CH89924A - Retortenofen zur Erzeugung von Gas und Koks. - Google Patents

Retortenofen zur Erzeugung von Gas und Koks.

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CH89924A
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Heinrich Koppers
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Koppers Gmbh Heinrich
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  Retortenofen zur Erzeugung von Gas und Koks.    Trotzdem man beim Aufbau der Retorten  öfen zur Erzeugung von Gas und Koks be  müht gewesen ist, durch quer zu den aus  übereinander liegenden Retorten bestehenden,  nebeneinander angeordneten Retortengruppen  laufende Teilwände eine geregelte Heizgas  führung zu erzielen, sind doch Ungleichmässig  keiten in der     Beheizung,    besonders örtliche  Überhitzung des feuerfesten     Baustoffes    an  der Tagesordnung. Man lässt gewöhnlich die       Verbrennungsstoffe    zwischen den mittleren  Retorten     emporbrennen,    um sie über die oberste  Retortenreihe wieder nach     unten    abzuziehen.

    Vor allem fehlt bei einer derartigen Anord  nung auch die Möglichkeit der nachträglichen  örtlichen Beeinflussung der     Heizgasströmung.     



  Mit der Erfindung werden die genannten  Nachteile dadurch beseitigt, dass die Retorten  jeder Gruppe durch aufrecht verlaufende       Längsteilungswände    miteinander verbunden  und durch dieselben gestützt sind, und dass  die so zwischen je zwei Gruppen gebildeten  Heizräume oben und unten durch mindestens  je eine Reihe von längs den Retorten ver  laufenden     Öffnungen,    von welchen wenigstens    die eine Reihe regelbar ist,     tnit    untern und  mindestens einem obern Raum kommunizieren,  welche Räume für die Zuleitung von Ver  brennungsstoffen,     bezw.    Ableitung von Heiz  gasen dienen, wobei in dem einen der ge  nannten Räume nach dem     Regeneratorsystem     ausgebildete Erhitzer (Wärmespeicher) ange  ordnet sind,

   das Ganze zum Zweck, sowohl  eine gleichmässige Verteilung der Verbren  nungsstoffe auf die einzelnen Retortengruppen,  wie auch die Möglichkeit der örtlichen Re  gelung zu erreichen. Durch diese Anordnung  erhält man nicht nur eine gleichmässige Ver  teilung der     Verbrennungsstoffe,    sondern man  ist auch in der Lage, nachträglich örtliche  Eingriffe innerhalb des ganzen     Heizzugsystems     vornehmen zu können, durch die eine sorg  fältige Feinregelung erzielt werden kann.

    Der Ofen kann mit Vorteil so ausgebildet  sein, dass mit der Trennung der einzelnen  Retortengruppen durch die     Längsteilungs-          wände    weit kleinere Ofeneinheiten erzielt  werden können, indem nur drei oder vier  Retorten zu einer (Truppe zusammengefasst  werden, - die für sich in und ausser Betrieb           genommen    werden kann.

   Wenn dabei die  einzelnen Heizräume, wie dies an sich bei       Kohsöfen    bekannt ist, nun auch noch mit       Einzelwärmespeichern    versehen werden, so ist  es     rnit    Vorteil möglich, die     Wärmerückge-          winnung    in     wirtschaftlicher    Weise durchzu  bilden, da ja. auch immer die entsprechenden  Wärmespeicher     reit    in und ausser Betrieb  genommen werden können.

   Ein weiterer Vor  teil besteht noch darin, dass die die einzelnen  Ofengehäuse der bisherigen Retortenöfen tren  nenden     Zwischenköpfe    fortfallen können; wo  mit der Raumbedarf herabgesetzt wird; hier  übernimmt jede einzelne     Längsteilungswand     die Aufgabe der bisherigen Trennwände der       Ofengebäuse;    die Retorten können also in  beliebiger Anzahl nebeneinander angeordnet  werden.  



