CH86709A - Mauer, sowie Verfahren und Mittel zu ihrer Herstellung. - Google Patents
Mauer, sowie Verfahren und Mittel zu ihrer Herstellung.Info
- Publication number
- CH86709A CH86709A CH86709DA CH86709A CH 86709 A CH86709 A CH 86709A CH 86709D A CH86709D A CH 86709DA CH 86709 A CH86709 A CH 86709A
- Authority
- CH
- Switzerland
- Prior art keywords
- stones
- stone
- air spaces
- cavity
- wall
- Prior art date
Links
Classifications
-
- E—FIXED CONSTRUCTIONS
- E04—BUILDING
- E04B—GENERAL BUILDING CONSTRUCTIONS; WALLS, e.g. PARTITIONS; ROOFS; FLOORS; CEILINGS; INSULATION OR OTHER PROTECTION OF BUILDINGS
- E04B2/00—Walls, e.g. partitions, for buildings; Wall construction with regard to insulation; Connections specially adapted to walls
- E04B2/02—Walls, e.g. partitions, for buildings; Wall construction with regard to insulation; Connections specially adapted to walls built-up from layers of building elements
- E04B2/28—Walls having cavities between, but not in, the elements; Walls of elements each consisting of two or more parts kept in distance by means of spacers, all parts being solid
- E04B2/30—Walls having cavities between, but not in, the elements; Walls of elements each consisting of two or more parts kept in distance by means of spacers, all parts being solid using elements having specially designed means for stabilising the position; Spacers for cavity walls
- E04B2/32—Walls having cavities between, but not in, the elements; Walls of elements each consisting of two or more parts kept in distance by means of spacers, all parts being solid using elements having specially designed means for stabilising the position; Spacers for cavity walls by interlocking of projections or inserts with indentations, e.g. of tongues, grooves, dovetails
-
- E—FIXED CONSTRUCTIONS
- E04—BUILDING
- E04B—GENERAL BUILDING CONSTRUCTIONS; WALLS, e.g. PARTITIONS; ROOFS; FLOORS; CEILINGS; INSULATION OR OTHER PROTECTION OF BUILDINGS
- E04B2/00—Walls, e.g. partitions, for buildings; Wall construction with regard to insulation; Connections specially adapted to walls
- E04B2/02—Walls, e.g. partitions, for buildings; Wall construction with regard to insulation; Connections specially adapted to walls built-up from layers of building elements
- E04B2002/0202—Details of connections
- E04B2002/0232—Undercut connections, e.g. using undercut tongues and grooves
Landscapes
- Engineering & Computer Science (AREA)
- Architecture (AREA)
- Physics & Mathematics (AREA)
- Electromagnetism (AREA)
- Civil Engineering (AREA)
- Structural Engineering (AREA)
- Finishing Walls (AREA)
Description
Mauer, sowie Verfahren und Mittel zu ihrer Herstellung. Gegenstand der Erfindung ist eine Mauer, sowie ein Verfahren und ein Mittel zu ihrer Herstellung. Diese Mauer gehört zu der Art, die durch Doppelreihen von derart ineinan- dergreifenden Steinen hergestellt sind, dass vorspringende Teile von zwei nebeneinan- derliegenden Steinen in einen Hohlraum eines dritten gegenüberliegenden Steines un ter Verbandbildung eintreten.
Das Verfahren gestattet die Herstellung von Mauern mit in lotrechter Richtung miteinander in Verbin dung stehenden Lufträumen zwischen den Steinen der einzelnen Steinschichten, ohne dass diese Lufträume im Steine selbst bei seiner Herstellung gebildet werden müssen. Vorteilhaft. sind auch die Lufträume zwi schen Steinen einer Steinschicht in wag rechter Richtung miteinander verbunden. Die zur Herstellung solcher Mauern dienen den Steine besitzen keine grossen Lochun gen, wie sie sonst für Lufträume gebräuch lich sind; solche Lochungen vermindern die Festigkeit des Steines.
Die Zeichnung zeigt ein Ausführungsbei spiel des Erfindungsgegenstandes.
Fig. t ist die Vorderansicht: Fig. 2 ist die Oberansicht; Fig. 3 ist ein Schnitt nach der Linie 111-11I der Fig. z; Fig. f ist ein Schnitt nach der Linie 1V-IV der Fig. 2; Fig. 5 ist eine Einzelheit.
Die Mauer ist. gebildet durch Doppel rechen von gleichen Steinen 1, von welchen jeder einen Hohlraum ? und zwei vorsprin gende Teile 3 aufweist, welche symmetrisch zu beiden Seiten des nach drei Seiten offenen Hohlraumes angeordnet sind. Die Teile 3 sind derart ausgebildet, dass sie nach aussen sich verbreitern, während der Hohlraum umgekehrt nach aussen sich ver schmälert.
