CH94936A - Elektrischer Isolator. - Google Patents

Elektrischer Isolator.

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CH94936A
CH94936A CH94936DA CH94936A CH 94936 A CH94936 A CH 94936A CH 94936D A CH94936D A CH 94936DA CH 94936 A CH94936 A CH 94936A
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CH
Switzerland
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insulator
electrical insulator
outer jacket
insulating core
insulating
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English (en)
Inventor
A-G Emil Haefely Cie
Original Assignee
Haefely & Cie Ag Emil
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Classifications

    • HELECTRICITY
    • H01ELECTRIC ELEMENTS
    • H01BCABLES; CONDUCTORS; INSULATORS; SELECTION OF MATERIALS FOR THEIR CONDUCTIVE, INSULATING OR DIELECTRIC PROPERTIES
    • H01B17/00Insulators or insulating bodies characterised by their form
    • H01B17/02Suspension insulators; Strain insulators

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  • Insulators (AREA)

Description


  Elektrischer Isolator.    Die Erfindung betrifft einen     elektrischen     Isolator, welcher als     Durdhführungs-,        Stütz-          oder    Hängeisolator, sei es als einzelnes Ele  ment oder in einer Kette von Elementen ver  wendet wenden kann.  



  Bekannt sind derartige Isolatoren, welche  aus einem rohrförmigen oder auch massiven  Kern aus Hartpapier bestehen, an dessen En  den Metallkappen angebracht sind, welche  bei Hängeisolatoren als Aufhänge-     bezw.    Be  festigungsöse oder Leitungsverbinder ausge  bildet sind. Auf dem Kern sind Einzelisola  toren aus Porzellan, Glas, Ton oder derglei  chen aufgereiht, und der Raum zwischen  Kern und Einzelisolatoren ist mit einer Füll  masse ausgegossen, um die Bildung von  Feuchtigkeit, wie Wasser, Wasserdampf oder  dergleichen zu verhüten.

   Im praktischen Be  triebe haben sich derartig zusammengebaute  Isolatoren nicht bewährt, da es trotz des Aus  giessens     dort    zur Bildung von Hohlräumen  kommt, namentlich infolge verschiedener  Ausdehnung der     Ausgussmasse    gegenüber den  übrigen Konstruktionsgliedern bei Tempera  turwechsel. Die Lufthohlräume übernehmen  infolge der niedrigen     Dielektrizitätskonstante       einen unverhältnismässig grossen Teil der  Spannung, was zu Glimmentladungen führt,  welche     ihrerseits    die     Ausgussmasse    angreifen,  verkohlen und- dadurch allmählich zu Über  schlägen in Längsrichtung des Isolators füh  ren.

   Es kommt bei derartigen Isolatoren auch  vor, dass die durch die Verschiedenheit der  Ausdehnung der einzelnen Teile verursachten  mechanischen Beanspruchung den Bruch des  Isolators herbeiführen.  



  Von bekannten     Kompound-Isolatoren    un  terscheidet sich nun -der Erfindungsgegen  stand vorteilhaft dadurch, dass     zwischen     einem zentralen Isolierkern und einem äussern,  aus     wetterharten        Isölierelementen    bestehen  den Schutzmantel ein     beiderends    offener  Luftzwischenraum von solcher Weite vorge  sehen ist, dass durch kaminartige Lüftung  ein Temperaturausgleich zwischen ihm und  der Aussenluft aufrecht erhalten, die Bildung  von Kondenswasser verhütet und     etwa    sich  ionisierende Luft sofort aus der gefährlichen  Zone abgeführt wird.  



  Die beiliegende Zeichnung veranschaulicht  in senkrechtem Schnitt ein Ausführungsbei-      spiel     des    Erfindungsgegenstandes als Durch  führungsisolator.  



  Der gezeichnete Isolator besitzt einen zen  tralen walzenförmigen     Isolierkern    ä aus Hart  papier oder anderem Isoliermaterial, welcher  von einem in dessen Achse liegenden zentra  len metallischen Leiter b der Länge nach  durchsetzt ist. Der Leiter b trägt an seinem  untern Ende die     Anschlussmittel    c, am obern  Ende eine glockenförmige Metallkappe     (l,     ebenfalls mit     Anschlussmitteln        cl    versehen,  welche Kappe den .doppelten Zweck hat, den  Isolator gegen Niederschläge abzudecken und  das Auftreten von elektrischen Sprüherschei  nungen zu verhindern.

   Der walzenförmige  Isolierkern a wird von einer warm auf ihn  aufgeschrumpften metallischen Fassung e ge  tragen, welche die     Befestigung    des     Isolators=     auf dem Deckel eines Transformators oder  Schalters gestattet. Der Isolierkern     a    ist der  Einfachheit halber aus einem massiven Stücke  bestehend gezeichnet; es steht aber selbstver  ständlich nichts im Wege, statt dessen auch  einen aus mehreren Einzelteilen zusammen  gesetzten Isolierkasten zu verwenden. An der  Fassung     e.    sind Tragnasen     f    in gleichmässiger  Verteilung auf dem Umfange angeordnet,  welche zwischen sich offene Durchgänge las  sen und einen     l@Zetallring        g    tragen.

