CH95044A - Vorrichtung zur selbsttätigen Vor- und Rückwärtsbewegung des Papierschlittens, sowie zur Zeilenschaltung für Schreibmaschinen. - Google Patents

Vorrichtung zur selbsttätigen Vor- und Rückwärtsbewegung des Papierschlittens, sowie zur Zeilenschaltung für Schreibmaschinen.

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CH95044A
CH95044A CH95044DA CH95044A CH 95044 A CH95044 A CH 95044A CH 95044D A CH95044D A CH 95044DA CH 95044 A CH95044 A CH 95044A
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CH
Switzerland
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Krause Robert
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Krause Kg Robert
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B41PRINTING; LINING MACHINES; TYPEWRITERS; STAMPS
    • B41JTYPEWRITERS; SELECTIVE PRINTING MECHANISMS, i.e. MECHANISMS PRINTING OTHERWISE THAN FROM A FORME; CORRECTION OF TYPOGRAPHICAL ERRORS
    • B41J19/00Character- or line-spacing mechanisms
    • B41J19/14Character- or line-spacing mechanisms with means for effecting line or character spacing in either direction

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Description


  Vorrichtung zur selbsttätigen Vor- und     Rückwärtsbewegung    des Papierschlittens,  sowie zur Zeilenschaltung für Schreibmaschinen.    Die Erfindung bezieht sich auf Schreib  maschinen mit hin- und     herbeweglichem    Pa  pierschlitten und besteht in einer Vorrichtung,  die den Papierschlitten selbsttätig sowohl  vorwärts- als auch zurückbefördert und die  erforderliche Zeilenschaltung bewirkt. Diese  Vorrichtung unterscheidet sich von den be  kannten zur selbsttätigen Vor- und Rück  wärtsbewegung des Papierschlittens in erster  Linie durch ihre ungewöhnliche Einfachheit  in der Ausbildung, ferner durch ihre Ausbil  dung in solcher Weise, dass sie neben der  selbsttätigen     Papierschlittenbewegung    auch  die übliche selbsttätige Zeilenschaltung be  wirkt.  



  Die Vorrichtung gemäss der Erfindung be  stellt aus einer Walze, die parallel zur Längs  bewegungsrichtung des Papierschlittens bezie  hungsweise der in diesem gelagerten Schreib  walze     drehbar    und     unverschiebbar    angeordnet,  mit einem in Zickzacklinie     verlaufenden,    ge  gebenenfalls teils mehr und teils weniger  ansteigenden,     zusammenhängenden    Führungs  schlitz versehen ist und durch eine     all    ihr  angreifende Kraft (zum Beispiel ein Gewicht,    eine Feder oder dergleichen) gedreht wird.

    In die durch den eben erwähnten Schlitz  gebildete Führung greift ein am Papierschlit  ten, und zwar am einen Ende dieses befestig  ter Stift in solcher Weise, dass der Schlitten  durch den von der Walze infolge des ihr  innewohnenden Drehmomentes auf den Schlit  tenstift     ausgeiibten    Druck je nach der Rich  tung des betreffenden     Führungsschlitzteils,     in den der Stift gerade eingreift, nach der  einen oderandern Seite bewegt wird.  



  Die - Vorrichtung ist in der Zeichnung,  soweit es zu ihrem Verständnis erforderlich  ist, beispielsweise und schematisch veran  schaulicht, und zwar zeigt:       Fig.    1 die Vorrichtung mit Papierschlit  ten und Schreibwalze im Grundriss und bei  Beginn des Schreibens einer Zeile, und       Fig.    2 am Ende dieser -Zeile, im Augen  blick der Zeilenschaltung und des Beginnes  des     Papierschlittenrücklaufes.     



       Fig.    3 veranschaulicht in einer Seitenan  sicht die Einwirkung der     Papierschlittentrans-          portwalze    auf die Schreibwalze im Augenblick  der Zeilenschaltung.           Fig.    4 zeigt die     Papierschlittentransport-          walze    abgewickelt und in kleinerem     Mass-          stabe.     



  Bei dem dargestellten Ausführungsbeispiel  ist unmittelbar hinter der Schreibwalze 1,  die in bekannter Weise auf hin- und herbe  wegbaren Papierschlitten 2 gelagert ist, die  Walze 3 angeordnet. Diese ruht mit ihrer  Welle 4 in fest angeordneten Lagern 5. In  der Walze 3 ist ein in einer     Zickzacklinie     verlaufender Schlitz 6 angebracht, von dem  je zwei aufeinanderfolgende     Schlitzteile    an  ihren     Wendepunkten    miteinander in Verbin  dung stehen, so dass die Schlitzteile 6 eine  zusammenhängende Linie bilden.