Der Verband der Steine wird er reicht, indem die vorspringenden Teile von zwei nebeneinanderliegenden Steinen in den llohlraiirn eines dritten gegenüberliegenden Steines eintreten. Der Hohlraum. 2 jedes Steines ist grösser als die beiden eintreten den Vorsprüno zusammen, wodurch in der Mauer symmetrisch z11 ihrer Längsmittel ebene A--ss Lufträume. 4 entstehen.
Ferner ist .jeder vorspringende Teil 3 im Verhältnis zu (lein Hohlraume so, gestaltet, dall beim Eintritt der beiden Teile 3 in den Hohlraum des gegenüberliegenden Steines noch zwei schmale Luftspalten 5 entstehen. Durch diese Luftspalten 5 sind sämtliche Lufträume 4 einer Steinschicht in wagrech- tei Richtung miteinander verbunden.
Der Holili-aum 2 in jedem Stein ist durch Flächen, begrenzt, die nicht alle senkrecht zu den Lagerseiten des Steines sind, unter xvelchen L agerseiten solche verstanden wer den, die in der Mauer wagrecht liegen;
die eine Fläche, welche gegenüber der aussen befindlichen Steinseite, 6 verläuft, setzt sich zusammen aus dler zu der Steinseite 6 paral- lel(-n Fläche ? und einer krummen Fläche 5, c(eren Erzeugende parallel zu der Ebene ist. Auf diese Weise verjüngt sich der Hohlraum getvölbeaitig von unten nach oben.
Die Herstellung der Mauer erfolgt in fol gender Weise: Die Anordnung der Steine in einer wag- rechten Schicht ist aus der Fig. \? ersichtlich.
sind die init Mörtel ausgefüllten Stoss fulen. Nachdem die untere Schicht fertig- gestellt ist, wird eine Deckleiste 1.0 (Fig. 5<B>)</B> so auf die Schicht gelegt, dass sämtliche frei- liegf@nc@e Lufträume abgedeckt werden.
Zu clies(m Zwecke besitzt die Deckleiste 10 eine etwas grössere Breite, als der Abstand der -ren Grenzlinie i äussc n der Lufträunie beträgt, 1emessen in der Richtung der Mauer (Fig. 4'r. Die Deckleiste 1.0 ist an der untern Fläche hohlgekehlt. Es werden nun =die obern Lagerseiten dei- Steine mit Mörtel<B>11</B> so hoch bedeckt,
dass der Mörtel ebenso hoch liegt wie die Oberseite der Deckleiste. Es ist er sichtlich, dafi auf diese Weise das Hinein fallen des Mörtels in die Lufträume verhin dert wird. Da die Lufträume in jeder Schicht sich nach unten verbreitern (Fig. 4), so kann die Breite des nicht mit Mörtel bedeckten Teils verhältnismässig gering gehalten sein, etwa 3-0 en. bei 30 cm Mauerdicke.
Wird die Deckleiste, nachdem ein der Dedkleistenlän e entsprechender Teil der obern Schicht zebilclet wurde, nun entfernt. indeit, ma.n sie in cler Längsriclit.un !2, her- ausschiebt. so entstehen zwischen jeder obern und untern Steinschicht Kanäle 1\'. durch welche die Lufträume einer Stein schicht mit denjenigen der benachbarten Steinschichten in vertikaler Richtung in Verbindung stehen.
Die Steine können mit kleinen Lochun gen, welche (las Gewicht des Steines ver mindern, ohne seine Festigkeit zu verl,;lei- iiern, versehen sein. :Instatt solcher Lochun gen könnten auch nicht, durchgehende Ver tiefungen vorgesehen sein.
Durch stärkeres Ausfüllen der Stossfugen mit Mörtel kann man die Teile 3 zuni An liegen an die benachbarten Teile 3 bringen. Diese Teile bilden einen festen gegenseitigen Halt: für gegenüberliegende Steine.
