CH97268A - Addiermaschine. - Google Patents

Addiermaschine.

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CH97268A
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CH
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disk
locks
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Inventor
Krause Rudolf
Original Assignee
Krause Rudolf
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    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F16ENGINEERING ELEMENTS AND UNITS; GENERAL MEASURES FOR PRODUCING AND MAINTAINING EFFECTIVE FUNCTIONING OF MACHINES OR INSTALLATIONS; THERMAL INSULATION IN GENERAL
    • F16CSHAFTS; FLEXIBLE SHAFTS; ELEMENTS OR CRANKSHAFT MECHANISMS; ROTARY BODIES OTHER THAN GEARING ELEMENTS; BEARINGS
    • F16C1/00Flexible shafts; Mechanical means for transmitting movement in a flexible sheathing
    • F16C1/10Means for transmitting linear movement in a flexible sheathing, e.g. "Bowden-mechanisms"
    • F16C1/12Arrangements for transmitting movement to or from the flexible member
    • GPHYSICS
    • G06COMPUTING OR CALCULATING; COUNTING
    • G06CDIGITAL COMPUTERS IN WHICH ALL THE COMPUTATION IS EFFECTED MECHANICALLY
    • G06C15/00Computing mechanisms; Actuating devices therefor
    • G06C15/08Multiplying or dividing devices; Devices for computing the exponent or root
    • G06C15/10Multiplying or dividing devices; Devices for computing the exponent or root having more than one denominational set of keys operating directly on computing mechanism

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Description


  Addiermaschine.    Es sind Addiermaschinen bekannt, bei  denen eine durch Federwirkung in Umdre  hung versetzte Zahlenscheibe mit Arretierun  gen versehen ist, die mit den Zahlentasten  der Maschine derart in Verbindung stehen,  dass beim Niederdrücken der betreffenden  Zahlentasten die Arretierung der zugehörigen  Zahl der drehbaren Scheibe in eine solche  Stellung gebracht wird, dass die Scheibe,  nachdem sie einen der Zahl der gedrückten  Taste entsprechenden Winkel durchlaufen  hat, durch die Arretierung zum Stillstand  gebracht wird.  



  Die vorliegende Erfindung besteht nun  darin, dass die Arretierungen in am Umfang  der Scheibe angeordneten radialen Führun  gen verschiebbar angeordnet sind und dass  um die Scheibe ein Kranz mit Hebeln zur  Bewegung der Arretierungen fest angeord  net ist.  



  Durch diese neue Anordnung der ver  schiebbaren Arretierungen und ihrer Be  wegungshebel lässt sich bei verhältnismässig  kleinem Durchmesser der drehbaren Zahlen  scheibe eine so grosse Anzahl Arretierungen  an derselben Scheibe anbringen, dass eine    Zahlenscheibe bis zu 100 Zahlen verwendet  werden kann, ohne dass dadurch die Arbeits  geschwindigkeit der Maschine merklich ver  ringert wird. Die Möglichkeit, eine Zahlen  scheibe mit den Zahlen von 1 bis 100 zu ver  wenden, vereinfacht aber die Konstruktion  der Maschine erheblich.  



  Die Zeichnung zeigt die Erfindung in  einem Ausführungsbeispiel, und zwar ver  anschaulicht:  Fig. 1 die neue Addiermaschine in einem  Vertikalschnitt;  Fig. 2 ist eine Draufsicht zu Fig. 1;  Fig. 3 veranschaulicht schematisch die  Wirkung der Arretierungen der Zahlen  scheibe und zeigt eine besondere Vorrichtung,  durch welche jede volle Umdrehung der Zah  lenscheibe auf eine besondere Anzeigevorrich  tung übertragen wird;  Die Fig. 4 und 5 zeigen in grösserem  Massstabe eine der Arretierungen in ihren  beiden verschiedenen Stellungen.  



