CH91202A - Schwimmer zum Betätigen von Apparaten. - Google Patents
Schwimmer zum Betätigen von Apparaten.Info
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Description
Schwimmer zum Betätigen von Apparaten. Die vorliegende Erfindung bezieht sich auf Schwimmer zum Betätigen von Appara ten und namentlich auf Schwimmer von Apparaten zur Zuführung fleissigen Brenn stoffes zu Verbreniiungskraftmaschinen. bei welchen der flüssige Brennstoff in einen Zwischenkessel angesaugt und aus diesem durch seine Schwere abgegeben wird. Die Erfindung ist jedoch immer anwendbar, wenn der Schwimmer wechselnden Drücken unterworfen ist.
Die Erfindung bezweckt. zu sichern. dass der Schwimmer, selbst wenn er undicht ist. richtig arbeitet und bei jeder Periode ver ringerten Druckes Flüssigkeit aus ihm ge saugt wird.
Der Schwimmer ist mit Mitteln versehen, die während den Perioden erhöhten Druckes das Einströmen von Luft in den Schwimmer und während den Perioden verringerten Druckes in dem Kessel, in dem der Schwim mer arbeitet, den Abfluss von eventuell in den Schwimmer eingedrungener Flüssigkeit aus ihm bewirken. Auf der Zeichnung sind vier Ausfüh- rungsbeispiele des Erfindungsgegenstandes dargestellt.
Die Fig. 1 und ? zeigen in Längs- und in Querschnitt. letzterer naeh der Linie A-B von Fig. 1 gelegt, ein Ausführungsbeispiel eines Apparates. in dem der Schwimmer ge n n äss der Erfii)cltin" mit Vorteil -verwendet u I werden kann. Die Fig. ? bis ss stellen die L;in,;
ssclliiitte der einzelnen .Ausfübrungsl3ci- spiele dar.
Der durch Fil-. 1 und ? veranschaulichte Apparat besitzt eine Kammer ca, der zum Beispiel Brennstoff durch ein Rohr b zu geführt wird. In dieser Kammer wird durch ein voii einem Ventil d beherrschtes Rohr c eine Sauwirkung erzeugt.
Zwischen den Saugperioden wird atmosphä riseher Druck hergestellt durch ein Rohre, dessen,Hindun g in der Kammer durch ein Ventil f beherrscht wird. Die Ventile <I>d</I> und<I>f</I> werden durch den Schwimmer o betä ti@@t, dass immer eines offen inid das andere -esehlossen ist.
Ein Ventil 7i re-;elt den durch die Schwerkraft vermittelten Vertritt des Brennstoffes aus der Kammer a in den Kessel<I>i.</I> Letzterer ist gegen die Atmosphäre beständig offen, so dass der Ausfluss aus ihm jederzeit stattfin den kann.
Es ist ersichtlich, dass der Schwimmer abwechselnd atmosphärischem und einem verminderten Druck ausgesetzt ist, was rasch eine Betriebsstörung herbeiführt, wenn der Sclüvirnmer einmal leck geworden ist.
Um bei Druckänderungen in dem Kessel, in dem der Schwimmer angeordnet ist, die Betriebsfähigkeit des Schwimmers auch dann aufrechtzuerhalten, wenn er leck geworden, ist der in Fig. 1 und 3 dargestellte Schaft j röhrenförmig ausgebildet und innerhalb des Schwimmers in der Nähe von dessen Boden mit einer Öffnung k versehen. Ferner ist oben ausserhalb des Schwimmers am Schaft eine Öffnung in vorgesehen.
Tritt bei dem eben beschriebenen Apparat in dem in die Flüssigkeit eintauchenden Teil des Schwimmers ein Leck auf, so zeigt. wäh rend der Perioden atmosphärischen Druckes in der Kammer a die Flüssigkeit Neigung, in den Schwimmer einzutreten und die Off- nun- k zu bedecken. Während der Saug periode jedoch ist der Druck in der Kammer a augenblicklich gerin,-#er als im Schwimmer, so dass die Flüssigkeit im Schwimmer durch die Öffnung 1-, den Schaft j und die Öffnung m, austritt.
Wird in der Kammer<I>a</I> wieder atmosphärischer Druck hergestellt. so wird im Schaft<I>j</I> bei den Öffnungen na und<I>k</I> wieder atmosphärischer Druck herrschen.
