CH89968A - Einrichtung an Messapparaten zur Darstellung der Bewegungen eines Messorganes. - Google Patents

Einrichtung an Messapparaten zur Darstellung der Bewegungen eines Messorganes.

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William Taylor
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  Einrichtung an Messapparaten zur Darstellung der Bewegungen eines Messorganes.    Gegenstand der vorliegenden Erfindung  ist eine Einriehtung an Messapparaten zur  Darstellung derBewegungen einesMessorganes.  



  Der Apparat besitzt eine an einem     Rahinen     angebrachte Bahn, eine auf dieser Bahn ohne  Schlüpfung zu rollen bestimmte Rolle mit  Teilen von verschieden grossem Durchmesser,  biegsame Bänder, die in entgegengesetztem  Sinne um diese Teile der Rolle geschlungen  sind, deren eines init dem einen Ende an  dieser und mit dein andern Ende am Rahmen  und deren anderes einerends inittelst einer  Feder am Rahmen und andernends am     Mess-          organ    befestigt ist, derart,     dass    die Grösse der  Bewegung des Messorganes durch eine ent  sprechende Drebung der Rolle zur Darstel  lung kommt.  



  Eine Ausführungsform des Erfindungs  gegenstandes ist als Beispiel in der Zeichnung  dargestellt.  



  Fig. 1 ist eine Seitenansicht, und  Fig. 2 eine teilweise geschnitten     gezeieli-          nete    Draufsicht;  Fig. 3 und 4 stellen in grösserem Massstab  Einzelheiten dar;    Fig. 5, 6 und 7 sind Schnitte gemäss den  Linien 5-5, 6-6 und 7-7 in Fig. 4.  



  Der in der Zeichnung dargestellte Apparat  besitzt einen hohlen Rahmen a und einen  zylindrischen Stiel bi dieser ist als Röhre  ausgebildet und kann dicht an den Rahnien a       geselioben    werden, damit die von dein     Rahinen     gebaltenen Arbeitsteile eingeschlossen oder  freigelegt Nverden können. Der Stiel b ist  <B>ei ei</B>  mittelst einer Schnaube e gegen den Etabinen a  gepresst. Der Stiel gestattet, den Apparat zu  ergreifen und ihn in eine in der Zeichnung  nicht dargestellte Maschine oder dergleichen  einzuführen, in der er benützt werden soll.  



  Der Rahmnen a besitzt Lagerteile 1, e tilit       Bohrungen,    in denen eine Stange<B>l'</B> gleiten  kann, deren eines zugespitztes Ende     ans    dem       Rabinen    a herausragt und als Taster des       Appartes    dient.

   An der Stange<B>f</B> ist ein  Bund<B>g</B> befestigt, der den     Druelz:    einer Spann  <I>feder</I> h aufnimmt, deren anderes Ende     -in     dem Lagerteil e anliegt.     Deingemäss        stieht     die Feder<B>h</B> die Stange     f     nach aussen zu     ver-          ,schieben,    also in der Zeichnung     (Fig.   <B>1</B> und. '2)  nach links.      Im Rahmen ist ferner quer zu ihm eine  Achse j angeordnet, die einen mit geriffelter  Grifffläche versehenen Knopf k trägt und der  art ausgefräst ist, dass ein Vorsprung in ge  bildet ist (Fig. 1), der dein Bund g Platz  bietet.

   Dadurch ist es möglich, die Stange f  durch entsprechendes Drehen des Knopfes<B>k</B>  nach rechts zu verschieben unter Überwindung  des von der Feder h ausgeübten Gegendruckes,  und beim Drehen des Knopfes im andern Dre  hungssinne das Anlegen des Tasters an den  zu messenden Gegenstand zu erleichtern.  



  <B>h</B>  Das andere Ende der Stange f ist mit  einem Knopf a versehen; hinter diesem Knopf n  liegt auf der Stange,<B>f</B> ein Teil o, an dem in  einer axialen Ebene zu letzterer die Enden  der Verzweigungen eines Bandes p befestigt  sind, das die Form eines Y besitzt. Das Band  ist um den mittleren Teil q einer Rolle gelegt  und mit ihr fest verbunden, beispielsweise  durch Verlöten. Der Teil q der Rolle besitzt  einen vorspringenden Teil r; das Ende des  Bandes p ist drirch eine mit ihrem einen Ende  am Rahmen a befestigte schwache Feder s  mit dem Rahmen a verbunden. Der Teil r  ist mit seinen Enden auf die Rolle geklemmt  und wird daselbst durch eine zentrale Schraube  und Unterlagsscheiben x festgehalten. Die  Feder<I>s</I> greift in ein Loch im freien Ende  des Bandes p ein und hält es in Spannung.

