DE865087C - Mehrwegesteuerventil - Google Patents

Mehrwegesteuerventil

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Publication number
DE865087C
DE865087C DEF1930D DEF0001930D DE865087C DE 865087 C DE865087 C DE 865087C DE F1930 D DEF1930 D DE F1930D DE F0001930 D DEF0001930 D DE F0001930D DE 865087 C DE865087 C DE 865087C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
valve
control valve
way
pressure
piston
Prior art date
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Expired
Application number
DEF1930D
Other languages
English (en)
Inventor
Karl Dipl-Ing Deuring
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Forkardt Deutschland GmbH
Original Assignee
Paul Forkardt GmbH and Co KG
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Paul Forkardt GmbH and Co KG filed Critical Paul Forkardt GmbH and Co KG
Priority to DEF1930D priority Critical patent/DE865087C/de
Application granted granted Critical
Publication of DE865087C publication Critical patent/DE865087C/de
Expired legal-status Critical Current

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Classifications

    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F16ENGINEERING ELEMENTS AND UNITS; GENERAL MEASURES FOR PRODUCING AND MAINTAINING EFFECTIVE FUNCTIONING OF MACHINES OR INSTALLATIONS; THERMAL INSULATION IN GENERAL
    • F16KVALVES; TAPS; COCKS; ACTUATING-FLOATS; DEVICES FOR VENTING OR AERATING
    • F16K31/00Actuating devices; Operating means; Releasing devices
    • F16K31/12Actuating devices; Operating means; Releasing devices actuated by fluid
    • F16K31/36Actuating devices; Operating means; Releasing devices actuated by fluid in which fluid from the circuit is constantly supplied to the fluid motor
    • F16K31/40Actuating devices; Operating means; Releasing devices actuated by fluid in which fluid from the circuit is constantly supplied to the fluid motor with electrically-actuated member in the discharge of the motor

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Multiple-Way Valves (AREA)

