CH94032A - Reissfeder mit Strichstärkehaltung. - Google Patents

Reissfeder mit Strichstärkehaltung.

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CH94032A
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Schoenner Georg
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  • Mechanical Pencils And Projecting And Retracting Systems Therefor, And Multi-System Writing Instruments (AREA)

Description


  Reissfeder mit     Strielistü,rkelialtung.       Gegenüber zahlreichen bereits     bekannten          I@eilifeder@ri    mit     Strichstärkehaltung    zeichnet  sich die vorliegende dadurch aus, dass mit  überraschend einfachen Hilfsmitteln an eine  solche Reissfeder zu stellenden Anforderungen  genügt wird.

   Das     Eigentümliche    des Erfin  dungsgegenstandes liegt     darin;    dass an einem,  am einen Ende zu einem     Widerlager    aus  gebildeten, ein     Stellorgan    tragenden Schrau  benschaft ein Führungsmittel angeordnet ist,  welches mit einer Führung am einen     Feder-          blatte        zusammenarbeitet.     



  Der     Erfindungsgegenstand    ist auf der       Zeichnung    durch mehrere Ausführungsbeispiele  veranschaulicht.  



  Auf der     Zeichnung    zeigt:       Fig.    1 die Seitenansicht einer derartigen       Reissfeder,    und       I'ig.    2 die     Oberansicht    auf eine Schiene.  Das untere     Federblatt    a, enthält etwa in  der Mitte einen Längsschlitz     b    und am Wurzel  ende einen nach innen vorstellenden Führungs  stift c, das obere Federblatt     cl    einen ent  sprechenden Längsschlitz e. Die Stellschraube f  ist an ihrem Kopfende abgeflacht und zwei-         seitig    als     Widerlager    g ausgebildet.

   Mit der  Schraube f starr verbunden ist eine flache  Schiene h, die am hintern Ende. einen Ein  schnitt i     entli@.lt,    mit dem sie gabelartig den       Führungsstift    c umfasst. Auf das nach aussen       vortretende    Ende des     Gewindeschaftes    ist eine  als Handrädchen ausgebildete Stellmutter     7c     gesetzt.  



  Der     Zusaininenbau    des Ganzen erfolgt bei       abgenommener        Mutter    in der Weise, dass man  die Schraube samt Schiene     h.    bei gespreizten       Federblättern    zwischen die Federblätter bringt  und     darin    das     widerlagerartige        Kopfende    der  Schraube f durch den Längsschlitz b führt;  wobei gleichzeitig das gegabelte Ende der  Schiene     h,    über den Stift c gelangt. Alsdann  wird das Federblatt d über die Schraube ge  schoben     und    die Mutter aufgeschraubt.

   Da  mit ist das Ganze     gebrauchsfertig.    Im     Ge-          brauchszustande    greift das     Widerlagerende     über den Rand am vordern Ende des Schlitzes     b,     wobei der Stift c eine     unerwünschte    Drehung  der Schraube f verhindert.     Mittelst    der Mut  ter     7c    wird die Strichstärke in     üblicher    Weise  eingestellt.

   Soll die Reissfeder gereinigt wer-      den, so wird sie mit dem Griffende nach  unten gehaltert, und durch Fingerdruck auf  die spitzen Enden der beiden Federblätter     a     und     d    wird der Druck auf das     Widerlager    g  und auf die Unterfläche der     Mutter        7c    auf  gehoben, derart, dass das System der beweg  lichen Teile so weit nach unten fällt, bis der  Schraubenschaft f am     hintern    Ende des  Schlitzes e. angelangt ist. Beim Loslassen der  Federblätter tritt der     Widerlagerteil    durch  den Schlitz b frei hindurch, so dass nunmehr  das Reinigen vorgenommen werden     kann.     



  Nach Beendigung des Reimgens hält der  Zeichner die Reissfeder mit     deur        Griffende     nach unten und drückt die spitzen Enden  der beiden Federblätter a und     ci    dicht gegen  einander, so     class    der     Widerlagerteil    durch  den Schlitz b gelangt. Alsdann dreht er bei       gegeneinandergedrückten    Federblättern die  Reissfeder um, so dass das System der ver  schiebbaren Teile nach den Federspitzen hin  fällt und der     Widerlagerteil    g in die     (-r'reifstel-          lung    gelangt.

   Nach dem Loslassen federn  die Blätter<I>a</I> und<I>d</I> so weit auseinander; bis  die frühere Strichstärke wieder erreicht ist.  