   Die Walze  3 steht unter dem Einfluss einer auf sie wir  kenden Kraft, zum Beispiel einer in ihrem  Innern angeordneten, unter Spannung zu  setzenden Feder, eines an der Welle 4 an  greifenden Zuggewichtes oder dergleichen,  die das Bestreben hat, die Walze 3 gegen  über der Schreibwalze 1     beziehungsweise    dem  Papierschlitten 2, d. h. im Sinne des Pfeils  7     (Fig.    1-3) zu drehen. An dein Schlitten  2 ist ein Stift 8 angeordnet, der mit seinem  freien Ende in die durch den Schlitz 6 in  der Walze 3 gebildete Führung greift. Die  Walze 3 übt durch das ihr innewohnende,  von der auf sie wirkenden Kraft hervorge  rufene Drehmoment ständig einen Druck auf  den Stift 8 aus.

   Dieser     Druck    bewirkt bei  erfolgter Freigabe des Schlittens 2 ein     Ent-          langgleiten    des Stiftes 8 in demjenigen der  Schlitzteile 6, mit dem sich der Stift 8 ge  rade in     Eingriff    befindet und dadurch ein  seitliches Verschieben des Schlittens 2 und  der Schreibwalze 1 in der dem Verlauf des       betreffenden    Schlitzteils 6 entsprechenden  Richtung.  



  Befindet sich die Schreibwalze 1 und so  mit auch der Schlitten 2 in der in     Fig.    1  ersichtlichen Stellung, die beim Beginn des  Schreibens einer Zeile eingenommen wird, so  greift der Stift 8 am rechten Ende des Schlitz  teils 6 in diesen. Wird nunmehr eine der  Schreibtasten angeschlagen und hierdurch der  Schlitten 2 in bekannter Weise aus seiner  Hemmvorrichtung ausgelöst, so     drückt    die    Walze 3 mit der obern Begrenzungsfläche  des Schlitzteils 6 gegen den Stift B. Dieser  bewegt sich infolge dieses Druckes in dem  Schlitzteil 6 nach links, und zwar solange die       betreffende    Schreibtaste gedrückt und der  Schlitten 2 ausgelöst bleibt.

   Der Schlitten  2 wird auf diese Weise zusammen mit der  Schreibwalze 1 nach links bewegt und ge  langt schliesslich am Ende der niedergeschrie  benen Zeile in die aus     Fig.    2 ersichtliche  Stellung. In dieser befindet sich der Stift 8  vor dem den     Übergang    von dem eben durch  laufenen Schlitzteil 6 zu dem folgenden bil  denden     freien    Raum 9     (Fig.    2     Lind    4). In  dem Augenblick, in dem der Stift 8 in die  sen Raum 9 eintritt, wird die unter Kraft  wirkung stehende Walze 3 frei und dreht  sich mit einem     kurzen    Sprung um die Strecke  10     (Fig.    4).

   Hierbei wird die Zeilenschaltung  durch Drehen der Walze 1 bewirkt, indem  einer der am linken Ende der Walze 3 an  geordneten Schaltfinger 11 und zwar derjenige,  der mit einem der Zähne des     Zeilenschalt-          rades    12 der Schreibwalze in     Eingriff    steht,  letztere in Richtung des Pfeils 13     (Fig.    3)  dreht. Sobald die Walze 3 sich um die  Strecke 10 gedreht und die Zeilenschaltung  vorgenommen hat, gleitet der Stift 8 im fol  genden Schlitzteil 6 unter dem Druck der  Walze 3 nach rechts, wodurch der Schlitten  2 und somit die Schreibwalze 1 wieder in  ihre Ausgangsstellung     (Fig.    1) zurückgeführt  wird.

   Es kann die Anordnung der Schalt  finger 11 auch an dem rechten Ende der  Walze 3 erfolgen, so dass in diesem Falle  die Zeilenschaltung am Ende des Schlitten  rücklaufes sich vollzieht.  



  Um den Übergang des Stiftes 8 von einem  Schlitzteil 6 in den folgenden allmählich vor  sich gehen zu lassen und dadurch die Bewe  gung des     Schlittens    beim Rücklauf und bei  der Umkehr der Bewegungsrichtung     etwas     abzuschwächen, ist der freie Raum 9 nach  seiner Aussenseite hin durch die bogenförmig  verlaufende Gleitfläche 14 begrenzt, auf der  der Stift 8 jeweils beim Übergang aus dem  einen in den folgenden Schlitzteil     ti    entlang  gleitet.