  In der Zeichnung sind beispielsweise Aus  führungsformen des     Erfindungsgegenstandes     dargestellt, und zwar ist eine erste Aus  führungsform in       Fig.    1 für Querschnitt     bezw.    in Stirnan  sicht und in       Fig.    2 in Längsschnitten dargestellt.  



  Die einzelnen, aus Formsteinen aufge  bauten Retorten 10 sind durch     Längsteidungs-          wände    11, d. h. in Längsrichtung der Re  torten verlaufende Teilungswände miteinander  verbunden und stützen sich vermittelst der  selben aufeinander. Die     Längsteilungswände     11 bilden gleichzeitig eine durchgehende  Trennung des Ofenraumes in einzelne längs  verlaufende Heizräume.

   Durch die durch  gehenden     Querteilungswände    12, d. h. quer  zur Längsrichtung der Retorten verlaufende  Teilungswände, sind nun die so     gescbaffenen     Heizräume in einzelne Heizschächte oder     -züge     13 aufgelöst, die oben an einen gemeinsamen  Horizontalkanal 14 angeschlossen sind, wäh  rend sie unten durch düsenartige Durch  brechungen<B>15</B> jeweilig mit zwei     Wärme-c     speichern 16 und 17 in Verbindung stehen,  wobei auf jeden Heizraum je ein Wärme  speicherpaar     kommt    und jeder Heizschacht  aus diesem Paar mit Brenngasen und Luft       versehen    wird.

   Alle Wärmespeicher sind durch  eine quer zu ihrer Längsrichtung verlaufende    Trennwand 18 in Hälften geteilt, und jede  Hälfte besitzt Anschlüsse an die     Abhitze-          kanäle    19. Der eine Wärmespeicher eines  Paares besitzt     Anschlnss    an die     (Taszuleitung     20 und der andere au die     Luftöffnung    21.  Diese Anschlüsse werden     zweckmässig    ge  meinsam durch Seilzüge gesteuert.  



  Der Betrieb gelt dabei in etwa halb  stündigem Wechsel in der Weise vor sieh,  dass die     Verbrennungsstoffe        zunächst    in die  eine Hälfte der Wärmespeicher eintreten, uni  in den Heizschächten 13 verbrannt zu werden,  worauf die     Verbrennungsprodukte    durch den  obern     Horizontalkanal   <B>14</B> auf die andere  Ofenseite gelangen und dort in die andere  Hälfte der Wärmespeicher herabfallen, wo  sie ihre überschiessende Wärme abgeben; mit  dein Zugwechsel kehrt sich dann die     Strö-          inungsrichtung    einfach uni.

   Das Gitterwerk  der     Wärmespeicher    wirkt wie eine Reihe  gegeneinander versetzter Siebböden verteilend  auf die durchströmenden Gase ein, so     dass          Diagonalströmungen,    wie sie sonst leicht ein  treten, vermieden sind. Die Wärmespeicher       wirken    daher als Verteiler, und zwar nicht  bloss in der Hälfte, wo die vorzuwärmenden       Verbrennungsstoffe    zugeführt werden, sondern  auch in der andern Hälfte, wo die     Abhitze     aus denn Ofen abgeführt wird. Unter dem  natürlich immer einseitig ansetzenden Kamin  zug würde die     Abhitze    besonders leicht solche  diagonalen Wege einschlagen.

   Dies wird aber  durch Zwischenschaltung des jeweiligen Ab  wärmespeichers zwischen     Heizschächten    und  Kamin vermieden. Durch die gezeichnete Aus  bildung wird nicht nur eine überaus sorg  fältige Verteilung der Verbrennungsstoffe er  zielt, sondern es ist auch noch die     Möglich-          keit    des örtlichen     Eingriffes    gegeben, indem  beispielsweise nach Massgabe der Beobachtung  die Schieber 22 auf den     Mündungen    der Heiz  schächte 13 in dem     obern    Horizontalkanal 14       entsprechend    verstellt werden können.

