CH98153A - Einfachwirkender Zweitaktmotor. - Google Patents

Einfachwirkender Zweitaktmotor.

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CH98153A
CH98153A CH98153DA CH98153A CH 98153 A CH98153 A CH 98153A CH 98153D A CH98153D A CH 98153DA CH 98153 A CH98153 A CH 98153A
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CH
Switzerland
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piston
channels
cylinder
air
parts
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Application number
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English (en)
Inventor
Spuhler Victor
Original Assignee
Spuhler Victor
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    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F02COMBUSTION ENGINES; HOT-GAS OR COMBUSTION-PRODUCT ENGINE PLANTS
    • F02BINTERNAL-COMBUSTION PISTON ENGINES; COMBUSTION ENGINES IN GENERAL
    • F02B33/00Engines characterised by provision of pumps for charging or scavenging
    • F02B33/02Engines with reciprocating-piston pumps; Engines with crankcase pumps
    • F02B33/04Engines with reciprocating-piston pumps; Engines with crankcase pumps with simple crankcase pumps, i.e. with the rear face of a non-stepped working piston acting as sole pumping member in co-operation with the crankcase
    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F02COMBUSTION ENGINES; HOT-GAS OR COMBUSTION-PRODUCT ENGINE PLANTS
    • F02BINTERNAL-COMBUSTION PISTON ENGINES; COMBUSTION ENGINES IN GENERAL
    • F02B75/00Other engines
    • F02B75/02Engines characterised by their cycles, e.g. six-stroke
    • F02B2075/022Engines characterised by their cycles, e.g. six-stroke having less than six strokes per cycle
    • F02B2075/025Engines characterised by their cycles, e.g. six-stroke having less than six strokes per cycle two

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Combustion & Propulsion (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Cylinder Crankcases Of Internal Combustion Engines (AREA)

Description


  Einfachwirkender Zweitaktmotor.    Den Gegenstand vorliegender Erfindung  bildet     ein;    einfachwirkender     ZweAaktmotor,          'bei    welchem im Zylinder ein aus zwei Teilen       bestehender    Einsatz     angeordnet    ist, welche  vom Kolben umfasst     werden,    wobei zwischen  diesen beiden Teilen und dem Kolben Spül  luft und Gemisch in der Weise gelagert wer  den, dass die Spülluft zuerst in den Zylinder  eintritt und dann erst das Gemisch folgt.  



  Der Gegenstand vorliegender Erfindung  ist in zwei beispielsweisen Ausführungs  formen in beifolgender Zeichnung -dargestellt,  und zwar     zeigt:          Fig.    1     einen;    Vertikallängsschnitt durch  einen Vierzylindermotor,       Fig.    2 einen     Vertikalschnitt    dazu,       Fig.    3 einen Schnitt     nach    Linie     c-d    der       Fig.    6,       Fig.    4 einen Schnitt nach Linie     e-f    der       Fig.    7,

         Fig.    5 einen     Schnitt    nach Linie     g-h    der       Fig.    2,       Fig.    6 einen     Vertikalschnitt    durch die       Gemischansaugeschlitze    bei höchster Kolben  stellung,         Fig.    7     einen    Vertikalschnitt durch die       Luftansaugeschlitze    bei höchster Kolben  stellung,       Fig.    8 einen     Schnitt    durch das zweite  Ausführungsbeispiel, bei welchem auch der  Kurbelkasten als Spülpumpe dient,

         Fig.    9     einen    Horizontalschnitt nach -der  Linie     i-le    oder     Fig.    B.  



  Nach     Fig.    1 bis 7 besitzt der Motor vier  Zylinder 32, in denen die Kolben 2 auf- und  niedergleiten. Die Kolben 2 tragen Zapfen  16, au welchen die mit der Kurbelwelle ver  bundenen Pleuelstangen 15 .angreifen. In  jedem     Zylinder    ist ein Einsatz, welcher die  Kanäle 8, 9 aufweist. Dieser Einsatz     ist    in  zwei Teile geteilt; diese bilden     einen    Zylin  der und lassen in der Mitte einen Kanal für  die     Pleuelstange    offen.