  Auf einer Welle 1 ist eine Scheibe 2  fest angeordnet, welche an ihrem Umfange  mit Führungen 3 versehen ist, in denen Ar  retierbolzen 4 verschiebbar sind. Die Ma-      schine ist für einhundert Tastenhebel ein  gerichtet, und demnach weist die Scheibe 2  einhundert Arretierungen 4 auf. Rings um  die Scheibe 2 ist ein Kranz mit den Hebeln 5  eordnet, und zwar steht jeder Arretierung  angeordnet und zwar steht jeder Arrtierung  4 ein solcher Hebel 5 gegenüber. Jeder He  bel 5 ist um einen Bolzen 6 drehbar und  steht unter dem Einfluss einer Feder 7, die  bestrebt ist, ihn von der vor ihr liegenden  Arretierung 4 zurückzuziehen. Jeder Hebel 5  steht durch einen schmiegsamen Drahtzug 8,  welcher durch eine ihm als Führung die  nende Schraubenfeder gestreckt ist, mit sei  ner Taste 10 in Verbindung.

   Die Tasten 10  sind um Bolzen 11 schwingbar angeordnet,  die an dem Rahmenteil 12 befestigt sind.  Drückt man eine der Tasten nieder, so wird  durch den Draht der zugehörigen     Bowden-          spirale    der zu der Taste gehörige Hebel 5  unter Überwindung seiner Feder 7 gegen die  vor ihm liegende Arretierung angedrückt und  verschiebt die Arretierung in ihrer Führung  derart, dass sie innen vor ihrer Führung 3  vorsteht.  



  Für die Arretierungen 4 ist unter der  Scheibe 2 ein feststehender Anschlag 13 vor  gesehen, der eine Weiterdrehung der Scheibe 2  verhindert, sobald eine der Arretierungen  nach innen vorgeschoben ist und an den An  schlag 13 antrifft.  



  Zum Wiederauslösen jeder der vor  geschobenen Arretierungen ist innerhalb der  Maschine ein Segment 28 vorgesehen, das  mit einem Hebelarm 27 fest verbunden ist  und mit Stiften 29 derart versehen ist, dass  ,jede. Taste 10 sich gegen einen solchen Stift  29 des Segmentes 28 anlegt. Eine Feder 30  hält den Hebel 27 und somit das Segment 28  mit den Stiften 29 in der in Fig. 1 gezeich  neten Stellung. An dem Arm 27 greift bei  26 ein um einen Bolzen 25 schwingbarer He  bel 24 an, an dessen Ende 23 eine Zug  stange 22 gelenkig angeordnet ist, die eine  bei 21 beweglich angeordnete Klinke 20 auf  weist.  



  Eine Scheibe 14 ist mit Stiften 15 ver  sehen, durch welche die Scheibe 14 von der    Klinke 20 aus in Umdrehung versetzt wer  den kann.  



  Im Bereiche der Stifte 15 liegt unmittel  bar neben dem Anschlag 13 für die Arretie  rungen 4 ein Hebel 16, der um einen Bol  zen 17 schwingbar ist und unter dem Ein  fluss einer Feder 18 steht, die ihn nach der  Mitte der Scheibe 14 zu ziehen bestrebt ist.  Das freie Ende 19 des Hebels 16 weist eine  schräge Anlauffläche auf, mittelst welcher  es sich gegen die Stifte 15 anlegt.  



  Sobald eine der Tasten 10 niedergedrückt  wird, schwingen auch das Segment 28 und  der Hebel 27 unter Überwindung der Feder 30  nieder. Dabei bewegt sich der Hebel 24 mit  der Zugstange 22 nach oben, die Klinke 20  verlässt den Bolzen 15a der Scheibe 14 und  klinkt hinter den Bolzen 15b ein. Wird die  betreffende Taste wieder losgelassen, so tritt  die Feder 30 in Wirkung, die den Hebel 27  wieder nach oben drückt. Dabei wird durch  den Hebel 24 die Zugstange 22 mit der  Klinke 20 nach unten gezogen und durch  die Klinke 20 nunmehr die Scheibe 14 um  die Entfernung zweier Bolzen 15 weiter  gedreht. Hierbei stösst der Bolzen 15c gegen  die schräge Anlauffläche des obern Endes 19  des Hebels 16, drückt dadurch den Hebel  16 nach links, der hierbei die nach innen  vorstehende Arretierung 4 zurückschiebt, so  dass sich die Scheibe 2 weiterdrehen kann.  



