CH97335A - Dämpfungsvorrichtung für Zeitrelais mit einem Steigrad und einem hin- und herschwingenden Sperranker. - Google Patents

Dämpfungsvorrichtung für Zeitrelais mit einem Steigrad und einem hin- und herschwingenden Sperranker.

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Publication number
CH97335A
CH97335A CH97335DA CH97335A CH 97335 A CH97335 A CH 97335A CH 97335D A CH97335D A CH 97335DA CH 97335 A CH97335 A CH 97335A
Authority
CH
Switzerland
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armature
damping device
locking
climbing wheel
teeth
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Application number
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English (en)
Inventor
Aktiebolaget Allman Elektriska
Original Assignee
Asea Ab
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Filing date
Publication date
Application filed by Asea Ab filed Critical Asea Ab
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Classifications

    • HELECTRICITY
    • H01ELECTRIC ELEMENTS
    • H01HELECTRIC SWITCHES; RELAYS; SELECTORS; EMERGENCY PROTECTIVE DEVICES
    • H01H71/00Details of the protective switches or relays covered by groups H01H73/00 - H01H83/00
    • H01H71/10Operating or release mechanisms
    • H01H71/12Automatic release mechanisms with or without manual release
    • H01H71/44Automatic release mechanisms with or without manual release having means for introducing a predetermined time delay

Landscapes

  • Breakers (AREA)
  • Mechanisms For Operating Contacts (AREA)
  • Gears, Cams (AREA)
  • Steering-Linkage Mechanisms And Four-Wheel Steering (AREA)

Description


      Dämpfungsvorrichtung    für     Zeitrelals    mit einem     Stelgrad    und einem hin- und       herschwingenden    Sperranker.    Relais, die ihre auslösende Wirkung erst  nach einer gewissen, im allgemeinen von der  wirksamen Stromstärke abhängigen Zeit aus  üben und gleichzeitig genügend stark und  unempfindlich sind, um grössere Ausschalter  unmittelbar auslösen zu können, bestehen<B>ge-</B>  wöhnlich aus Magneten mit Eisenanker und  einer besonderen     Dämpfungsvorrichtung    von  der bei Uhren vorkommenden Bauart mit  Steigrad und Sperranker.  



  Eine     Steigraddämpfung    von genau der  selben Bauart wie bei Uhren eignet sich<B>je-</B>  doch nicht für Zeitrelais,     aus    dem Grunde.       dass    das bei Uhren stets vorkommende     Fendel-          organ    immer eine gewisse Kraft erfordert,  um sich in Bewegung zu versetzen. Bei einem  Relais ist es wünschenswert,     dass,    nachdem  der Magnet die immer vorhandene, dem fest  gestellten     Auslösestrom    entsprechende Gegen  kraft überwunden hat, keine weitere Kraft  der Ankerbewegung entgegenwirkt.

   Das     Vor-          hande.nsein    einer solchen Kraftbedeutet näm  lich immer ein     Unempfindliehkeitsgebiet    des    Relais, das heisst, bei gewissen Stromstärken  bewegt sieh das Relais weder im Sinne der  Auslösung, falls die Stromstärke steigt, noch  kehrt es zurück, falls die Stromstärke wieder  sinkt. Es ist also wünschenswert, einen     Dämp-          fungsmechanismus    zu schaffen, bei dem die  zusätzliche Gegenkraft auf das durch auf  tretende Reibungen gegebene Mindestmass re  duziert wird.  



  Gemäss vorliegender Erfindung ist bei der       Dämpfungsvorrichtung    für Zeitrelais mit  einem Steigrad und einem hin-     und        hersehwin-          genden    Sperranker, der durch     weehselweisen     Eingriff     von    zwei Sperrteilen die Schaltung  des Steigrades bei jeder Schwingung um  einen Schritt ermöglicht, der Anker aus  balanciert und derart ausgebildet und ange  ordnet, und das Steigrad weist derart aus  gebildete Zähne auf,     dass    der eine     Sperrteil     abwechselnd längs der Rückseite eines Zah  nes nach innen gleitet, während gleichzeitig  der andere von der -Vorderseite eines andern  Zahnes nach aussen geschoben wird,

   das           Cranze    derart,     dass    ausser minimalen     Reibungs-          kräften    der vom     Steigradherrührende    Druck  als einzig e äussere Kraft auf den     ausbalan-          eierten        schwino#enden    Anker einwirkt.  