   Der äussere Umfang  dieser beiden Teile steht, soweit der Kolben  in -der äussern     Totpunktlage    reicht, so weit  von dem Zylinder 32 ab,     dass    der Kolben  mantel 12 ,am Zylinder und an     ,diesen.    beiden  Teilen gut     anliegt.    Die Kanäle 8, 9, die oben  offen sind, schliessen an Kanäle 6, 7 an, die  im Zylinder 32 angebracht sind. Der Kol  ben 2 besitzt einen Aufsatz 3, in den     ,die         Kolbenkanäle 4, 5 münden.

   Diese Kolben  kanäle korrespondieren in tiefster Kolben  stellung mit den Kanälen 6,     7,-    Der Raum  innerhalb des     -Kolbenmantels    ist durch senk  rechte     Kolbenwände    13 und 14 unterteilt,  welche     mit,dem    Kolbenmantel zusammen die  Teile des Zylindereinsatzes passend umfassen.  Am Kolben sind Deckplatten angeordnet, die  die Räume oberhalb der Teile des Zylinder  einsatzes luftdicht abschliessen. Um die Zy  linder ist     .das    Gehäuse mit den Kanälen 10,  11 gelebt.

   In den Kolben 10, der mit einem  nicht gezeichneten Vergaser verbunden ist,       münden    die Kanäle 19, die mit Schlitzen in  den Einsatzteilen kommunizieren, wenn die  im Kolbenmantel angebrachten     Schlitze    21  die Verbindung herstellen.

   In den Kanal 11,  der mit der Aussenluft verbunden ist, münden  die Kanäle 20, 36, die mit     Schlitzen    in den  Einsatzteilen korrespondieren, wenn die im  Kolbenmantel angeordneten Schlitze 22 oder  der untere Rand des Kolbenmantels die Ver  bindung herstellen.     Jeder    Zylinder ist noch  mit einer Zündkerze 31 und mit     Auspuff-          schlit7en    vorgesehen, die bei tiefster Kolben  stellung von dem Kolben freigegeben werden  und die in die Auspuffleitung 17, 18 münden.  



  Die     Wirkungsweisedieses    Motors ist  folgende:  Sobald im obern Totpunkt durch die  Kerze 31 gezündet worden ist, wird der  Kolben 2, Arbeit verrichtend, nach unten ge  trieben, bis er die Auspuffschlitze     -freigibt.     Dann entweichen die     gespannten    Auspuff  gase in nie Atmosphäre und der Druck im       Zylinder    sinkt; auf     At:mosphärendrucl,-.    So  bald nun beim     Weiterabwärtsgehen    des Kol  bens 2 die Kolbenkanäle 4, 5 mit     den-Zylin-          derkanälen    6, 7 in Verbindung treten; so tritt,  in den Kanälen 6, 7, 8, 9 komprimiertes Ge  misch nebst Luft nach dem Arbeitsraum 1  über.

   Beim Hochgehen des Kolbens     wird,die     Ladung durch den Kolben 2 komprimiert  und - im Totpunkt findet, Zündung statt.  Beim Hochgehen des Kolbens 2     wird    nun in  den Kanälen 6, 7, 8, 9 ein Vakuum erzeugt,  das andauert, bis die Schlitze 22 mit den  Kanälen 11, 35 und 36 in Verbindung treten.    In diesem Momente gelangt die Luft von  aussen in die Kanäle 6, 7, 8, 9.     Bewegt    sich  der Kolben weiter nach oben, so gelangt Ge  misch durch die Kanäle 19 und Schlitz 21  in die Kanäle 6, 7, 8, 9, während die Luft  kanäle abgeschlossen werden. Im     obern    Tot  punkte jedoch sind die Gemischkanäle abge  schlossen und die     Luftkan;i.le    wieder offen.

    Durch diese Reihenfolge des     Öffnens    und  Schliessens der verschiedenen Kanäle wird  erreicht, dass in den Kanälen. 6, 7, 8 und 9  oben Luft und unten Gemisch gelagert ist.  Die Folge davon ist, dass beim Freigeben der  Kanäle 6, 7 durch den Kolben 2 zunächst  Luft zwecks Ausspülung in den Arbeitsraum  übertritt und dann folgt Gemisch. Ein Teil  der in den Kanälen 6, 7 gelagerten Luft  wird ebenfalls noch in den Arbeitsraum  übertreten und ein Teil in diesen erwähnten  Kanälen zurückbleiben.  



