CH96864A - Verfahren und Einrichtung zum Falten von Teigmasse in Gestalt von Bündeln aus Fadennudeln und dergleichen. - Google Patents

Verfahren und Einrichtung zum Falten von Teigmasse in Gestalt von Bündeln aus Fadennudeln und dergleichen.

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CH96864A
CH96864A CH96864DA CH96864A CH 96864 A CH96864 A CH 96864A CH 96864D A CH96864D A CH 96864DA CH 96864 A CH96864 A CH 96864A
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dough
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folding
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Inventor
Aktiengesellschaft Bertschi Co
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Bertschinger & Co Aktiengesell
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    • AHUMAN NECESSITIES
    • A21BAKING; EDIBLE DOUGHS
    • A21CMACHINES OR EQUIPMENT FOR MAKING OR PROCESSING DOUGHS; HANDLING BAKED ARTICLES MADE FROM DOUGH
    • A21C11/00Other machines for forming the dough into its final shape before cooking or baking
    • A21C11/24Apparatus for cutting out noodles from a sheet or ribbon of dough by an engaging pair of grooved rollers

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  • Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Food Science & Technology (AREA)
  • Manufacturing And Processing Devices For Dough (AREA)

Description


  Verfahren und Einrichtung zum Falten von     Teigmasse    in Gestalt von Bündeln  aus Fadennudeln und dergleichen.    Die Erfindung betrifft ein Verfahren und  eine Einrichtung zum Falten von     Teigmasse     in Gestalt von Bündeln aus Fadennudeln  und dergleichen.  



  Nach dem     Verfahren    lässt man jedes aus  einer     Teigpresse    austretende Bündel inner  halb eines vertikalen Rohres sich bewegen,  fasst das Bündel an einer Stelle, an welcher  das Rohr unterbrochen ist, schneidet es auf  eine bestimmte Länge, in deren ungefährer  Mitte die Stelle, an welcher das     Teigbündel     gefasst wird, liegt, ab, bewegt die Stelle des  Bündels, an welcher letzteres gefasst ist, in  horizontaler Richtung und legt das hierbei  durch die Unterbruchstelle des Rohres aus  letzterem herausgezogene und einmal gefaltete  Bündel auf eine Unterlage ab.  



  Ein Teil des nach obigem     Verfahren    ein  mal gefalteten     Teigbündels    kann zwecks  weiterer Faltung derart auf den übrigen Teil  des letzteren gelegt werden, dass das Bündel  im Aufriss gesehen in Z-Form gefaltet ist.  Erteilt man     zweckmässigerweise    dem einen  Teil des Bündels beim Auflegen auf den  übrigen Teil gleichzeitig eine Bewegung in    senkrechter Richtung -zur Richtung der Be  wegung, durch welche das Auflegen erfolgt,  so wird das Bündel im Grundriss gesehen in       8-Form    gefaltet.  



  Die     Vorricbtung    zur Ausführung des Ver  fahrens ist gekennzeichnet durch vertikale  Rohre, von denen jedes zur Aufnahme eines       Teigbündels    bestimmt ist und eine Unter  bruchstelle aufweist, durch Mittel, um das  Bündel auf eine bestimmte zu ungefähr  gleichen Teilen beiderseits der Unterbruch  stelle sich erstreckende Länge abzuschneiden,  ferner gekennzeichnet durch eine Greifvor  richtung zum Erfassen des Bündels an der  Unterbruchstelle, durch Mittel, um die Greif  vorrichtung gegen das Rohr und von dem  selben weg in horizontaler Richtung zu be  wegen, durch Mittel zum Öffnen und Schlie  ssen der Greifvorrichtung und durch eine Un  terlage, auf welche das durch die Tätigkeit  der Greifvorrichtung einmal gefaltete Bündel  abgelegt wird.  



  Die Vorrichtung kann ferner eine     Falt-          klappe    zum Zwecke einer weiteren Faltung  von einmal gefalteten     Teigbündeln.    aufweisen. -           Zweckmässigerweise    kann ein Teil der  Unterlage aus einer Platte bestehen. und eine  Anzahl von Platten zwischen endlosen Bän  dern angeordnet sein, durch deren     Bewegung     sie in eine Stellung gebracht werden, zur  Aufnahme der gefalteten Bündel und an eine  Abgabestelle befördert werden.  