       Wan     könnte auch     durch    Einsetzen von einstell  baren Düsen in die     Durchbrechungen   <B>15</B> an  diesen Stellen regelnd     eingreifen.)    Jedenfalls  ist damit eine vorzügliche     Gleichmässigkeit     in der     Beheizung    erzielbar. Die unter die           Retortenböden    greifenden     Querteilungswände     12     nehmen    dabei     wirkungsvoll    an der Ab  stützung der Retorten teil und verhindern  ihr Durchbiegen     bezw.    Durchbrechen.  



  Auf Grund der Trennung in senkrechte       Retortengruppen    durch die     Längsteilungs-          wände    ist es ferner möglich, je nach Bedarf  die einzelnen Gruppen in und ausser Betrieb  nehmen zu     können;        namentlich    für Aus  besserungen     alt        den    Ofen ist dies von wesent  licher     Bedeutung.    Die     Ausstattung    der Ofen  ist die übliche;

   beispielsweise sind die     Ile-          torteii    einer Gruppe abwechselnd einmal vorne  und einmal hinten durch Steigrohre 23     all     zwei Vorlagen 24 angeschlossen, um eine  übersichtliche     Abführung    der Gase bei völliger  Zugänglichkeit zu den Retortenmündungen  zu ermöglichen. Natürlich lässt sich auch bei  diesen Ofen in bester Weise der     sogenannte     Verbundbetrieb, d. h.     eilte    wahlweise     Be-          heizung    mit Eigen- und     Fremdgas    durch  führen.  



  Um bei Umbauten     voll    alten     Neuneröfen,     bei denen die Retorten in Einheiten von neun  Stück in einer Hülse zusammengeschaltet  sind; die Vorteile dieser     Regenerativbeheizung     beizubehalten und     eilte    gleichmässige     Be-          heiziing    durchzuführen,     kamt    in der Aus  führungsform nach     Fig.    3 bis 5 die     Behei-          zung    so durchgeführt     werdet),        dass    die Re  torteneinheit jeweilig mit zwei,

   wieder in  Zugwechsel betriebenen     Wärmespeicherpaaren     derart zusammengeschaltet wird, dass immer  die Retorteneinheit auf der einen Hälfte     voll     den aufsteigenden, auf der andern Hälfte     voll     den absteigenden Gasen umspült wird, und  umgekehrt. Auf diese Weise kann     eilte    der  artige Retorteneinheit mit den zugehörigen  Wärmespeichern für sich betrieben, einge  regelt und erforderlichenfalls ausgeschaltet"  werden.

   Das bauliche Mittel zur Durchfüh  rung der     Beheizung    einer derartigen Retorten  einheit durch zwei     Wärmespeicherpaare    be  steht darin, dass unter jeder Hälfte der Re  torteneinheit drei     Verteilräume    für die Ver  brennungsstoffe vorgesehen sind,     voll    denen  immer zwei äussere zusammengefasst mit dein  einen Wärmespeicher eines Paares verbunden    sind, während der     mittlere        Verteilraum    dem  zweiten     Wärmespeicher    desselben Paares zu  geordnet ist.

       Während    dabei von den beiden       erstgenannten        Verteilräutnen    der     eilte        voll     den     Verbrennungsstoffen,        das    :

  Reizgas, durch  einfache     Durchbrechungen    in die Heizräume  geleitet wird,     gellen    jeweilig     voll    dein mittleren       Verteilungsraum        Abzweigtogen    nach rechts  und links aus, um den     zweiten    Verbrennungs  stoff, die Luft, in die Nähe     'lles        ersten    in die       Heizräume        einzuführen.     



  In der Schale oder Hülse<B>50</B>     (hig.    3) sind  die Retorten 10 zu neun Stück angeordnet;  die Retorten sind hier aus einzelnen     Form-          stücken        zusammengesetzt    und schräg gelagert.

