CH95104A - Einfachwirkende Zweizylinder-Zweitakt-Verbrennungskraftmaschine mit Stufenkolben. - Google Patents

Einfachwirkende Zweizylinder-Zweitakt-Verbrennungskraftmaschine mit Stufenkolben.

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CH95104A
CH95104A CH95104DA CH95104A CH 95104 A CH95104 A CH 95104A CH 95104D A CH95104D A CH 95104DA CH 95104 A CH95104 A CH 95104A
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CH
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cylinder
piston
acting
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internal combustion
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Inventor
Livio Carbone Tito
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Livio Carbone Tito
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Description


  Einfachwirkende     Zweizylinder-Zweitakt-Verbrennungskraftmaschine    mit Stufenkolben.    Der Gegenstand vorliegender Erfindung  ist als Vertikalmotor in beispielsweisen Aus  führungsformen in beifolgender Zeichnung  dargestellt, und zwar zeigt:       Fig.    1 einen Querschnitt durch das erste  Ausführungsbeispiel und einen Kolben in der  tiefsten Stellung,       Fig.    2 denselben Querschnitt bei höchster  Stellung des geschnittenen Kolbens,       Fig.    3 einen Querschnitt mit Auspuff  schlitzen,       Fig.    4 einen Schnitt nach der Linie     a-b     der     Fig.    1;

   _       Fig.    5 und 6 zeigen Schnitte in derselben  Höhe des Zylinders, und zwar zeigt:       Fig.    5 einen Schnitt durch den Zylinder  nach Linie     c-d    der     Fig.    2, wobei der Kolben  in höchster Stellung ist,       Fig.    6 einen Schnitt durch den Zylinder  nach Linie     e-f    der     Fig.    3, wobei der Kolben  in tiefster Stellung ist,       Fig.    7 einen Vertikalschnitt durch ein  weiteres Ausführungsbeispiel,       Fig.    8 einen Schnitt durch ein drittes Aus  führungsbeispiel.

      Bei dem ersten Ausführungsbeispiel werden  durch zwei um<B>1801</B> versetzte Kurbeln die  Stufenkolben 25 mit den Kanälen 10 und 13  mittelst einer Pleuelstange auf- und nieder  bewegt, wobei im Zylinder 1 beim Abwärts  hub durch den Kolben zuerst der Auspuff  schlitz 6, dann die Auspuffschlitze 7 und  zuletzt noch die Schlitze 4 und 5 freigegeben  werden, in welch letzteren die Kanäle 19 und  20 münden. In höchster Kolbenstellung ver  bindet der Kolbenkanal 13 den Kanal 19  durch die Schlitze 12 und 28 mit dem Freien.  Die Kanäle 19, 20 sind mit dem Kurbelkasten  2 verbunden. Der Ringraum 3 des Zylinders  1 ist durch den Schlitz 15 mit dem Raum 16  verbunden. In diesem Raume liegen in gleicher  Höhe mit dem Schlitze 4 die Schlitze 14,  welche in den Zylinder 33 münden.

   Dadurch ist  also der Ringraum 3 des Zylinders 1 mit dem  Arbeitsraume 33 des Zylinders verbunden, wenn  der Kolben des Zylinders 33 in der tiefsten Stel  lung ist. Anderseits wird der entsprechende  Ringraum von Zylinder 33 mit dem Arbeits  raum des Zylinders 1 verbunden, wenn dort  der Kolben 25 in seine tiefste Stellung geht,  denn der Schlitz 27 verbindet den Ringraum      des Zylinders 33 mit dem Raum 31, der mit  dem Schlitz 26 in den Zylinder 1 mündet.  Letzterer wird durch den Kolben 25 im Zy  linder 1 bei tiefster Stellung freigegeben.  Ferner ist im Kolben der Kanal 10 vorge  sehen, der bei tiefster Stellung des Kolbens  den Schlitz 11, welcher in den Raum 16  mündet, mit dem Schlitz 29 verbindet, .der  nach einem Raume geht, an welchem mittelst  des Stutzens 30 ein Vergaser angeschlossen ist.  



  Beim Niedergange des Kolbens wird zu  erst der Auspuffschlitz     geöffnet.    Die hochge  spannten     Grase    entweichen durch den Aus  puffschlitz 6 und die Öffnung 9 in einen nicht  gezeichneten Schalldämpfer.  



  Hierauf werden die     Auspuffschlitze    7 und  die     Überströmachlitze    4 und 5     geöffnet.    Durch  diese strömt     Ausspülluft,    die der eigene Kol  ben im Kurbelkasten komprimiert hat, in den  Zylinder und verdrängt die entspannten Aus  puffgase aus dem Zylinder. Etwas später  wird der Schlitz 26     geöffnet,    der Brennstoff  luftgemisch aus dem Ringraum des andern  Zylinders einlässt.

   In umgekehrter Reihen  folge werden die Schlitze beim Hochgehen  des Kolbens geschlossen; dadurch, dass zu  erst die Spülluft und erst später das Brenn  stoffluftgemisch aus verschiedenen Räumen in  den Zylinder eintreten, ist es möglich, den  beim Überströmen gesunkenen Druck wieder  zu erhöhen, und beim Ausspülen so viel wie  möglich mit gleichem Druck zu arbeiten.  Grosse Druckdifferenzen erzeugen     Wirbelungen     im Zylinder, die schlechte Auswaschungen  zur Folge haben.  