      Der mittlere Teil q der Rolle ist im Durch  messer ein wenig grösser als ihre Endteile t,  über die zwei Bänder     it    in entgegengesetztem  Sinne gelegt sind; diese Bänder sind mit den  einen Enden an dein     eorspringenden    Teil r  befestigt und mit den andern E nden an dem  Rahmen a mittelst Schrauben v angeschlossen  und dienen der Rolle q, t als Stütze gegen  über dem Zuge der Feder s. Die Rolle q, t  ruht auf schrägen Bahnen 14 des Rahmens a.    Es ist ans dem Gesagten ersichtlich, dass  die Feder<I>s</I> die Bänder     it    und<B>p</B> beständig  unter Spannung hält. Jede Verschiebung der  Stange f bewirkt mithin ein Abwälzen der  Rolle q, t auf der Bahn 14, der Grösse dieser  Verschiebung entspricht der Winkel, um den  die Rolle gedreht wird.

      Die beispielsweise aus Stahl oder Phos  phorbronze bestehenden Bänder<B>1),</B> u sind  so gewählt,     dass    die auf sie ausgeübten Züge  sie nicht bis zur     Elastizitätsgrenze    bean  spruchen, und     dass    sie praktisch ohne toten  Gang arbeiten; hierdurch ist ein hohes Mass  der Empfindlichkeit gewährleistet.  



  Mit der Rolle     q,   <B>t</B> ist durch den Bolzen     iv     der     Hebelarin   <B>y</B> fest verbunden, an dem ein  Zeiger z sitzt, der über einer Skala<B>11</B> spielt,  die am Rahmen a befestigt und mit einer  Glasscheibe 12     übordeckt    ist, welche zweck  mässig in einer     schwalbenschwaiizförmigeiiL\Ttit     versenkt     und    durch eine auf den Rahmen<B>a</B>  aufgeschraubte Platte<B>13</B> gesichert ist.  



  Um der Rolle<B>q, 1,</B> innerhalb der     Bänderl),        11,     eine bessere Führung zu geben, als dies der  Fall wäre, wenn die Bänder     it    in einer axialen  Ebene der Stange<B>f</B> lägen, sind die Bahnen 14  zu dieser Ebene unter einem kleinen Winkel  geneigt und sind die Bänder     it    über diese  Bahnen geleitet. Dies hat zur Folge,     dass    die  Rolle     q,   <B>t</B> durch den     Zug    der Feder auf die  Bahn 14     gepresst    wird.  



  Die Bänder u können als Ersatz für ein  einzelnes Band angesehen werden, da ihre  Funktion dieselbe ist. Durch die Anwendung  von zwei Bändern wird eine symmetrische  Anordnung erhalten und eine gleichförmige  Verteilung des Zuges auf die Rolle erreicht.  



  Die Wirkungsweise des Apparates ist  wie folgt:  Angenommen, es solle die lichte Weite des  Hohlraume<B> </B> s eines Werkstückes gemessen  werden. Zu diesem Zwecke 'wird der Apparat  in diesen Raum eingeführt, und zwar so,     dass     dessen stumpfes Ende,     bezw.    die dasselbe  tragende Maschine, an dessen einer Wandung  anliegt, wobei die Stange<B>f</B> sich in der ein  gezogenen Lage befindet. Nun dreht der  Arbeiter den Knopf<B>k</B> in der Weise,     dass    die  Feder h das Anlegen des Tasters an die andere  Wand des zu messenden Raumes bewirkt.  Dieses Anlegen erfolgt unter dem     Einflusse     des Druckes der Feder h.