  Ausführungsbeispiele von Einrichtungen  zur Ausführung des Verfahrens sind auf bei  liegenden Zeichnungen gezeigt, in welchen       Fig.    1 eine     Teigpresse    mit zwei     Pr        ess-          gefässen    und drei Falteinrichtungen im Auf  riss zeigt;       Fig.    2 ist eine Vorderansicht zu     Fig.    1;       Fig.    3 zeigt in einem Vertikalschnitt  Details zu     Fig.    1 in grösserem Massstab;       Fig.    4 ist ein Grundriss zu     Fig.    3;

         Fig.    5 und 6 zeigen das     Teigbündel    in  verschiedenen     Faltungsstadien    ;       Fig.    7 ist ein Querschnitt, und       Fig.    8 ein Grundriss einer zwischen end  lose Bänder eingefügten Platte zur Aufnahme  von gefalteten     Teigbündeln;          Fig.    9 zeigt die Anordnung der Röhren  von     Fig.    2 im Grundriss;

         Fig.    10 ist ein Vertikalschnitt, und       Fig.    11 ein Grundriss der Führung einer       Faltklappe;          Fig.    12 ist ein Vertikalschnitt durch den  Anschluss der Röhren an ein     Pressgefäss;          Fig.    13 zeigt im Aufriss eine drehbare  Faltklappe, und       Fig.    14 ist ein Grundriss     zri        Fig.    13;       Fig.    15 und 16 zeigen Details des An  triebes für die endlosen Bänder.  



  In den     Fig.    1 und 2 ist eine     Teigpresse     mit zwei nebeneinander angeordneten     Press-          gefässen    1 und 2 dargestellt. Die Böden der       Pressgefässe    sind von Matrizen gebildet, aus  welchen die     Teigmasse    in Gestalt von Teig  bündeln, die aus einer Anzahl von Einzel  fäden, z. B. Fadennudeln, bestehen; austreten.  Aus jedem     Pressgefäss    treten 12     Teigbündel     aus. Jedes die     Teigpresse    verlassende       Teigbündel    bewegt sich in einem vertikal  angeordneten Rohr 3, das eine Unterbruch  stelle bei 9 aufweist.

   Um eine günstige Ar  beitsleistung beim Falten der 24     Teigbündel       zu erzielen, ist folgende Anordnung     getroffen     Je vier     Teigbündel    aus beiden     Pressgefässen     werden gleichzeitig in Falteinrichtungen 1       bezw.        II    und     III    behandelt, welche überein  ander angeordnet sind.

   Vier Rohre vom     Press-          gefäss    1 und vier Rohre vom     Pressgefäss        \'     enthalten die acht     Teigbündel,    welche von  der obersten Falteinrichtung I gefaltet wer  den; diese Rohre sind im Bereich dieser  Falteinrichtung nebeneinander mit ihren Ach  sen in einer Ebene angeordnet und bilden  eine Rohrgruppe.

   Hinter der Ebene der acht  Rohre für die Falteinrichtung I liegen die  Rohre 3, innerhalb welchen sich die in der  Falteinrichtung     II    zu faltenden     Teigbündel     bewegen, ebenfalls mit ihrer Achse in einer  Ebene und hinter letzteren die acht Rohre 3  mit den Bündeln, welche in der     Falteinrich-          tung        III    gefaltet werden.     Fig.    9 zeigt, von  oben gesehen, den Verlauf der Rohre dieser  drei Rohrgruppen von der Matrize aus.

   Um  scharfe Biegungen der Rohre zu vermeiden,  sind die Rohre aller Gruppen symmetrisch       ziz    der zwischen den     Pressgefässen    gelegten  vertikalen Mittelebene der Presse angeordnet,  und die Zuteilung der einzelnen Rohre zu  den Rohrgruppen ist in     Fig.    9 gezeigt.

       Sämt-          licbe    Rohre und die drei     Falteinrichtungen     sind zwischen zwei gemeinsamen seitlichen  Schilden 4 und 5 gelagert, welche Rollen 6  aufweisen, so dass die gesamte Einrichtung  unter die     Pressgefässe    der     Teigpresse    gebracht  und von derselben entfernt werden kann,  falls letztere zur Erzeugung von andern Teig  waren, die keiner Faltung bedürfen, verwen  det wird.  



  Für die Beschreibung der Einzelheiten  genügt die Beschreibung einer     Falteinrichtung,     da alle drei dieselben Teile aufweisen, und  es genügt teilweise auch die Beschreibung  der nur mit einem     Teigbündel    zusammen  wirkenden Organe.  



