CH97481A - Steuerung an Lufthämmern mit vom Luftpumpenzylinder getrenntem Bärzylinder. - Google Patents

Steuerung an Lufthämmern mit vom Luftpumpenzylinder getrenntem Bärzylinder.

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CH97481A
CH97481A CH97481DA CH97481A CH 97481 A CH97481 A CH 97481A CH 97481D A CH97481D A CH 97481DA CH 97481 A CH97481 A CH 97481A
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Inventor
Vulkanhammer Maschine Geitmann
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Vulkanhammer Maschinenfabrik D
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  Steuerung an     Lufthämmern    mit vom     Luftpumpenzylinder    getrenntem     Bärzylinder.       Die Erfindung betrifft eine Steuerung an  Lufthämmern mit vom     Luftpumpenzylinder     getrenntem     Bärzylinder.    Die Steuerung besitzt  ein einziges, als Drehschieber ausgebildetes  Steuerorgan, durch welches die Verbindung  der untern und obern     Bärzylinderseiten    mit  den untern     und    obern     Pumpenzylinderseiten     oder mit der freien Luft hergestellt werden       kan        n.     



  Durch die Verwendung eines einzigen  Steuerorganes werden die     Undichtheiten    auf  ein geringstes Mass eingeschränkt und damit  auch der Kraftverbrauch verringert. Die Her  stellungskosten werden verringert und die       Betriebssicherlieit    ist erhöht.  



  Mit dem einzigen Steuerorgan können  Schlagarten des Hammers erzielt werden, die  bisher nur durch mindestens zwei Schieber  und Hilfsventile erreichbar waren.  



  In der Ausführungsbeispiele des Erfin  dungsgegenstandes veranschaulichenden Zeich  nung zeigt:       Fig.   <B>1</B> einen Längsschnitt durch einen    Hammer mit Steuerung gemäss einer ersten  Ausführungsform,       Fig.    2 einen Längsschnitt durch eine  Führungsbüchse eines Schiebers,       Fig.   <B>3</B> die Aussenansicht eines Schiebers  mit einem     Rückschlagventil,          Fig.    4 die Aussenansicht eines Schiebers  mit zwei     Rückschlagventilen,          Fig.   <B>5</B> einen Schnitt durch Führungs  büchse und Schieber nach Linie     B-B    der       Fig.        2,

            Fig.   <B>6</B> einen Schnitt durch Führungsbüchse  und Schieber nach Linie     C-C    der     Fig.    '2,       Fig.   <B>7</B> einen Schnitt durch Führungsbüchse  und Schieber nach Linie     D-D    der     Fig.    2,       Fig.   <B>8</B> ein zweites Beispiel, Lind zwar  einen Schnitt durch Zylinder und Schieber  nach Linie     F-F    der     Fig.   <B>10,</B>       Fig.   <B>9</B> einen Längsschnitt durch den Schie  ber nach Linie     G-G    der     Fig.   <B>8,

  </B>       Fig.   <B>10</B> eine Aussenansicht eines Hammers.  Der für die obere und untere Zylinder  seite gemeinsame Drehschieber a     (Fig.   <B>1-7)</B>  hat zwei     Hauptdurügangsöffnungen        b    und<B>e.</B>      Die     Durchgangsöffnung   <B>b</B> stellt die Verbin  dung her zwischen der untern     Pun)penzylinder-          seite        d    und der untern     Bärzylinderseite    e  über die Kanäle<B>f</B> Lind<B>g,

  </B> während die Durch  gangsöffnung<B>o</B> die Verbindung zwischen     dbr     obern     Pumpenzylinderseite    h und der obern       Bärzylinderseite    i über die     Kapäle   <B>k</B> und<B>1</B>  vermittelt. Die     Hauptdurehgangsöffnungen        b     und     c    sind, wie     Fig.   <B>3</B> zeigt, seitlich ange  ordnet.

