CH96322A - Verfahren zur Herstellung einer Farbe. - Google Patents

Verfahren zur Herstellung einer Farbe.

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CH96322A
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CH
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lithopon
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Wartmann Heinrich
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Wartmann Heinrich
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    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C09DYES; PAINTS; POLISHES; NATURAL RESINS; ADHESIVES; COMPOSITIONS NOT OTHERWISE PROVIDED FOR; APPLICATIONS OF MATERIALS NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • C09DCOATING COMPOSITIONS, e.g. PAINTS, VARNISHES OR LACQUERS; FILLING PASTES; CHEMICAL PAINT OR INK REMOVERS; INKS; CORRECTING FLUIDS; WOODSTAINS; PASTES OR SOLIDS FOR COLOURING OR PRINTING; USE OF MATERIALS THEREFOR
    • C09D1/00Coating compositions, e.g. paints, varnishes or lacquers, based on inorganic substances
    • C09D1/02Coating compositions, e.g. paints, varnishes or lacquers, based on inorganic substances alkali metal silicates

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Description


  Verfahren zur Herstellung einer Farbe.    Die bisherigen Farben bestehen     gewöhn-          lieb    aus einem Gemisch mit<B>Öl</B> und Terpen  tin, um dieselben dünn zu halten, demzufolge  diesen Farben stets ein Geruch anhaftet. Da  die zur     Verdünnung    dienenden Materialien  verhältnismässig im Preise hoch stehen, sind  die Farben teuer.  



  Gegenstand der vorliegenden Erfindung  ist nun ein Verfahren zur Herstellung einer  Farbe, welche sich durch absolute     Geruch-          losigkeit,    sowie billigen Herstellungskosten  auszeichnet, Dieselbe eignet sich insbesondere  für Innenanstriche von Räumen, wie Verputz-,  sowie Gipswänden und für Tapeten.  



  Die Herstellung     cler    Farbe erfolgt in der  Weise,     dass    man Leinöl, Wasserglas,     Litho-          pon,    Wasser und     Seccatif    miteinander mischt.  <I>Beispiel:</I>  Nimmt man<B>1000</B>     gr    Farbstoff, so ver  fährt man wie folgt:  <B>38</B>     gr    Wasserglas wird langsam unter  fortwährendem Rühren 420     gr    Leinöl zuge  setzt, bis eine feine Masse entsteht.

   Dieses  Gemisch setzt man alsdann auf schwaches  Feuer (kleine Gasflamme) und wird allmählich    <B>1000</B>     gr        Lithopon    beigefügt, sowie einige  Tropfen     Seccatif.     



  Dieses Gemenge kocht man alsdann     ca.     <B>15</B> Minuten. Nach Verlauf von     ca.   <B>10</B>     Ali-          nuten    wird die Farbe bereits dick, worauf  eine tüchtige Umrührung vor sich zu geben  hat, so     dass    dieselbe wieder dünn und ge  schmeidig wird. Zwecks     Verkaltung    wird das  Gemenge alsdann abseits gestellt und nach  erfolgter Abkühlung setzt man 145     gr    Wasser  'hinzu<B>'</B> worauf man dieses Gemisch nochmals  während     ca.   <B>8-10</B> Minuten auf schwaches  Feuer, unter fortwährendem Umrühren setzt,  wodurch sich das<B>01</B> mit dem Wasser gut  verbindet.  



  Bei Herstellung von     Misclifarben    ist das  Quantum der zur Verwendung kommenden  Farbenquantität von der Menge des     Lithopons     abzuziehen. Die Herstellung der Farbe ge  mäss dem     vorbeschriebenen    Verfahren erfolgt  am zweckmässigsten in einem Email- oder  Aluminiumtopf.  



  Die     Auftragung    der Farbe geschieht in  der bekannten Weise mittelst Pinsel und Ver  treiber.      Nach     TroAnung    der aufgetragenen Farbe  kann mit magerer     Olfarbe    und dergleichen in  beliebiger Weise schabloniert werden.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCII. Verfahren zur Herstellung einer Farbe, dadurch gekennzeichnet, dass man Leinöl, Wasserglas, Lithopon, Wasser und Seccatif miteinander mischt.
    UNTERANSPRüCHE: <B>1.</B> Verfahren zur Herstellung einer Farbe nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass dein Wasserglas unter fortwährendem Rühren das Leinöl beigemengt wird, wel- ches Gemenge alsdann unter Beimischung des Lithopons und des Seccatifs auf einer Feuerstelle erwärmt wird, worauf man dieses Gemisch abkühlen lässt, alsdann das Wasser zusetzt, worauf dasselbe abermals erwärmt wird. 2.
    Verfahren zur Herstellung einer Farbe nach Patentanspruch und Unteranspruch<B>1,</B> da durch gekennzeichnet, dass bei Verwendung von Mischfarben die Quantität derselben von der Menge des Lithopons abgezogen wird.
CH96322D 1921-09-21 1921-09-21 Verfahren zur Herstellung einer Farbe. CH96322A (de)

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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US2450072A (en) * 1944-11-13 1948-09-28 Zavaleta Adolfo Corne Saavedra Paint paste

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* Cited by examiner, † Cited by third party
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US2450072A (en) * 1944-11-13 1948-09-28 Zavaleta Adolfo Corne Saavedra Paint paste

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