CH91082A - Anordnung für Fallschirme an Luftfahrzeugen. - Google Patents

Anordnung für Fallschirme an Luftfahrzeugen.

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CH91082A
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parachutes
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Kaete Paulus
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Kaete Paulus
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  Anordnung für Fallschirme an Luftfahrzeugen.    Die Erfindung bezieht sich auf eine An  ordnung für Fallschirme an Luftfahrzeugen.  



  Bekanntlich ereignen sich die meisten Un  fälle bei Abstieg mittelst Fallschirmen da  durch, dass sich der Fallschirm nicht in dem  geeigneten Moment öffnet. Der Zweck der  Erfindung bestellt nun darin, diesem Übel  stand zu beseitigen. indem man eine beson  dere Verpackung für dein Fallschirm an  wendet, so dass er sich bei Gehrauch unbe  dingt in der richtigen Weise entfalten muss  und einen sicherere Abstieg gewährleistet.  



  Um diesen Zweck zu erreichen, ist es vor  allen Dingen erforderlich, die Leinen, wel  che am Rande des Fallschirmes begestigt sind  und den Trabring halten, derart anzuord  nen. dass sie sich weder vor noch bei Ge  hranch verwickeln können, und dadurch ein  Entfalten des Schirmes verhindern. Gemäss  der     Erfindung    sind eine sackartige Hülle, die  den Fallschirmstoff allein umschliesst, des  weiteren Zwischenlagen aus Stoff, welche  die zu Bündeln zusammengefassten Leinen  voneinander trennen, und schliesslich eine  dehnbare Hülle, in die der zusammen-    gewickelte Fallschirm hineingesteckt wird,  gemeinschaftlich und bleibend an dem Fahr  zeug befestigt.  



  Auf der anliegenden Zeichnung sind bei  spielsweise in den  Fig. 1 bis 3 die einzelnen Stufen des  Zusammenrollens veranschaulicht;  Fig. 4 zeigt eine Ausführungsform einer  zum Schutz gegen Nässe dienenden Tasche.  Der Fallschirmstoff a wird in beliebiger  Weise zusammengefaltet, -gelegt oder der  gleichen, nachdem die in der Mitte befestigte  Leine b, da sie etwas kürzer als die am  Rande befestigten Leinen ist, ein wenig vor  geholt wurde, wodurch die Mitte des Fall  schirmstoffes nach innen eingezogen wird,  wie bei c in Fig. 2 dargestellt. Der auf diese  Weise zusammengelegte Fallschirm wird  dann in eine sackartige Hülle d eingescho  ben. welche am obern Ende mit einem Bügel  oder einer Tragstange h ausgerüstet ist, die  eine Öse i trägt. Mit diesem wird der Sack d  am Luftfahrzeug in irrend einer Weise frei  hängend befestigt.

   Die Leinen o des Fall  schirmes werden nicht von dem Sack d um-      fasst, der gerade nur den Stoff desselben be  deckt, so dass die Leinen aus dem offenen  Ende des Sackes hervorragen. Sie werden  nun zu mehreren, beispielsweise zwei, Strän  gen oder Bündeln zusammengefasst. Von die  sen wird zunächst der eine im Zickzack auf  die Seitenfläche des Sackes aufgelegt und  über die so gebildete Leinenlage eine Papier  decke q gebreitet, auf welche dann der an  dere Leinenstrang ebenfalls in Zickzachform,  jedoch den andern unter ihm     liegenden    kreu  zend, gelegt wird. Nach Ausbreiten einer wei  teren Papierdecke wird dann auch die Mittel  leine in derselben Weise niedergelegt Bei  dieser Anordnung der Leinen kommt der  Tragring r, an welchem die Leinen o en  digen, oberhalb der Querstange h zu liegen.

    Er führt die mittlere Leine     b    durch ein in  ihm angebrachtes Kreuz s.  



  Nachdem der Fallschirm mit seinen Lei  nen in dieser Weise flach zusammengelegt  ist, wird er zusammen mit der den Fall  schirmstoff umgebenden sackartigen Hülle  d, von deren unterem Ende aus angefangen,  derart zusammengerollt, dass die Tragstange  h am obern Ende des auf diese Weise ge  bildeten Wickels und der Tragring r am un  tern Ende desselben erscheint.  