  Die Wirkungsweise der Einrichtung zum  Falten der     Teigbündel    sei gleichzeitig mit  der Beschreibung der einzelnen Teile der  Einrichtung erläutert.  



  Mit jedem in den Rohren 3 sich bewe  genden     Teigbündel    wirkt eine Greifvorrich-           tung    zusammen. Letztere weist eine Zange  mit den     Klauenteilen    10 auf, welche geöff  net und geschlossen und gegen die Rohre 3  und von denselben weg bewegt werden kann.  Die jeder Rohrgruppe zugehörigen Zangen  werden gemeinsam bewegt und durch fol  gende Einrichtung: Die einen     Klauenteile     sind von einer horizontal angeordneten Stange  11 getragen und die andern, mit ersteren  zusammenwirkenden     Klauenteile    von einer  <B>zur</B> Stange 11 parallel angeordneten Stange  12.

   Die Stangen 11 und 12 sind, in ihrer  Längsrichtung verschiebbar, in zwei Schlitzen  17 gelagert, die in horizontalen Führungs  schlitzen 28 der Seitenschilde 4     bezw.    5 hin  und her bewegt werden. Zu diesem Zwecke  sind die Schlitze 17 mit Zahnstangen 13  durch Schrauben 18 fest verbunden; die  Zahnstangen 13 sind mit Zahnrädern 15  einer oszillierenden Welle 16     (Fig.    3 und 4)  in Eingriff. Um zwecks     Offnens    und     Schlie-          hens    der Zangen der Greifvorrichtungen die  Stangen 11 und 12 in ihrer Längsrichtung  zu verschieben, tragen dieselben an ihren  Enden Klötze 26     bezw.    27, welche bei ge  schlossenen Zangen aneinander-anliegen.

   Um  einen im Seitenschild 4     bezw.    5 festen Zapfen       25a        (Fig.    3) ist ein am freien Ende mit einem       bügeleisenförmigen    Teil 25     (Fig.    4) versehener  Arm drehbar gelagert. Ein Anschlag     25v     verhindert ein Drehen des Armes entgegen  dem Uhrzeigersinn. Bewegen sich nun die  Schlitten 17 gegen die Röhren 3, so zwängt  sich der Teil     25    zwischen die Klötze 26 und  27 und treibt dieselben auseinander. Hierbei  werden die Stangen 11 und 12 in ihrer  Längsrichtung verstellt und die Zangen ge  öffnet.

   In den     Fig.    3 und 4 ist eine Stellung  der Schlitten 17 gezeigt, in welcher die  Zangen teilweise     geöffnet    sind. Bewegen sich  die Schlitten und mit ihnen die Greifvorrich  tungen im gleichen Sinne weiter, so werden  die Zangen ganz geöffnet. Sobald die Klötze  26, 27 den Teil 25 passiert haben, macht  eine auf der     Zeichnung    nicht gezeigte Feder  die durch den Teil 25 verursachte Verschie  bung der Stangen wieder rückgängig, die  Klötze 26, 27 legen sich wieder aneinander    an, und die Zangen werden hierbei geschlos  sen, treten zum Teil in die Unterbrechungs  stellen 9 der Rohre 3 ein und umfassen nun  die     Teigbündel    auf drei Seiten.

   Werden die  Schlitten 17 von den Rohren weg bewegt,  durch die Bewegung von Rad 15 und Zahn  stange 13 im Sinne der in     Fig.    3 eingezeich  neten Pfeile, so stossen die Klötze 26, 27 an  die Rückseite des     bügeleisenförmigen    Teils  25 und verdrängen denselben, wobei der Arm  in die in     Fig.    3 strichpunktiert gezeigte Lage  ausschwingt, die Zangen bleiben also bei  dieser Bewegung geschlossen.

   Bei dieser Be  wegung der gefassten Stelle jedes     Teigbün-          dels    wird dasselbe durch die Unterbruch  stelle des Rohres     herausgezogen;    zuvor müs  sen aber die     Teigbündel    noch auf eine be  stimmte Länge abgetrennt werden, was durch  folgende     Schneidvorrichtung    geschieht.  