  In     Fig.    8 und 9 ist ein Motor dargestellt,  bei welchem sowohl die Räume zwischen  Kolben und den     Zylindereinsatzteilen,    als auch  der     Kurbelkastenraum    als Spülpumpe und       Gemischzuführungspumpe    benutzt werden.  Der     Kurbelkastenraum    ist mit den beiden  Kanälen 25 und 26 verbunden, die bei tief  ster     Kolbenstellung    mit dem Arbeitsraum des  Zylinders durch Kolbenkanäle korrespondie  ren. Der     Nuibelliasten    ist mit einem nicht  gezeichneten Ventil versehen, durch welches  Luft in den Kurbelkasten     gesaugt    wird.

    Neben den Kanälen 25, 26 sind noch die Ka  näle 27, 28, 29, 30     angeordnet.,    welche die  gleiche Funktion wie die Kanäle 6, 7 beim  ersten Ausführungsbeispiel haben. Die in  den beiden Einsatzteilen     angebrachten    Na  nä     1e    23, 24 haben die gleiche Funktion wie  die Kanäle 8, 9 bei der Maschine gemäss       Fig.    1 bis 7. Die Anordnung von Kanälen  und Schlitze ist für die Räume, welche von  dem Kolben und den Einsatzteilen gebildet  werden, genau die gleiche, wie bei der vorher  beschriebenen Maschine.  



  Die     Wirkungsweise    des Motors nach       Fig.    8 und 9 ist folgende:  In höchster Kolbenstellung tritt Zündung  ein, die den Kolben, Arbeit verrichtend, nach      unten treibt, bis die Auspuffschlitze und die   Kanäle 25, 26, 27: 28, 29, 30 in der bereits  vorher erwähnten Weise von dem Kolben  freigegeben werden. Auch das Ansaugen und  Lagern von Luft und Gemisch erfolgt in den  Kanälen 23, 24, 27, 28, 29, 30     in    gleicher  Weise, wie bereits     beschrieben.    Somit strömt  auch Luft und Gemisch im gleichen Sinne  nach dem Arbeitsraume, über, wie anhand der       Fig.    1 bis 7 dargestellt ist.

   Zu gleicher Zeit  mit dem Freigeben der Kanäle 27, 28, 29, 30  durch den Kolben, stehen auch die Kanäle  25, 26 mit dem Arbeitsraum in Verbindung,  so     dass    die im Kurbelkasten komprimierte  reine Luft hilft, teils den Arbeitsraum von  Abgasen zu reinigen, teils dem Gemisch die  nötige Zusatzluft zu ,geben. Die Luft wird  beim Hochgehen des Kolbens in den     Kurbel-          kasten        gesaugt    und beim Niedergehen des  Kolbens     so-    lange komprimiert, bis -die Ka  näle 25, 26 nach dem Arbeitsraum vom Kol  ben freigegeben sind.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: ' Einfachwirkender Zweitaktmotor, dadurch gekennzeichnet, dass im Zylinder ein aus zwei Teilen bestehender Einsatz angeordnet ist, welche vom Kolben einzeln umfasst wer den, wobei zwischen diesen beiden Teilen und dem Kolben Spülluft und Gemisch in der Weise gelagert werden, dass zuerst Luft in den Zylinder eintritt und dann erst das Gemisch folgt. UNTERANSPRUCH: Einfachwirkender Zweitaktmotor nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass nicht nur zwischen den beiden Einsatzteilen und dem Kolben, sondern auch im Kurbel kasten Spülluft komprimiert wird.
CH98153D 1921-07-20 1921-07-20 Einfachwirkender Zweitaktmotor. CH98153A (de)

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CH98153T 1921-07-20

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CH98153D CH98153A (de) 1921-07-20 1921-07-20 Einfachwirkender Zweitaktmotor.

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