CH96829A - Empfänger für elektrische Fernmelder. - Google Patents

Empfänger für elektrische Fernmelder.

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CH96829A
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CH
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electric motor
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guide rib
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Rittmeyer Franz
Original Assignee
Rittmeyer Franz
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    • GPHYSICS
    • G01MEASURING; TESTING
    • G01FMEASURING VOLUME, VOLUME FLOW, MASS FLOW OR LIQUID LEVEL; METERING BY VOLUME
    • G01F23/00Indicating or measuring liquid level or level of fluent solid material, e.g. indicating in terms of volume or indicating by means of an alarm

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  • Fluid Mechanics (AREA)
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  • Connection Of Motors, Electrical Generators, Mechanical Devices, And The Like (AREA)

Description


      Empfänger    für elektrische Fernmelder.    Die vorliegende Erfindung betrifft     einen     Empfänger für elektrische Fernmelder,  z. B.     ZVasserstandsfernmeld.er,    bei welchem  ein     Zeigerwerk    durch längere elektrische  Stromstösse     vermittelst    eines Elektromotors  absatzweise jeweils um ein     bestimmtes    Mass  angetrieben wird.

   Beim Empfänger, welcher  den Gegenstand der Erfindung bildet, besitzt  eine zur jeweiligen Begrenzung der durch  den Elektromotor hervorgebrachten Bewe  gung     ges    Zeigerwerkes dienende Sperrung  ein mit diesem getriebenes Drehorgan und  ein hängend schwingbar gelagertes Hemm  stück, welches mit einer Leitrippe und einem  ungefähr auf Höhe der Schwingachse des  Hemmstückes liegenden Hemmzahn zu zwei  Anschlagzähnen des Drehorganes, derart an  geordnet ist.,

       dass    es gegen Ende des Arbeits  hubes des Zeigerwerkes durch     Aufgleiten    des  einen     Anschlagzahnes    an der Leitrippe     ver-          schwenkt    wird und schliesslich im weiteren  Verlauf der Drehbewegung des Drehorganes  mittelst .des durch     Verschwenken    des Hemm  stückes dem andern Anschlagzahn des     Dreh-          organes    in den Weg gestellten Hemmzahnes       -las    letztere Drehorgan aufhält, um bei Auf-    hören der Stromwirkung im Elektromotor  unter Freigabe des Drehorganes für einen  nächsten     Arbeitsgang    in die Ausgangslage  zurückzuschwingen.  



  Die beiliegende Zeichnung veranschau  licht ein Ausführungsbeispiel des Erfin  dungsgegenstandes.  



       Fig.    1 ist eine     Gesämt-Seitenansicht    des  selben;       Fig.    2 ist ein Schnitt nach Linie     A-B     von     Fig.    1 und zeigt insbesondere das Zei  gerwerk und die Sperrung;       Fig.    3, 4 und 5 veranschaulichen die  Einzelheiten der Sperrung.  



  Ein kleiner     Elektromotor    1, der durch  eine Speiseleitung längere elektrische. Strom  stösse von einem elektrischen Geber aus  empfängt, treibt durch Vermittlung einer  Rutschkupplung 3 und einer Räderüberset  zung 2, 4 eine     Vorgelegewelle    5, von der aus  vermittelst des in     Fig.    2 dargestellten Räder  werkes 6 ein über einer Skala beweglicher  Zeiger 7 angetrieben wird. Das Räderwerk 6  ist so berechnet, dass ungefähr einer halben  Umdrehung der     Vorgelegewelle    5 eine Ver-           stellung    des Zeigers um einen Teilstrich der  Skala entspricht.  



  Auf der     Vorgelegewelle    5 sitzt lose ein  Dreharm 8, der bei Drehung der Welle 5 von  einem     Alitnehmerstift    10 des Rades 4 mit  genommen wird. Auf einem zur Welle 5  parallelen Lagerzapfen 11a ist ein pendelnd  schwingbares Hemmstück 11 aufgehängt,  das infolge Eigengewichtes die in     Fig.    2  punktiert angegebene Normal- oder Aus  gangsstellung einnimmt.

   Das Hemmstück 11  besitzt eine Leitrippe 12 und einen ungefähr  auf Höhe der Schwingachse des Hemm  stückes angeordneten Hemmzahn 1.4, wäh  rend der Dreharm 8 diesseits und jenseits  seiner Drehachse zwei Anschlagzähne 15, 16,  sowie zwei Paare Anschlagzähne 25, 25a       bezw.    26, 26a aufweist, von denen erstere  (15, 16) mit der     Leitrippe    12, letztere (25,  25a, 26, 26a) mit dem Hemmzahn 14 in der  nachfolgend beschriebenen Weise zusammen  wirken können.  