Description

  • Mehrwegesteuerventil Die Erfindung bezieht sich auf Mehrwegeventile für die Steuerung von Preßluft oder anderen Druckmitteln zur Betätigung von Arbeitsvorrichtungen verschiedenster Art. Bei Mehrwegeventilen sind gleichzeitig oder unmittelbar nacheinander mehrere Einzelventile zu öffnen bzw. zu schließen, um die für den Arbeitszweck benötigten verschiedenen Verbindungen herzustellen.' Bei einem Dmeiwegeventil sind mindestens zwei, bei einem Vierwegeventil vier Ventile nötig. Infolgedessen ist für die Betätigung eines solchen Mehrwegeventils eine größere Kraft notwendig als für ein :einfaches Ventil mit gleichem D!urchlaß.
  • Es ist bekannt, den Kraftaufwand für die Betätigung von Absperrorganen und Steuerungen dadurch zu verringern, daß das Druckmittel selbst zur Kraftlieferung ausgenutzt wird. Von dieser Möglichkeit wird insbesondere bei Absperrorganen für große Querschnitte Gebrauch gemacht, wo eine unmittelbare Betätigung durch die menschliche Kraft wegen der zu großen Giegenkräfte unmöglich wäre. Bei selbsttätigen Steuerungsanlagen, z. B. bei den hydraulischen Antrieben von Werkzeugmaschinen und ähnlichen Einrichtungen für verwickeltere Bewegungen, macht man ebenfalls von dieser Möglichkeit Gebrauch. Hierbei handelt es sich weniger um die Entlastung von Bedienungspersonal Aals darum; notwendige Schaltbewegungen durch möglichst kurze und schwache Steuerbewegungen einzuleiten. Die zuerst erwähnten Absperrorgane können nicht unter die Steuerungen im engeren Sinne gerechnet werden. Brei den mit Flüssigdruck arbeitenden Steuerungsanlagen von Werkzeugmaschinen z. B. wird die ierforderliche Kraft schon dadurch erheblich verringert, daß die Schieber selbst als entlastete Kolbienzylinder ausgebildet werden,, die selbst bei grollen Durchlaßquerschnitten nur sehr geringe Ver.stellkräftie benötigen.
  • Derartige Steuerorgane sind jedoch für Preßluft unbrauchbar, weil sie viel zu viele Dichtungsstellen aufweisen und ientweder zuviel Luftverluste ergeben oder, wenn man seeentsprechend sorgfältiger ab- dichtet, viel zu große Reibungswiderstände enthalten. Betrüebsbrauchbare Steuereinrichtungen für Preßluft müssen stets so gestaltet sein; dä,ß sie nur eine Mindestzahl von Dichtungen, und zwar solche einfachster Form, aufweisen. Eine zuverlässige Abdichtung von Preßluft ist überhaupt nur auf zwei Wegen möglich, !entweder durch selbstdichtende Lippenmanschetten oder durch Flachschieber, die durch die Pneßluft selbst gegen ihren Sitz gedrückt werden: Kolbiensehleber mit dem Vorteil der Entlastung versagen, weil @es nicht möglich, ist; mit Lippenmanschetten über die Steuerschlitze oder Öffnungen himwvegzeufahnen. Bei jeder brauchbaren Preßluftsteuerung hat daher die Betätigungskraft entweder den Luftdruck selbst zu überwinden (Ventilsteuerung) .oder die Reibung; .die der auf dem Steuermittel (Schieber) oder dem Dichtungsmittel (Lippenmanschette) ruhende Preßluftdrück erzeugt. Jede der bekannten obern angedeuteten: Ausführungsformen von selbsttätigen Steuerungen mitVorstewerung würde biei Anwendung der für Preßluft notwendigen Dichtungsmittel, zu verwickelt und zu schwergängig werden. Die vorliegende Erfindung gibt demgegenüber eine Ausführung an, die sich durch eine kleinstmögliche Zahl einfachster Dichtungsstellen iauszeichnet. Darüber hinaus ist die gegenseitige Lage von Steuerzylindern und Vorsteuerung sio, daß auch die Verbindungsleitungen -ohne zusätzliche Dichtungsstellen durch einfaches Bohren hergestellt werden können.
  • Die Erfindung geht von dem ebenfalls bereits bekannten Grundgedanken: paus, zwei Kolben von verschiedenem Durchmesser gegeneinander auf die Hauptsteuerung wirken zu lassen, von denen oder kleinere ständig unter Preßluftdruck steht, während der größere durch die Vorsteuerung ennäl unter Druck :gesietzt Lund ,das, @andene Mal mit der Außenluft verbunden werden kann. Hierdurch wird als. Vorstcuerung nur sein Dreiwegehahn benötigt, der sich einfacher gestalten läßt als der bei. anderen Ausführungen notwendige Vierwegehahn. Die das Wesen der Erfindung ausmachende Einsparung von Dichtungsstellen wird dadurch :erreicht, daß die beiden gegeneinander wirkenden. Kolben nicht hintereinander, sondern nebeneinander parallellaufend in einem gemeinsamen Zylindergehäusie untergebracht sind. Die Vorsteuerung liegt zwischen ihnen und ist durch einfache Bohrungen mit beiden Zylinderkammern verbunden. Die mechanische Verbindung der beeiden Kolben geschieht durch einen zweiarmigen Hebiel außerhalb des Druckraumes. Hierdurch isst für jeden Kolben bzw. Druckzylinder nur eine einzige Dichtung (Lippenmäanschette) erforderlich. Die Vorsbeuerung wird Tals Kugelventil ausgeführt und besteht lediglich aus einer zylindrischen Kammer mit Austrittsöffnungen an beiden Stirnseiten und ,am Mantel. Als Ventilsitze dienen die Stirnselben, als Ventilkörper eine in der Kammer frei bewegliche Kugel. Die Bewegung der Kurgel. erfolgt in der leinen Richtung durch eine von außen hereingeführte Druckstange, in der andern. Richtung -durch den Preßluftdruck selbst.