  An der Scheibe 2 ist an geeigneter Stelle  eine Nase 52 (Fig. 3) angebracht, die bei  jeder Umdrehung der Scheibe 2 einmal mit  einem Hebel 53 in Berührung kommt. Dieser  Hebel 53 steht mit einem Anker 54 in Ver  bindung, der mit einem Steigrad 55 zusam  menarbeitet. Dieses Steigrad 55 ist in einem  Gehäuse 58 angebracht, das mit einem Aus  schnitt 57 versehen ist. Unmittelbar auf dem  Steigrad 55 oder aber auf einer von dem Steig  rad durch Übersetzung angetriebenen besonde  ren Scheibe sind Zahlen angebracht, die nach  einander in dem Ausschnitt     57-des    Gehäuses  58 erscheinen und die Anzahl der Umdre  hungen der Scheibe 2 angeben. Ist die       Scheibe    2 für die Zahlen von 0 bis 99 ein  gerichtet, so gibt die, in dem Gehäuse 58 er-      scheinende Zahl die Hunderter und eventuell  Tausender der Addition an.

    



  Die Feststellung der Arretierungen 4 in  der vorgeschobenen und zurückgezogenen  Stellung erfolgt in einfachster Weise durch  in dem Arretierbolzen 4 angebrachte Rasten  61 ,62 (Fig. 4 und 5) durch eine in der Füh  rung 4 angeordnete Feder 59, die mit einer  Nase 60 versehen ist. In der Arretierstellung  nach Fig. 4 legt sich die Nase 60 in die  Raste 62 der Arretierung 4. Wird die Arre  tierung 4, wie oben beschrieben, zurück  gezogen, so wird die Nase 60 unter Über  windung der Feder 59 zurückgedrückt und  federt in der Stellung nach Fig. 5 in die  Rast 61 ein.  



  Die Wirkung der Vorrichtung ist fol  gende:  In der schematischen Darstellung nach  Fig. 3 befindet sich die Scheibe 2 in Null  stellung. Die Arretierung 4a der Nulltaste  stösst also jetzt an den Anschlag 13 an und  verhindert die Scheibe 2 an ihrer Weiter  drehung. Wird jetzt beispielsweise die Taste  gedrückt, welche der Zahl ,,5" entspricht, so  wird durch der Drahtzug der Fünfertaste  der Hebel 5b (Fig. 3) gegen die Arretierung  4b gedrückt und verschiebt die Arretierung  4b derart, dass sie innen an der Führung 3  der Scheibe 2 vorsteht. Beim Niederdrücken  der Fünfertaste stiess der Tastenhebel 10 an  den unter ihr liegenden Stift 29 des Seg  mentes 28 und drückte dabei den Hebel 27  nieder. Dadurch wurde durch den Hebel 24  die Zugstange 22 mit der Klinke 20 nach  oben bewegt, so dass sich die Klinke 20 hin  ter den Bolzen 15b legte.

   Lässt man jetzt  die Fünfertaste los, so kehrt zunächst der  Hebel 5b in seine Anfangsstellung zurück,  während die Arretierung 4b durch die in  Fig. 4 und 5 dargestellte Sperrvorrichtung in  der nach innen vorgeschobenen Lage gehalten  wird. Gleichzeitig tritt die Feder 30 in Wir  kung und bewegt die Hebel 27 und 24 in  ihre Anfangsstellung zurück. Die Klinke 20,  die sich hinter den Bolzen 15b der Scheibe 14  gelegt hatte, dreht die Scheibe in Richtung  des Uhrzeigers, und dabei bewegt sich der    Bolzen 15c der Scheibe 14 an der schrägen  Anlauffläche 19 des Hebels 16 entlang und  drückt den Hebel 16 nach links. Dabei drückt  dieser Hebel 16, der unmittelbar neben dem  Anschlag 13 gelagert ist, die Nullarretierung  4a in ihre Anfangsstellung zurück. Die Null  arretierung gibt dadurch die Scheibe 2 frei.