       Gelangt    von einem elektrischen Geber aus  ein längerer Stromstoss in den Elektromotor  1, so setzt sich dieser in     Bewegung    und treibt  die     Vorgelegewelle    5 mit dem Zeigerwerk an,  dessen Zeiger bei ungefähr einer Umdrehung  der Welle 5 um einen Teilstrich verstellt  wird. Im Verlaufe der Umdrehung der Welle  5 nimmt das Rad 4 mittelst des Stiftes 10  den Dreharm 8 mit.

   Nach etwa einer halben  Umdrehung des Armes 8 kommt der An  schlagzahn 15 desselben in der aus     Fig.    4  ersichtlichen Weise mit der Leitrippe 12 des  Hemmstückes 11 zum Eingriff     (Fig.    4), das  Hemmstück 11 wird, indem die Stromwir  kung im Elektromotor noch -anhält, in dem  aus     Fig.    4 ersichtlichen Sinne in die dort  strichpunktiert eingezeichnete Stellung aus  geschwungen, in welcher es seinen Hemm  zahn 14 .dem Anschlagzahn 25 schräg in .den  Weg stellt, so     da.ss    der Dreharm 8, an dem  dieser Anschlagzahn sitzt, sogleich angehal  ten wird,

   wobei das Hemmstück 11 infolge  des auf seinen Hemmzahn 14 mittelst des  Anschlagzahnes 25 ausgeübten Antriebs  druckes vorläufig noch in Hemmstellung       verbleibt.    Der Elektromotor     wird    dann bei    Weiterdrehung in der Rutschkupplung 3 leer  laufen. Sobald die Stromzufuhr zum Elek  tromotor aufhört, lässt der Antriebsdruck  nach und das Hemmstück 11 wird total frei  und     schwingt    ohne Beeinflussung des Dreh  armes 8 wieder in seine Ausgangsstellung  zurück, um denselben für die nächste Dreh  bewegung in demselben Sinne und mit dem  selben Sperrvorgang freizugeben. Bei einem  erneuten Stromstoss in demselben Sinne kom  men der Anschlagzahn 16 und der Anschlag  zahn 26 in der vorhin     beschriebenen    Weise  zur Wirkung.  



  Empfängt der Elektromotor einen zum  vorigen entgegengesetzt gerichteten Strom  stoss, so dass er in umgekehrter     Richtung     umläuft, so wird das Rad 4 über annähernd  eine halbe Umdrehung hin leer umgedreht  und nimmt erst am     Schlusse    derselben den  Dreharm 8 mit, dessen Bewegung hierauf zu  nächst durch Angriff des Anschlagzahnes 15       bezw.    16 an der Leitrippe 12 des Hemm  stückes 11 dieses im entgegengesetzten Sinne       ausschwingt    und dann durch Sperrung des  Anschlagzahnes 25a     bezw.    26a an dem  Hemmzahn 14 aufgehalten wird, wonach  schliesslich bei Aufhören der Stromzufuhr  das Hemmstück 11 wieder zurückschwingt.  



  In jeder Stellung, welche der Zeiger ein  nimmt, wird bei stromlosem Elektromotor  eine selbsttätige Verstellung des Zeigers ein  mal durch die Übersetzungsverhältnisse im  Rädergetriebe und dann durch die magne  tische Bremswirkung des mit permanentem  Feldmagnet versehenen Elektromotors ver  hütet.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Empfänger für elektrische Fernmelder, bei welchem ein Zeigerwerk durch längere elektrische Stromstösse vermittelst eines Elek tromotors absatzweise jeweils um ein be stimmtes Mass angetrieben wird, dadurch ge kennzeichnet, dass eine zur jeweiligen Be grenzung der durch den Elektromotor her vorgebrachten Bewegung des Zeigerwerkes dienende Sperrung ein mit.
    diesem zusammen getriebenes Drehorgan und ein hängend schwingbar gelagertes Hemmstück besitzt, welches mit einer Leitrippe und einem un gefähr auf Höhe der Schwingachse des Hemmstückes liegenden Hemmzahn zu zwei Anschlagzähnen des Drehorganes derart an geordnet ist,
    dass es 'gegen Ende des Arbeits hubes des Zeigerwerkes durch Aufgleiten des einen Anschlagzahnes an der Leitrippe ver- schwenkt wird und schliesslich im weiteren Verlauf der Drehbewegung des Drehorganes mittelst des durch Verschwenken des Hemm stückes dem andern Anschlagzahn des Dreh- organes in den Weg gestellten Hemmzahnes das Drehorgan aufhält, um bei Aufhören der Stromwirkung im Elektromotor unter Frei gabe des Drehorganes für einen nächsten Arbeitsgang in die Ausgangslage zurückzu schwingen.
CH96829D 1921-06-10 1921-06-10 Empfänger für elektrische Fernmelder. CH96829A (de)

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