CH87286A - Schaltvorrichtung an Stufentransformatoren. - Google Patents

Schaltvorrichtung an Stufentransformatoren.

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CH87286A
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Siemens Schuckertwerke Gmbh
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  Schaltvorrichtung an Stufentransformatoren.    Um Stromverbrauchern in Wechselstrom  netzen eine veränderliche Spannung zuzu  führen, benutzt man     Stufentransformatoren"     an deren einzelnen Stufen die Stromver  braucher, z. B.     Motoren,    mittelst. Hüpfer ge  schaltet werden. Handelt es sich nun um  grosse Stromstärken, so fallen die zu bewe  genden Massen der     Hüpferschalt.er    gross aus.,  anderseits müssen aber auch, um den Strom  sicher zu unterbrechen, die Schaltwege gross  sein, so dass demgemäss die Hubmagnete der  Hüpfer gross ausgeführt werden müssen.  



  Als Schwierigkeit kommt noch hinzu.  dass die Hubmagnete auch in Fällen sicher  einschalten müssen, in denen die Netzspan  nung aus irgendwelchen Gründen stark ver  mindert ist. Die Hubmagnete müssen also  mit Rücksicht auf diese Verhältnisse reich  lich bemessen werden. Ist nun anderseits bei  diesen reichlich bemessenen Hubmagneten  die Netzspannung zufällig gross, so ergeben  sich beim Einschalten des Hüpfers infolge  der hohen Geschwindigkeit, die die zu  schaltenden Teile bei dem grossen Schalt-    Wege erlangen können, starke Hammerwir  kungen.  



  Diese Nachteile können nun der Erfin  dung gemäss dadurch vermieden werden,  dass die Auswahl der Stufen     zu-ai ,    wie seither  üblich, durch Hubmagnete von     Hüpfern    be  wirkt wird, dass aber die     Abreisskontakte     völlig von diesen Hubmagneten abgetrennt.  und     durch'Hilfsmotoreen        beweg-twercleri,    die  zum Beispiel elektrisch oder durch Druck  luft,, Federn usw. betrieben werden können.  



  Die     Abreissschalter,    die nur noch die Auf  gabe haben, den     Strom    zu     unterbrechen,          werden        dementsprechend    lediglich unter       dieseln    Gesichtspunkt     ausgeführt,    so dass  sich     vorteilhafte,        Konstruktionen    für sie er  geben.     Anderseits        können    sie auch ohne  weiteres dazu dienen, den Strom einzu  schalten.

   Auch     ist.    es möglich, für     inelirere     Schaltstufen des Transformators einen<U>g</U>e  meinsamen     Abreissschalt.er    zu verwenden.  Schliesslich können diese     Abreissschalter    ent  weder von der Steuerwalze aus, die die       Spannungsstufen        steuert.,    bedient     werden.         oder auch durch eine getrennte Steuerwalze.  Die Steuerwalzen selbst können von Hand       oder        durch    einen besonderen Hilfsmotor ge  dreht werden, wobei in letzterem Falle wie  der eine besondere Regelwalze erforderlich  ist.

   Die Anordnungen können auch für  Fernsteuerungen ausgeführt werden und mit  geeigneten     Kuppelschaltungen,    um mehrere       Kontroller    eines elektrisch betriebenen Zu  ges von einem Führerstand aus zu betätigen.  



  In der Zeichnung ist eine Anordnung     ge-          mäf-'-    der Erfindung beispielsweise     veran-          schaulicht..        f    ist     :der        Stufentransformator     mit den Schaltstufen<I>A, B, C</I> usw.

   Die An  zapfungen des Stufentransformators führen  zu Kontaktplatten 3, die von Hubmagneten  4 mit der Magnetspule 8 in die Hauptlei  tungen 2 eingeschaltet werden.     Diese-Haupt-          leitungen    führen über Kontakte 5 des     Ab-          reif-schalters    34, 35, 36 zu der Schaltdrossel  spule 6 und     von    dieser aus zu den     Strom-          verbrauchern    '7. Um die einzelnen Schalt  steifen auszuwählen, dienen die Kontakt  streifen 10     der    Fahrtwalze, die von Hand  oder durch besonderen Hilfsmotorantrieb       gedreht    wird.

   Es ist ohne weiteres ersicht  lich, dass mit zunehmender Drehung der  Schi     ltwalze    von der Netzleitung 11 der  Reihe nach die Magnetspulen 8' der     Ilub-          magnete    an den     Anzapfungen    A B C,  <I>B C D, C_ D</I>     L    gespeist werden und     hier-          durch    der     Reihe    nach die Drosselspule 6  an diese     Anzapfungen    des     Transformator          gele1    wird.  



  Von den     Hubmagneten    3, 4, 8 sind     gemäss     der Erfindung     völlig    getrennt besondere       mechanisch        angetriebene        Abreissschalter    34,  35, 36     angeordnet,    von denen jeder     mehreren          Huliniagneten    zugeordnet ist, beispielsweise       der        Abreissschalter    34, den Hauptmagneten  der Stufen A.<I>D, G.</I>  



       Iti    der Stellung I des Fahrschalters fliesst  der Strom von der Netzleitung 11 aus, über  den Kontakt 12 in die Magnetspule 14 eines       Hüpfers,    erregt diese und schaltet. somit       über    den     Maziinalausschalter    15 die Schiene       3'7        cles    in der     Zeichnung    rechten     Walzen-          belaves    an das Netz.

