CH92599A - Vorrichtung zum Prüfen der Härte von festen Körpern, insbesondere von Metallen, mittelst eines aufprallenden Fallgewichts. - Google Patents

Vorrichtung zum Prüfen der Härte von festen Körpern, insbesondere von Metallen, mittelst eines aufprallenden Fallgewichts.

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CH92599A
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Schuette Schuchardt
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Schuchardt & Schuette
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  • Investigating Strength Of Materials By Application Of Mechanical Stress (AREA)

Description


      Vorrichtung    zum Prüfen der Härte von festen Körpern, insbesondere von Metallen,  mittelst eines aufprallenden Fallgewichts.    Gegenstand der Erfindung ist eine     Vor-          riclitung        zum        Prüfen    der Härte von festen       Körpern,    insbesondere von Metallen,     mittelst     eines aufprallenden     Fallge%.;ichts,    das in einer  geschlitzten; auf der     AufJ)enseite        finit    einer  Skala     versehenen    Rühre geführt ist.  



       Gemäss    der Erfindung hat die geschlitzte  Rühre einen     dreieckförmigen    lichten     Quer-          schnitt,    und es ist der Schlitz     durch-eine    offen  gelassene Spalte zwischen     zweiPlatten    gebildet,  die die Skala tragen. Der Schlitz ist von einem  Streifen aus     durchsichtigem        Stoff    überdeckt.  



  In den     Zeichnungen    ist eine Ausführungs  form der     Erfindung    beispielsweise dargestellt.       Fig.    1 ist ein     senkrechter    Längsschnitt,  der die Vorrichtung in der Ruhestellung zeigt.       Fig.    2 ist ein senkrechter Längsschnitt  durch die Vorrichtung im     Augenblick    des       Auslüsens    der     Aufwerfvorriehtung.    Die     hiiehste     Stellung des     Aufwerfers    vor seiner     Rückkehr     in die Ruhestellung ist gestrichelt dargestellt.  



       Fig.    3 ist ein     Querschnitt    nach     A-h    in       Fig.    1.         Fig.        -1    ist ein     Querselinitt    nach     l_'-D    in       Fig.        \?.     



  Bei der dargestellten     Aiisfiiln-cingsforni     bildet der vordere Teil des     Körpers    d im  Vereine mit zwei darauf befestigten Platten 12  die     Mhre    zur     Führung    des     Fallhammers        cz    ;

         der        lichte        Ausschnitt        dieser        Rühre        hat     Gestalt.     Der    Schlitz wird     durch     eine     offengelassene    Spalte     zwischen    den Platten  12 gebildet, auf welch letzteren auch die  Skala angeordnet ist. Der     Schlitz    und die  Platten 12 sind mit     einem    ebenen Glasstreifen  11 überdeckt.

   Der     Gla#"streiferi    11 liegt in  einer     Nute    des     Kiirpers    d und ist oben und  unten durch die     Deckplatten        16    und 16' fest  gehalten.

   Auf     dein    obern Ende des Körpers d  sitzt ein Kopf 31, in dein oberhalb     derFührungs-          ba.lin    10 zwei     Fanghaken        L    um einen Stift 13  schwingbar gelagert     Sind.    Die     Fanghakeir     haben     ain        obern        linde        Ansätze    1' und b=.       (-legen    die Ansätze     h'    wird durch die Feder  11 eine Hülse     32        gedrückt,    die unten eine       Hohlkegelflfiche    hat.

   Die Ansätze     br    sind da  durch nach innen gegeneinander     bewegbar         und die untern Enden der     Fangbaken,    die in  einem Hohlraum des     Fallhammers    eingreifen,  auseinander spreizbar     (Fig.    1). Die erwähnte  Hülse 32 ist     von    einer Druckhülse 33 um  schlossen, die im Kopf 31 verschiebbar sitzt,       derart,    dass sie durch die     Wirkung    der Feder  14 aufwärts gedrückt wird, bis ihr Ansatz  gegen einen     entsprechendem    Absatz der Boh  rung anliegt.

   Die     Druckhülse    33 hat unten  ebenfalls eine     Hohlkegelfläche;    gegen die sich  die Fanghaien b mit ihren seitlichem Ansätzen       b -    anlegen.     Drückt        inan    die Hülse 33 gegen  die     Wirkung    der Feder     1-1    abwärts.

   so     be-           -egt    ihre     Hohlkegelfläche    die Fanghaken     erit-          gegengesetzt        feie    die Hülse     122)#    und die untern  Enden der     Fanghaken    bewegen sich zuein  ander, bis ihre     hakenförmigen    Enden ausser       Eingriff    mit     dein    Fallhammer     kommen.    so  dass letzterer losgelassen wird und herabfällt       (Fig.    2).  



  Im Kopf 31 ist auch das obere Ende der  den Rufwerfer     betätigenden    Stange     c    geführt.  Ihr unteres, schwächeres Ende liegt in der  Nut     1'7    im     hintern    Teil des     Körpers        d.    Durch  die Feder 24 ist sie nach oben bewegbar.  bis sie mit einem Bund 34 gegen die untere  Fläche des Kopfes 31     anstösst.     



  Das untere Ende der Stange c, das in An  sätzen 181 und 182 der     rückwärtigen    Deck  platte 18 der     Vorrichtung    geführt ist, ist auf  einem Ansatz<I>g</I> des Rufwerfers<I>h,</I> abgestützt,  während am obern Ende des letzteren ein  ringförmiger Ansatz     i    vorgesehen ist, von dem  die Stange     c;    lose     umfasst    ist.