  In der höchsten Kolbenstellung verbindet  der Kolbenkanal 13 die Schlitze 12 und 28.  Da im Kurbelkasten ein Vakuum ist, strömt  Luft in den Kurbelkasten, die beim Nieder  gange des Kolbens komprimiert wird. In den  Ringraum 3 gelangt Gemisch in der tiefsten  Kolbenstellung durch den Kolbenkanal 10,  der in Verbindung zwischen den Schlitzen 11  und 29 besteht. Da im Raum 3 dann ein  Vakuum ist, so wird Gemisch vom Vergaser  durch den Stutzen 30 gesaugt. Beim Hoch  gehen des Kolbens wird das Gemisch kom  primiert und vom Raum 3 durch Schlitz 15    in den Raum 16 gedrückt.

   Nun ist es aber  nicht nötig, dass das Ansaugen der Luft und  des Gemisches mittelst Schlitzen geschieht,  sondern es können Ventile oder Schieber vor  gesehen sein, und zwar für jeden Zylinder  zum Beispiel je ein     Ansaugeventil    im Kurbel  kasten und ein solches am Raume 16,     bezw.     31. In diesem Falle fallen dann die Kolben  kanäle weg und der Kolben ist aussen voll  kommen glatt.  



  In     Fig.    7 ist ein Motor dargestellt, bei  dem der Kurbelkasten von der Luftpumpe  getrennt ist. Es ragt in den     Stufenkolben     ein Zylinder, der mit dem Stufenkolben einen  Raum 35 bildet. Dieser Raum 35 steht durch  Kanäle mit einem Ringraum 36 unter der  Kolbenstufe und mit dein Schlitze 38 im Zy  linder in Verbindung. Durch das Ventil 37  wird Luft angesaugt. Die Räume 3, 16 und  die Schlitze 14 und 15 sind in gleicher- Weise  angeordnet wie gemäss     Fig.    1-6. Da der  Pumpenraum unterhalb des Kolbens bedeutend  verringert ist, so wird in diesem auch der  Druck bedeutend höher ansteigen. Der Kol  ben steht durch eine nicht gezeichnete Kol  benstange, die durch den Deckel des Zylinders  geht, mit der nicht gezeichneten Kurbelwelle  in Verbindung.  



  Beim Motor nach     Fig.    7 reicht der Schlitz  14 höher     hinauf    als der Schlitz 38, so dass  der Ringraum 3 des andern Zylinders zuerst  anfängt, den Arbeitsraum durch den Schlitz  14 zu spülen. Nachdem der Druck etwas       gesunken    ist, wird der Schlitz 38 durch den  Kolben freigegeben, worauf die Räume 35  und 36 ihre hochkomprimierte Spülluft ein  treten lassen, um den     gesunkenen    Druck  wieder zu erhöhen.  



  Gemäss     Fig.    8 ist am Zylinder der Schlitz  34 vorgesehen, in welchen eine Düse 23 ragt,  welcher     Brennstoff    durch die     Öffnung    24 zu  geführt wird, die an die     Brennstoffleitung    21  angeschlossen ist. In die     Brennstoffleitung     ist ein Kugelventil 32 eingebaut. Die Boh  rung 22 ist an den Kurbelkasten angeschlossen.  Der in     Fig.    8 nicht gezeichnete Stutzen 30  mündet hier ins Freie.

   Der     .Schlitz    34 im  Zylinder wird durch den Kolben fast zuletzt      freigegeben, worauf durch die Bohrung 22  Luft aus dem Kurbelkasten strömt, über die       Brennstofföffnung        24hinwegstreicht        undBrenn-          stoff        mitreisst,    der im feinverteilten Zustande  in den Zylinder übergeführt und gegen eine  heisse Kante des Kolbens geschleudert wird.  Durch einen Schwimmer wird der     Brennstoff     auf dem Niveau des Kugelventils 32 gehalten.  Von hier aus wird dann der     Brennstoff    durch  die absaugende Wirkung des Luftstromes in  der Bohrung 22 weiter gehoben.

   Die An  wendung einer Düse hat den Vorteil, dass  sowohl im Kurbelkasten, als auch im Ring  raum 3 nur Luft komprimiert wird und dass  fast die     gesamte    komprimierte Luft zum Aus  spülen benutzt werden kann, da zum Ein  spritzen des     Brennstoffes    bloss ein geringes  Luftquantum nötig ist. Jedes Entweichen von       Brennstoff    durch Auspuffschlitze ist ausge  schlossen.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRÜCH: Einfachwirkende Zweizylinder-Zweitakt- Verbrennungskraftmaschine mit Stufenkolben, dadurch gekennzeichnet, dass der Stufenkolben auf der äussern Seite und im Ringraum auf der innern Seite der Kolbenstufe gasförmiges Medium komprimiert und dass die äussere Seite des Kolbens den eigenen Zylinder be dient; während der Ringraum mit dem andern Zylinder vor der äussern Totpunktlage seines Kolbens in Verbindung tritt.
    UNTERANSPRUCH-. Einfachwirkende Zweizylinder-Zweitakt- Verbrennungskraftmaschine mit Stufenkolben nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass im Kurbelkasten und im Ringraum jedes Zylinders Luftmengen komprimiert werden, die hintereinander in den Explosionsraum ein treten, und dass die zuletzt eintretende eine höhere Spannung als die erst eingetretene besitzt.
CH95104D 1918-09-04 1918-08-16 Einfachwirkende Zweizylinder-Zweitakt-Verbrennungskraftmaschine mit Stufenkolben. CH95104A (de)

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