    Durch die auf die Welle 1 wirkende Feder  wird nunmehr die Scheibe 2 in Richtung des  Pfeils 51 (Fig. 3) gedreht, bis die Arretie  rung 4b an den Anschlag 13 anschlägt. Jetzt  erscheint unter der Aussparung 36 (Fig. 1)  des Gehäuses die Zahl ,5", denn die ein  zelnen Arretierungen 4 sind auf der Scheibe  2 der Reihe nach numeriert und bewegen sich  bei der Drehung der Scheibe unter der Aus  sparung 36 des Gehäuses entlang.  



  Soll zu der Zahl ,5" die Zahl ,20" zu  addiert werden, so drückt man die     Zwanziger-          Taste    der Maschine. Dadurch wird der zwan  zigste Hebel 5 durch seinen Drahtzug gegen  die Scheibe 2 bewegt und drückt die vor  ihr liegende, Arretierung - es ist dies jetzt  die fünfundzwanzigste von der Nullstellung  aus - nach innen. Wird die     Zwanziger-          Taste    losgelassen, so wird durch den vor  her beschriebenen Mechanismus die Arretie  rung 4b, die jetzt an den Anschlag 13 an  lag, zurückgeschoben, so dass sich die  Scheibe 2 weiterdrehen kann, bis die neu  vorgeschobene Arretierung an den Anschlag  13 anschlägt. Es erscheint jetzt die Zahl  ,25" unter der Aussparung 36 des Gehäuses.  



  In gleicher Weise geht die Addition wei  ter vor sich, bis die Scheibe 2 eine Umdre  hung beendet hat.  



  Ist die erste Umdrehung der Scheibe be  endet, so stösst die Nase 52 (Fig. 3) an den  Hebel 53 und schaltet durch den Anker 54  das Steigrad 55 um einen Zahn weiter. Es  gibt dann die Zahl, die in der Aussparung 57  des Gehäuses 58 erscheint, die Hunderter an;  während in der Aussparung 36     (Fig.    1) des  Gehäuses die Zehner und Einer erscheinen.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Addiermaschine, bei welcher eine durch Federwirkung in Umdrehung versetzte Zah= lenscheibe mit Arretierungen versehen ist, die mit den Zahlentasten derart in Verbin dung stehen, dass beim Niederdrücken der betreffenden Zahlentaste die Arretierung der zugehörigen Zahl in eine solche Stellung gebracht wird, dass die Scheibe, nachdem sie einen der Zahl der gedrückten Taste ent sprechenden Winkel durchlaufen hat, durch die Arretierung zum Stillstand gebracht wird, dadurch gekennzeichnet, dass die Ar retierungen (4) in am Umfang der Zahlen scheibe (3) angeordneten radialen Führungen verschiebbar sind, und dass um die Scheibe (3) ein Kranz mit Hebeln (5) zur Bewegung dieser Arretierungen fest angeordnet ist.
    UNTERANSPRUCH: Addiermaschine nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass auf der einen Seite des Ringkranzes der Zahlenscheibe eine Stiftenscheibe (14) angebracht ist, die beim Niederdrücken einer jeden Zahlentaste (10) um einen Stift vorwärts geschaltet wird und dadurch einen Hebel (16) gegen die vor geschobene Arretierung (4) so bewegt, dass diese wieder zurückgedrückt wird.
CH97268D 1921-06-07 1921-06-07 Addiermaschine. CH97268A (de)

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