  Der Hauptvorteil der beschriebenen Ein  richtung und Handhabung liegt darin, dass  während des     Öünens,        Reinigens    und erneuten  Schliessens der Reissfeder die Stellmutter     1c     überhaupt nicht berührt zu werden braucht,  und somit jeder Anlass zu unerwünschter  Veränderung der Einstellung beseitigt ist.  Zur Erreichung dieses Vorteiles sind sechs  Teile notwendig, nämlich die beiden Feder  blätter, die Stellschraube, die Stellmutter, die  Schiene und der Führungsstift.     Man    kann  aber auch mit nur vier Teilen auskommen.  



  Eine Ausführungsform besteht darin, da ss  die W     iderlagerschraube    mit der Führungs  schiene zu einem     Stück    vereinigt ist.  



       Fig.    3 zeigt die Seitenansicht einer zu  sammengesetzten Reissfeder dieser Art, und       Fig.    4 die Unteransicht auf den durch       Vereinigung    mehrerer Stücke gebildeten neuen  Körper.  



  Aus einem Stück Flachstahl ist eine nach  hinten schmaler werdende     hochkantstehende       Führungsschierte     h    herausgearbeitet, an deren       Unterkante    sich ausser dein     Widerlager    g auch  ein     Ansatzlappen    i anschliesst, und an     deren     Oberkante dem     Widerlager    g gegenüber der  das     Grewitide    tragende,     bolzenförmige    Fort  satz f angebracht ist. Das     Widerlager    g greift  durch den Längsschlitz     b    des Federblattes a  nach aussen.

   Im nämlichen Federblatt ist  zum Durchlassen des Lappens i ein zweiter  Längsschlitz c vorgesehen.  



  Der Lappen i in Verbindung mit     dein     Schlitz     c    ersetzt den Führungsstift c der     Fig.    1  und     \?    in Verbindung mit dem Schienen  schlitz i. Die Handhabung des     (ranzen    erfolgt  daher ähnlich wie eingangs angegeben.  



  Bei der dritten     Ausführungsform    ist die  Führung nicht zwischen den beiden Feder  blättern angeordnet.  



       Fig.    5 zeigt die Seitenansicht, und       Fig.6    die Oberansicht der zusammen  gesetzten Reissfeder.  



  Hier ist die Schraube f lediglich mit dem       Widerlager    g zu einem     Stück    vereinigt, und  dieses Stück ist derart abgeflacht und da  durch mit einem     Führungsmittel        versehen,     dass auch vom Gewinde beiderseits etwas  weggenommen ist. Mit seinem über die Stell  mutter     7c    nach oben ragenden Ende greift der  Schraubenbolzen f mit den     Abflacbungen    in  einen Längsschlitz<I>i</I> eines Führungskörpers<I>h,</I>  der die Gestalt eines     abgeknöpften    Druck  fingers besitzt und mit seinem einen Ende  am obern     Federblatte        d        festgeschraubt    ist.

   Die  Stellmutter     k    ist als flache Scheibe ausgebil  det und wird zwischen dem     niedergepressten     geschlitzten Stück des Körpers 72 und dem  Blatte d durch Reibung festgehalten, so     dal,')     sie sich nicht gegen die Absicht des Zeich  ners infolge zufälligen     Anstossens    verstellt.  



  Die erzeugte Reibung ist auf die     Wirkung     insofern von<B>Einfluss,</B> als es nicht möglich  ist, durch blosses     Zusammendrücken    der Feder  blätter den     Widerlagerteil    so weit beweglich  zu machen, dass schon sein Eigengewicht ihn  zu verstellen vermag.     Afan        mulä    vielmehr  durch Fingerdruck entweder auf den     Wider-          lagerteil    g oder auf das obere Ende der  Schraube f nachhelfen.

   Indessen wird auch           lncrbui    die Stellmutter nicht berührt und     so-          ivit    der     eingangs    erwähnte Vorteil ebenfalls  erreicht.  



  Ein weiteres Beispiel der Reissfeder ist  durch     Fig.    7 in der Seitenansicht dargestellt,  w     Mirend        Fig.    8 den Schnitt nach     A-B    durch  die Flachschraube erkennen lässt.

   Hier besitzt       die    Flachschraube f einen kreuzenden     Längs-          @teg        h,    der gerade     hinreichenc1    lang ist, um  durch die Schlitze b und e nicht. hindurch  gebracht werden zu     können.    Das     Öffnen    und  Schliessen der Reissfeder muss in diesem Fall       durch        Fingerdruck    auf das Schraubenwider  lager g bewirkt werden, das als Handhabe  dient.  



  Die soeben beschriebene Ausführungsform  zeichnet sich     ausser    durch die geringe Anzahl  der angewendeten Teile auch durch die ein  fache Form der beibehaltenen Stücke aus,  wogegen allerdings der Vorteil einer Siche  rung der Stellmutter g gegen unibeabsich  tigte Berührung aufgegeben ist.  