    Durch die     Querteilungswäude    12 und die       Längsteilungswände    11 werden die     Retorten     getragen und damit gleichzeitig die Heiz  schächte gebildet.     L\ber    sämtlichen Gruppen  verläuft ein     gemeinsamer    Kanal, so     dafä    die       Heizschächte        bezw.    Heizräume oben mitein  ander in Verbindung     stehen.    Unterhalb der  Hülse 50 sind die     Wärmespeicher    16 für  Luft und 17 für Gas angeordnet,

   die auf der  einen Seite mit dein     Abhitzekanal    19 durch  Kanäle     19"    und     Atisclilussrolire    19"     verbunden     sind,     während    in die     Gaserhitzer    17 das (las  durch     AnsehluIJ,    20 und in die Lufterhitzer  16 die Luft durch     Ansehlto@    21 eingeführt  wird.

   Diese     Anschlüsse    werden in der be  kannten Weise geschaltet,     um        einen    ab  wechselnden Betrieb der     Wärmespeicher    als       Gas-    und     Lufterhitzer    und als     Abwärnle-          speicher        zii        ermöglichest.    indem nach der Be  triebszeit     von    etwa einer halben Stunde eine       Viiistellung        finit        Zugumkehr    statthat.  



  Die     Wärmespeicher    17     stehen    durch  Schächte 25 mit den     Verteilrfitimen        ?5'    in  Verbindung, wobei durch Schieber 26 eine       Abdrosselung    dieser     Schichte    zwecks     gleich-          niässiger    Verteilung des Gases     vorgenommen     werden     kann.        Volt    den     Vei-teilriiun)

  en    25'       gelangen    die Gase     durch        düsenartige        Dureh-          brechungen    15 und     15 t    unmittelbar in die       Heizschächte.     



  Der     Luftwärinespeicher    16 steht durch       Durchbrechungen    28, die     niit    Schiebern 29  eingeregelt     werden        können,    mit den Verteil-      räumen 28' in Verbindung, die jeweilig zwi  schen den Räumen 25' gelagert sind. Von  den Räumen     \?8'    gehen düsenartige Durch  brechungen 27 und 27' nach rechts und links  aus, uni in -der Nähe der     Grasdüsen    15 und  15' zu münden.

   Auf diese Weise ist eine  gleichmässige Verteilung von     Gras    und Luft  auf jede     Brenner,stelle    möglich, während auf  der auf     Abhitze    stehenden Seite der Retorten  einheit diese     Duf'chbrechungen    insgesamt zum  Abziehen der     Abbitze    in die beiden Wärme  speicher dienen.

       Es'ist    auf diese Weise mög  lich, eine     derartige    Retorteneinheit wie einen  Neunerofen ganz gleichmässig zu beheizen  und dabei mit der für eine Wärmerückge  winnung mit     einräumigen        Erhitzern    erforder  lichen Mindestzahl an     Wärmespeichern,    näm  lich zwei Paaren solcher, auszukommen.

   Die       Trennung    der Räume 25'     bezw.    28' in je  zwei durch Schieber 26     bezw.    29 einregelbare  Abteile hat dabei den Zweck, etwaige Un  regelmässigkeiten in der Verteilung der     Ver-          brennungsstoffe,    wie sie zum Beispiel durch  die Schräglage der Retorten bedingt sein  können, auszugleichen.  



  Während     Fig.    3 bis 5 einen Neunerofen  mit Schrägretorten darstellt, bei dem sich die  Anordnung der Verteilungsräume besonders  gut durchführen lässt, zeigt die Ausführungs  form nach     Fig.6    und 7 einen Neunerofen  mit     wagrecht    liegenden Retorten zum Aus  druck.