  In etwa gleichen Abständen von der Un  terbruchstelle 9 sind je zwei Messerpaare 23,  24 vorgesehen, und zwar sind diese Messer  paare für eine Rohrgruppe gemeinsam. Die  beiden Messerpaare werden durch Kniehebel  mechanismen 22 gleichzeitig bewegt. Sie sind  durch eine Gelenkstange 21 miteinander ver  bunden, welche eine Rolle 20 trägt, die mit  einer auf der Zahnstange 13 gelagerten  Klinke 19 zusammenwirkt. Bewegt sich die  Zahnstange 13 nach links (in     Fig.3),    so  bewirkt die . Klinke 19 ein Heben der Ge  lenkstange 21 und dadurch ein Spreizen der  Kniehebel 22. Hierdurch werden die beiden  Messerpaare 23 und 24 gegeneinander bewegt  und alle     Teigbündel    einer Rohrgruppe gleich  zeitig oben und unten abgeschnitten.  



  Bei der -Weiterbewegung der Greifvor  richtungen nach links werden; wie oben er  wähnt, die abgetrennten     Teigbündel    durch  Bewegen der Stelle, an welcher die Bündel  von den Zangen gefasst sind, aus den Rohren  entlang den Rinnen 29 herausgezogen und  hierbei einmal gefaltet. Kurz bevor die  Schlitten 17 in ihrer in     Fig.    3 linken     End-          lage    angekommen sind,     treffen    die Klötze 26  und 27 der Stangen 11 und -12 auf weitere       bügeleisenförmige    Teile 30 auf, welche ein      Öffnen der Zangen bewirken. Die gefassten       Teigbündel    werden freigegeben und so ein  mal gefaltet auf eine Unterlage abgelegt.  



  Ein Teil dieser Unterlage wird von einer  Faltklappe 31 gbildet, die unterhalb der  Schlitten 17     und'    in der Nähe der linken  Endstellung derselben angeordnet ist. Das  eine äussere Drittel der Länge jedes einmal  gefalteten     Teigbündels    einer Rohrgruppe liegt  auf der Faltklappe 31, das andere äussere  Drittel ruht auf einer etwas tiefer angeord  neten Platte oder Siebboden 32, während das  mittlere Drittel frei hängt, wie in     Fig.    5 dar  gestellt ist. Die Faltklappe 31 ist in in hori  zontalen Schlitzen der Schilde 4     bezw.    5  gegen die Röhren 3 und von denselben weg  verschiebbaren Rahmen oder Schlitten 34  gelagert, und ferner ist die Faltklappe 31 .

    senkrecht zu der Bewegungsrichtung der  Schlitten 34 relativ zu letzteren verschiebbar.  Zwecks     Bewegens    der Faltklappe gegen die  Röhren 3 zu weist jeder Schlitten 34 einen  federnden Sperrhaken 36 auf, dessen Nase  <B>35</B> mit einer Nase 33 jedes Schlittens 17  bei der Bewegung des letzteren gegen die  Röhren 3 zu in Eingriff kommt, wodurch ein  Mitnehmen der Schlitten 34 durch die     Scblit-          teri    17 verursacht wird, entgegen der Wir  kung einer Feder 38.

   Die auf diese Weise  gekuppelten Schlitten werden dadurch     ent-          kuppelt,    dass das abgeschrägte Ende der  Nase 35 jedes federnden Sperrhakens wäh  rend dieser     Verschiebbewegung    unter einen  festen Anschlag 37 tritt und nach unten  ausser Eingriff mit der Nase 33 gedrückt  wird, worauf die gespannte Feder 38 die  Faltklappe zurückzieht.    Die Bewegung der Faltklappe 31 relativ  zu den Schlitten 34 wird durch einen Me  chanismus verursacht, welcher im Detail in  den     Fig.    10 und 11 dargestellt ist. Derselbe  besteht aus je einer seitlich an den Schilden  4 und 5 befestigten Platte 30, welche eine  Nut in     8-Form    aufweist.

   Ein auf der     Falt-          klappe    31 befestigter Zapfen 40 ragt in diese       Nut    hinein und bewegt sich in derselben. Beim  Verschieben der Schlitten 34 gegen die Röh-         ren    3 zu wird der Zapfen 40 unter der Wir  kung der Feder 41 im Sinne des in     Fig.    11  eingezeichneten Pfeils sich bewegen. Die  innern Begrenzungsflächen der Nut 44 werden  teilweise durch Wandungen von zwei ver  stellbaren Weichenzungen 42 und 43 gebildet,  welche durch Federkraft in ihre normale  Stellung, mit ihren Spitzen an die äussere  Fläche der Nut 44 anliegend, gepresst wer  den.

