DE323481C - Schaltvorrichtung zum Regeln der Spannung von Stufentransformatoren - Google Patents

Schaltvorrichtung zum Regeln der Spannung von Stufentransformatoren

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DE323481C
DE323481C DE1918323481D DE323481DD DE323481C DE 323481 C DE323481 C DE 323481C DE 1918323481 D DE1918323481 D DE 1918323481D DE 323481D D DE323481D D DE 323481DD DE 323481 C DE323481 C DE 323481C
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switches
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DE1918323481D
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    • GPHYSICS
    • G05CONTROLLING; REGULATING
    • G05FSYSTEMS FOR REGULATING ELECTRIC OR MAGNETIC VARIABLES
    • G05F1/00Automatic systems in which deviations of an electric quantity from one or more predetermined values are detected at the output of the system and fed back to a device within the system to restore the detected quantity to its predetermined value or values, i.e. retroactive systems
    • G05F1/10Regulating voltage or current 
    • G05F1/12Regulating voltage or current  wherein the variable actually regulated by the final control device is AC
    • G05F1/14Regulating voltage or current  wherein the variable actually regulated by the final control device is AC using tap transformers or tap changing inductors as final control devices

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
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  • Radar, Positioning & Navigation (AREA)
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Description

  • Schaltvorrichtung zum Regeln der Spannung von Stufentransformatoren. Um Stromverbrauchern in Wechselstromnetzen eine veränderliche Spannung zuzuführen, benutzt man Stufentransformatoren, an deren einzelnen Stufen die Stroinverbraucher, z. B. Motoren, mittels Hüpfer geschaltet werden. Handelt es sich nun um große Stromstärken, so fallen die zu bewegenden Massen der Hüpferschalter groß aus, andererseits müssen aber auch, um den Strom sicher zu unterbrechen, die Schaltwege groß sein, so daß demgemäß die Hubmagnete der Hüpfer groß ausgeführt werden müssen.
  • Als Schwierigkeit kommt noch hinzu, daß die Hubmagnete auch in Fällen sicher einschalten müssen, in denen die Netzspannung aus irgendwelchen Gründen stark vermindert ist. Die Hubmagnete müssen also mit Rücksicht auf diese Verhältnisse reichlich bemessen werden. Ist nun andererseits bei diesem reichlich bemessenen Hubmagneten die Netzspannung zufällig groß, so ergeben sich beim Einschalten des Hüpfers infolge der hohen Geschwindigkeit, die die zu schaltenden Teile bei dem großen Schaltweg erlangen können starke Hammerwirkungen.
  • Diese Nachteile können nun der Erfindung gemäß dadurch vermieden werden, daß die Auswahl der Stufen zwar, wie seither üblich, durch Hubmagnete von Hüpfern bewirkt wird, daß aber die Abreißkontakte völlig von diesen Hubmagneten abgetrennt und durch mechanische Mittel bewegt werden. Als solche Mittel dienen Hilfsmotoren, die z. B. elektrisch oder durch Druckluft, Federn usw. betrieben werden.
  • Die Abreißschalter, die nur noch die Aufgabe haben, den Strom zu unterbrechen, werden dementsprechend lediglich unter diesem Gesichtspunkt ausgeführt, so daß sich vorteilhafte Konstruktionen für sie ergeben. Andererseits können sie auch ohne weiteres dazu dienen, den Strom einzuschalten. Auch ist es möglich, für mehrere Schaltstufen des Transformators einen gemeinsamen Abreißschalter zu verwenden. Schließlich könneh diese Abreißschalter entweder von der Steuerwalze aus, die die Spannungsstufen steuert, bedient werden, oder auch durch eine getrennte Steuerwalze. Die Steuerwalzen selbst können von Hand oder durch einen besonderen Hilfsmotor gedreht werden, wobei in letzterem Falle wieder eine besondere Regelwalze -erforderlich ist. Die Anordnungen können auch für Fernsteuerungen ausgeführt werden, und mit geeigneten Kuppelschaltungen, um mehrere Kontroller eines elektrisch betriebenen- Zuges von einem Führerstand aus zu betätigen.
  • In der Zeichnung ist eine Anordnung gemäß der Erfindung veranschaulicht. t ist der Stufentransformator mit den Schaltstufen A, B, C usw. Die Anzapfungen des Stufentransformators führen zu Kontaktplatten 3, die von Hubmagneten q. mit der Magnetspule 8 in -die Hauptleitungen 2 eingeschaltet werden. Diese Hauptleitungen führen über Kontakte 5 des Abreißschalters 3q., 35, 36 zu der Schaltdrosselspule 6, und von dieser aus zu den
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    dreht wird. Es ist ohne weiteres ersichtlich, daß mit zunehmender Drehung der Schaltwalze von der Netzleitung i i der Reihe nach die Magnetspulen 8 der Hubmagnete an den Anzapfungen A, B, C; B, C, D; C, -D, E gespeist werden und hierdurch der Reihe nach die Drosselspule 6 an diese Anzapfungen des Transformators gelegt wird. ' Von den Hubmagneten 3, 4., 8 sind gemäß der Erfindung völlig getrennt besondere mechanisch angetriebene Abreißschalter 34, 35, 36 angeordnet, von denen jeder mehreren Hubmagneten zugeordnet ist, beispielsweise der Abreißschalter 34 den Hubmagneten der Stufen A, D, C.
