzes statt, weil das Relais<B>50</B> des ersten Registersatzes nach der Aberi-egung des zugehörigen Relais <B>36</B> seinen Anker eine kurze Zeit noch ange zogen hält. Infolge der Erregung des Relais <B>36</B> des vierten Registersatzes wird der auf diesem Satz befindliche Anruf als nächster zur Erledigung kommen.
Gehen nun gleichzeitig ein dritter und ein vierter Anruf ein, die von dem zweiten bezw. sechsten Registersatz auf genommen werden, so wird infolge der Ver legung der Erdverbindung (die durch sämt- lielie Kontakte<B>58</B> hindurchläuft) nach dein Anker<B>57</B> des Relais<B>50</B> des vierten Register satzes zuerst das Relais<B>36</B> des sechsten statt des zweiten Registersatzes ei-regt werden, so bald das Relais<B>36</B> des vierten Registersatzes seinen Anker abfallen lässt und hierdurch den des Relais<B>36</B> des Relaissatzes Vl beseitigt.
Bei dieser Anordnung w-erdeii also dieRegistersätze immer in fortlaufender Reihenfolge auf den Anzeigeapparat ge- ,-z(-liiiltet, <B>d.</B> h. es -wird immer der nächst höhere Registersatz auf den Anzeigeapparat gelegt. Sind mehr als zwei Registersätze gleichzeitig eingestelltworden, so würde nur das Verzögerungsrelais<B>50</B> des einen Register satzes vor dem Abfallen des Verzögerungs relais<B>50</B> desjenigen Registersatzes, der auf den Anzeigeapparat umgeschsItet ist, erregt werden, und infolgedessen würde das Relais <B>51</B> eingeschaltet bleiben.
In der Fig. <B>5</B> ist eine andere Ausführungs form der in der Fig. 4 gezeigten Anordrihg dargestellt worden. In Fig. <B>5</B> kehren die Relais<B>35</B> und<B>36,</B> sowie auch die Leitung 34 und die Lampe<B>30</B> wieder, aber die Lampen sämtlicher Registersätze werden durch einen Strom zum Aufleuchten gebracht, der durch ein gemeinsames niedrigohmiges Relais<B>61</B> fliesst, so dass das Relais<B>61</B> beim Aufleuch ten irgend einer Lampe miterregt wird.
In dieser Anordnung ist ein Schrittsebalter S, der die Reihenfolge der Umschaltungen be stimmt, vorgesehen, dessen Bankkontakte über die Ruhekontakte,<B>62</B> der den einzelnen Registersätzen zugehörigen Relais<B>35</B> mit der Erde verbunden sind. Es sei angenom men, dass der ersteRegistersatz r mit einem Anruf belegt wird. Das Relais<B>35</B> des ersten Satzes, welches in dem Zweigstromkreis der Lampe<B>60</B> erregtwird, trennt dabei dieErde von dem ersten, achten und den übrigen parallel geschalteten Bankkontakten des Drehscbalters <B>8</B> ab.
Sobald das Relais<B>61</B> durch die Erdung der Leitung 34 ei-regt wird, legt es vermittelst seines Ankers<B>63</B> die Erde über den Puheliontakt 64 des Relais<B>65</B> an die Wicklung des Relais<B>66</B> an. Das Relais <B>66</B> wird infolgedessen erregt und schliesst einen Stromkreis, der von der Erde über den-Kontakt <B>67,</B> Relais<B>65,</B> Drehmagneten <B>68</B> des Drehschalters nach der Batterie ver läuft. Ferner verbindet das Relais<B>66</B> durch seinen Kontakt<B>69</B> den Kontaktarm<B>72</B> über <B>71, 70, 69</B> mit einem zwischen dem Relais <B>65</B> und dem Magneten<B>68</B> gelegenen Punkte.
In der in der Fig. <B>5</B> gezeigten Stellung der Anordnung ist angenommen, dass die Stromstossreilien eines Anrufes den ersten Registersatz eingestellt haben. Da infolgedessen die Erde, an dem Ankerkontakt <B>6-9</B> des Relais<B>35</B> abgeschaltet ist, wird der erste Bankkontakt des Drehschalters also keine Erdverbindung aufweisen, so dass das Relais<B>65</B> nicht kurzgeschlossen wird, son dern durch den Strom, den es über die Wicklung des Magnetes<B>68</B> erhält, erregt wird.