   Wenn auch eine Durchbildung nach       Fig.3-5    an sich durchaus auf     wagrecht     liegende Retorten anwendbar ist; so-erhält  man damit doch eine Vergrösserung der Bau  höhe, die unter     Umständen    unerwünscht sein       kann.    Um dies zur beseitigen, erfolgt eine  Anpassung an     wagrecht    liegende Retorten,  so dass die obern, mit den     Heizschächten    ver  bundenen Räume, welche     gemäss        Fig.    1 mit  14 bezeichnet     sind,    zu einem Raum zusammen  gefasst sind, welcher für sämtliche Retorten  gruppen einer Einheit (jede Einheit umfasst  neun Retorten)

   gemeinsam ist und die Ver  teilerräume pro     Wärmespeicherpaar    in einer  Mehrzahl entsprechend der Anzahl der Quer  teilungswände und der Stirnwände vorgesehen  sind und jeder Steigschacht mit den beiden    Wärmespeichern des zugehörigen     Wärnie-          speicherpaares    verbunden ist.

   Die bauliche  Ausführung erfolgt derart, dass jeweilig zwi  schen den Retorten und den dar unterliegen  den Wärmespeichern auf die ganze Länge  der Retorten querverlaufende Kanäle ange  ordnet sind, die abwechselnd an die Barunter  liegenden Luft- und     Gaserhitzer    angeschlossen  sind und anderseits mit je vier düsenartigen       Durchbrechungen    rechts und links der     Längs-          teilungswände    und vor und hinter den Quer  teilungswänden münden, so dass die     Heiz-          schächte    immer zwei derartige düsenartige  Anschlüsse, und zwar einen an den Luft  erhitzer und einen an den Gaserhitzer er  halten.

   Auf diese Weise wird eine gleich  mässige Verteilung der     Verbrennungsstoffe     vor ihrem Zusammentritt erzielt, während die  über die Retorten hinweg schlagende Flamme  in den beiden, auf     Abhitze    geschalteten  Wärmespeichern der andern Hälfte der Re  torteneinheit ebenso gleichmässig abgezogen  wird.  



  Die in der Hülse 50     (Fig.    6) wieder zu  je neun angeordneten Retorten werden durch  die     Querteilungswände    12 und die     Längs-          teilungswände    11 getragen, durch deren Zu  sammenwirken gleichzeitig die     Heizschächte     gebildet werden.

   Unterhalb der Retortenein  heit laufen auf die Länge der Retorten die  Lufterhitzer 16 und die Gaserhitzer 17 durch,  die alle durch Krümmer     1911    an einen Ab  hitzekanal 19 angeschlossen sind, während  die Gaserhitzer 17 dazu noch Anschlüsse 20  an die     Gasleitung        besitzen    und die     Anschluss-          stücke        19v    der Lufterhitzer 16 unmittelbar  an die Aussenluft angeschlossen werden  können. Der Betrieb dieser     einräumigen    Er  hitzer     bezw.    Wärmespeicher erfolgt jeweilig  in der bekannten Weise durch Zugwechsel  in etwa 'halbstündigen Betriebsstufen.

   Zwi  schen der Retorteneinheit und den Wärme  speichern sind nun die     Verteilräume    25' und  28' angeordnet, von denen jeweilig 25' an  die Gaserhitzer 17 angeschlossen sind, wäh  rend die     Verteilräume    28' mit den     Luft-          erhitzern    16 in Verbindung stehen. Die gleich  mässige Verteilung der     Verbrennungsstoffe    auf      die einzelnen     Verteilräume    wird durch einen  Zwischenkanal bewirkt, dessen     Durchbre-          ehungen    25 durch Schieber 26 entsprechend  eingeregelt werden können.

   Bei den Wärme  speichern 16 dienen hierzu die mit Schiebern  29 einstellbaren     Durchbrechungen    28. Die  V     erteilräume    28' stehen jeweilig mittelst  Düsen 27 mit den     Heizschächten    in Ver  bindung, während die     Verteilräume    25' Düsen  15     aufweisep.    Diese Düsen 15 und 27 sind  damit über die ganze Retortengruppe gleich  mässig verteilt, und zwar münden dabei je  weilig in jeden durch die Quer- und     Längs-          teilungswände    12 und 11 gebildeten     Heiz-          schacht    immer je eine Düse 15 und 27.

   Um  gegebenenfalls eine     Beheizung    mit Starkgas  zu ermöglichen, können noch in dem Massiv  zwischen den Verteilungskanälen und der  Retortenhülse besondere kleine     Kanälchen          ausgespart    werden.  