  An der Tragstange h sind zwei Gurtbän  der t befestigt, die eine nach zwei Seiten  offene Gummihülle u tragen, in welche der  Wickel hineingeschoben wird, so dass er von  vier Seiten von der Gummihülle umschlossen  wird, während er oben und unten frei ist.  Der zusammengewickelte Fallschirm nimmt  dann die in Fig. 3 veranschaulichte Gestalt  an, in welcher er bei einem Tuchdurchmesser  von 7 Meter und 6 Meter langen Leinen die  Breite von nicht ganz einem     halben    Metier  aufweist, während seine Höhe noch geringer  ist.  



  Mittelst der Öse i lässt sich nun das Fall  schirmpaket in beliebiger Weise am Luft  fahrzeug befestigen, beispielsweise frei  schwebend aufhängen, ohne dass es dein Wind  einen merklichen Widerstand bietet. Auch  können die Leinen des Fallschirmes in kei  ner Weise verwirrt und durcheinander ge-    bracht werden, wie dies bei offenen, am  Fahrzeug hängenden Fallschirmen, durch  den Wind veranlasst, leicht eintreten und  zur Katastrophe führen kann.  



  Beim Abstieg wird der Ring r erfasst  und festgehalten. Beim Abspringen wird  dann der Wickel durch das Gewicht des an  ihm hängenden Körpers aus der Gummi  hülle u leerausgezogen und entrollt sich. Die  zwischen den einzelnen Leinensträngen und  der Mittelleine angebrachten Papierdecken       verhindern    dabei, dass einzelne Leinen des  einen Stranges mit denen des andern irgend  wie in Verbindung geraten. Die Leinen tren  nen sich vielmehr heim Aufrollen des  Wickels glatt voneinander. Beim weiteren.

    Fall des an dem Ring r hängenden Körpers  wird     nunmehr    der Fallschirmstoff aus dem  Sack herausgezogen, und da die Leinen nicht       durcheinander    kommen können, so muss sich  der Fallschirm richtig entfalten und seine  Last langsam und sicher bis zur     Erde    tra  gen. Der Sack d bleibt natürlich am Ballon  hängen.  



  Anstatt einer Gummihülle kann man       auch,    um den Schirm vor Nässe zu schützen,  gemäss Fig.4 eine Tasche aus     wasserdich-          lem    Stoff, z. B. aus gummiertem Ballon  stoff, benutzen.  



  Die Tasche wird zusammen mit der Hülle  d durch Seile x am Flugzeug befestigt und  durch dünne leicht zerreissbare     Schnüre        v     zusammengehalten, während die Tragleinen  w mit den Armschlaufen y aus der Tasche  heraushängen.  



  Sobald bei der     Inbenutzungnahme    des  ,Schirmes ein Zug auf die Tragleinen     ?v        a.us-          "geiibt    wird, werden die Schnüre     v        durch-          gerissen    und die Tasche geöffnet, so     da.ss    der       Schirm    aus der Hülle d austreten     kann.  

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Anordnung für Fallsebirine an Luftfahr zeugen, dadurch gekennzeichnet, dass eine s;ichartige Hülle, die den Fallschirmstoff allein umschliesst, des weiteren Zwischen lagen aus Stoff, welche die ziz Bündeln zu- srinirnengefassten Leinenschnüre voneinander trennen, und schliesslieb eine dehnbare Hülle, in die der zusammengewickelte Fallschirm hineingesteckt ist, gemeinschaftlich und blei bend an dem Fahrzeug befestigt sind.
    UNTERANSPRUCH: Anordnung für Fallschirme nach Patent anspruch, dadurch gekennzeichnet, dass Fall- schirm und Hülle in einer wasserdichten Tasche angeordnet sind, die durch zerreissbare Schnüre zusammengehalten wird, während die Tragleinen des Fallschirmes aus der Tasche heraushängen.
CH91082D 1915-11-05 1920-11-10 Anordnung für Fallschirme an Luftfahrzeugen. CH91082A (de)

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CH91082A true CH91082A (de) 1921-10-01

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CH91082D CH91082A (de) 1915-11-05 1920-11-10 Anordnung für Fallschirme an Luftfahrzeugen.

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