Beim Ausführungsbeispiel nach Fig. 4- ist über der Öffnung k ein Haubenartiger Teil ra mit gezacktem untern Rande ange bracht, so dass jene Öffnung nicht in die sich im Schwimmer ansammelnde Flüssio,- keit einzutauchen braucht, um deren Aus tritt zu sichern.
Statt, wie beschrieben, für den Schwim mer einen röhrenförmigen Schaft zu verwen den, ist gemäss Fig. 5 ein besonderes Rohr o vorgesehen. das in der nämlichen Weise wirkt, wie es oben für den Schaft j beschrie ben ist. Bei dem Ausführungsbeispiel nach Fig. n wird der Lufteintritt in den Oberteil- des Schwimmers durch ein Ventil p und der Aus fluss von Flüssigkeit aus dem Unterteil des Schwimmers durch ein ähnliches Ventil (p beherrscht.
Während der Saugperioden ist das Luftventil p geschlossen und das Flüs sigkeitsventil q geöffnet, so dass Flüssigkeit austreten kann. Während der Druckperioden ist das Luftventil r geöffnet, um den Schwimmer mit Flüssigkeitsventil q geschlossen.
Der Lufteinlass könnte statt durch eine von einem Ventil beherrschte Offnur- durch eine sehr enge Öffnung erfolgen.
Der Schwimmer lässt sich auch anders aus gestalten als wie dargestellt. Er lässt sich in allen Fällen verwenden, wo Schwimmer wechselnden Drücken ausgesetzt sind. Denn selbst wenn der Niederdruck ein atrnospb.ii- risclier ist, so wird Flüssigkeit, die sich wäh rend der Il ochdruckperiode im Schwimmer ansammelt. während der Niederdriicl@periocle abmeleitet.
Claims (1)
- PATENTANSPRUCH: Schwimmer zum Betätigen von Appara ten, in denen der Schwimmer wechselnder. Drücken ausgesetzt ist, gekennzeichnet durch Mittel, die während der Hochdruckperioden den Zufluss von Luft in den Schwimmer und während der Niederdruckperioden den Ab fluss von eventuell in den Schwimmer ein gedrungener Flüssigkeit aus dem Schwimmer bewirken. UNTERANSPRüCHE: 1. Schwimmer nach Patentanspruch, gekenn zeichnet durch einen hohlen Schwimmer schaft, der die Verbindung zwischen dem Luftraum oberhalb des Schwimmers und dem untern Teil des innern Schwimmer raumes herstellt. 2.Schwimmer nach Patentanspruch und Unteranspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass, um die Öffnung des Schaftes, die im sintern Teil des Innenraumes des Schwim mers liegt, ein haubenartiger Teil ange- ordnet ist, im wesentlichen wie beschrie ben und zum angegebenen Zwecke. 3. Schwimmer nach Patentanspruch, gekenn zeichnet durch ein Rohr, das die Verbin- dung zwischen dem ausserhalb des Schwim mers befindlichen Luftraum und dem Bo den des innern Schwimmerraumes her stellt, im wesentlichen wie beschrieben. 4.Schwimmer nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass an ihm ein Luftventil und ein Flüssreitsventil angebracht sind, von denen sich das erstgenannte je- EMI0003.0004 ,veils <SEP> öffnet, <SEP> um <SEP> den <SEP> Zutritt <SEP> von <SEP> Luft <SEP> in <tb> das <SEP> Innere <SEP> des <SEP> Schwimmers <SEP> zu <SEP> erlauben, <tb> während <SEP> das <SEP> Flüssi-keitsventil <SEP> sich <SEP> <B>öff-</B> <tb> net, <SEP> um <SEP> das <SEP> Entweichen <SEP> von <SEP> Flüssigkeit <tb> aus <SEP> dem <SEP> Innern <SEP> des <SEP> Schwimmers <SEP> zu <SEP> er mö;glichen, <SEP> im <SEP> wesentlichen <SEP> wie <SEP> beschrie ben.
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| GB91202X | 1919-08-09 |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| CH91202A true CH91202A (de) | 1921-10-17 |
Family
ID=9865739
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| CH91202D CH91202A (de) | 1919-08-09 | 1920-07-15 | Schwimmer zum Betätigen von Apparaten. |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| CH (1) | CH91202A (de) |
-
1920
- 1920-07-15 CH CH91202D patent/CH91202A/de unknown
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