Hierbei wird der Magnet<B>68</B> wegen des hohen -Widerstandes des Relais<B>65</B> nicht beeinflusst. Bei seiner Erregung öffnet das Relais<B>65</B> am Anker 64 den Stromkreis des Verzögerungsrelais<B>66,</B> während es ver mittelst seines Ankers<B>70</B> den Kontaktarm <B>72</B> über<B>67</B> mit der Erde verbindet, solange dieser Kontakt<B>67</B> noch nach der Aussehal- tung des Relais<B>66</B> angezogen bleibt.
Das Relais<B>36</B> wird infolgedessen erregt (über<B>36, 62, 72, 71, 70, 67,</B> Erde) und schliesst durch seinen Ankerkontakt <B>73</B> einen eigenen, über die geerdete Leitung 34 ver laufenden Ilaltestromkreis. Infolgedessen wird die geerdete Leitung 34 über die Ar beitskontakte der Kontaktfedern<B>73</B> und <B>62,</B> sowie über den Kontaktarm<B>72,</B> Anker<B>71,</B> <B>70,</B> Relais<B>65,</B> Magnet<B>68</B> mit der Batterie verbunden, so dass das Relais<B>65</B> nach dem Zurückfallen des Ankers<B>67</B> des Relais<B>66</B> erregt bleibt.
Geht nun ein zweiter Anruf ein, ehe der Anruf auf clem ersten Registersatz erledigt worden ist, so wird durch den zweiten An ruf das Relais<B>61</B> erregt gehalten. Dies bleibt jedoch ohne Wirkung, bis die Erde von der Leitung 34 des ersten Registersatzes abgeschaltet und die Relais<B>36, 35</B> und<B>65</B> aberregt sind.
Sobald das Relais<B>65</B> dann abfällt, sehliesst sein Anker 64 den Strom kreis des Relais<B>66,</B> das durch den Kontakt <B>69</B> einen Erregerstromkreis für den Magneten <B>68</B> schliesst3 der über 'den Ruhekontakt<B>70,</B> Kontakt<B>71,</B> Kontaktarm<B>72,</B> Ruhekontakt des Ankers<B>62</B> des ersten Register satzes nach der Erde verläuft. Durch die Schliessung des Xtontaktes <B>67</B> wird das ZD Relais<B>65</B> in diesem Falle nicht erregt, weil es durch die über den Ankerkontakt<B>62</B> an geschaltete Ei-de kurzgeschlossen ist.
Der Drehmagnet <B>68</B> schaltet nun den Kontakt arm 72 schrittweise herum, bis er den Bank kontakt trifft, der zu dem Anker<B>6-9</B> deµ Re lais ä.5 führt, welches zu dem belegten Re gistersatz gehört. Da dieser Anker die Erd- verbindung von dein betreffenden Bankkon takt abgeschaltet hat, wird der Drehschalter auf letzterem stehen bleiben.
Werden mehrere Registersätze während der Erledigung eines auf einem Registersatz P1H-Schalteten Anrufes eingestellt, so würde 'n der Drehschalter den ersten Registersatz be legen, der einen der Erledi ung harrenden <B>C 9</B> Anruf aufgespeichert hat, ohne Rücksicht darauf, ob dieser Anruf der nächste nach der Reihenfolge seines Einganges ist oder nieht. Da die<B>-</B> Beamtin aber die Anrufe sehr schnell erledigen kann und der Schritt schalter die rmschaltungen immer fortlaufend vornimmt, werden die Wartezeiten bis zur Erledigung der Anrufe stets sehr kurz sein.
In der Fig. <B>6</B> ist eine Anordnung ge zeigt, wodurch die Anrufe in genan derselben Reihenfolge zur Erledigung gebracht werden, in welcher sie die Einstellungen der Register sätze vollendet haben. Diese Anordnung ist also der in den Fig. 2 und.<B>3</B> gezeigten ähnlich, mit der Ausnalinie, dass die Bestirn- inung der Reihenfolge nicht eher geschieht, t al,
s bis die Anrufe. vollständig eingesandt sind. In dem obern Teile der Fig. <B>6</B> ist ein Drehschalter C#z. dargestellt, der einem PLeo,istepqatz zugeordnet ist und die Stelle der Anordnung (Fig. 4#, die zum Bestimmen der Reihenfolge dient, einnimmt.
In dem untern Teil der Fi <B>'</B> gur ist ein Drelischalter <B>C;</B> gezeigt, der #einer Beamtin bezw. einem Anzeigeappapat zugeordnet ist.