   Im gleichen Masse,  wie die Stange<B>f</B> sich verschiebt, wird das  Band<B>p</B> nachgezogen unter gleichzeitiger Dre  hung der Rolle<B>g,</B> t; ein Schlüpfen des Bandes<B>p</B>      auf der Rolle q findet hierbei nicht statt, weil,  wie schon erwähnt, das Band<B>p</B> fest mit dem  Umfang der Rolle q verbunden ist. Der  Winkel, um den die Rolle gedreht wird und  damit auch der Ausschlag des Zeigers z  entspricht jeweilen der Grösse der Linksver  schiebung des Tasters f. Die Stellung des  Zeigers auf der Skala zeigt mithin den von  der Stange<B>f</B> zurückgelegten Weg und damit  zusammenhängend die liebte Weite des zu  messenden Hohlraumes mit grosser Genauig  keit an.  



  Wenn nach erfolgter Messung der Knopf k  rückwärts gedreht wird, bewirkt die Feder<I>s</I>  das Zurückgehen des Bandes p und damit  auch das Zurückdrehen der Rolle q, 1 mit dem  Zeiger 3 in die Ruhelage, so dass der Apparat  ohne weiteres wieder zu einem neuen Spiel  bereit ist.  



  Zu dem Zwecke, das Instrument zu ad  justieren, derart,     dass    die Angaben des Zeigers z  stets der Stellung der Stange f entsprechen,  kann der mittlere Teil der Rolle exzentrisch  zur Achse, der Endteile 11 geformt sein. Hier  durch wird erreicht,     dass    nach Lüften des  Bolzens iv die Rolle innerhalb der Bänder p, u  verdreht und das Verhältnis zwischen dem  Radius der Auflagestelle des Bandes<B>p</B> und  dem mittleren Teile q und desjenigen der  Endteile t verändert werden kann.  



  Bei dein beschriebenen Apparat ist das  Verhältnis zwischen der Grösse der Verschie  bung der Stange f und der Grösse des Aus  schlages des Zeigers z ein sehr grosses, bei  spielsweise 1 zu 500, ohne dass mit Ausnahme  der Stange<B>f</B> ein Teil des Apparates eine  gleitende Bewegung ausführt, ein Schmieren  von Teilen ist ebenfalls nicht erforderlich.  



  Ein solches reibungslos arbeitendes Instru  ment mit grossem Übersetzungsverhältnis ist  für viele Zwecke erwünscht, so z. B. zum  Messen und Eichen von andern Instrumenten;  die Erfindung ist auch anwendbar bei Baro  graphen und Ausdehnungsmessern usw.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Einrichtung an Messapparaten zur Darstel lung de r Bewegungen des Messorganes, ge kennzeichnet durch eine an einem Rahmen angebrachte Bahn, eine auf dieser Bahn ohne Schlüpfung zu rollen bestimmte Rolle mit Teilen von verschieden grossem Durchmesser, biegsame Bänder, die in entgegengesetztem Sinne um diese Teile der Rolle geschlungen sind, deren eines mit dem einen Ende an dieser und mit dem andern Ende am Rahmen, und deren anderes einerends mittelst einer Feder am Rahmen und andernends am Messorgan befestigt ist, derart, dass die Grösse der Be wegung des Messorgaiies durch eine entspre chende Drehung der Rolle zur Darstellung kommt.
    UNTERANSPRÜCHE: <B>1,</B> Einrichtung nach Patentansprucb, dadurch gekennzeichnet, dass die Bahn geneigt und das eine der beiden Bänder geneigt zuin andern angeordnet ist, derart, (lass die Rolle durch den vom einen Band auf sie aus geübten Zu" gegen die geneigte Balin ge- presst Wird 2.
    Ein.richtungnachPatentanspruchundUnter- anspruch <B>1,</B> bei welchein das Messorgan eine Stange ist, die in deren Längsriehtung im Rahmen versehiebbar ist, wobei der zwischen Rolle und Stange liegende Teil des Bandes in der Achsialebene der Stange liegt. <B>3.</B> Einrichtung nach Patentanspruch undUnter- ansprüchen <B>1</B> und 2, dadurch gekenn zeichnet, dass die Bandenden auf vorsprin genden Teilen der Rolle befestigt sind. 4.
    Einrichtung nach Patentanspruch undUnter- ansprüchen <B>1,</B> 2 und<B>3,</B> dadurch gekenn- zeielinet, dass der mittlere Teil der Rolle exzentrisch zu den Endteilen derselben geformt ist.
CH89968D 1919-04-26 1920-01-07 Einrichtung an Messapparaten zur Darstellung der Bewegungen eines Messorganes. CH89968A (de)

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