   In den weiteren Stel-         lungen        1I    ff. wird der Kontakt 12 ausge  schaltet, die Spule 14 bleibt jedoch über die       Schiene38,    der     Totmannskurbel    13 erregt und  dadurch wird die Schiene 37 über den Maxi-     -          malaussehalter    15 eingeschaltet. In jeder  der Stellungen I bis     VII    fliesst nun der Strom  den     Hilfssteuerleitungen        1'7    zu, von dort über       Kontakte    18, die von den Magnetspulen 8  gesteuert werden, in die Steuerleitungen 19  und durch diese zu der Steuerung der Ab  reissschalter 5.

   Zwischen den     Stellungen    1  bis     VII    wird jedesmal eine der Steuerlei  tungen     1'7    unterbrochen und damit eine der       Abreissschaltereinrichtung    34, 35, 36 ausge  schaltet und beim Einschalten der nächsten  Stufe an eine andere     Anzapfung    des Stufen  transformators gelegt.  



  Bei dem in der Zeichnung veranschau  lichten Ausführungsbeispiel der Erfindung  werden die mechanisch bewegten     Abreiss-          sclialter    durch     Druckluftmntoren    angetrie  ben. Die     Druckluftanordnung    besteht aus  den Zylindern 25, mit dem     Kolben    26, einem       Llmsteuerhahn    23, der Luftzuleitung 24. Der       Umsteuerhahn    wird durch Spulen 21 be  dient. Diese Spulen sind über Kontakte 20  in die Leitungen 19 eingeschaltet.

   Diese  Kontakte sind bei     Stromlosigkeit    geschlos  sen, da das Gewicht des Magnetkernes 30 die  an     dein        Dreifachhebel    39 befestigte     KontaIct-          platto    20 nach oben drückt. Sind nun die  Leitungen 19 vom     Strome        durchflossen,    so  wird die Spule 21 des das     Di@ucl:luftventil     bedienenden Relais     erregt,    der Kern 22     wird     angezogen, die Druckluftzufuhr zu den     Z@--          lindern    25 geöffnet..

   Der sich nach oben be  wegende Kolben stösst. den     Winkelhebel        2-7     nach oben, die     Hauptabreisskontakte    5 wer  den     geselilosseii,    gleichzeitig aber auch  Hilfskontakte 28. die von den     Hilfss.teuerlei-          fungen    19 den Strom der     Manetspule        29     eines Relais zuführen.

   Der Bern 30     dieses     Relais dreht den Winkelhebel 39 so,     daP     die Nase in die Nase des Hebels     27        eiiia,reift.     Der     Winkelhebel        2'7    ist somit in seiner  Stellung     verriegelt    zugleich die     _@breiss@on-          takle    5,     sowie    die     Steuerkontakte    28     dauernd     geschlossen.

        Durch die Bewegung des Winkelhebels  39 werden aber die Kontakte 20 geöffnet und  damit das Relais für das Druckluftventil       stromlos.    Der Kern 22 sinkt ab, der Druck  luftraum des Zylinders 35 wird mit dem       Austrittstutzen    32 verbunden. Wird nun  durch Weiterbewegen des Fahrschalters  eine der Leitungen     1'i,    19 stromlos, so sinkt  der Kern 30 des Relais 29 ab, die Nasen ge  raten ausser Eingriff, die     Abreisskontakte    5  werden geöffnet, die Kontakte 20 für die  neue Betätigungsstellung für die Druckluft       vorbereitet..     



  Wie     bereits    erwähnt, ist es nicht unbe  dingt erforderlich, dass die     Abreissschalter     durch Druckluft bewegt werden. Es können  auch andere Mittel, beispielsweise gespannte  Federn oder elektrisch betriebene Hilfs  motoren, verwendet werden, wenn diese nur  in     geeigneter    Weise von den Stufenschaltern  aus gesteuert werden.

   Bei all diesen Anord  nungen werden nunmehr, da die     Abreiss-          kontakte    von den     Magnethüpfern    getrennt  sind, die bewegten     Massen    und Wege der  stromlos geschalteten Magnethüpfer bedeu  tend verringert., die Einschaltvorgänge bei  hoher Spannung werden vermieden und  doch ohne Vergrösserung des Apparates ein  sicheres Anziehen bei geringer Spannung  erreicht. Anderseits sind die eines langen  Schaltweges bedürfenden     Abreissschalter          -von    der Netzspannung nunmehr unabhän  gig. Sie können durch die mechanischen    Einrichtungen völlig betriebssicher und  ohne störendes Geräusch oder schlagartig  wirkende Bewegungen betätigt werden.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Schaltvorrichtung an Stufentransforma toren, dadurch gekennzeichnet, dass zur Aus wahl der Stufen von Iiubmagneten beweg<B>to</B> Hüpfer, zur Unterbrechung des Stromes der einzelnen Stufen jedoch von den Flub- magneten völlig getrennte, durch Hilfsmoto ren bewegte Abreissschalter dienen. UNTERANSPRÜCHE: 1.
    Schaltvorrichtung nach Patentanspruch, gekennzeichnet durch mehreren Hüpfern gemeinsame Abreissschalter. 2. Schaltvorrichtung nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die Abreiss- schalter auch zum Schliessen des Stromes dienen. 3. Schaltvorrichkung nach Patentanspruch. gekennzeichnet durch eine für Hüpfer und Abreissschalter gemeinsame Schalt walze. Schaltvorrichtung nach Patentanspruch, gekennzeichnet durch besondere Schalt walzen für Hüpfer und Abreissschalter.
CH87286D 1918-11-14 1919-10-31 Schaltvorrichtung an Stufentransformatoren. CH87286A (de)

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