Sobald durch einen Anruf ein Register satz vollständig eingestellt ist., wird in be reits bes'chriebeiier Weise die Erde an die Leitung<B>3-1</B> angeschaltet, wodurch dieLanipe <B>60</B> zum Aufleuchten gebracht und das Relais <B>35</B> erregt wird. Letzteres schaltet durch seinen Anker 74 das Verz#igerungsrelais <B>75</B> ein, und dieses trennt an seinem Anker<B>76</B> den Kontaktiriii <B>77</B> ab, während es durch seinen Anker<B>78</B> die Erde in das Relais<B>79</B> anschaltet, das mit dein Magneten<B>80</B> in Reihe liegt.
Durch den Anker<B>81</B> verbindet das Relais<B>75</B> den Kontaktarm<B>892</B> über den Ruhekontakt des Ankers<B>83</B> mit einem zwischen dein Relais<B>79</B> und dem Magneten <B>80</B> befindlichen Punkte. Die Kontaktarme des Schalters Cz> stehen in der Ruhelage in der gezeigten Stellung, in welcher der Kon taktarm<B>82</B> auf einem geerdeten Kontakte ruht, so dass das Relais<B>79</B> kurzoleschlossen wird, sobald das Relais<B>75</B> seinen Anker an zieht und der Magnet<B>80</B> die Kontaktarme um einen Schritt bis zum ersten angeschlos senen Kontaktsatz weiterbewegt. Die nun stattfindenden Vorgänge hängen davon ab, ob die an die Bankkontakte angeschlossenen Leitungen belegt sind oder nicht.
Es sei zunächst angenommen, dass die erste, an die Kontaktbarik angeschlossene Leitung frei ist, dass es sieh also um den ersten einlaufenden Anruf handelt. In einem solchen Falle würde der Kontaktarm<B>82</B> auf dem Prüfkontakt der ersten Leitung keine Erde finden, so dass dasRelais 79durch den über den Magneten<B>80</B> und seine Wicklung fliessenden Strom erregt wird, während der Magnet<B>80</B> wegen des hohen Widerstandes von<B>79</B> unbeeinflusst bleibt.
Das Relais<B>79</B> verbindet durch seinen Anker<B>83</B> dieErde direkt mit dem Kontakt arm<B>82.</B> Durch den Anker<B>81</B> legt es Ei-de an den Kontaktarm<B>8.5,</B> wodurch das Relais <B>86,</B> das mit dem allen Relais<B>86</B> (die zu den verschiedenen Kontaktsitzen der Drehschalter C-, gehören) gemeinsamen Relais<B>87</B> in Reihe geschaltet ist, erregt wird. Das erregte Re lais<B>86</B> schaltet das zugehörige Relais<B>88</B> ein, welche.-, einen eigenen Haltestromkreis schliesst, der über den Kontakt<B>89</B> des untersten Re lais<B>86</B> und über den Kontakt<B>90</B> des Relais <B>87</B> zur Erde verläuft.
Das unterste Relais <B>86</B> geWirt zur letzten zwischen C:, und C3 befindlichen Leitung. Das Relais<B>87</B> schaltet auch durch seinen Anker<B>91</B> die Erde an de" l#(,iitalit#ii-m <B>93</B> des Drehsehalters 0.3 an, ##ahn,nd es durch seinen Kontakt<B>92</B> einen selilief,)t, der von dem Kontaktarm <B>9 1</B> übur das Relais<B>95</B> und den Magneten<B>97</B> zUll Batterie verläuft.
Da in diesem Falle der Anker<B>98</B> des zur ersten Leitung gehö- irigen Ii,elztis <B>86</B> angezogen ist, wird von dem er,sten Bankkontakt des Kontaktarmes 94 keine Verbindung zur Erde verlaufen, so dass der Magnet<B>97</B> und das Relais<B>95</B> keinen Strom erhalten und der Schalter Ci in Ruhe bleibt.
Infolgedessen wird durch den Anker <B>91</B> die Erde angelegt über<B>99, 93,</B> Kontakt- arni <B>100</B> des Schalters<B>G."</B> Anker<B>101</B> des Relais<B>79,</B> an die Leitung 102, die mit dem Relais 48, Fig. <B>1,</B> in derselben Weise wie die Leitung<B>55,</B> Fig. 4,<B>für</B> die beschriebenen Zwecke verbunden ist. Diese Anscbaltung der Erde an dieLeitung 102 entspricht also der Erregung des Relais<B>36</B> in den andern beschriebenen Ausführungsformen.
Wären dieKontaktarme des Schalters<B>C3</B> auf irgend eine andere Leitung eingestellt ge wesen, was möglich ist, weil dieser Schalter keine bestimmte Ruhestellung hat, so würde der Kontaktarm 94 mit Erde verbunden sein durch den Ruhekontakt<B>98</B> des zu der be treffenden Leitung gehörigen Relais<B>86.</B> Das Relais 95 und der Magnet<B>97</B> würden daher erregt werden, und letzterer würde dieKon- taktarnie schrittweise voranstellen, bis der Kontaktarm 94 einen nicht geerdeten Kontakt erreicht.