   In der Mitte hat der Schieber a einen  Hohlraum in, welcher entweder, wie in     Fig.   <B>3</B>  vermittelst eines sich von<B>b</B> nach in öffnenden       Rückschlagventils    n mit einer Seitenkammer r  verbunden ist, oder, wie in     Fig.    4, mit zwei  nach in sich öffnenden     Rückschlagventilen    n  und o mit beiden Seitenkammern verbunden  ist.

   Dieser     Hohlratim    in hat eine seitliche       Öffnung.p,    welche<B>je</B> nach Stellung des Schie  bers a Verbindung herstellt zwischen der  Kammer in und der untern     Bärzylinderseite    e  über den Kanal<B>f</B> oder mit der obern     Bär-          zylinderseite    i über den Kanal<B>k.</B>  



  Der Schieber a wird entweder durch den  Handhebel r oder den Fusshebel s mittelst  Hebelgestänge<I>t, u, v</I> gesteuert.  



  Die Arbeitsweise eines derart gesteuerten  Hammers ist aus     Fig.   <B>1, 5, 6</B> und<B>7</B> ersicht  lich<B>-</B>     Fig.   <B>5</B> stellt einen Vertikalschnitt durch  die Öffnung<B>b</B> des Schiebers a und die an  schliessenden Kanäle<B>f</B> und<B>g</B> dar,     Fig.   <B>6</B>  einen Vertikalschnitt durch die Mitte des  Schiebers, also durch den Druckraum     vi    mit  anschliessenden Kanälen<B>f</B> und<B>k,</B> und     Fig.   <B>7</B>  einen Vertikalschnitt durch die Öffnung<B>o</B>  des Schiebers mit den anschliessenden Kanälen  <B>k</B> und<B>1</B> dar.  



  In sämtlichen drei     Fig.   <B>5, 6</B> und<B>7</B> steht  der Schieber in seiner Raststellung "Bär  oben",<B>d.</B> h. der Bär wird in seiner höchsten  Stellung schwebend gehalten. Die untere  Pumpenseite<B>d</B> drückt, da der Kanal<B>f</B>     (Fig.   <B>5)</B>  nach der untern     Bärseite    abgeschlossen ist,  durch das     Druck-ventil    n in den Druckraum in       (Fig.   <B>6)</B>     und    von da durch die<B>Öff</B>nung<B>V</B> in  den Kanal<B>f</B> und die untere     Bärzylinder-          seite    e     (Fig.   <B>1),</B> hierdurch den Bär hoch trei  bend.

   Die obere     Bärzylinderseite    i ist hierbei  durch den Kanal<B>k</B>     (Fig.   <B>7)</B> und die Aus-         sparung    x des Schiebers a durch die Öffnung<B>y</B>  mit der freien Atmosphäre verbunden, so     dass     der Bär     iv    nach oben keinen Widerstand  findet. Erst kurz vor seiner Höchstlage  schneidet die obere     Bärkante    den Kanal<B>k</B>  in der Zylinderbohrung ab, so     dass        ein        nun     im     Bärzyliiider    entstehendes Luftkissen den  Bär auffängt.  



  Dreht man jetzt den Schieber mittelst       Handliebel    r oder Fusshebel s in angegebener  Pfeilrichtung, so stellt zunächst die Durch  gangsöffnung<B>b</B> des Schiebers a     (Fig.   <B>5)</B> direkte  Verbindung zwischen der untern Pumpen  seite cl und der untern     Bärzylinderseite    e  durch die Kanäle<B>g</B> und<B>f</B> her;

   die     Saug-          und    Druckwirkung der untern Pumpenseite       lässt    den Bär zunächst leicht schwingen, so       dass    ganz leichte Schlichtschläge erzielt werden<B>.</B>  Dreht man den Schieber in der angegebenen  Pfeilrichtung noch weiter, so stellt auch die       Durchgangsöffnung        c        (Fig.   <B>7)</B> direkte Ver  bindung zwischen der obern Pumpenseite h  und der obern     Bärzylinderseite    i durch die  Kanäle<B>k</B> und<B>1</B> her, und der Bär macht all  mählich immer schwerere Schläge.  



