CH97355A - Apparat zur Verhütung des Überfahrens der Haltesignale durch Eisenbahnzüge. - Google Patents
Apparat zur Verhütung des Überfahrens der Haltesignale durch Eisenbahnzüge.Info
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Classifications
-
- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B60—VEHICLES IN GENERAL
- B60T—VEHICLE BRAKE CONTROL SYSTEMS OR PARTS THEREOF; BRAKE CONTROL SYSTEMS OR PARTS THEREOF, IN GENERAL; ARRANGEMENT OF BRAKING ELEMENTS ON VEHICLES IN GENERAL; PORTABLE DEVICES FOR PREVENTING UNWANTED MOVEMENT OF VEHICLES; VEHICLE MODIFICATIONS TO FACILITATE COOLING OF BRAKES
- B60T7/00—Brake-action initiating means
- B60T7/12—Brake-action initiating means for automatic initiation; for initiation not subject to will of driver or passenger
- B60T7/16—Brake-action initiating means for automatic initiation; for initiation not subject to will of driver or passenger operated by remote control, i.e. initiating means not mounted on vehicle
- B60T7/18—Brake-action initiating means for automatic initiation; for initiation not subject to will of driver or passenger operated by remote control, i.e. initiating means not mounted on vehicle operated by wayside apparatus
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- Engineering & Computer Science (AREA)
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Description
Apparat zur Verhütung des Überfahrens der Haltesignale durch Eisenbahnzüge. Das Überfahren von Haltesignalen verur sacht meistens grosse Unglücke. Bisher be kannte Schutzmassregeln gegen solche Eisen bahnunfälle lassen dem Lokomotivführer zu wenig Überblick auf die bezüglichen Schutz vorrichtungen zu und sind daher nicht zuver lässig. Der vorliegende Apparat ist dazu be stimmt, das Überfahren eines Haltesignals mit Sicherheit bemerkbar zu machen. Auf der beiliegenden Zeichnung ist der Apparat beispielsweise zur Darstellung ge bracht. Fig. 1 zeigt eine Frontansicht; Fig. 2 zeigt eine Seitenansicht mit teil weisem Schnitt; Fig. 3 zeigt einen Schnitt nach A-B von Fig. 1; Fig. 4 zeigt eine Lokomotive und einen Streckenanschlag; Fig. 5 zeigt einen Streckenanschlag von oben gesehen. Um das Bremsleitungsrohr a drehen sich geschlossene, von der Hand des Lokomotiv führers betätigbare Metall-T-Stücke b, wel che je ein Glasröhrchen c tragen. Durch die Verschlussmutter d und die Dichtung g ist jedes Röhrchen an dem Metall-T-Stück dicht befestigt. Jedes T-Stück besitzt eine Hand habe Z. Mehrere dieser T-Stücke sind neben einander auf dem Rohr a angeordnet (Fig.1). Wenn ein Glasröhrchen durch Drehen seines Halters, des T-Stückes, ans der senkrechten in die wagrechte Lage verbracht wird, ge langt sein Inneres durch den Kanal k mit demjenigen des Bremsrohres a in Verbin dung. Wo nun eine Gefahr besteht, dass das Haltesignal zum Beispiel infolge Nebel, Schnee und Unwetter übersehen wird, schaltet der Lokomotivführer die Glasröhre in die horizontale Stellung. Bei der Stelle, wo das Signal auf Halt steht, berührt die Glasröhre e den Strecken anschlag m, welcher auf dem Ständer n aus der Stellung I' (freie Fahrt) in die Stellung H (Halt) gedreht worden ist. Die Glasröhre zerbricht augenblicklich ohne Kraftaufwand, wodurch der L eitungsdriick entweicht \und die Wagenbremsen in Funktion treten. Das Einsetzen einer neuen Glasröhre ist, obschon es nur eine Minute in Anspruch nimmt, vor derhand unnötig, da ja, wie die Zeichnung zeigt, noch weitere drei Stück zur Verfügung stehen. Der Lokomotivführer braucht nur das Metall-T-Stück wieder in die frühere Richtung zu bringen, so ist der Kanal k wieder geschlossen. Die Metall-T-Stücke b sind montiert auf der Platte h vermittelst der Lager f und der Schrauben i. Die Schutzrippen e sind eben falls an der Platte h durch die Schrauben i befestigt und dienen den Glasröhrchen als Schutz gegen Zerbrechen in Ruhestellung. Das Ganze ist an der Lokomotive in der Nähe des Führerstandes o befestigt, und zwar zu beiden Seiten, damit die Maschine auch mit dem Tender nach vorn fahren kann.
Claims (1)
- PATENTANSPRUCH: Apparat zur Verhütung des Überfahrens der Haltesignale durch Eisenbahnzüge, ge kennzeichnet durch mindestens ein mit der Bremsleitung derart verbundenes Glasrohr. dass sein Inneres mit demjenigen der Brems leitung durch Drehen des Glasrohrhalters in Kommunikation gesetzt, bezw. von demselben abgesperrt werden kann und welches Rohr dazu bestimmt ist, in der erstgenannten der beiden Lagen in den Bereich eines Strecken anschlages zu ragen und behufs Betätigung der Bremsen von demselben zertrümmert zu werden.
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| CH97355T | 1921-06-01 |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| CH97355A true CH97355A (de) | 1923-01-16 |
Family
ID=4355101
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| CH97355D CH97355A (de) | 1921-06-01 | 1921-06-01 | Apparat zur Verhütung des Überfahrens der Haltesignale durch Eisenbahnzüge. |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| CH (1) | CH97355A (de) |
-
1921
- 1921-06-01 CH CH97355D patent/CH97355A/de unknown
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