CH95320A - Verbundbremse für Personenzüge. - Google Patents

Verbundbremse für Personenzüge.

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CH95320A
CH95320A CH95320DA CH95320A CH 95320 A CH95320 A CH 95320A CH 95320D A CH95320D A CH 95320DA CH 95320 A CH95320 A CH 95320A
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CH
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chamber
brake cylinder
chamber brake
valve
outside air
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Inventor
Handel-Maatschappij H Alber Co
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Handel Mij H Albert De Bary &
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Description


      Yerbnndbremse    für Personenzüge.    Die Erfindung betrifft eine mit einem       Einkammerbremszylinder    . und einem     Zwei-          kammerbrernszylinder    ausgerüstete Verbund  bremse für     Personenwagen,    die sowohl in  Schnellbahn-, wie in gewöhnlichen Personen  zügen mitgeführt werden können. Die Er  findung bezweckt, die Bremswirkung je nach  Bedarf verändern zu können, und zwar kräf  tiger zu gestalten und zu beschleunigen bei  Verwendung des Fahrzeuges in Schnellbahn  zögen, und zu ermässigen und ohne besondere  Beschleunigung wirken zu lassen bei Ver  wendung des Fahrzeuges in Personenzügen.

    Das     Steuerventil    ist mit einem     Rückschlag-          ventil    versehen, -das in eine     Leitung    ein  geschaltet ist, die vom     Toträum    des     Zwei-          kammerbremszylinders    einerseits zum Ein  kammerbremszylinder, anderseits zur Aussen  luft führt.     Zwischen    diesem Rückschlag  ventil\ und dem     Hauptsteuerschieber    ist ein  Umschalthahn angeordnet.

   Gemäss Erfindung  ist die von diesem Umschalthahn zum     R.ück-          schlagventil    und zur Aussenluft     führepde     Leitung 'von     Abschlüssorganen    überwacht,    die mit Vorteil aus einem Ventilkolben und  einem von diesem gesteuerten Schieber be  stehen. Diese     Abschlussorgane    wirken in der  geöffneten Stellung als Bremsbeschleuniger.

    Die Vollwirkung des     Zweikammerbrems-          zylinders    kann ausgeschaltet werden, indem  durch die Umschaltvorrichtung die Verbin  dung zwischen dem     Totraum    des     Zweikam-          merbremszylinders    mit dem Einkammer  bremszylinder aufgehoben wird.  



  Auf der Zeichnung ist ein     Ausführungs-          beispiel    des     Erfindungsgegenstandes    teilweise  schematisch     veranschaulicht.     



       Fig.    1 zeigt das Steuerventil mit ange  schlossenen     Leitungen    in einem senkrechten       Längsschnitt,    und zwar in der Lösestellung;       Fig.    2 zeigt     einen    in einer andern senk  rechten Ebene     geführten    Schnitt durch die       Umschaltvorrichtung.     



  Die in den     Fig.    1 und 2 gezeigte Stellung  nimmt die Umschaltvorrichtung ein, wenn  die Bremse auf Schnellbetrieb eingestellt ist.           In    den     Fig.    3 und 4 sind die entsprechen  den Teile in der Stellung für gewöhnliche Per  sonenzugbremsung veranschaulicht.  



  Der Steuerkolben bewegt in     bekannter     Weise den Abstufungsschieber     lt    und den mit  diesem mit Spiel verbundenen Grund- oder       Hauptsteuerschieber    g, die in der nicht be  sonders dargestellten Bremsstellung den Tot  raum des auf der Zeichnung nicht dar  gestellten     Zweikammerzylinders    mit dem       Einkammerbremszylinder    verbinden. Die       Steuerkolbenkammer    I steht unter - dem  Hauptleitungsdruck, und zwar sowohl bei der  Stellung des     Umschaltorganes    für Schnell  bremsung, als auch in der Stellung für ge  wöhnliche     Personenzugbremsung        (Fig.    1 und  3).

   Die     Steuerschieberkammer        II    ist durch  das Rohr E mit der Arbeitskammer des Zwei  kammerbremszylinders verbunden. Am Steuer  ventil ist ferner das     Rücli:schlagventil    i an  geordnet, das durch das Rohr F mit dem       Einkammerbremszylinder    verbunden ist.

   Der  Verbindungsweg zwischen dem     Totraum    des       Zweikammerbremszylinders    und dem Arbeits  raum des     Einkammerbremszylinders    führt  über das Kolbenventil q, das in der     Löse-          oder    Grundstellung, sowie bei gewöhnlichen  Betriebsbremsungen die     Anschlusskanäle    14  und 16 gegeneinander absperrt, bei Schnell  und Notbremsungen dagegen beide Kanäle  miteinander verbindet. Von der Hauptleitung  L führt ein     Kanal    18 in die Kammer unter  halb des Kolbens 9.

   In den Verbindungsweg  von der Hauptleitung L     bezw.    dem     Totraum     des     Zweikammerbremszylinders    (Rohrleitung  D) einerseits und dem zur Aussenluft führen  den Kanal 15, der von dem vom Kolben  ventil q gesteuerten Schieber     r    überwacht  wird, anderseits ist ein Umschalthahn ange  ordnet, der diese Verbindungen bei der Stel  lung für Schnellbremsung nach     Fig.    1 und 2  freigibt, in der Stellung für gewöhnliche Per  sonenzugbremsung     (Fig.    3 und 4) dagegen  unterbricht.  



