CH120084A - Hochspannungs-Stützisolator für Freileitungen. - Google Patents

Hochspannungs-Stützisolator für Freileitungen.

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CH120084A
CH120084A CH120084DA CH120084A CH 120084 A CH120084 A CH 120084A CH 120084D A CH120084D A CH 120084DA CH 120084 A CH120084 A CH 120084A
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CH
Switzerland
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insulator
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post insulator
freilei
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Inventor
Porzellanfa Aktiengesellschaft
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Porzellanfab Rosenthal & Co Ag
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Description


      Hoelispannungs-Stiitzisolator    für Freileitungen.    Die Erfindung     betrifft    einen     Hochspan-          nungs-Stützisolator    für Freileitungen aus  keramischem     Stoff,    insbesondere Porzellan  oder     Steatit,    Steinzeug oder Glas. Solche  Isolatoren wurden bisher regelmässig in der  Weise ausgeführt, dass ein oder mehrere       Mäntel    auf die Stütze aufgesetzt und auf  dieser in geeigneter Weise befestigt wurden,  während die Leitung auf dem äussersten  Mantel befestigt wurde.

   Derart wirkten die  in die Mäntel hineingeführte Stütze einerseits  und die aussen aufgebrachte Leitung ander  seits wie zwei Elektroden, zwischen denen  die Mäntel in bezug auf Durchschlagsfestig  keit in gleicher Weise beansprucht wurden  wie der Porzellankörper gewöhnlicher Durch  führungen durch die mit Erde verbundene  Elektrode aussen und die Leitungselektrode  innen. Bei diesen bekannten Ausführungs  formen des     Stützisolators    lag hohe Empfind  lichkeit des     Isolatorkörpers    in bezug auf  diese     Durchschlagsbeanspruchungvor;    ausser  dem wurde er aber auch bei Überspan  nungen sehr gefährdet.

   Nun soll zwar ein    Isolator bekanntlich eher überschlagen als  durchschlagen; die niedrigste vorgeschriebene  Grenze des Überschlages des trockenen     Iao-          lators    zu seinem Durchschlag unter Öl ist  aber zum Beispiel in Deutschland auf das       1,3fache    festgesetzt. Es ist also ohne wei  teres möglich, dass ein Durchschlag erzwungen  wird, und dieser gehört auch in der Praxis  selbst unter normalen Verhältnissen keines  wegs zu den Seltenheiten.  



  Die Erfindung besteht nun darin, dass  der     Hochspannungs-Stützisolator    für Freilei  tungen durch einen     Isolatorkörper    gebildet  ist, der von einer Metallscheibe aussen an  seinem untern Ende gehalten ist und solche       Wandstärke    zu seiner     achsialen    Erstreckung  besitzt, dass er auch bei Prüfung unter Öl  eher über- als durchschlägt.  



  Selbstverständlich kann durch direkte  atmosphärische Entladungen jeder Isolator  zertrümmert werden, ebenso natürlich auch  durch irgendwelche mechanische Beschädi  gungen. Die normalerweise jedoch auftretenden      Überspannungen sollen von dem Isolator ge  mäss der Erfindung glatt ertragen werden.  



  Die Erfindung geht von der Erwägung  aus, dass     durchschlagssichere    Isolatoren für  Hängeketten in solcher Form     ausgebildet     werden, dass die     Elektrodenkappen,    die mit der  Leitung beziehungsweise der Aufhängung  oder einem vorangehenden Isolator in der  Kette verbunden sind, all beiden Enden eines       Isolatorkörpers    aufgesetzt werden, dessen  Wandstärke in seiner     achsialen    Erstreckung so  gross ist, dass ein Durchschlag auch bei nur  einigermassen guter Herstellung elektrisch  unmöglich ist. Dieses Prinzip     \überträgt    die  Erfindung auf     Freileitungsstützisolatoren.     



  Wegen der notwendigen Entfernung der  gestützten Leitung von der Metallscheibe am  untern Ende des     Isolatorkörpers    ist es nun  auch möglich, von einer massiven Herstellung  des     Isolatorkörpers    abzusehen und somit  Hohlräume in seinem Innern vorzusehen,  welche durch eine oder mehrere Scheidewände  im Innern des Isolators gebildet werden und  somit eine möglichst gleiche Wandstärke so  wohl in radialer, als auch in     achsialer    Richtung  des Isolators und somit die Erleichterung  seiner Herstellung im Ofen . ermöglichen.

    Gleichgültig ob dieser Isolator dann durch       Zusammengarnieren    fertiggestellt wird oder  nicht, wird darauf gesehen, dass im     Brande     vorzugsweise ein einziger homogener Por  zellanscherben entsteht, dessen Durchschlags  festigkeit den früher erläuterten Bedingungen  absolut genügt.  