  Das Steigrad kann auf beiden Seiten       aelisial    vorspringende Zähne aufweisen, in  welchem Falle die beiden Sperrteile auf dem  um eine Achse     sehwingbar    angeordneten An  ker gelagert sein können.  



  Das Steigrad     kann.mit    radial angeordne  ten Zähnen versehen sein, und in diesem  Falle können die Sperrteile auf zwei einander  diametral     ueoenüberlieoende    Zähne des     Stei--          e,   <B>,</B><I>2D</I>     t'          rades    einwirkend angeordnet, um verschiedene  Achsen schwingbar gelagert und mittelst  Lenkervorrichtung -miteinander gekuppelt  sein.  



  Eine in     letzterwähnterWeise    angeordnete       Ausführungsf        orm    der Erfindung ist beispiels  weise in der Zeichnung in Seitenansicht in       Fig.   <B>1</B> und in Draufsicht in     Fig.    2     veran-          seliaulielit,    wobei gewisse Teile ausgelassen  sind, während     Fig.   <B>3</B> eine Endansicht mit  teilweisem Schnitt darstellt.  



  Der Relaisanker, der auf der Zeichnung  nicht dargestellt ist greift an die Gelenk  stange<B>1</B> an, die federnd ausgeführt ist, um  die Überführung der Bewegung des Relais  ankers auf den     Dämpfungsmechanismus        elas-          tisel-i        zugestalten.    Die Gelenkstange ist durch  eine im Folgenden näher zu beschreibende       31itnehmervorrichtung    mit einem     Zahn-          seo-ment    2 verbunden, welches um eine Achse  <B>3</B> in einem Rahmen drehbar ist.

   Vom     Zahn-          se-Ment    wird die Bewegung durch ein     Ritzel     4 an das Steigrad<B>5</B> überführt, und zwar  durch Vermittlung eines mit dem     Ritzel    4  fest verbundenen     Sclialtrades   <B>6</B> und einer mit  dem Steigrad<B>5</B> verbundenen Klinke<B>7,</B>     wel-          c        'he    Teile die Rückkehr des     Zalinseo-Mentes     nach oben ohne Betätigung des Steigrades       Cestatten.    Letzteres ist, wie am besten aus       Fig.    2     hervorgelit,    mit     achsialen,

      beiderseitig  gerichteten Zähnen<B>8</B> versehen. In diese     ein-          (r     "reifende Rollen<B>9</B> sind auf einem Sperr  anker<B>10</B> befestigt, der um einen Zapfen<B>11</B>  hin- und     herschwinggt        und    durch ein     Gegen-          C          gewicht    12 vollkommen ausbalanciert ist,    so     dass    keine äussern Kräfte darauf wirken.

    In     Fig.   <B>2</B> ist der Sperranker in seiner Mittel  lage und in     Fig.   <B>3</B> in der einen     Endlage        ge-          zn        tn   <B>en</B>  zeigt.

   Die Rollen<B>9</B> dienen zur Verminderung  der     Reibun-    zwischen Steigrad und Sperr  anker, können aber durch feste     Eingriff-          organe    ersetzt werden, falls die sich ergebende  Reibung leicht überwunden werden     hann.     Die Zähne<B>8</B> sind derart gestaltet,     dass    das       Steio,rad    vom Relaisanker durch den oben  beschriebenen Mechanismus     beeinflusst,    den  Anker in eine hin- und     hersehwinaende        Be-          zn          wegung    versetzt, die das schrittweise Drehen  des Rades ermöglicht,.