   Der Bolzen 40 wird bei seiner Bewe  gung im Sinne der eingezeichneten Pfeile  zunächst die Weichenzunge 42 verdrängen  (in die in     Fig.    10 strichpunktiert gezeichnete  Lage) und dann auf seinem Rückweg die       Weichenzunge    43. Durch     Entlanggleiten    des  Bolzens 40 an dem vorspringenden Teil  45 der Zunge 42 wird die Zunge 42 noch  mals verdrängt, wobei der Teil 45 eine Über  leitung des Zapfens 40 in seine gezeichnete  Anfangsstellung ermöglicht.

   Bewegt sich nun  die Faltklappe 31 gegen die Röhren 3 zu,  dadurch, dass die die Faltklappe 31 tragen  den Schlitten 34 durch die Schlitten 17 auf  die vorstehend beschriebene Weise mitge  nommen werden, so wird der auf der     Falt-          klappe    31 liegende Teil des     Teigbündels     derart auf den auf der Platte 32 liegenden  übrigen Teil gelegt, dass das     Teigbündel    im  Aufriss gesehen in Z-Form gefaltet ist     (Fig.    6).  Die zwischen den beiden obersten Faltlagen  befindliche Faltklappe 31 schnellt unter der  Wirkung der Feder 38 im Sinne des in     Fig.    6  eingezeichneten Pfeils zurück.

   Damit die       übereinanderliegenden    Lagen des     Z-förmig    ge  falteten     Teigbündels    nicht parallel     zueinander     liegen und die Gefahr des     Festklebens    ver  mieden wird, wird der Faltklappe 31 die  erwähnte     8-förmige    Bewegung erteilt, und  das im Aufriss     Z-förmig    gefaltete     Teigbündel     erhält dadurch von oben gesehen ein     8-förmiges     Aussehen und liegt als sogenannte     Teigmasche     fertig gefaltet auf dein Siebboden 32.  



  Die Siebböden oder Platten 32 (in den       Fig.    7 und 8 im Detail gezeigt), auf welche  die fertig gefalteten     Teigbündel    einer Rohr  gruppe abgelegt werden, bestehen im wesent  lichen aus einem feinen Drahtnetz 'von recht  eckiger Form, das an seinen Längsseiten      durch biegsame Metallbänder     32a    etwas ver  steift ist. Die Siebböden sind in Richtung  der kürzeren Seiten genügend biegsam, damit  sie sich der Rundung der Führungsrollen,  welche sie passieren müssen, gut anschmiegen.  Die Bewegung der Siebböden innerhalb der  Falteinrichtung geschieht vermittelst zweier  Paare endloser Stahlbänder 46     bezw.    47       (Fig.    3), welche über in den Schilden 4 und  5 gelagerte Rollen geführt sind.

   Jedes der  Bänder 46 wird durch Rollen 52, 53, 64  und     Stiftentrommel    50 ,geführt, während die  Bänder 47 durch die Rollen 56, 57, 58, 59,  60,     54n,    54 und     Stiftentrommel    50 geführt  sind. Das Band 46     (Fig.    7 und 8) ist ein  glattes Band, welches an seiner äussern Seite  mit einer Lochreihe versehen ist. Auf das  Band 47 ist auf der äussern Seite ein schmales  Metallband 48     aufgenietet,    seine äussere Seite  ist mit einer Lochreihe von gleicher Teilung  wie das Band 46 versehen. In diese Löcher  treten Stifte der     Stiftentrommel    50, und eine  Drehbewegung dieser Trommel verursacht  eine fortlaufende Bewegung der endlosen  Bänder 46 und 47.

   Von der Rolle 53 über       Stiftentrommel    50, Rolle 54 bis Rolle 54a  liegen die Bänder 46 und 47 übereinander  und sind durch die Metallstreifen 48 so  distanziert, dass die Siebböden 32 zwischen  den Bändern aufgenommen werden können.  Bei A werden die Siebböden aufgelegt, was  von Hand oder automatisch geschehen kann,  und bei     W    werden die mit den     Teigmaschen     belegten Siebböden abgenommen. Durch Ver  wendung dieser Siebböden wird erreicht, dass  die     Teigmaschen    nicht mehr von Hand be  rührt werden müssen.

   Die bei     lf        abgenoni-          inenen    Siebböden können direkt in die Trocken  kastenschubladen eingelegt und in den Trocken  kasten gebracht werden.  