Claims (1)
- PATENTANSPRüCHE: 1. Mauer, die durch Doppelreihen von der art ineinandergreifenden Steinen herge stellt ist, class vorspringende Teile von zwei nebeneinanderliegenden Steinen in einen Hohlraum eines dritten gegen überliegenden Steines unter Verbandbil- clun.g eintreten, dadurch gekennzeichnet. dass der Hohlraum grösser ist. als die beiden eintretenden vorspringenclen Teile der nebeneinanderliegenden Steine.so dass er durch die letzteren nicht aus gefüllt ist und ein freier Luftraum vor- lianden bleibt. wobei die Lufträume einer Steinschicht symmetrisch zii ihrer vertikalen Längsmittelebene liegen, fer ner dadurch gekennzeichnet, dass die Lufträume einer wagrechten Stein schicht mit denen der benachbarten walrechten Steinschicht durch in der die Steinschichten verbindenden Mörtel masse freigelassene Kanäle in Verbin dung stehen. - 11.Verfahren zur Herstellung der Mauer nach Patentanspruch 1, dadurch gekennzeich net, dass die gebildeten freien Lufträume vor dem Auftrazen des Mörtels auf die obern Lagerseiten der Steine durch ein u=egnehin.bares Mittel zugedeckt werden.111.Mittel zur Ausführung des Verfahrens nach Patentanspruch 11, gekennzeichnet durch eine in der Längsrichtung der Steinschicht verschiebbare Deckleiste, welche so dimensioniert ist, da.ss sie die zur vertikalen Mittelebene symmetrisch liegenden Lufträume zudecken kann. UNTERANSPRÜCHE: 1. Mauer nach Patentanspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die vorspringenden Teile der Steine im Verhältnis zu dem Hohlraume so gestaltet sind, dass die zwi schen den ineinand.ergreifenden Steinen gebildeten Lufträume durch schmale Luftspalten miteinander verbunden sind.z. Mauer nach Patentanspruch I, dadurch gekennzeichnet., dass der Hohlraum sich von unten nach oben verjüngt..
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| CH86709T | 1919-12-23 |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| CH86709A true CH86709A (de) | 1921-02-16 |
Family
ID=4343321
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| CH86709D CH86709A (de) | 1919-12-23 | 1919-12-23 | Mauer, sowie Verfahren und Mittel zu ihrer Herstellung. |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| CH (1) | CH86709A (de) |
-
1919
- 1919-12-23 CH CH86709D patent/CH86709A/de unknown
Similar Documents
| Publication | Publication Date | Title |
|---|---|---|
| DE1194551B (de) | Aus Fertigteilen zusammengefuegte Wandkonstruktion | |
| DE571279C (de) | Auf beschraenktem Raume zu spielendes Golfspiel | |
| CH86709A (de) | Mauer, sowie Verfahren und Mittel zu ihrer Herstellung. | |
| DE575796C (de) | Wand aus Platten | |
| DE2157478C3 (de) | ||
| DE338204C (de) | Baustein mit mehreren im Querschnitt nebeneinanderliegenden Hohlraeumen | |
| DE327820C (de) | Baustein mit mehreren im Querschnitt nebeneinanderliegenden Hohlraeumen | |
| DE901389C (de) | Plattenfoermiger Spielbaustein mit Zinken und Einschnitten von gleich grosser quadratischer Gestalt | |
| DE482110C (de) | Form zur Herstellung von Steinen mit durchgehenden Hohlraeumen kleinen Durchmessers | |
| DE511472C (de) | Stuetzmauer | |
| AT334050B (de) | Baustein | |
| DE461533C (de) | Verfahren zur Herstellung von bewehrten, eckigen Behaeltern aus Beton | |
| DE532575C (de) | Kreuzweis bewehrte Hohl- oder Fuellkoerperdecke, bei der jeweils eine groessere Anzahl Fuellkoerper auf einer gemeinsamen Grundplatte angeordnet sind | |
| DE495384C (de) | Hohlmauerwerk aus hochkant verlegten Steinen und ohne durchgehende Binder | |
| DE366029C (de) | Baustein mit lotrechten Hohlraeumen | |
| DE2826829A1 (de) | Aus einer abbindefaehigen masse bestehender und rissperren aufweisender bodenbelag | |
| DE911539C (de) | Gebrannter grossformatiger Viellochstein | |
| DE907120C (de) | Verfahren zur Herstellung einer zweischaligen Hohlwand sowie Hohlblocksteine hierzu | |
| DE940729C (de) | Aus einzelnen Teilen zusammengesetzter Hohlblockstein | |
| DE361736C (de) | Wandartige Bauteile aus Hohlkoerpern und von ihnen eingeschlossenen Tragteilen | |
| CH341292A (de) | Verfahren zur Herstellung von Heizwänden sowie nach diesem Verfahren hergestellte Heizwand | |
| DE616335C (de) | Rechteckiger Gitterstein | |
| AT147637B (de) | Läufermauerwerk. | |
| DE858656C (de) | Formvorrichtung zum Herstellen von Bauelementen und damit gefertigte Bauelemente fuer Spiel- und Lehrzwecke | |
| DE607746C (de) | Regenerator, dessen Gitterwerk aus sich kreuzenden Steinreihen besteht |