        Die vorstehend erläuterte Vorrichtung bie  tet     infolge    der Anordnung des Schlitzes 6 in  der Walze 3 die Möglichkeit, die Vorwärts  bewegung des Schlittens 2 -durch einen an  stets unveränderter Stelle, zum Beispiel     mit-          telst    eines auf der Welle 4 angeordneten  Handrädchens 15, auf die Walze 3 ausgeüb  ten, dem Drehsinn dieses entgegengesetzten  Druck jederzeit zu unterbrechen und den       ,Schlitten    2 mit der Schreibwalze 1 auf eine  beliebige Weglänge zwecks Vornahme ent  weder einer Berichtigung des niedergeschrie  benen Textes oder einer Absatzschaltung zu  rückzudrehen.  



  Dadurch, dass bei der die Erfindung bil  denden Vorrichtung der Walze 3 am Ende  des Vor- oder Rücklaufes des Papierschlittens  1, 2, d. h. nach Vollendung je einer Zeile  eine Zeilenschaltung ausführt, ist die Mög  lichkeit gegeben, mit der Walze 3 auch eine  Zählvorrichtung in Verbindung zu bringen,  die etwa von einem der Schaltfinger 11 bei  jeder sprungweisen Drehung der Walze 3 in  Tätigkeit gesetzt wird. Mit Hilfe dieser  Zählvorrichtung lässt sich somit die Anzahl  der geschriebenen Zeilen in jedem Augenblick  feststellen.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Vorrichtung zur selbsttätigen Vor- und Rückwärtsbewegung des Papierschlittens, so wie zur Zeilenschaltung für Schreibmaschinen, dadurch gekennzeichnet, . dass parallel zur Längsbewegungsrichtung des Papierschlittens (2) beziehungsweise der Schreibwalze (1) eine Walze (3) in festen Lagern (5) drehbar und unverschiebbar angeordnet ist, die mit einem in Zickzacklinie verlaufenden Schlitz (6) ver sehen ist, der eine Führung für einen an dem Papierschlitten (2) befestigten Stift (8) bildet, so dass eine die Drehung der Walze (3) be wirkende Kraft den Schlitz (6) gegen den Stift (8) drückt und dadurch ein Gleiten des Stiftes (8) in einem der Schlitzteile (6) in der einen oder andern Richtung und da mit eine Bewegung des Papierschlittens be wirkt.
    <B>UNTERANSPRÜCHE:</B> 1. Vorrichtung nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass der Übergang von ei nem Schlitzteil (6) in den folgenden durch einen freien Raum (9) gebildet wird, der die sprungweise Drehung der Walze -(3) in dem Augenblick ermöglicht, in dem der Stift (8) in diesen Raum (9) tritt, wobei die Walze<B>(3).</B> durch an ihr angebrachte Schaltfinger (11), die in Eingriff mit einem an der Schreibwalze (1) angebrachten Schalt rad (12) gelangt sind, die Zeilenschaltung bewerkstelligt. . 2. Vorrichtung nach Unteranspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Walze (3) mit einem der an ihr angebrachten Schaltfin ger (11) eine Zählvorrichtung bei jeder sprungweisen Drehung beziehungsweise bei jeder Zeilenschaltung in Tätigkeit setzt. 3.
    Vorrichtung nach Unteranspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der Raum (9) an sei ner Aussenseite durch eine bogenförmige Gleitfläche (14) begrenzt ist, um sowohl den Rücklauf, als auch die Umkehrbewegung des Papierschlittens abzuschwächen. 4. Vorrichtung nach Patentanspruch und den Unteransprüchen 1 und 2, dadurch gekenn zeichnet, dass auf der Welle (4) der Walze (3) ein Handrad (15) angeordnet ist, um an stets bestimmter Stelle auf die Walze (3) einen dem Drehsinn entgegengesetzt gerichteten Druck auszuüben und dadurch den in Eingriff mit der Walze (3) stehen den Schlitten (1, 2) nach irgendeiner ge wünschten Stelle zurückführen zu können'
CH95044D 1921-03-21 1921-03-21 Vorrichtung zur selbsttätigen Vor- und Rückwärtsbewegung des Papierschlittens, sowie zur Zeilenschaltung für Schreibmaschinen. CH95044A (de)

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