Hierbei würde- das'Relais <B>95</B> seinen Anker dauernd angezogen halten und die über den Kontakt<B>91</B> verbundene Erde ver mittelst seines Kontaktes<B>99</B> von dem Kontakt arm<B>93</B> abtrennen, bis eine kurze Zeit nach der Erreichung eines nicht geerdeten Kon taktes durch den Kontaktarm 94 verstrichen ist.
Sobald der auf dem Anzeigeapparat, bezw. auf dem Arbeitsplatz umgeschaltete Anruf erledigt worden ist, wird das Relais<B>35</B> ab- ei-regt, so dass es den Stromkreis des Relais <B>75</B> öffnet. Letzteres öffiiet dann den Strom kreis des Relais<B>79.</B> Durch seinen Anker<B>76</B> schliesst das Relais<B>75</B> den Stromkreis des Drehmagneten<B>80,</B> der nun die Kontaktarme des Schalters a, herumdreht, bis sie ihre Ruhestellung erreichen, in welcher der Kon taktarm<B>77</B> den Magneten<B>80</B> ausschaltet.
Durch. die Offnung des Relaiskontaktes 84 würden die Relais<B>86</B> und<B>87</B> aberregt wer den. Die Aberregung des Relais<B>87</B> würde auch die Öffnuno, des lIaltestromkreises des Relais<B>88</B> zur Folge haben. Hierdurch wür den alle Teile in die Ruhestellung übergeführt werden.
In dem Falle, dass ein zweiter Register satz durch einen zweiten Anruf vollständig eingestellt wird, ehe der erste Anruf erledigt ist, wird das Relais<B>35</B> des zweiten Register satzes erregt werden, und dieses würde seiner seits das zugehörige Relais<B>75</B> erregen, das durch seinen Anker<B>81</B> den Drehmagneten des Schalters C2 des zweiten Registersatzes einschaltet. In einem solchen Falle 'würde derKontaktarm. <B>82</B> nicht nur auf dem Bank kontakt, in seiner Anfangsstellung, sondern auch auf dem zweiten Bankkontakt, also auf dem Bankkontakt der ersten Leitung, Erde finden, die von dem angezogenen Anker<B>103</B> des Relais<B>88</B> der ersten Lei tung herrührt.
Infolgedessen würde der Schalter C2, der für den zweiten Anruf benutzt wird, auf die zweite Leitung einge stellt werden, und hiernach würden die Vor gänge den bereits beschriebenen ähnlich sein.
Ist der erste Anruf erledigt worden, so bleibt das Relais<B>87</B> erregt durch den Strom, der das Relais<B>86</B> der zweiten Leitung durch fliesst. Infolgedessen wird bei dem Abfallen des Relais<B>86</B> der ersten Leitung sein Anker <B>98</B> einen Stromkreis schliessen, der von der Erde über<B>98,</B> Kontaktarm 94, 92,<B>95</B> und über den Magneten<B>97</B> verläuft, so dass letz terer die l#-,oiitaktai-nie <B>93,</B> 94 um einen Schritt weiterdreht. Hierdurch wird der zweite Anruf auf den Anzeigeapparat gelegt, so dass die Beamtin diesen Anruf nun erledigt.
Es sei nun angenommen, dass, bevor der erste Anruf erledigt ist, ein dritter Anruf eingeht. Der Schalter<B>C2,</B> der' für diesen dritten Anruf benutzt wird, wird dann auf dein Prüfkontakt der ersten Leitung noch eine Erdverbindung vorfinden, die von den) Kontakt<B>103</B> der ersten Leitung herrührt. weil der Haltestromkreis des Relais<B>88</B> der ersten Leitung immer noch geschlossen ge blieben ist über den Anker<B>90</B> des gemein samen Relais<B>87.</B> Die zweite Leitung da gegen ist geerdet über Arbeitskontald des Ankers 83 und Arm <B>82.</B> Der dritte Anruf wird also über die erste und zweite Leitung hin-weg geschaltet und auf die dritte Leitung gelegt.
Es ergibt sich daher, dass durch die be schriebene Einrichtung sämtlich(, Leitungen, bezw. sämtliche Schalterstellungen (C2) gleich zeitig belegt sein können, dass aber trotzdem die Anrufe in ihrer richtigen Reihenfolge auf den Anzeigeapparat geschaltet und einer nach dem andern erledigt wird.