  Natürlich kann der Isolator mit mehr oder  minder weit ausladenden Schirmen, Rillen  usw. in beliebiger Zahl aussen     veisehen    sein,  so dass dieser Stützisolator bis zu den höch  sten Spannungen benutzt werden kann. Im  übrigen ist es selbstverständlich möglich, zwei  oder mehrere solcher Stützisolatoren über  einander aufzubauen und durch     zwischen-          elektroden    miteinander zu verbinden. Im  letzteren Falle wird es auch genügen, wenn  man nur einen Teil des zusammengesetzten  Isolators mit absoluter Durchschlagsfestigkeit  ausbildet.    Die Erfindung sei anhand der Ausfüh  rungsbeispiele der Zeichnung näher erläutert.

    In jedem     Ausführungsbeispiel    ist der Isola  torkörper links     -im    Schnitt, rechts in Ansicht  dargestellt, während die Befestigung der  untern     Stützelektrode    in den     Fig.    1 und 2  rechts im abgebrochenen Schnitt gezeigt ist.  Die     Fig.    3-5 zeigen weitere Ausbildungen  der Befestigung des Isolators auf der Stütze  und Ausbildungen der letzteren.  



  In     Fig.    1 ist am Fussende des Isolators  eine Metallscheibe mit nach oben abgebogenem  Rand befestigt, die eine geschlossene Kappe  ohne jeden, das elektrische Feld schwächen  den     Vorsprung    oder Absatz ergibt und somit  die eine Elektrode bildet, sie kann mit Kitt,  durch einen     Metalleinguss    oder in kittloser  Weise mit dem Fussende des Isolators ver  bunden sein. In diese Kappe wird von unten  die Stütze eingeführt und durch Verdrehen  des Isolators mit der Kappe auf der mit  einer Nase versehenen Stütze festgelegt, nach  Art eines Bajonettverschlusses. Besser wird  noch der     Bajonettverschluss    nach unten ver  legt, so dass die Stütze überhaupt nicht in  das Innere des Isolators hineinragt.

   Eine  Verdrehung in eine Lage, in der eine     Lii-          sung    des Stützisolators von der Stütze mög  lich wäre, wird durch     Beilagstücke    oder der  gleichen verhindert, welch letztere vorzugs  weise an jener Stelle eingeführt werden;  durch welche die Nase der Stütze vor     dein          Verdrehen    eingeführt wird. Oben weist der       Isolatorkörper    die übliche Halsrille auf, in  welche die Leitung eingelegt wird und somit  die zweite Elektrode bildet.  



       Fig.2    zeigt eine Ausführungsform, bei  der die Stütze in gleicher Weise mit dem       Isolatorkörper    verbunden ist, wie in     Fig.    1.  Hier sieht man jedoch, dass Hohlräume im  Innern des     Isolatorkörpers    vorgesehen sind,  um einerseits ein schnelleres Durchtrocknen  der ungebrannten     Stücke    zu ermöglichen und  anderseits einen     Porzellankörper    möglichst  gleicher     Wandstärke    zu erhalten. Da diese  Luftkammern gegen aussen vollständig ab  geschlossen sind, ist irgend eine Störung der  dem Isolator     zugedachten    Wirkungsweise      ausgeschlossen.

   Die Summe der Wandstärken  in     achsialer    Richtung ist so bemessen, dass  ein Durchschlag unter den angegebenen Be  dingungen vollkommen ausgeschlossen ist.  



  Gemäss     Fig.    3 besteht die Befestigung aus       einereisernen        Kappel,welchedenIsolatorkörper     2 unten von aussen umfasst. Zwischen den nach  oben gebogenen Rand 3 der eisernen     Kappe     und die Aussenfläche des     Isolatorkörpers    2  wird Blei eingegossen. Die eiserne Kappe  kann zweckentsprechend mittelst einer Nabe  oder Gewindebuchse, in welche die Stütze 4  eingeschraubt werden kann, an letzterer be  festigt werden.  



       Fig.    4 zeigt lediglich eine Scheibe 5 zum  Tragen des     Isolatorkörpers.    Das Blei wird  durch     Öffnungen    in der Scheibe zwischen eine  starr mit ihr verbundene Nabe 6 und einem  innern Hohlraum des Isolators eingegossen.  



  Wie in     Fig.    5 dargestellt, kann durch,  zwischen der Scheibe 5     bezw.    Kappe 1 und  der Traverse angeordnete Körper 7 die Festig  keit der Stütze     erhöht    und eine Verdrehung  gegenüber der Traverse vermieden werden,  so dass die genaue Lage des Isolators mit       grösstmöglichster    Sicherheit gewährleistet ist.  Die Körper 7 umgeben zweckmässig die Stütze  4 konzentrisch und sind durch Reibung     bezw.     an ihnen vorgesehene, senkrechte Vorsprünge  mit der Traverse einerseits und der an dem  Isolator festsitzenden Scheibe     unverdrehbar     verbunden.  



