DE164900C - - Google Patents

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DE164900C
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piston
pressure cylinder
low
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crank chamber
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    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F02COMBUSTION ENGINES; HOT-GAS OR COMBUSTION-PRODUCT ENGINE PLANTS
    • F02BINTERNAL-COMBUSTION PISTON ENGINES; COMBUSTION ENGINES IN GENERAL
    • F02B41/00Engines characterised by special means for improving conversion of heat or pressure energy into mechanical power
    • F02B41/02Engines with prolonged expansion
    • F02B41/06Engines with prolonged expansion in compound cylinders
    • F02B41/08Two-stroke compound engines

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Combustion & Propulsion (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Combustion Methods Of Internal-Combustion Engines (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT
# PATENTSCHRIFT
JVl 164900 —. KLASSE 46 a. /ff
N. J. CWISCH in ALTONA.
Verbundexplosionskraftmaschine mit steuernden Kolben.
Patentiert im Deutschen Reiche vom 15. März 1904 ab.
Den Gegenstand der Erfindung bildet eine Verbundexplosionskraftmaschine, bei welcher die die Kurbelkammer mit dem Arbeitsraum des Hochdruckzylinders verbindenden Kanäle unmittelbar durch den Kolben des Niederdruckzylinders gesteuert werden, und diese Verbindung erst dann hergestellt wird, wenn der Kolben des Hochdruckzylinders dessen Auspuffkanal geschlossen hat.
ίο Auf der Zeichnung ist die Maschine in Fig. ι im senkrechten Schnitt dargestellt, während Fig. 2 schematisch die Stellung der Kolben und Kurbeln in der äußeren Totpunktlage des Hochdruckkolbens, Fig. 3 die entsprechenden Stellungen unmittelbar nach Abschluß der Auspuffkanäle des Hochdruckzylinders veranschaulicht.
Die Maschine besteht im wesentlichen aus zwei Hochdruckzylindern α und einem Niederdruckzylinder b, deren Kolben c und d mittels der Kolbenstangen f und g an die Kurbeln h und i der Welle k angreifen. An die Zylinder schließen sich in bekannter Weise die Kurbelkammern /, m und η an, von denen die ersteren mit Einlaßventilen 0 versehen sind. Von der Kurbelkammer der Hochdruckzylinder führt ein Kanal ρ nach dem Niederdruckzylinder und von diesem ein Kanal q nach dem Hochdruckzylinder, dessen Auspuffkanal r mit der Einlaßöffnung s des Niederdruckzylinders in Verbindung steht. Der Niederdruckkolben d ist mit einer Aussparung t versehen, durch welche die beiden Kanäle ρ und q gesteuert werden, während der Auspuff u des Niederdruckzylinders vom Kolben d gesteuert wird. Als Zündvorrich-40
tung kann irgend eine der bekannten Vorrichtungen verwendet werden, die in einer entsprechenden Öffnung ν des Zylinderdeckels untergebracht wird.
Die Wirkungsweise der Maschine ist folgende: Geht der Kolben c des Hochdruckzylinders aus seiner tiefsten Stellung (Fig. 1 und 2) hoch, so werden die verbrannten Gase durch den Auspuff r und den Eintritt s in den Niederdruckzylinder strömen und dessen Kolben vorwärts treiben. Dieses geschieht so lange, bis der Kolben c die in Fig. 3 gezeichnete Stellung erreicht hat und den Auspuffkanal r abschließt. Unmittelbar nach Abschließen dieses Kanals beginnt das Überströmen des Geniisches von der Kurbelkammer nach dem Arbeitsraum des Hochdruckzylinders, da die Aussparung t die beiden Kanäle ρ und q miteinander verbindet. Dieses Überströmen erfolgt so lange, bis der Kolben c den Kanal q absperrt, was bei der durch Fig. 3 punktiert angedeuteten Kurbelstellung eintritt. Nunmehr wird beim weiteren Hochgehen des Kolbens neues Gemisch durch das Ventil 0 in die Kurbelkammer gesaugt und das Gemisch irn Zylinder a so weit verdichtet, daß am Ende des Kolbenhubes die Zündung erfolgt und der Kolben c nach abwärts geschleudert wird, wobei das Gemisch in der Kurbelkammer verdichtet wird. Gegen Ende der Abwärtsbewegung wird alsdann der Auspuffkanal r wieder frei, so daß ein Überströmen der verbrannten Gase nach dem Niederdruckzylinder wieder erfolgen kann, worauf sich das Spiel von neuem wiederholt. Die ausgenutzten Gase entweichen in der
Unteren Totpunktlage des Niederdruckkolbens d durch den in dieser Stellung vom Kolben freigegebenen Auspuffkanal u.

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch :
    Verbundexplosionskraftmaschine mit steuernden Kolben, dadurch gekennzeichnet, daß der Kolben (d) des Niederdruckzylinders die Kanäle (p und q), durch welche das Gemisch aus der Kurbelkammer in den Arbeitsraum des Hochdruckzylinders strömt, erst dann miteinander verbindet, wenn die Kolben (c, c) der Hochdruckzylinder die Auspuffkanäle (r, r) geschlossen haben.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
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