  In der Endstellung dann angelangt, sind  die Kanalöffnungen<B>f</B> und<B>k</B> in der     Schieber-          büchse    durch die     Schieberöffhungen   <B>b</B> und<B>c</B>  in vollgeöffneter Verbindung mit dem Pumpen  zylinder, und der Bär macht seine schwer  sten Reckschläge.  



       Lässt    man den Fusshebel s,     resp.    Hand  hebel r jetzt los, so wird der Schieber a  durch das Gewicht     Q    am Hebel t sofort in  seine Raststellung "Bär oben" zurückgedreht,  und der Bär fliegt in seine höchste Lage,  dort in der Schwebe verharrend. Will man  jetzt mit dein Hammer Setzschläge ausführen,  den Bär auf das Werkstück herunterwerfen  und dort unter Druck festhalten, so dreht  man den Hebel 2- entgegengesetzt der an  gegebenen Pfeilrichtung. In dieser Stellung  ist die     Durcligangsöffnung   <B>b</B> des Schiebers a       (Fig.   <B>5)</B> nach der untern     Bärzylinderseite    e  abgeschlossen.

   Die untere Pumpenseite<B>d</B>  drückt Luft durch den Kanal<B>g</B> in die     nach.q     offene Kammer<B>b,</B> von wo die Luft durch  das     Rückschlagventil    u in den Druckraum m      gelangt. Wird nun der Schieber im Sinne  des Uhrzeigers aus der Stellung nach     Pig.6     weitergedreht, bis die Öffnung     1)    mit dem  Kanal<B>k</B> zusammen kommt, so erhält die       Druelduft    Zugang zu der obern     Bärzylinder-          seite        i.    Währenddessen ist die untere     Bär-          zyllinderseite    e Über den Kanal<B>f</B>     (Fig.   <B>5),

  </B> die  <B>S</B>     chieberatissparung   <B>p</B> und die Öffnung H  mit der freien Atmosphäre verbunden, und  in     Fig.   <B>7</B> hat die     Schieberaussparung    x die  Öffnung<B>y</B> nach der freien Atmosphäre ab  geschlossen; die obere Pumpenseite h ist da  gegen durch die     Schieberaussparung   <B>E</B> noch  mit der freien Atmosphäre über dem Kanal<B>1</B>       und    die Öffnung<B>y</B> verbunden.  



  Will man endlich unabhängig von der  Hubzahl der Pumpe mit dem Bär Einzel  schläge in beliebiger Folge ausführen, so  braucht man nur den Handhebel r aus der  Raststellung     "Setzschlag"    in die Raststellung  "Bär oben" und<B>'</B> zurück in gewünschtem  Tempo zu führen.  



       Fig.    4 stellt eine Ausführung des Schie  bers für     Gesenkschmiedehämmer    dar. Es  arbeiten hierbei in den Raststellungen "Bär  oben"     i-ind"Setzschlag"        beidePumpenzylinder-          seiten    durch die zwei     Rückschlagventile    n  und o in den Druckraum     vi,    wodurch ein  höherer und gleichmässigerer Druck erreicht  wird.

   Es bekommt dann der Schieber a in  Schnitt     D-D        (Fig.   <B>7)</B> eine ähnliche Form  wie in Schnitt     B-B        (Fig.   <B>5),</B> und die     Schie-          beraussparung    P fällt fort.  



  Bei der Ausführungsform nach     Fig.   <B>8</B>  und<B>9</B> ist der Schieber unterteilt Lind die  Einzelteile sind gegeneinander verstellbar.  



  Die     Schieberhälfte    R hat innen einen  Hohlraum<B>b</B> mit Schlitzen, welche die untern  Zylinderseiten steuern. Die     Schieberhälfte   <B>8</B>  hat einen Hohlraum<B>C</B> mit Schlitzen, welche  die, obern Zylinderseiten steuern. Zwischen  diesen beiden     Schieberhälften   <B>B</B> und     S        be.     findet sich     ein    Druckraum in in der gemein  schaftlichen Bohrung, welcher aus jedem       Hohlraum   <B>b</B> und     c    durch die     Rückschlag-          ventile    n und o mit Druckluft gefüllt werden  kann.