  Nach den Ausführungsformen gemäss     Fig.    3  bis 7 erfolgt die     Beheizung    mittelst Schwach  gas, d. h. mittelst Gas, das genau wie die  Luft in den Wärmespeichern vorgewärmt und  mit der Luft zur Verbrennung gebracht wird.  Nach einer weiteren Ausführungsform des       Erfindungsgegenstandes    soll ausserdem noch  eine     Beheizung    mittelst Starkgas durchgeführt  werden, und zwar mit stetigem Zutritt des  Starkgases an der     Zugumkehrstelle    bei der  Ofendecke, so dass also durch den     Zug    jeweils  die     Beheizung    im abfallenden Sinne erfolgt.

    Eine derartige     Beheizung    mit Starkgas ist  in den     Fig.    3, 6 und 7 strichpunktiert ver  anschaulicht, wo durch besondere     Verteil-          kanäle    das Starkgas an der     Zugumkehrstelle     eingeführt wird.  



  Dies hat nicht nur die Wirkung, dass die       Starkgasverteilungskanäle    in der Ofendecke  bequem untergebracht und leicht zugänglich  gemacht werden können, wie auch durch die  verhältnismässig kühle Lage das Starkgas  nicht vor der Verbrennung zersetzt wird,  sondern es ergeben sich weitere besondere  Vorteile. Nach den Grundsätzen für die Füh  rung warmer Gase müssen Gase, die sich in  einem heissen Raume anwärmen sollen, durch       diesen    von unten nach oben, heisse Gase, die    Wärme abgeben sollen, von oben nach unten  geführt werden.

   Bei den dargestellten Aus  führungsbeispielen des Erfindungsgegenstandes  wird das     vorzuwnririende    Schwachgas in den  unter den Retorten angeordneten Wärme  speichern von unten nach oben geführt und  erfährt einmal durch das Netzwerk in den  Wärmespeichern, dann durch die beschriebene       Zusammenschaltung    von     Wärmespeichern    und  Heizräumen     bezw.        Heizschächten    eine gleich  mässige Verteilung. Diese Verteilung bleibt  auch für das Starkgas erhalten, indem die  Flamme in die einzelnen     Heizschächte    der  jeweiligen Hälfte der Einheit von oben nach  unten strömt.

