CH89031A - Verfahren zur Herstellung einer licht- und waschechten Tapete. - Google Patents

Verfahren zur Herstellung einer licht- und waschechten Tapete.

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CH89031A
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    • D06MTREATMENT, NOT PROVIDED FOR ELSEWHERE IN CLASS D06, OF FIBRES, THREADS, YARNS, FABRICS, FEATHERS OR FIBROUS GOODS MADE FROM SUCH MATERIALS
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    • D06M11/32Treating fibres, threads, yarns, fabrics or fibrous goods made from such materials, with inorganic substances or complexes thereof; Such treatment combined with mechanical treatment, e.g. mercerising with oxygen, ozone, ozonides, oxides, hydroxides or percompounds; Salts derived from anions with an amphoteric element-oxygen bond
    • D06M11/36Treating fibres, threads, yarns, fabrics or fibrous goods made from such materials, with inorganic substances or complexes thereof; Such treatment combined with mechanical treatment, e.g. mercerising with oxygen, ozone, ozonides, oxides, hydroxides or percompounds; Salts derived from anions with an amphoteric element-oxygen bond with oxides, hydroxides or mixed oxides; with salts derived from anions with an amphoteric element-oxygen bond
    • D06M11/44Oxides or hydroxides of elements of Groups 2 or 12 of the Periodic Table; Zincates; Cadmates
    • DTEXTILES; PAPER
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Description


  Verfahren zur Herstellung einer licht- und waschechten Tapete.    Es sind bereits waschechte, sogenannte       Tekko-Tapeten    bekannt, bei deren Her  stellung gefärbte Metallbronzen benutzt wer  den, die in pulverisiertem Zustande durch eine  Tinktur auf     dein    Papier befestigt werden.  Diese     Tekko-Tapeten    wirken durch ihren  Hochglanz unruhig, ermüdend und verleidend.  Die Herstellungskosten sind verhältnismässig  sehr hoch. Die gewöhnlichen Tapeten wer  den bekanntlich mit lichtunechten     Farben     hergestellt und sind weder licht-, noch wasch  echt.  



  Gegenstand vorliegender Erfindung ist  nun ein Verfahren zur Herstellung einer  licht- und waschechten Tapete, gemäss wel  chem Verfahren man eine Mischung von       Kopalharz    mit Zinkoxyd nebst einer als       Trocknungs-,        Verdünnungs-    und Bindemittel  wirkenden Substanz, z. B. Terpentinöl, auf  einen     Seliiclitträger,    z. B. Papier, aufträgt       und    diesen Anstrich trocknen lässt.

   Schon  während des     Antrocknens    der Mischung ent  steht teilweise harzsaures Zink, welche Ver  bindung sich namentlich im Laufe der Zeit  durch die Lufteinwirkung noch weiter bildet  und welcher Körper sich mit dem Schicht-    dein Papier, zu einer nicht loszu  lösenden Schicht vereinigt und sowohl gegen       Aiwache        Alkalien,    wie zum Beispiel     Seifen-          s   <B>-c</B>       lösungen,    als auch gegenüber Säuredämpfen  und Wasser vollständig unempfindlich ist.

         Zweckmässigerweise    setzt     man    diesem An  strich Glimmer als Füllmittel     zit    und setzt       vorteilhafl-erweise,    je nach Bedarf,     einen        licht-          ecbten    organischen Farbstoff, zum Beispiel  eine     Algolfarbe    oder auch eine Erdfarbe zu.       Eiii    solcher Anstrich ist nach dein Eintrock  nen glashart.

   Er kann durch einen weiteren       Aufstrich    von gelöstem Schellack, zum Bei  spiel einer sehr     drinnen        Lösung    von Schellack  in Sprit,     nocb        geschützt    werden.

   Es ist vor  teilhaft, vor denn Aufbringen des     Haupt-          @uistriclies    aus     Kopalharz,    Zinkoxyd und dem       Trocknungs-,        Verdiinnungs-    und Bindemittel       einen    Grundanstrich.     vorzunehmen,    zum Bei  spiel mit     verdiinnten    Resten des Haupt  anstriches,     und        diesen        trocknen    zu lassen.

    Man kann dem Grundanstrich ein Verdün  nungsmittel, wie Benzol und gekochtes Leinöl,       zusetzen.    Auch ist es zweckmässig, Glyzerin  in     kleinere    Mengen zuzufügen, um ein Brüchig  werden des Papiers zu     verhüten.    Je nach Be-      darf kann     Sikkativ    zugesetzt werden, um ein  schnelles     Trocknen    herbeizuführen.

   Für die  sen     Grundanstrich    kann man eine     ähnliche     Farne benutzen wie für den     11auptanstrieli.     ah     Trocknun\;-s-    und     Verdünnungsmittel    für  den Hauptanstrich hat sich Terpentinöl als       z@vecl_rnässig    erwiesen, wobei es     gleichzeitig     als Bindemittel zwischen Grund- und Haupt  anstrich dient.  