  In der in     Fig.    1 dargestellten Füll- oder  Lösestellung ist die Hauptleitung über den  Umschalthahn H und die Kanäle 1, 2, 3, 4, 5  und D mit der     Totkammer    des Zweikammer-         bremszylinders    und von hier über die Leder  manschette des in diesem Zylinder befind  lichen Kolbens, sowie durch das Rohr E mit  der     Steuerschieberkammer        II    verbunden, wäh  rend der     Einkammerbremszylinder    durch die  Kanäle F, 6, 7, 8, 9, 10 entlüftet ist.  



  Wenn bei einer Voll- oder Schnell  bremsung     bezw.    bei einer Notbremsung die  Hauptleitung plötzlich ergiebig entlüftet  wird, so sinkt auch der Druck auf der  Unterseite des Kolbens q, weil die unter ihm  befindliche Druckluft durch die Öffnung 18  in die Hauptleitung entweicht und sich mit  dem dort herrschenden verminderten Druck  ausgleicht;

   der Kolben q wird durch den  auf seine Oberfläche wirkenden, vom Kanal D  über Kanal 14 ihm zuströmenden Druck des       Totraumes    des     Zweikammerbremszylinders     nach unten gedrückt, wobei er die Verbindung  von Kanal 14 zu Kanal 16 freigibt, so dass  die Druckluft aus der     Totkammer    des Zwei  kammerbremszylinders über Rohr D     (Fig.    2),  Umschalthahn H, Kanäle 14 und 16 zum  Ventil i strömt, dieses öffnet, indem sie das  selbe niederdrückt und über die Leitung F  in den     Einkammerbremszylinder    eintritt.  



  Um eine möglichst schnelle Fortpflanzung  der Bremswirkung im Zuge zu erzielen, öffnet  der von dem Kolbenventil q gesteuerte Schie  ber r den in die freie Luft führenden Kanal  15, so dass Hauptleitungsdruck auf dem Wege  <I>L, H,</I> 18, 15 entweicht. Sobald in der Tot  kammer des     Zweikammerbremszylinders    und  im     Einkammerbremszylinder    Druckausgleich  heit herrscht, schliesst sich das Rückschlag  ventil     i..    Die in der     Totkammer    jedoch noch  vorhandene Druckluft entweicht dann durch  die im Ventil i vorhandene Bohrung 19, die  sich mit dem Kanal 20 deckt, sowie durch die  Muschel des noch in seiner untern Stellung  verharrenden Schiebers r in den ins Freie  führenden Kanal 15;

   hierdurch wird der  Bremsdruck des     Zweikammerbremszylinders     noch verstärkt, die Bremswirkung somit be  schleunigt.  



  Befindet sich der Hahn H in der Stellung  für gewöhnliche     Personenzugbremsung        (Fig.     <B>2</B> und 4), so ist sowohl die Verbindung von      der     Hauptleitung    über Kanal 18 zur Unter  seite des Kolbens q unterbrochen, als auch  die Verbindung zwischen den Kanälen D  und 14.  



  Die     Abschlussorgaue    q,     r    bleiben also in  diesem Falle     unbeeinflusst    und verharren     in     der     Verschlusslage    nach     Fig.        1;-    die Verbin  dung     z-#vischen.Hauptleitung    und Aussenluft       durch        Vermittlung    des Kolbens q kann nicht  hergestellt werden; damit ist die beschleuni  gende Wirkung des Luftablasses aus der       Hauptleitung    aufgehoben; sodann ist auch der  weitere Durchgang vom Kanal 14 zum Kanal  16 verschlossen.

   Die Druckluft aus der Tot  kammer des     Zweikammerbremszylinders    kann  von Kanal D nur durch Kanal 5 über die Ka  näle 17, 8, 9, 11, 12,     Rückschlagventil    21  und Kanal 6 in den     Einkammerbremszylinder     eintreten. Da auch die Verbindung zwischen  der     Totkammer    des     Zweikammerbremszylin-          ders    und der Aussenluft verschlossen bleibt.,  so wird im wesentlichen nur die Brems  wirkung des     Einkammerbremszylinders    in  die Erscheinung treten, die für die Benutzung  des Fahrzeuges in Personenzügen mit geringe  rer Fahrgeschwindigkeit genügt.

   Die Kam  mer 22 dient zur Ausscheidung von Feuchtig  keit aus der Leitungsluft; das Rückschlag  ventil 21 verhindert in der Bremsstellung das  Entweichen von Druckluft aus dem Ein  kammerbremszylinder.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Mit einem Zweikammer- und einem Ein- kammerbremszylinder ausgerüstete Verbund bremse für Personenzüge mit Rückschlag ventil im Steuerventil, das in einer Leitung angeordnet ist,
    die vom Totraum des Zwei- kammerbremszylinders einerseits nach dem Arbeitsraum des Einkammerbremszylinders und anderseits nach der Aussenluft führt und zwischen dem Hauptsteuerschieber und dem Rückschlagventil eine Umschaltvorrich- tung aufweist, dadurch gekennzeichnet, dass die von der Umschaltvorrichtung zum Rück schlagventil und zur Aussenluft führende Lei tung von gewöhnlich geschlossenen, in der Offenstellung als Bremsbeschleuniger wirken den,
    gemeinsam gesteuerten Abschlussorganen beherrscht wird, und dass durch die Umschalt vorrichtung die Verbindung zwischen dem Totraum des Zweikammerbremszylinders mit dem Einkammerbremszylinder und der Aussen luft aufgehoben und dadurch die Vollwirkung des Zweikammerbremszylinders ausgeschaltet werden kann, zum Zwecke, die Bremswirkung je nach Bedarf ändern zu können.
CH95320D 1915-08-27 1916-08-22 Verbundbremse für Personenzüge. CH95320A (de)

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CH95320D CH95320A (de) 1915-08-27 1916-08-22 Verbundbremse für Personenzüge.

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