CH95656A - Verfahren zur Herstellung kristallwasserhaltiger Chemikalien aus wasserfreien. - Google Patents

Verfahren zur Herstellung kristallwasserhaltiger Chemikalien aus wasserfreien.

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CH95656A
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B01PHYSICAL OR CHEMICAL PROCESSES OR APPARATUS IN GENERAL
    • B01DSEPARATION
    • B01D11/00Solvent extraction

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  • Gas Separation By Absorption (AREA)

Description


  



  Verfahren zur Herstellung   kristallwasserhaltiger Chemikalieu    aus wasserfreien.



   Das Hauptpatent   Nr.    88556 betrifft ein Verfahren zur Herstellung kristallwasserhaltiger Soda aus wasserfreier, dadurch gekennzeichnet, da? man auf pulverförmige, calcinierte Soda des Handels möglichst fein verteiltes Wasser aufsprüht und hierbei durch geeignete Mittel eine pulverförmige Form des Produktes erzielt.



   Es hat sich nun herausgestellt, dass dies Verfahren einer ganz allgemeinen Anwendung insofern fähig ist, als sich mittelst seiner beliebige, zur Aufnahme von Kristallwasser überhaupt befähigte Chemikalien mit Vorteil in eine kristallwasserhaltige Form umwandeln lassen, ohne daB sie dabei zusammen  backten.    Bei den bisher in ähnlichen Fällen angewendeten Verfahren der Verrührung der in Betracht kommenden Chemikalien mit Wasser trat ein solches Zusammenbacken ein, wodurch dann zwecks Erzielung eines   fein-      körnigen Erzeugnisses    ein Kraft und Kosten   verbrauchendes    Vermahlen notwendig wurde.



   Das vorliegende, verallgemeinerte Verfahren ist an keinen bestimmten Apparat gebunden. Es genügt, dass man auf die pulverförmige, mit Kristallwasser zu ver  sehende      Verbinclung    in einer beliebigen Vorrichtung möglichst fein verteiltes Wasser aufsprüht und dass man hierbei mittelst geeigneter Mittel dafür sorgt, daB die   betref-      fende Verbindung    in steter   Bewegung-bleibt.   



   Beispiel :
Im   obern    Teile eines aus Eisenblech hergestellten GefäBes, eines sogenannten Turmes, zerstäubt man fein   verteiltes,-wasser-    freies, schwefelsaures Natron mittelst   PreB-    luft. Ebenfalls im obern Ende des Turmes führt man durch eine Düse Wasser in feiner Verteilung ein. Das Gut wird hierbei   gleich-    mässig benetzt uncl wird zugleich so schwer, dass es in dem Turm fast ohne jeden Verlust zu Boden sinkt und sich hier in Form feiner, wasserhaltiger Glaubersalzkristalle ansammelt.

   Nur ganz geringe Mengen des Salzstaubes werden in den Luftstrom   mitgeyis-    sen, der oben im Turm durch eine   Absauge-    vorrichtung aus diesem abgesaugt wird, so dass für   gesröhnlich    die Anordnung einer   Staubkammer    an dieser Stelle unnötig wird.



  Die wasserhaltigen Glaubersalzkristalle sammeln sich vielmehr fast vollständig in dem   untern    Teil des Turmes an, der als Sieb ausgebildet sein kann, und wo sie nach dem Durchgang durch das Sieb in beliebiger Weise abgeführt werden können.



   Das Verfahren ist ganz allgemeiner Anwendbarkeit fähig, ermöglicht aber insbesondere die Herstellung nicht   zusammenbacken-    der, kristallwasserhaltiger Salze aus kristallwasserfreien.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH : Verfahren zur Herstellung kristallwasserhaltiger Chemikalien ans wasserfreien, dadurch gekennzeichnet, dass man auf pulver formage, mit Eristallwasser zu versehende Chemikalien möglichst fein verteiltes Wasser aufsprüht und hierbei durch geeignete Mittel dafür sorgt, dass die Chemikalien in steter Bewegung bleiben.
CH95656D 1920-07-09 1920-07-09 Verfahren zur Herstellung kristallwasserhaltiger Chemikalien aus wasserfreien. CH95656A (de)

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