  Die Drehbewegung der     Stiftentrommel    50  und damit die Bewegung der Bänder 46 und  47 wird von der Bewegung der oszillierenden  Welle 16, wie in den     Fig.    15 und 16 darge  stellt, dadurch abgeleitet, dass auf der oszil  lierenden Welle 16 und auf der Welle 51,  auf welcher die     Stiftentrommel    50 fest ist,  je ein     Sperrklinkengetriebe    61     bezw.    63    vorgesehen ist, welche durch eine Stange 62  miteinander verbunden sind.

   Dreht sich die  Welle 16 im Sinne des ausgezogenen Pfeils,  so kommt die Sperrklinke mit dem Sperrad  61 in Eingriff, und die Drehbewegung wird  durch die Stange 62 und das     Sperrklinken-          getriebe    63 auf die Welle 51 übertragen.  Bei der Drehung der Welle 16     ini    umge  kehrten Drehsinne weicht die Klinke     am     Sperrad 61 aus, und es findet keine Dreh  bewegung der Welle 51 und der Stiften  trommel 50 statt.

   Die Drehbewegung der  Welle 51 wird so bemessen; dass nach jeder  Faltung der Siebboden um mindestens die  Länge einer     Teigmasche    vorrückt, damit ein       unbelegtes    Stück des Siebbodens oder ein  weiterer Siebboden mit neuen     Teigmaschen     belegt werden kann.  



  In     Fig.    12 ist der Anschluss der Rohre 3  an eines der     Pressgefässe    im Schnitt darge  stellt. Die Röhren 3 sind in einem Rohrhal  ter 14 befestigt, der an den Unterteil 76  der Matrize angeschraubt ist. Der Rohrhalter  14 ist mit Rohrstützen 77 versehen, welche  die     Matrizenrohre    78 mit Spiel umgeben.  Durch eine     Öffciung    79 wird Luft eingeblasen,  welche sich -im Sinne der eingezeichneten  Pfeile verteilt.

   Diese Luft umspült die aus  den     Matrizenröhren    78 austretenden Teig  bündel und verhindert das Ankleben derselben  an den Röhren,  An Stelle der vorstehend beschriebenen  verschiebbar angeordneten Faltklappe kann  die weitere Faltung des einmal gefalteten       Teigbündels    in die Form der     Teigmasche     auch von einer drehbar angeordneten     Falt-          klappe    erzeugt werden. Eine Faltklappe  dieser Art ist in den     Fig.    13 und 14 dar  gestellt.  



  Die Faltklappe 31 ist in einem in der  Welle 67 drehbaren Rahmen 64 in einem  Schlitz des Rahmens verschiebbar gelagert  und wird gegen die eine, in der Zeichnung  linke, Endstellung in dem Rahmen 64 durch  eine Feder 69 gezogen und durch einen mit  einer Nase 66 versehenen Riegel in dieser  Stellung gehalten.

   Wird der Rahmen 64 um      1$0  gedreht, so kommt die Nase 66 mit  einem festen Anschlag 68 in     Eingriff,    der  Riegel wird verdrängt, und die     Faltklappe    31  wird durch die     Wirkung    der bei der Drehung  gespannten Feder 69 in die linke Stellung  im     Rahmen    64     zurückschnellen.    Um eine Be  wegung der     Faltklappe-    31 senkrecht zur  Verschiebungsbewegung im Rahmen 64 zu  erzeugen und dadurch ein Falten der Teig  bündel in die     8-Form    zu verursachen, ist auf  der Welle 67     ein    mit einer schraubenförmigen  Nut 73     versehener    Zylinder 72 fest,

   in  welche ein am     Schild    4 fester Stift 74 ein  greift. Wird nun durch     Drehung    des An  triebzahnrades 75 dem auf der Welle 67  festen Zahnrad 71 eine Drehbewegung er  teilt, so findet gleichzeitig eine     achsiale    Ver  schiebung der Welle 67 und somit des Rah  mens 64 und der Faltklappe 31 statt. Diese  drehbare     Faltklappe    wird derart angeordnet,       dass    das mittlere Drittel des einmal gefalte  ten     Teigbündels    auf ihr aufliegt.

   Wird nun  der Rahmen 64 mit der     Faltklappe    um 180    um die Welle<B>67</B> gedreht, so wird das Teig  bündel im Aufriss gesehen in Z-Form gefaltet,  wobei die Faltklappe 31 in der gleichen  Stellung, wie in     Fig.    6 für die verschiebbare       Faltklappe    angedeutet, sich befindet. Die  Bewegung der     Faltklappe    in Richtung der  Wellenachse 67 verursacht auch bei dieser  Faltung, dass bei der Faltung eine Teig  masche in der bekannten, im Aufriss gesehen  eine     8-Form    aufweisenden Gestalt entsteht.  