   Der eine Sperrteil       itet    abwechselnd längs der Rückseite eines  Zahnes nach innen, während gleichzeitig der  andere von der Vorderseite eines andern  Zahnes nach aussen geschoben wird. Nach  dem das     Zahnsegraent    während dieser Dre  hung in eine gewisse Lage nach abwärts be  wegt worden ist,' welche durch eine     Zeitein-          stellvorrichtung    bestimmt werden kann, stösst  eine daran befestigte Klinke<B>13</B> gegen einen       z#   <B>Z,</B>  Vorsprung 14 an der genannten Vorrichtung  und löst eine     Verbin--Jun(y    zwischen dem       Zahnse-ment    und der     Gelenhstange   <B>1</B> aus,

    welche letztere dann frei wird und das so  fortige Anziehen des Relaisankers in die     End-          lage    nebst einer dadurch bedingten     Auslöse-          bewegung    ermöglicht.  



  Das Steigrad kann auch radial angeord  nete Zähne aufweisen, in welchem Falle die  beiden Sperrteile des Sperrankers auf zwei  einander diametral entgegengesetzte Zähne  einwirkend angeordnet sind. Die Sperrteile  sind in diesem Falle um verschiedene Achsen       schT#ingbar    und durch eine     Lenhervorrich-          tung    miteinander gekuppelt, so     dass    gleich  zeitig der eine Sperrteil nach aussen und der  andere nach innen bewegt wird.  



  Die Geschwindigkeit des Relaisankers.  welche eine     Dämpfungsvorrichtung    der jetzt  beschriebenen Art     zulässt,    wird praktisch di  rekt proportional der vom Anker ausgeübten  Kraft, da diese die Beschleunigung der     hin-          und        herseliwin--enden    Massen des     Anhers    be  stimmt. Die kleinste Kraft, für welche     di    e  Vorrichtung zu arbeiten anfängt, wird bei      einer sorgfältigen Ausführung sehr klein,  da nur die Reibungen, aber keine äussern  Kräfte überwunden zu werden brauchen.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH. Dämpfungsvorrichtung für Zeitrelais mit einem Steigracl und einem hin- und her- #schwingenden Sperranker, cler durch den wechselweisen Eingriff von zwei Sperrteilen ,die Schaltung des Steigrades bei jeder Schwingung um einen Schritt ermöglicht, dadurch gekennzeichnet, dass der Sperranker ausbalanciert und derart ausgebildet und an geordnet ist und das Steigrad derart aus gebildete Zähne aufweist, dass der eine Sperr teil abwechselnd längs der Rückseite eines Zahnes nach innen gleitet,
    während gleich zeitig der andere von der Vorderseite eines andern Zahnes nach aussen geschoben wird, das Ganze derart, dass ausser minimalen Rei bungskräften der vom Steigrad herrührende Druck als einzige äussere Kraft auf den aus balancierten schwingenden Anker einwirkt.
    UNTERANSPRüCHE: <B>1.</B> Dämpfungsvorrichtung nach Patentan spruch, dadurch gekennzeichnet, dass das, Steigrad auf beiden Seiten achsial vor- springendeZä'hne aufweist und die mit denselben zusam-menwirkenden Sperrteile auf dem um eine Achse sell-wingbar an geordneten Anker befestigt sind.
    2. Dämpfungsvorrichtung nach Patentan spruch, dadurch gekennzeichnet, dass das Steigrad radiale Zähne aufweist und die beiden Sperrteile auf zwei einander dia metral gegenüberliegende Zähne des Steig rades einwirkend angeordnet sind, wobei sie um verschiedene Achsen schwingbar gelagert und mittelst LenkervorrieUtung miteinander gekuppelt sind.
CH97335D 1920-12-22 1921-04-08 Dämpfungsvorrichtung für Zeitrelais mit einem Steigrad und einem hin- und herschwingenden Sperranker. CH97335A (de)

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Application Number Priority Date Filing Date Title
SE534999X 1920-12-22
GB10822/21A GB182932A (en) 1920-12-22 1921-04-13 Improvements in retarding devices for electric relays

Publications (1)

Publication Number Publication Date
CH97335A true CH97335A (de) 1923-01-16

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ID=9974918

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CH97335D CH97335A (de) 1920-12-22 1921-04-08 Dämpfungsvorrichtung für Zeitrelais mit einem Steigrad und einem hin- und herschwingenden Sperranker.

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DE (1) DE399477C (de)
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GB182932A (en) 1922-07-13
NL9945C (de) 1923-11-15
FR534999A (fr) 1922-04-06
DE399477C (de) 1924-08-06
DK32650C (da) 1923-12-24

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