   Zwischen diesem  ringförmigen Ansatz i und dem Ansatz<B>182</B>  der     rückwärtigen    Deckplatte liegt die     Auf-          werffeder    e.     Diese    dient dazu, den     Aufwerfet     nach oben zu drücken. so dass er mit einer  Schrägfläche 35 gegen die obere Kante 221  des Schlitzes 22     stösst,    durch den der Ruf  werfer in die Hammerbahn eintreten kann.  Der Schlitz 22 reicht nicht bis an die Be  rührungslinie der Hammerhahn mit dem  Hammer, so dass die Führung des letzteren  in der Röhre nicht beeinträchtigt wird. Durch  das Anstossen der Schrägfläche 35 gegen die  Kante 221 ist der Ansatz g des Rufwerfers  unter der Stange c festgehalten.

   Der Ansatz g    des     Aufwerfers    ist ebenfalls mit einer     Schriig-          fläche    36 versehen, und eine weitere Schräg  fläche<B>137</B> befindet sich an einem Vorsprung am  untern Ende der     rückwärtigen    Deckplatte 18.  



  Die     Wirkungsweise    der Vorrichtung ist  folgende  Wenn man die     Stange    r      abwärts        drückt.     o     wirkt    sie auf den Ansatz g des     Aufwerfers     und     nimmt    diesen nach unten mit, wobei die  Feder<I>e</I> zwischen dem Ansatz<I>i</I> und dein An  satz 18- gespannt wird.

   Sobald die Schräg  fläche 36 des Ansatzes     c/    auf die Schräg  fläche<B>37</B> auftrifft, gleiten diese beiden     Flächen     aufeinander, und das untere Ende des Ruf  werfers wird quer zu seiner Bewegungsrichtung  zur Seite und durch den Schlitz 22 in die  Fallbahn des Hammers hineingedrückt, bis,  der F     ortsatz    23 des Rufwerfers unter den  Hammer \reift und der Ansatz g von dem  untern Ende der Stange     c    abgleitet und     da-          (tut-eh    frei wird     (Fig.    2).

   Der     Aufwerfet    wird  nun durch die sich entspannende Feder e nach  oben geschleudert. wobei er an der Stange     c     entlang gleitet. Hierdurch wird     während    der  ganzen     Aufwärtsbewegung    der     Mitnehmet    23       zwangsläufig    in der Bahn des Hammers ge  führt und nimmt diesen nach oben mit.

   Da die  hintere Fläche des Ansatzes g an der     Stange    e  anliegt, bleibt das untere Ende des Ruf  werfers zunächst noch in der Stellung, in der  der     DTitnehmer    23 in die Fallbahn des     Ham-          rners    eingreift.     Läht    man nun die     Stange        r     los, so wird sie durch die Feder 24 wieder  nach oben bewegt, bis der Bund 34 an dem  Kopf 31 anliegt. Hierdurch wird der     Ansatzg     des Rufwerfers von dein untern Ende der  Stange c freigegeben, so     dass    ihn die Feder     e     noch weiter aufwärts     drücken    kann.

   Hierbei  gleitet die Schrägfläche 35 an der Kante 221,  wodurch der Rufwerfer wieder in die Ruhe  stellung     zurückgeführt    wird, in der der An  satz g unter das untere Ende der Stange     c     greift. Der Rufwerfer liegt nunmehr wieder  ausserhalb der F     allbalin    des Hammers     a,    und  die Vorrichtung ist zu neuem     Gebraucht    bereit.  



  Wie ersichtlich, kann bei dieser Anordnung  der Hammer leicht aus der Führungsbahn  herausgenommen werden, nachdem ein An-           achlagstift    39 entfernt worden ist, der das  unbeabsichtigte     Herausfallen        verhütet.    Dieser       Auschlagstiftkannauch        beweglich,z.        B.federnd     angeordnet sein,     iiui    das     Herausnehmen    des  Hammers zu erleichtern.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Vorrichtung zum Prüfen der Härte von festen Körpern, insbesondere von Metallen, mittelst eines aufprallenden Fallgewichts, nach dem Patentanspruch des Hauptpatentes; da durch gekennzeichnet, dar die geschlitzte Röhre einen dreieckföriniben lichten Quer schnitt hat, der Schlitz durch eine offen be lassene Spalte zwischen zwei die Skala tra- genden Platten gebildet und von einem Streifen aus durchsiehtigern Stoff überdeckt ist.
    UNTERANSPRUCH: Vorrichtung nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dar ein Mitnehn ier der das Fallgewicht in seine Anfangsstellung zurück- führenden Auswerfvorrichtung durch eine Ecke der Rühre so hindurcligelührt ist,
    dar der zur Durchführung des Mitnehmers dienende Schlitz der Röhre nicht bis an die Berührungs- linie der letzteren mit dein Hanimerheranreicht.
CH92599D 1917-03-23 1920-06-28 Vorrichtung zum Prüfen der Härte von festen Körpern, insbesondere von Metallen, mittelst eines aufprallenden Fallgewichts. CH92599A (de)

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DE92599X 1918-08-05
DE110419X 1919-04-11

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CH92599D CH92599A (de) 1917-03-23 1920-06-28 Vorrichtung zum Prüfen der Härte von festen Körpern, insbesondere von Metallen, mittelst eines aufprallenden Fallgewichts.

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