DE360499C - Elektrischer Isolator - Google Patents
Elektrischer IsolatorInfo
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- H—ELECTRICITY
- H01—ELECTRIC ELEMENTS
- H01B—CABLES; CONDUCTORS; INSULATORS; SELECTION OF MATERIALS FOR THEIR CONDUCTIVE, INSULATING OR DIELECTRIC PROPERTIES
- H01B17/00—Insulators or insulating bodies characterised by their form
- H01B17/54—Insulators or insulating bodies characterised by their form having heating or cooling devices
Landscapes
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Description
B60499
Die Erfindung betrifft einen elektrischen Isolator, welcher ate Durchführungs-, Stützoder
Hängeisolator, sei es als einzelnes Element oder in einer Kette von Elementen, verwendet
werden kann.
Bekannt sind Isolatoren, weichte aus einem rohrförmigen oder auchi massiven Kern aus
Hartpapier bestehen, am dessen Enden Metall·- kappen angebracht sind, welche bei Hängeisolatoren
als Aufhänge- bzw. Befestigungsöse oder Leitungsverbinder ausgebildet sind. Auf dem Kern sind Einzelisoliatoreni aus Porzellan,
Glas, Ton o. dgl. aufgereiht, und der Raum zwischen Kern und Einzelisolatoren ist
mit einer Füllmasse ausgegossen, tau die Bildung von Feuchtigkeit, wie Wasser, Wasserdampf
o. dgl., ■ zu verhüten. Im praktischen Betriebe haben sich! derartig zusammengebaute
Isolatoren nicht bewährt, da es trotz des Ausgießen» dbrt zur Bildung von Hohlräumen
kommt, namentlich infolge verschiedener Ausdehnung der Ausgußmasse gegenüber
den übrigen Konstruktionsgliedern bei Temperaturwechsel. Die Lufthohlräume übernehmen
infolge der niedrigen Dielektrizitätskonstante einen unverhältnismäßig großen Teil der Spannung, was zu Glkntnentladtogen
führt, welche ihrerseits die Auisgußmasse angreifen, verkohlen und dadurch! allmählich
zu Überschlägen in Längsrichtung, des Isolators führen. Es kommt bei derartigen Iso-latoren
auch vor, daß die durch! die Verschiedenheit der Ausdehnung der einzelnen Teile
verursachten mechanischen! Beanspruchungen den Bruch des Isolators hierbeiführen.
Von bekannten Compoundisolatoren mit einem zentralen Isolierkern und einem äußeren,
aus wetterharten Isolierelementen bestehenden Schutzmantel unterscheidet sich nun der Erfkidtaigsgegenstand vorteilhaft dadurch,
daß zwischen dem zentralen Isolierkern und dem äußeren Schutzmantel ein beiderends
offener Luiftzwischenrauffi von solcher Weite vorgesehen ist, daß durch! kaminartige
Lüftung ein Temperaturausgleich zwischen ihm und der Außenluft aufrechterhalten, die Bildung von Kondenswasser verhütet
und etwa sich1 ionisierende Luft sofort aus der gefährlichen! Zone abgeführt wird.
Die Zeichnung veranschaulicht im Schnitt drei AuBführungsbeispiele des Erfindungsgegenstandes.
Abb. 1 zeigt einen Durchführungsisolator, Abb. 2 einen Hängeisolator
und Abb. 3 einem Stützisolator.
Der in Abb. 1 dargestellte Isolator besitzt
einen zentralen walzenförmigen Isolierkern a
aus Hartpapier oder anderem Isolierstoff, welcher von einem ini dessen Achse liegenden
zentralen metallischen. Leiter b der Länge nach durchsetzt ist. Der Leiter h trägt an
seinem- unteren Ende die Anschlußmittel c, am oberen Ende eine glockenförmige Metallkappe
d, ebenfalls mit Ansdbiiufimitteln c1
versehen, welche Kappe den doppelten Zweck hat, den Isolator gegen Niederschläge abzudecken)
und das Auftreten von elektrischen Sprüherscheiniungeni zu verhindern. Der
walzenförmige Isoliertem α wird von einer
warm auf ihn auifgeschrumpften metallischen
Fassung e getragen, welche die Befestigung
des Isolators auf dem Deckel eines Transformators oder Schalters gestattet. Der Isolierkern
α ist der Einfachheit halber aus einem Stück bestehend gezeichnet; es steht
aber nichts im Wege, statt dessen auch einen aus mehreren Einzelteilen zusammengesetzten
Isolierkern zu verwenden. An der Fassung e ein'd Tragnasen- f in gleichmäßiger Verteilung
auf dem Umfange angeordnet, welche zwisehen sich offene Durchgänge lassen und
einen Metallring g tragen. Auf diesem sind eine Anzahl Isolierelemente h aus Glas, Porzellan,
Ton oder irgendwelcher gegen Witterungseinflüsse widerstandsfähiger Preßmaese
aufgebaut, von denen jedes das nächstimtere dachförmig überdeckt, und welche einen zusammengesetzten
äußeren Schutzmantel bilden. Die zur Achse des Isolators konzentrische Lage sichern sich die Elemente selber
ao vermöge ihrer Form; für das oberste Element besorgt dies ein auf denn Leiter 61 befestigter
Zentrierstern i aus Isolierstoff oder Metall, welcher Durchlaßöffniuingeni aufweist entsprechend
den zwischen den Nasen / der Fassung e vorhandenen Durchgängen. Immerhin
sind die Isolierteile h nicht streng passend aufeinanidergesetzt, sondern! mit lockerem
Sitze in der Längs- und Querrichtung] zwischen dem unteren Tragring g und dem mit
etwas Spiel in der Längsrichtung auf den j Leiter b aufgeschobenen Zentrierstern i angeordnet.