   Die Druckluft aus dem Druckraum m  kann durch eine Ausfräsung z in der Schie-         berhälfte    R in den     Luftkanar   <B>f</B> und in den  untern     Bärzylinderraum    e geleitet werden.  Hierdurch wird der Bär in höchster Lage  gehalten.  



  Bei entsprechender Drehung der Schieber  wird eine ähnliche Ausfräsung in der     Schie-          berhälfte   <B>8</B> derart gestellt,     dass    Druckluft aus  Druckraum in durch den Luftkanal<B>k</B> in den  obern     Bärzylinderraum    gelangt. Hierdurch  wird der Bär auf den     Amboss        gepresst.     



  Dadurch,     dass    die eine     -Schieberhälfte    R  auf einem Konus K der gemeinschaftlichen  Achse L sitzt, die andere     Schieberhälfte   <B>8</B>  auf einem Federkeil     _H,    ist ein genaues Ein  stellen der beiden Schieber zueinander möglich.  



  Durch die elastische Verbindung mittelst  Achse ist ein Festklemmen der     Schieber-          hälften    in der Bohrung durch ungleiche Er  wärmung, wie es bei genau eingeschliffenen  Schiebern leicht vorkommt, nicht möglich.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Steuerung an Lufthämmern mit vom Luft- pumpenzylinder getrenntem Bärzylinder, da durch gekennzeichnet, dass ein einziges, als Drehschieber ausgebildetes Steuerorgan vor gesehen ist, durch welches die Verbindung der untern und obern Bärzylinderseiten mit den untern und obern Pumpenzylinderseiten oder mit der freien Luft hergestellt werden kann.
    UNTERANSPRMIE: <B>1.</B> Steuerung an Lufthämmern nach Patent anspruch, dadurch gekennzeichnet, dass das Steuerorgan als Drehschieber mit zwei seitlichen Durchlasskammern und einer Mittelkammer, die durch Ventile gegen die Seitenkammern abgeschlossen ist, aug- gebildet ist. 2. Steuerung an Lufthämmern nach Patent anspruch und Unteranspruch<B>1,</B> dadurch gekennzeichnet-, dass die Mittelkammer der, Drehschiebers selbst als Druckraum dient und m.it Rückschlagklappen von den Seiten kammern getrennt ist.
    <B>3.</B> Steuerung an Lufthämmern nach Patent anspruch, dadurch gekennzeichnet, dass das Steuerorgan als zweiteiliger Drehschieber ausgebildet ist, dessen einer Teil gegen den andern verstellbar ist. 4. Steuerung an Lufthämmern nach Patent anspruch und Unteranspruch<B>3,</B> dadurch gekennzeichnet, dass die beiden Schieber- teile durch eine gemeinschaftliche Achse zwangsläufig verbunden sind, in einer gemeinschaftlichen Bohrung liegen und gleichzeitig durch Drehen der Achse be tätigt werden.
    <B>5.</B> Steuerung an Lufthämmern nach Patent anspruch und Unteransprüchen<B>3</B> und 4, dadurch gekennzeichnet, dass bei den beiden durch die Achse gekuppelten Schieber- teilen Rückschlagventile für "Sitzschlag" und "Bär oben,' als Ringventile ausge führt sind, welche auf der Achse selbst geführt werden.
    <B>6.</B> Steuerung an Lufthämmern nach Patent anspruch und Unteransprüchen<B>3-5,</B> da durch gekennzeichnet, dass der eine Schie- bei-teil auf einem Komis mit einer Schrau- benmuttei, festgeklemmt ist, während der andere Schieberteil auf einer mit Kanten versehenen Partie der Achse sitzt, so dass ein genaues Einstellen der beiden Schieber- teile zueinander auf dein Probierstand möglich ist.
CH97481D 1920-07-13 1921-07-05 Steuerung an Lufthämmern mit vom Luftpumpenzylinder getrenntem Bärzylinder. CH97481A (de)

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