  Verwendet man eine     Mischung    von vier       Gewichtsteilen        Iiopallack,    zwei Gewichts  teilen     Zinkoxyd,    drei     Gewiehtsteilen        Terpen-          tin-*)'l    und zwei Gewichtsteilen Glimmer,     liebst          einem        Farbzusatz    je nach     gewünschter          Nuance,    so erhält man nach dein Trocknen  auf     denn    Papier eine feste Schicht,

   deren     Los.-          lösen    ohne     Zerstören    des Papiers     voll    demsel  ben     unmöglich    ist.  



  Einre nach dem vorliegenden Verfahren       her-estellte    Tapete lässt sich vermittelst der       hleiclieil    Klebemittel wie die     gewöhnlichen     Tapeten auf Papier leicht aufkleben; nur       inuss,    je nach der Stärke des verwendeten Pa  piers, die     Einweichungsdauer    eine kürzere       oder    längere sein. Die Tapete übertrifft die       biAierigen    an Lichtechtheit, und es ist eine       Veränderung-    durch     Verbleichung    oder     Ah-          sterben    nach Jahrzehnten nicht zu bemerken.

    Die neue Tapete lässt sich mit Seife und  Bürste     a.lr@vas,-lien    und wird     zweckmässig          nacbträglich    reit einem     weichen    wollenen       Lappen    nachgetrocknet, wobei weder Farbe,  noch Qualität     rinter    dieser Behandlung leiden.       I',in    Vorteil der Tapete besteht darin, dass       diez#ellie        einen    Mattglanz besitzt, der dein       Zimmer    eine beruhigende und wohltuende       Behaglichkeit    verleihen kann. Farbe, sowie       I)esz,in    lassen sich jedem Wunsche entspre  chend herstellen.

   Die Herstellungskosten kön  nen niedriger gehalten werden als diejenigen  der     Tekko-Tapete.     



       _,ach    dem     Aufbringen    des Hauptanstriche       kann    eine     nochmalige    Behandlung stattfin  den zwecks     Erzeugulig    eines mehr oder     we-          ni\er    starken     Mattglauzes.    Das Grundieren       njit    einem     Grundanstrich    kann auf bekann  ten     Streichrna-schinen    erfolgen.     Mali    hat es    in der Hand, durch die entsprechende     Eia-          stellunig    der Walze     dafür    zu     sor;;

  en,    dass die  ser     Grundanstrich        inögliclist    dünn     aufgetra-          gern    wird.     Man    kann     zum        Sclrlusse        das    mit  dem     Hauptanstrich        gestrichene    Papier dem  Druck einer     Dessin-Iialander-Walze    unter  werfen.

   Das     Iialandrieren    oder Prägen kann  halt oder     warne        Iesclielien,        Lind    ist dies von  der jeweiligen Beschaffenheit der Streich  masse für jede einzelne Farbe     abhängig.  

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Verfahren zur Herstellung einer licht- und waschechten Tapete, dadurch gekenn zeichnet, class -inan eine Mischung von hopal- . harz mit Zinkoxyd liebst eurem Trocknungs-, Verdünnungs- und Bindemittel auf einen Schichtträger a.ufti-ägt und diesen Anstrich trocknen lässt. UNTERANSPRÜCHE: 1.
    Verfahren nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass als Trocknungs-, Ver- dÜnnungs- und Bindemittel Terpentinöl verwendet wird. 2. Verfahren nach Pateiltanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass man der Anstrich masse Glimmer als Füllmittel zusetzt. 3. Verfahren nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass man einen lichtechten organischen Farbstoff der Anstrichmasse zusetzt.
    .l. Verfahren nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass man eine Erdfarbe zu der Anstrichmasse zusetzt. Verfahren nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass man den Anstrich durch einen Aufstrich von gelöstem Schel lack schützt. 6. Verfahren nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, da.ss man vor dem Auf- brinben des Hauptanstriches einen Grund anstrich vornimmt. i.
    Verfahren nach Patentanspruch und Un- teranspruch 6, dadurch gekelnizeiehnet, dass man den Grundanstrich mit Resten ' des Hauptanstriches vornimmt. B. Verfahren nach Patentanspruch und Un teranspruch 6, dadurch gekennzeichnet, dass man dem Grundanstrich Glyzerin zu fügt, um ein Brüchigwerden des Papiers zu verhüten. 9.
    Verfahren nach Patentanspruch und Un teransprüchen 1, 2 und 3, dadurch gekenn zeichnet, dass man als Hauptanstrich eine Mischung von vier Gewichtsteilen Kopal- laek mit zwei Gewichtsteilen Zinkoxyd, drei Gewichtsteilen Terpentinöl, zwei Ge wichtsteilen Glimmer und einem Farbzu- satz verwendet.
CH89031D 1920-07-03 1920-07-03 Verfahren zur Herstellung einer licht- und waschechten Tapete. CH89031A (de)

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