  Die Anzahl der aus einem     Presszylinder     gepressten     Teigbiindel    kann natürlich eine  beliebige sein, ebenso die Anzahl der ange  wendeten     Falteinrichtungen,    welche nach der  Anzahl der     Pressgefässe    und der     (xrösse    der  verwendeten Matrizen bestimmt wird.  



  Falls die     Teigbündel    nur einmal gefaltet  werden sollen, so genügt eine Ausstattung  der     Falteinrichtung    mit den Greifvorrich  tungen, und die     Faltklappen    werden nicht  -benötigt.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRüCHE . I. Verfahren zum Falten von Teigmasse in Gestalt von Bündeln aus Fadennudeln und. dergleichen, dadurch gekennzeichnet, dass man jedes aus einer Teigpresce aus tretende Bündel innerhalb eines vertikalen Rohres sich bewegen lässt, an einer Stelle, an welcher das Rohr unterbrochen ist, fasst, auf eine bestimmte Länge, in deren ungefährer Mitte die Stelle, an welcher das Bündel gefasst wird, liegt, abschnei det, die Stelle des Bündels, an welcher letzteres gefasst ist, in horizontaler Rich tung bewegt und das hierbei durch die Unterbruchstelle des Rohres aus letzterem herausgezogene Lind einmal gefaltete Bün del auf eine Unterlage ablegt.
    II. Einrichtung zur Ausführung des Ver fahrens nach Patentanspruch I, gekenn zeichnet durch vertikale Rohre, von denen jedes zur Aufnahme eines Teigbündels bestimmt ist und eine Unterbruchstelle aufweist; durch Mittel, um das Bündel auf eine bestimmte, zu ungefähr gleichen Teilen beiderseits der Unterbruchstelle sich erstreckende Länge abzuschneiden.
    ferner gekennzeichnet durch eine Greif vorrichtung zum Erfassen des Bündels an der Unterbruchstelle des Rohres, durch Mittel, um die Greifvorrichtung gegen das Rohr und von demselben weg in horizon taler Richtung zu bewegen, durch Mittel zum Öffnen und Schliessen der Greifvor richtung und durch eine Unterlage, auf welche das durch die Tätigkeit der Greif vorrichtung einmal gefaltete Bündel ab gelegt wird. UNTERAN SPRüCHE 1. Verfahren nach Patentanspruch I, dadurch gekennzeichnet, dass man einen Teil des einmal gefalteten Bündels derart auf den übrigen Teil des letzteren legt, dass das Bündel im Aufriss gesehen in Z-Form ge faltet" wird. 2.
    Verfahren nach Patentanspruch I und Unteranspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass dem einen Teil des Bündels beim Auflegen auf den übrigen Teil gleichzeitig eine Bewegung in senkrechter Richtung zur Richtung der Bewegung, durch welche das Auflegen erfolgt, erteilt wird, wo durch das Bündel im Grundriss gesehen in 8-Form gefaltet wird. 3. Einrichtung nach Patentanspruch II, da durch gekennzeichnet, dass ein Teil der Unterlage von einer Faltklappe gebildet wird, welche in einer horizontalen Ebene gegen das Rohr und von demselben weg, sowie senkrecht zu dieser Bewegungs bahn bewegbar angeordnet ist, zum Zwecke, die weitere Faltung des Teig bündels gemäss dem Verfahren nach Un teransprüchen 1 und 2 auszuführen. 4.
    Einrichtung nach Patentanspruch II und Unteranspruch3, dadurch gekennzeichnet, dass die Faltklappe in einem in horizon taler Ebene gegen das Rohr und von demselben weg bewegbaren Rahmen derart gelagert ist, dass sie sich in der horizontalen Ebene in senkrechter Rich tung zur Bewegungsrichtung des Rah mens relativ zu letzterem bewegen kann, und ferner gekennzeichnet durch eine horizontal angeordnete, mit einer 8-för- migen Nut versehene stationäre Platte, in deren Nut ein mit der Faltklappe festes Organ geführt ist, wodurch bei der Bewegung des Rahmens die Bewe gung der Faltklappe relativ zum Rahmen hervorgerufen wird. 5.