  • Die Zeichnung stellt einen Querschnitt durch einen Mehrwegeh ahn gemäß der Erfindung dar. Hierin ist i das eigentliche Steuerventil von bekanntet Bauart, das bei. 2 eine beliebige Anschlußöffnung, bei za Beine Einlaßöffhung besitzt. Durch mehrere Ventile, deren Stößel 3a, 3b hoben aus dem Ventilgehäuse herausragen, werden die Kanäle ini Inneren des Gehäuses. in verschiedener Weise miteinander verbunden. Die Anordnung und Verteilung der Kanäle ist so getroffen, ,daß die gewünschten Verbindungen der Beinen Schaltstellung durch Niederdrücken der rechten Ventilgruppe 3a und die Verbindungender anderen Schaltstellungen durchNiederdrücken der linken Ventilgruppe 3b mittels des zweiarmigen Hebels q. hergestellt werden. Die Rückbiewvegung der Ventile erfolgt durch nicht gezeichnete eingebaute Federn. Ventile solcher Art sind in verschiedenen Ausführungen zur Betätigung von Hand oder mittels. Fußtritt seit langem bekannt. Mit dem Ventilgehäuse fest verbunden ist ein zweites G:eh;äusie 5, in dem der Hebel q. gelagert ist. Dxesesi Gehäuse enthält zwei zylindrische Bohrungen, in denen mit Dichtungen versehene Kolben 6 und 7 geführt sind. Diese drücken von oben auf idie beiden Arme des Hebels q.. Drie Kolben haben verschiedene Durchmesser, greifen jedoch mit gleichen Hebelarmen am Hebel an. Stehen beeide Kolben auf ihrer Rückweibe unter gleichem Druck, so wird der größere Kolben 7 den kleineren Kolben 6 überwinden und den Hebel q. entgegen dien Uhrzeigersinn herumdrücken, also die linke Ventilgruppe 3b betätigen. Wird das Druckmittel über dem Kolben 7 abgelassen, so wird der Kolben 6 die entgegengesetzte Bewegung bewirken und den Hahu in die gezeichnete Stellung bringen, wobei die Ventilgruppe 3a niedergedrückt ist.
  • Von der Einlaßöffnung 2a des Ventilgehäuses ist eine kleine Hilfsbiohrung 15 abgeleitet, die über eine Bohrung des Gehäuses 5 zu dem Raum über dem Kolben 6 führt. Infolgedessen steht der Kolben 6 stets bunter Druck, solange das Ventil überhaupt an die Druckleitung angeschlossen: ist. Eine weitere Hilfsbeohrung 16 führt das Druckmittel in den unteren Raum des Vorsteuerventils B. Dieses besteht aus einer zylindrischen Bohrung im Gehäuse 5, de ;an ihren Enden durch j e einen Ventilsitz 9 aus weichem Stoff abgeschlossen ist. Zwischen beeiden liegt eine Kugel io. Dirückt man Idee Kugel auf den unteren Ventilsitz, so sperrt sie edle Ventilkammer gegen das Druckmittel ab. Der,obere Ventilsitz ist dann frei, und die Ventilkammer ist durch die darüberliegende Bohrung mit dem Auslaß bzw. mit :einer Rücklaufleitung für das Druckmittel verbunden. Von der Ventilkammer selbst führt leine seitliche Verbindung i i zu dem Zylinderraum über den Kolben 7. Durch die obere Bohrung ragt ein Stift i a in die Ventilkammer, -der gewöhnlich unter dem Druckeiner Feder 13 steht und die Kugeln auf den unterem Ventilsitz drückt. Infolgedessen ist der Raum über dem Kolben 7 durch -die Verbindung i i und übler den oberen Ventilsitz mit dem Auslaß bzw. Rücklauf verbunden, also drucklos. Der Raum über dem Kolben 6 steht, wie beschrieben, ständig unter Druck, so daß das Ventil die gezeichnete Stellung einnimmt. Wird der Stift i z durch einen geeigneten Antrieb, beispielsweise durch den gezeichneten Elektromagneten 1q. zurückgezogen, die Kugel io also freigegeben, so hebt das Druckmittel diese an, preßt sie gegen den oberen Ventilsitz, sperrt damit den Ventilraum nach außen gab -und strömt über die Verbindung i i in den Zylinderraum übler den Kolben 7, der :dann infolge seiner größeren Kraft den Kolben 6 überwindet und das Mehrwegeventil in die entgegengesetzte Stellung umschaltet. An der Stange i a kann natürlich auch .an Stellte des Magneten irgendein anderes Betätigungselement angreifen. Die an dieser Stelle benötigte Kraft wie auch der Hub könnten sehr klein gehalten werden, da zum Füllen bzw. Entleeren des Zylinderraumes 7 sehr kleine Durchlaßquerschnitte ausreichen. Die bisher beschriebene Ausführung eignet sich nur für solche Steuerventile, die nur zwei Schaltstellungen besitzen. Müssen mehr Schaltstellungen nach Belieben gesteuert werden, s,o sind mehr als ein Vorsteuerventil und entsprechend mehr Hilfskolben anzuwenden.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Mehrwegesteuerventil für Preßluftoder ein ,anderes Druckmittel mit Betätigung durch zwei von dem Druckmittel selbst beaufschlagte, einander entgegenwirkende Hilfskolben verschiedenen Durchmessers, von denen der kleine ständig unter Druck steht, während der Raum über dem größeren durch ein ,als D@reiwegeventil wirkendes, mit geringer Kraft zu betätigendes Vorsteuerventil einmal mit dem Diruckmitteleinlaß und einmal mit dem -auslaß bzw. Rücklauf verbunden werden kann, dadurch gekennzeichnet, daß die beiden Hilfskolben (6, 7) parallel nebeneinander angeordnet sind und auf einen zweiarmigen Hebel (q.) wirken, der das Hauptsteuerventil (i) betätigt. z. Mehrwegesteuerventil nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß das Vorsteuerventil (8 bis i o) in !einem gemeinsamen Gehäuse (5) mit den beiden Hilfszylindern zwischen diesen angeordnet ist.
DEF1930D 1942-01-08 1942-01-08 Mehrwegesteuerventil Expired DE865087C (de)

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DE (1) DE865087C (de)

Cited By (3)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1103705B (de) * 1956-11-03 1961-03-30 Bernhard Leutenegger Steuerschieber mit zwei in einem Gehaeuse angeordneten Einzelschiebern
DE1161099B (de) * 1958-12-13 1964-01-09 Concordia Maschinen Und Elek Z Vierwegeventil
DE3202145A1 (de) * 1982-01-23 1983-08-11 A. u. K. Müller GmbH & Co KG, 4000 Düsseldorf Mehrwegeventil, insbesondere zur verwendung in dialyse-geraeten

Cited By (3)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1103705B (de) * 1956-11-03 1961-03-30 Bernhard Leutenegger Steuerschieber mit zwei in einem Gehaeuse angeordneten Einzelschiebern
DE1161099B (de) * 1958-12-13 1964-01-09 Concordia Maschinen Und Elek Z Vierwegeventil
DE3202145A1 (de) * 1982-01-23 1983-08-11 A. u. K. Müller GmbH & Co KG, 4000 Düsseldorf Mehrwegeventil, insbesondere zur verwendung in dialyse-geraeten

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