  Der der Ausführungsform gemäss den     Fig.     5 und 6     zugrundeliegende    Gedanke lässt sich  ohne Anwendung einer Flachschraube auch  in der Weise     verkörpern;    dass der aussen be  findliche Führungsfinger     1a    mit der Schraube  verbunden wird. Dann ergibt sich die in den       Fig.9    und 10 in Seiten- und Oberansicht  dargestellte     Ausführungsform.     



  Hier ist das     Widerlager    durch einen ge  wöhnlichen Schraubenkopf g ersetzt und die  Schraube     f'        trägt    zwischen den Federblättern     a     und d ein fest mit ihr verbundenes Steil  rädchen     Ic.    Die Schraube durchsetzt in der  Nähe ihres Kopfendes den aus     Fig.    9 ersicht  lichen Längsschlitz     b    des untern Federblattes     a          und    mit ihrem Fussende den aus     Fig.    10 er  sichtlichen Längsschlitz e des obern Feder  blattes     d.    Das überstehende     Schraubenende     greift in ein 

  Muttergewinde des Führungs  fingers     li,    der     mittelst    eines durch einen Längs  schlitz     in    des Fingers     1a    greifenden Kopf  schräubchens     d    oben auf dem     Federblatte   <I>d</I> ge  führt ist.  



  Das     Öffnen    und Schliessen der zuletzt be  schriebenen Reissfeder erfolgt durch Benützung    einerseits des     Schraubenkopfes    g, anderseits  des Schiebefingers     la    als Handhabe, wobei also  das     Stehrädchen        k    nicht berührt zu werden  braucht. Beim     Öffnen    tritt der Schraubenkopf g  durch das erweiterte Ende des Schlitzes     v.  

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Reissfeder mit Strichstärkehaltung, da durch gekennzeichnet, dass an einem, am einen Ende zu einem Widerlager ausgebildeten, ein Stehorgan tragenden Schraubenschaft ein Füh rungsmittel angeordnet ist, welches mit einer Führung am einen Federblatte zusammen arbeitet. <B>UNTERANSPRÜCHE:</B> 1. Reissfeder nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass das Führungsmittel aus einer mit dem Scbraubenschaft ver bundenen Schiene besteht, die mit dem Schlitz ihres gegabelten hintern Endes einen am genannten Federblatte befindlichen Füh rungsstift umgreift. 2.
    Reissfeder nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass der mit dem Wider lager versehene Schraubenschaft mit einer Schiene zu einem einheitlichen Stück ver einigt ist, welches einen durch einen Längs schlitz des untern Federblattes greifenden Führungslappen trägt. 3.
    Reissfeder nach Patentanspruch; dadurch gekennzeichnet, dass das Führungsmittel eine Abflachung des Schraubenbolzens ist, und dass als Führung am genannten Feder- blatte eine abgelröpfte, auf dem obern Federblatte befestigte Schiene vorgesehen ist, welche mit einem längsgeschlitzten Stück die Abflachung des Schraubenbolzens umgreift. 4.
    Reissfeder nach Patentanspruch und Unter anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass das Steilorgan als flache Schraubenmutter ausgebildet ist, gegen welche sich das geschlitzte Stück des Führungskörpers unter Erzeugung von Reibungsdruck anlegt.
    Reissfeder nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die mit dem Wider- loger versehene Schraube mit einer 'zu einem Kreuzbalken verkürzten Scliieue zu sammen als einheitlicher, Körper ausge bildet und mittelst beiderseitiger Abflachung in einem Längsschlitz des obern Feder blattes gerade geführt ist.
    G. Reissfeder nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet. dass das Stehorgan als ein mit der Schraube fest verbundenes Stellrädchen ausgebildet und zwischen den Federblättern angeordnet ist;
    und dass die Schraube mit ihrem Kopfende durch einen am einen Ende erweiterten Schlitz des untern Federblattes hindurchgreift, finit ilirein Fussende hingegen einen Längsschlitz des obern- Federblattes lose durchsetzt und mit dem überstehenden Stücli:
    in ein Mutter- gewinde eines aussen auf dein Fedei- bl_att angeordneten Schiebefingers einge schraubt ist, der finit seinem geschlitzten Ende den Schaft einer in das obere Feder blatt eingesetzten Kopfschraube umgreift.
CH94032D 1914-03-28 1915-10-29 Reissfeder mit Strichstärkehaltung. CH94032A (de)

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CH94032D CH94032A (de) 1914-03-28 1915-10-29 Reissfeder mit Strichstärkehaltung.

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