    Einrichtung nach Patentanspruch II und Unteranspruch 3, gekennzeichnet durch . eine in einem drehbaren Rahmen ver schiebbar angeordnete, einen Teil der Unterlage bildende Faltklappe und durch Federn, welche bei der Drehung des Rahmens um. 180 gespannt werden, ferner gekennzeichnet durch eine Riegel vorrichtung, welche die Faltklappe wäh rend der Drehung des Rahmens in ihrer Lage im Rahmen festhält, und durch Mittel, welche nach erfolgter Drehung des Rahmens die Riegelvorrichtung aus lösen, wobei unter dem Zug der ge spannten Federn die Faltklappe in die vor der Drehung eingenommene Endlage im gedrehten Rahmen zurückkehrt. 6.
    Einrichtung nach Patentanspruch II, da durch gekennzeichnet, dass jede Greif einrichtung eine Zange aufweist, und die Mehrzahl von Greifeinrichtungen derart eingerichtet sind, dass die einen Klauen teile der Zangen von einer horizontal angeordneten Stange .getragen werden, und die andern mit ersteren zusamnjen- wirkenden Klauenteile von einer zweiten, zur ersten parallel angeordneten Stange, Wobei Mittel vorgesehen sind, um durch von ihnen verursachte relative Verstel lungen der beiden Stangen zueinander, in der Längsrichtung der letzteren, ein Öffnen und Schliessen der Zangen her vorzurufen,
    während ein gemeinsames Verschieben der Stangen in einer hori zontalen Ebene senkrecht zu ihrer Längs richtung die Bewegung der Greifeinrich tungen gegen die und von den ebenfalls in der Mehrzahl vorhandenen Rohren weg bewirkt. Einrichtung nach Patentanspruch II, da durch gekennzeichnet, dass- Schneidvor- richtungen zum Abschneiden der Teig bündel auf eine bestimmte Länge zwei in einem dieser Länge entsprechenden Abstand vorgesehene Messerpaare auf weisen, welche durch einen Kniehebel .
    mechanismus bewegt werden, ferner gekennzeichnet durch eine Gelenkstange, welche die beiden Kniehebelmechanismen zwecks gleichzeitiger Betätigung ver bindet, und welche zwecks Betätigung der gniehebelmechanismen von der sich bewegenden Greifeinrichtung verstellt werden.
    Einrichtung nach Patentanspruch II und Unteranspruch 3, gekennzeichnet durch Platten, welche einen Teil der Unterlage bilden, auf welche ein Teil des einmal gefalteten Teigbündels von den Greif organen abgelegt wird ,und das durch die Faltklappe fertig gefaltete Teigbün- del abgelegt wird, und ferner gekenn zeichnet durch endlose Stahlbänder, welche eine Anzahl von Platten tragen und durch deren Bewegung die Platten mit den fertig gefalteten Teigbündeln nach einer Abgabestelle transportiert und wieder in die Stellung, in welcher sie einen Teil der Unterlage bildet, be wegt werden. 9.
    Einrichtung nach Patentanspruch II und Unteransprüchen 3 und 8, dadurch<B>ge-</B> kennzeichnet, dass die endlosen Stahl bänder mit Löchern versehen sind, in welche Stifte einer rotierenden Stiften trommel zwecks Bewegung der Bänder eingreifen und die Bewegung derart intermittierend erfolgt, dass nach jeder Faltung die als Unterlage für die fertig gefalteten Teigbündel dienende Platte um mindestens die Länge eines gefalte ten Teigbündels vorrückt; damit ein unbelegtes Stück der Platte mit weiteren gefalteten Teigbündeln belegt werden kann. 10.
    Einrichtung nach Patentanspruch II und Unteransprüchen 3, 4 und 6, dadurch gekennzeichnet, dass von den vertikalen Röhren für die Teigbündel eine Anzahl, welche einem Drittel der aus zwei Press- gefässen austretenden Teigbündel ent spricht, zii einer Gruppe zusammenge fasst und nebeneinander mit ihren Ach sen in einer Ebene angeordnet sind, und die Anordnung und Ausbildung der Greifvorrichtungen, Schneidvorrichtungen und Faltklappe derart getroffen ist, dass sie zusammen eine Falteinrichtung bil den,
    durch welche die Teigbündel der Rohrgruppe gemeinsam und gleichzeitig gefaltet werden, ferner dass für die übri gen beiden Drittel der Teigbündel die gleiche Einrichtung getroffen wird und alle drei Falteinrichtungen untereinander und die drei Rohrgruppen hintereinander zwischen zwei gemeinsamen Seitenschil den gelagert sind.
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