  Nach dem Dargelegten ist es klar, dass  beim Isolator gemäss der Erfindung das Ver  hältnis     derWandstärke    in Richtung der     achsialen     Erstreckung des Isolators zum Oberflächen  weg so gewählt ist, dass bei Erhöhung der  Spannung der Spannungsausgleich eher über  die Oberfläche (Überschlag) eintritt als auf  dein Wege durch den Scherben hindurch  (Durchschlag).  



  Ebenso ist es ohne weiteres klar, dass bei  der Erfindung die sonst angewandte, tief in  das Innere des Isolators hineinreichende Stütze  aus     Aletall    ersetzt ist durch Isolierstoffe.  Aber auch die Stütze kann durch einen  Körper aus Isolierstoff ersetzt werden, natür-    lieh unter Vergrösserung des Querschnittes  entsprechend der geringeren Festigkeit des       Isolierstoffes    gegenüber Metall.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Hochspannungs-Stützisolator für Freilei tungen, gekennzeichnet durch einen Isolator körper, der von einer Metallscheibe aussen an seinem untern Ende gehalten ist und solche Gesamtwandstärke in seiner achsialen Erstreckung besitzt, dass er auch bei Prüfung unter<B>01</B> eher über- als durchschlägt.
    UNTERANSPRÜCHE: 1. Hochspannungs-Stützisolator für Freilei tungen nach Patentanspruch, gekenn zeichnet durch Lufthohlräume im Innern des nach der Fertigstellung einteiligen Isolatorkörpers und senkrecht zur ach- sialen Erstreckung des Porzellankörpers gerichtete Wände, welche diese Lufthohl räume vollkommen nach aussen und gegen die Elektroden abschliessen und zusammen eine Wandstärke besitzen, die einen Durch schlag zwischen den Elektroden durch die Gesamtheit dieser Wände vor einem äussern 'Überschlag ausschliessen.
    2. Hochspannungs-Stützisolator für Freilei tungen nach Patentanspruch, gekenn zeichnet durch Schirme an dem Isolator körper. 3. Hochspatinungs-Stützisolator für Freilei tungen nach Patentanspruch, gekenn zeichnet durch Dächer an dem Isolator körper. 4. Hochspannungs-Stützisolator für Ft*eilei- tungen nach Patentanspruch, gekenn zeichnet durch Rillen an dem Isolator körper. 5. Hochspannungs-Stützisolator für Freilei tungen nach Patentanspruch, dadurch ge kennzeichnet, dass die Metallscheibe mit dem Isolatorfuss vergossen ist.
    6. Hochspannungs-Stützisolator für Freilei tungen nach Patentanspruch, dadurch ge kennzeichnet, dass die Scheibe einen nach oben abgebogenen Rand besitzt und eine geschlossene, den Isolatorfuss umfassende Kappe ergibt. 7. Hochspannungs-Stützisolator für Freilei tungen nach Patentanspruch, gekenn zeichnet durch eine lösbare Verbindung zwischen der den Isolatorkörper halten den Scheibe und der Stütze. B. Hochspannungs-Stützisolator für Freilei tungen nach Unteranspruch 7, dadurch gekennzeichnet, dass die Scheibe eine Ge windenabe zur Aufnahme der Stütze be sitzt.
    9. Hochspannungs-Stützisolator für Freilei tungen nach Unteranspruch 7, dadurch gekennzeichnet, dass die lösbare Verbin dung durch einen Bajonettverschluss ge bildet ist. 10. Hoehspannungs-Stützisolator für Freilei tungen nach Patentanspruch, dadurch ge kennzeichnet, dass die ortsfeste Lage der Scheibe gegenüber der Traverse durch Zwischenkörper gesichert ist, welche die Stütze konzentrisch umgeben.
CH120084D 1925-03-04 1926-03-01 Hochspannungs-Stützisolator für Freileitungen. CH120084A (de)

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CH120084D CH120084A (de) 1925-03-04 1926-03-01 Hochspannungs-Stützisolator für Freileitungen.

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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1044919B (de) * 1957-02-14 1958-11-27 L Electro Verre Sa Verbindungsarmaturen zwischen den einzelnen Isolatorengliedern der Kappenbolzenbauart einer Haengeisolatorenkette

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* Cited by examiner, † Cited by third party
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DE1044919B (de) * 1957-02-14 1958-11-27 L Electro Verre Sa Verbindungsarmaturen zwischen den einzelnen Isolatorengliedern der Kappenbolzenbauart einer Haengeisolatorenkette

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