   Im übrigen geht die     Beheizung     mit Starkgas aus den strichpunktiert ange  gebenen Ergänzungen in den     Fig.    3-7 ohne  weiteres hervor, wobei naturgemäss die sonst  für die     Vorwärmung    des Schwachgases be  nutzten Wärmespeicher bei der     Beheizung     mittelst Starkgas zur V     orwärmung    der Luft  mit herangezogen     -werden,    wie dies dem be  kannten Prinzip entspricht.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Retortenofen zur Erzeugung von Gas und Koks mit aus übereinander liegenden Retorten bestehenden, nebeneinander angeordneten Re tortengruppen, dadurch gekennzeichnet, dass die Retorten jeder Gruppe durch aufrecht verlaufende Längsteilungswände miteinander verbunden und durch dieselben gestützt sind, und dass die so zwischen je zwei Gruppen gebildeten Heizräume oben und unten durch mindestens je eine Reihe von längs den Re torten verlaufenden Öffnungen, von welchen wenigstens die eine Reihe regelbar ist, mit untern und mindestens einem obern Raum kommunizieren, welche Räume für die Zu leitung von Verbrennungsstoffen bezw. Ab leitung von Heizgasen dienen,
    wobei in dem einen der genannten Räume nach dem Re generatorsystemausgebildete Erhitzer(Wärnie- speicher) angeordnet sind, das Ganze zum Zweck, sowohl eine gleichmässige Verteilung der Verbrennungsstoffe auf die einzelnen Re tortengruppen, wie auch die Möglichkeit der örtlichen Regelung zu erreichen. UNTERANSPRüCHE: 1.
    Retortenofen nach Patentanspruch, mit quer zu den Retorten verlaufenden Quer- teilungswä.i)clen, dadurch gekennzeichnet, dass die Heizräume durch die Querteilungs- wände in eine Reihe von Heizschächten geteilt sind, welche mit den Räumen, durch welche die Verbrennungsstoffe bezw. die Heizgase geleitet werden, kommuni- zieren. 2.
    Retortenofen nach Patentanspruch und Unteranspruch 1, bei welchem die Wärme speicher in den untern Räumen) angeordnet und letztere in der Längsmitte der Re torten durch eine Querwand in zwei Hälf ten geteilt #ind, dadurch gekennzeichnet, dass für jeden- Heizraum ein oberer Rauni vwrgesehen ist, welchei# für alle Schächte les zugehör:-;
    ,en Heizraumes gemeinschaft- li@_li ist, und date jeder Heizschacht durch eine obere regelbare Offnung mit dem gemeinschaftlieheu obern Raum und durch zv:
    ei Düsen mit zwei untern Räumen lzc!iiiuuniziert, welche in Längsrichtung cler Retorten verlaufen und von welchen cl@_r eine einen -Wärmespeicher zur Er- liit7ung von Breri.ngas und der andere einen solchen zur Erhitzm)g von Luft enthält.
    @. Retortenofen nach Patentanspruch, mit einer in senkrechte Gruppen geteilten, in einer gemeinsamen Hülse eingefassten Re torteneinheit. dadurch gekennzeichnet, dass fair die Einheit zwei Paare von in ge sonderten Räumen angeordneten Erhitzern (5V ärmespeiehei,n), jedes Paar für Heizgas Lind Luft, vorgesehen sind, mit denen die Heizräume mittelst Verteilräume derart in Verbindung gesetzt sind,
    dass jeder der Heizräume mit beiden Erhitzern (Wärme- speichern) eines Paares kommuniziert; und dass sämtliche Heizräume der Retorten einheit durch einen obern, über den Grup- pen verlaufenden gemeinsamen Kanal unter einander in Verbindung stehen. 4.
    Retortenofen nach Unteranspruch 3, mit einer in drei senkrechte Gruppen zu drei Retorten geteilter), in einer gemeinsamen Hülse eingefaPaten Retorteneinheit, dadurch gekennzeichnet, dass für jede Hälfte der Retorteneinheit ein Paar von in geson derten Räumen angeordneten Erhitzern (Wärmespeicher) und drei Verteilräume vorgesehen sind, von welch letzteren zwei äussere init dem einen Erhitzer (Wärme speicher) eines Paares und ein mittlerer mit dem andern Erhitzer (#ljäi-mespeichei@) desselben Paares in Verbindung steht. Retortenofen nach Unteranspruch 3, da durch gekennzeichnet,
    dassa zwischen den Erhitzern (Wärniespeieliern) und den Ver- teilräumen Schieber angeordnet sind. zuin Zweck der Beseitigung etwaiger örtlicher L:ngleiclirnä.Pigkeiten in der Verteilung der Verbrennungsstoffe. G.
    Retortenofen nach den Unteransprüchen 1 und 3, dadurch gekennzeichnet, dal; die Verteilräume in einer Mehrzahl entspre chend der Zalil der Querteilungswände und der Stirnwände vorgesehen sind und dali jeder Steigschacht mit den beider) Wärme- speichern des zugehörigen Wärniespeicher- paares verbunden ist. 7.
    Retortenofen nach Unteranspruch 3. da durch gekennzeichnet, dalss in dem -Wand massiv zwischen den V erteilräunien und der Hülse besondere Kanäle zur Einführung von Starkgas ausgespart sind. S.
    Retortenofen nach U uteranspruel) 3, da durch gekennzeichnet, dass an den obern, über den Gruppen verlaufenden gemein samen Karial an der Zugumkehrstelle eine Zuführungsleitung für Starkgas angeschlos- seir ist.
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