  • In der Stellung I des Fahrschalters fließt der Strom von der Netzleitung i i aus über den Kontakt 12 in die Magnetspule 14 eines Hüpfers, erregt diese und schaltet somit über den Maximalausschalter 15 die Schiene 37 des in der Zeichnung rechten Walzenbelages an das Netz. -In den weiteren Stellungen II ff. wird der Kontakt i2 ausgeschaltet, die Spule 14 bleibt jedoch über dieSchiene 38 derTotrnannskurbel 13 erregt und damit die Schiene 37 über den Maximalausschalter 15 eingeschaltet. In j eder der Stellungen I bis VII fließt nun der Strom den Hilfssteherleitungen 17 zu, von dort über Kontakte r8, die von den Magnetspulen 8 gesteuert werden, in die Steuerleitungen i9 und durch diese zu der Steuerung der Abreißschalter 5. Zwischen den Stellungen I bis VII wird jedesmal eine der Steuerleitungen 17 unterbrochen und damit eine der Abreißscbaltereinrichtung 34, 35, 36 ausgeschaltet und beim Einschalten der nächsten Stufe an eine andere Anzapfung des Stufentransformators gelegt.
  • Bei dem in der Zeichnung veranschaulichten Ausführungsbeispiel der Erfindung werden die mechanisch bewegten Abreißschalter durch Druckluftmotoren angetrieben. Die Druckluftanordnung besteht aus den Zylindern 25 mit dem Kolben 26, einem Unisteuerhahn 23, der Luftzuleitung24. DerUmsteuerhahn wird durch Spülen 2i bedient. Diese Spulen sind über Kontakte 20 in die Leitungen 19 eingeschaltet. Diese Kontakte sind bei Stromlosigkeit geschlossen, da das Gewicht des Magnetkerns 3,o, die an dem Dreifachhebel 39 befestigte Kontaktplatte 2o nach oben drückt. Sind nun die Leitungen i9 vom Strom durchflossen, so wird die Spule 21 des das Druckluftventil bedienenden Relais erregt, der Kern 22 wird angezogen, die Druckluftzufuhr zu den Zylindern 25 geöffnet. Der sich nach oben .bewegende Kolben stößt den Winkelhebel 27 nach oben, die Hauptabreißkontakte 5 «-erden geschlossen, gleichzeitig aber auch Hilfskontakte 28,. die von den Hilfssteuerleittnigen i9 den Strom der Magnetspule 29 eines Relais zuführen. Der Kern 3o dieses Relais dreht den Winkelhebel 39 so, daß die Nase in die Nase des Hebels 27 eingreift. Der `Vinkelhebel27 ist somit in seiner Stellung verriegelt, zugleich die Arbeitskontakte 5, sowie die Steuerkontakte 28 dauernd geschlossen.
  • Durch die Bewegung des Winkelhebels 39 werden aber die Kontakte 2o geöffnet und damit das Relais für das Druckluftventil stromlos. Der Kern z2 .sinkt ab, der Druckluftraum des Zylinders 25 wird mit dem Austritts-. stutzen 32 verbunden. Wird nun durch Weiterbewegen des Fahrschalters eine der Leitungen 17, 19 stromlos, so sinkt der Kern 30 des Relais 29 ab, die Nasen geraten außer Eingriff, die Abreißkontakte 5 werden geöffnet, die Kontakte 2o für die neue Betätigungsstellung für die Druckluft vorbereitet.
  • Wie bereits erwähnt, ist es nicht unbedingt erforderlich, daß die Abreißschalter durch Druckluft bewegt werden. Es können auch andere Mittel, beispielsweise gespannte- Federn oder elektrisch betriebene Hilfsmotoren, verwendet werden, wenn diese nur in geeigneter Weise von den Stufenschaltern aus gesteuert werden. - Bei all diesen Anordnungen werden nunmehr, da die Abreißkontakte von den Magnethüpfern getrennt sind, die bewegten Massen und Wege der stromlos geschalteten Magnethüpfer bedeutend verringert, die Einschaltvorgänge bei hoher Spannung werden vermieden, und doch ohne Vergrößerung des Apparats ein sicheres Anziehen bei geringer Spannung erreicht. Andererseits. sind die eines langen Schaltweges bedürfenden Abreißschalter von der Netzspannung nunmehr. unabhängig. Sie können durch die mechanischen Einrichtungen völlig betriebssicher und ohne störendes Geräusch oder schlagartig wirkende Bewegungen betätigt «erden.

Claims (1)

  1. PATENT-ANSPRÜCHE. i. Schaltvorrichtung zum Regeln der Spannung von Stufentransformatoren, dadurch gekennzeichnet, daß zur Auswahl der Stufen Hubmagnete (Hüpfer) zur Unterbrechung des Stromes, der einzelnen Stufen jedoch von den Hubmagneten völlig getrennte durch mechanische Mittel (z. B. elektrisch oder durch Druckluft oder Fe-(lern betriebene Hilfsmotoren) bewegte Schalteinrichtungen (Abreißschalter) dienen. ?. Anordnung nach Anspruch i, gekennzeichnet durch mehreren Hüpfern gemeinsame Abreißschalter. 3. Anordnung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die Abreißschalter auch zum Schließen des Stromes dienen. Anordnung nach Anspruch i, gekennzeichnet durch eine für Hüpfer und Ahreißschalter gemeinsame Schaltwalze. Anordnung nach Anspruch i, gekennzeichnet durch besondere Schaltwalzen für Hüpfer und Abreißschalter.
DE1918323481D 1918-11-15 1918-11-15 Schaltvorrichtung zum Regeln der Spannung von Stufentransformatoren Expired DE323481C (de)

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