   Auf die  sem sind eine Anzahl Isolierelemente h aus  Glas, Porzellan, Ton oder irgendwelcher ge  gen Witterungseinflüsse widerstandsfähiger       Pressmasse    aufgebaut, von denen jedes das       nächstuntere    dachförmig überdeckt und wel  che einen zusammengesetzten äussern Schutz  mantel bilden. Die zur Achse .des Isolators  konzentrische Lage sichern sich die Elemente  selber vermöge ihrer Form; für das oberste  Element besorgt dies ein auf dem Leiter b  befestigter     Zentrierstern    i aus Isoliermaterial  oder Metall, welcher     Durchlassöffnungen    auf  weist entsprechend den zwischen den Nasen     f     der Fassung e vorhandenen Durchgängen.

    Immerhin sind die Isolierelemente h nicht  streng passend     aufeinandergesetzt,    sondern  mit lockerem Sitze in     achisialer    und radialer  Richtung zwischen dem untern Tragring g  und dem mit     etwas    Spiel in     achsialer    Rieh-         tung    auf den Leiter b aufgeschobenen Zen  trierstern i angeordnet. Durch dieses lockere       Aufeinandersetzen    der Isolierelemente h wird  erreicht, dass alle diese Teile den Volumen  änderungen bei Temperaturschwankungen un  gehindert nachgeben können und niemals me  chanischen     Beanspruchungen    ausgesetzt sind.

    Die Anzahl der Isolierelemente h und damit  die Länge des Isolators wird nach Massgabe  der Betriebsspannung bestimmt.  



  Zwischen dem Isolierkern     a    und dem äu  ssern Schutzmantel ist ein     beiderends    offener  Luftzwischenraum     m    vorgesehen, welcher den  Zweck hat, durch kaminartige Lüftungswir  kung einen Temperaturausgleich     zwischen     der Aussenluft und dem Luftzwischenraum  zu unterhalten, die Bildung von Kondens  wasser zu verhüten und etwa sich ionisierende  Luft     sofort    aus .der gefährlichen Zone abzu  führen.  



  Bei der     Durchbildung    des Isolators als  Stützisolator wird die tragende Fassung e als  Fussstück ausgebildet, welches, ebenso wie  vorhin, dem Aussenmantel als Stütze dient.  Sinngemäss fällt dann der Leiter b weg und  die obern     Anschlussmittel        c1        werden    zweck  entsprechend gestaltet.  



  Für die Verwendung des Isolators als  Hängeisolator sind an beiden Enden desselben  je ein     Zentrierstern        i.    für den Aussenmantel  und je eine Sprühkappe d, sowie Verbin  dungsorgane, die als Aufhängeöse, Befesti  gungsöse, Leitungsverbinder oder dergleichen  ausgebildet sein können, vorgesehen.

Claims (1)

  1. <B>PATENTANSPRUCH:</B> Elektrischer Isolator, dadurch gekenn zeichnet, dass zwischen einem zentralen Iso- lierkern und einem äussern, aus wetterharten Isolierelementen bestehenden Schutzmantel ein beiderends offener Luftzwischenraum von solcher Weite vorgesehen ist, dass durch ka minartige Lüftung ein Temperaturausgleich zwischen ihm und der Aussenluft aufrecht erhalten; die Bildung von Kondenswasser verhütet und etwa sich ionisierende Luft so fort aus der gefährlichen Zone abgeführt wird. UNTERANSPRüCHE 1.
    Elektrischer Isolator nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die den Au ssenmantel bildenden Isolierelemente mit lockerem Sitze in achsialer und radialer Richtung zusammengebaut sind, zum Zwecke, diesen Elementen die durch Tem peraturschwankungen bedingten Volumen änderungen zu gestatten, ohne sie je einer mechanischen Beanspruchung auszusetzen.
    L. Elektrischer Isolator nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, da,ss er für seine Verwendung als Durchführungsisolator in der Achse des Isolierkernes von einem zen tralen metallischen Leiter der Länge nach durchsetzt ist und von einer auf den Iso- lierkern warm. aufgeschrumpften metalli sche Fassung tragen wird, welche als Stütze für den Aussenmantel dient und die Befestigung des Isolators auf einem Trans formator- oder Schalterdeckel gestattet. 3.
    Elektrischer Isolator nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass er für seine Verwendung als Stützisolator von einem auf- dem Isolierkern befestigten metalli schen Fussstück getragen wird, welches dem Aussenmantel als Stütze dient. 4. Elektrischer Isolator nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass er für seine Verwendung als Hängeisolator an beiden Enden mit je einem Zentrierstern für den Aussenmantel und mit je einer Sprühkappe ausgestattet, sowie mit Verbindungsorga nen versehen ist.
CH94936D 1920-11-06 1920-11-06 Elektrischer Isolator. CH94936A (de)

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