Durch, dieses lockere Aufeinandersetzera der Isölierteile k wird erreicht, daß
alle diese Teile den. Volumenänderungen bei
Temperaturschwankungen ungehindert nachgeben! können und niemals mechanischen BeanspruOhuingen
ausgesetzt sind. Die Anzahl der Isolierteile h und damit die Länge des
Isolators wird nach Maßgabe der Betriebsspannung bestimmt.
Zwischen dem I'siolierkern α und dem äußeren
Schutzmantel· ist ein beiderends offener Luftziwischenraumw vorgesehen, welcher den
Zweck hat, durchi kaminartige Lüftungswirkung einem Temperaturausgleich zwischen
der Außenluft und dem Luftzwischenrauitn zu unterhalten, die Bildung von Kondenswasser
zu verhüten und etwa sich ionisierende Luft sofort aus der gefährlichen Zone abzuführen.
Für die Verwendung des Isolators als Hängeisolator (Ab. 2) sind an beiden Enden
desselben) je ein Zentrierstern' i für den Außenmantel und je eine Sprühkappe d
sowie Verbindiuügsorgane, die als Aufhängeöse,
Befestiguingsöse, Leitungsverbinder ο. dgl. ausgebildet sein können, vorgesehen.
Bei der Durchbildung des Isolators als Stützisolator (Abb. 3) wird die tragende Fassung
e als Fußstück ausgebildet, welches ebenso wie vorhin dem Außenmäntel als
Stütze dient. Sinngemäß fällt dann· der Leiter b weg, und die oberen Anschlüßmittel c1
werden zweckentsprechend gestaltet.
Claims (5)
- Patent-Ansprüche:r. Elektrischer Isolator mit einem zentralen Isolierkern! und einem äußeren, aus wetterharten Isolierelementen bestehenden Schutzmantel!, dadurch gekennzeichnet, daß zwischen beiden Teilen ein beiderends offener Luiftzwischenraum- (m) von solcher Weite vorgesehen ist, daß durch kaminartige Lüftung ein Temperaturausgleich zwischen ihm und der Außlenluft aufrechterhalten, die Bildung von Kondenswasser verhütet und etwa sich ionisierende Luft sofort aus der gefährlichen Zone abgeführt wird.
- 2. Elektrischer Isolator nach An-Spruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die den Außenhandel! bildenden Isolierelemente (K) mit lockerem Sitze in achsialer und radialer Richtung zusammengebaut sind, zum Zwecke, diesen Elementen die durch! Tempenateschwankungen bedingten Volumenänderungien zw gestatten, ohne sie je einer mechanischen' Beanspruchung auszusetzen.
- 3. Elektrischer Isolator nach An-Spruch i, dadurch gekennzeichnet, daß er in Verwendung als Durchführungsisolator in an- sich bekannter Weise in der Achse des Isolierkerns (a) von einem zentralen metallischem Leiter (&) der Länge nach durchsetzt ist und von einer auf den Isolierkern warm aufgeschrumpften metallischen Fassung (e) getragen wird, welche als Stütze für dem Außenmäntel dient und die Befestigung des Isolators auf einer Unterlage gestattet.
- 4. Elektrischer Isolator nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß er in Verwendung als Stützisolator in1 an sich bekannter Weise von einem auf dem Isolierkerni (a) befestigten metallischen Fußstück getragen wird, welches dem Außenmäntel als Stütze dient.
- 5. Elektrischer Isolator nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß er ■für seine Verwendung als Hängeisolator an beiden Enden mit je einem Zentrierstern (i) für den Außenmantel und in an sieb bekannter Weise mit je einer Sprühkappe, (d) 'ausgestattet sowie mit Verbindungsonganen versehen ist.Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEH83270D DE360499C (de) | Elektrischer Isolator |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEH83270D DE360499C (de) | Elektrischer Isolator |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE360499C true DE360499C (de) | 1922-10-03 |
Family
ID=7163983
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DEH83270D Expired DE360499C (de) | Elektrischer Isolator |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE360499C (de) |
Cited By (3)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE931475C (de) * | 1935-12-07 | 1955-08-08 | Siemens Ag | Hochspannungsisolator |
| FR2752106A1 (fr) * | 1996-08-02 | 1998-02-06 | Alcatel Cable | Extremite auto-porteuse de cable d'energie |
| FR2752107A1 (fr) * | 1996-08-02 | 1998-02-06 | Alcatel Cable | Extremite auto-porteuse de cable d'energie |
-
0
- DE DEH83270D patent/DE360499C/de not_active Expired
Cited By (4)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE931475C (de) * | 1935-12-07 | 1955-08-08 | Siemens Ag | Hochspannungsisolator |
| FR2752106A1 (fr) * | 1996-08-02 | 1998-02-06 | Alcatel Cable | Extremite auto-porteuse de cable d'energie |
| FR2752107A1 (fr) * | 1996-08-02 | 1998-02-06 | Alcatel Cable | Extremite auto-porteuse de cable d'energie |
| EP0836261A1 (de) * | 1996-08-02 | 1998-04-15 | Alcatel Cable France | Selbsttragender Endverschluss für Energiekabel |
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