CH86557A - Verfahren zur Oxydation des nascierenden Wasserstoffes bei der Herstellung von Metallsalzen aus Metallen und Säuren. - Google Patents

Verfahren zur Oxydation des nascierenden Wasserstoffes bei der Herstellung von Metallsalzen aus Metallen und Säuren.

Info

Publication number
CH86557A
CH86557A CH86557DA CH86557A CH 86557 A CH86557 A CH 86557A CH 86557D A CH86557D A CH 86557DA CH 86557 A CH86557 A CH 86557A
Authority
CH
Switzerland
Prior art keywords
acids
metal salts
metals
production
oxidation
Prior art date
Application number
Other languages
English (en)
Inventor
Aktiengesellschaft Chemi Worms
Original Assignee
Chemische Fabriken Worms Aktie
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Chemische Fabriken Worms Aktie filed Critical Chemische Fabriken Worms Aktie
Publication of CH86557A publication Critical patent/CH86557A/de

Links

Landscapes

  • Manufacture And Refinement Of Metals (AREA)

Description


  Verfahren zur Oxydation des     nascierenden        Wasserstoffes    bei der     Heisstellung        voll     Metallsalzen aus Metallen und Säuren.    Bei der bekannten Herstellung gewisser       )Ietallsalze    aus Metallen und Säuren findet  neben der eigentlichen Salzbildung eine re  duzierende Wirkung des     naseierenden    Wasser  stoffes auf die angewandte Säure statt, so  dass ein Verlust an solcher eintritt.

   So ent  steht beispielsweise bei der Herstellung von  Kupfersulfat durch Einwirkung von Schwe  felsäure auf Kupfer schweflige Säure nach  folgender Gleichung:       Cu        +        2H2804    =     C11804    1-     2H20        +        ,SO=.     Es wurde nun die überraschende Beobach  tung gemacht,

   dass man bei der bekannten  Umsetzung der Metalle zu Metallsalzen den  durch die reduzierende Wirkung des     naseie-          renden        Wasserstoffes    verursachten Verlust       an    Säure dadurch vermeiden und die Her  stellung der Metallsalze dadurch wesentlich  vereinfachen kann, dass man die Reaktion in  Gegenwart     voll    sauerstoffhaltigen Gasen, zum  Beispiel     Sauerstoff',    und einem geeigneten       Sauerstoffüberträger,    zum Beispiel     rauchende     Salpetersäure oder     Stickoxyde,        vornimmt,

      wo-    bei man je nach den     Bedingungen    bei ver  schiedenen Temperaturen oder Druckverhält  nissen arbeiten kann.         Beispiel   <I>1:</I>    25 kg Quecksilber werden mit     5O    kg  60     o/oiger    Schwefelsäure unter gleichzeitigem  Einleiten von Sauerstoff und einem geringen       Zusatze    rauchender Salpetersäure bei 100o ge  rührt, bis die Umsetzung in     Mereurisulfat     vollzogen ist. Bei diesem     R.eaktionsvorgange     wird keine     schweflige    Säure gebildet.  



       Beispiel     10 kg     Quecksilber    werden mit 20 kg  60       oiger        Phosphorsäure    bei     etwa,    100'-' unter  Einleiten von     Sauerstoff    und einem geringen       Zusatze    rauchender     Salpetersäure    gerührt, bis  die Bildung des entsprechenden     111ereurisalzes     beendigt ist.  



  <I>Beispiel 3:</I>  100 kg     Quecksilber    werden mit 200 Liter  Essigsäure in geschlossenem Gefäss auf etwa      100 " angeheizt. Allmählich werden etwa  0,8 Liter rauchende Salpetersäure zugegeben  und das Ganze zirka zwei Stunden in einer       Sauerstoffatmosphäre    geschüttelt. Das ent  standene     Queel@silberacetat    kristallisiert beim  Erhalten aus.  



  <I>Beispiel</I>     f     A kg Kupferspäne werden in 100 Liter  <B>70</B>     o,'oiger    Salpetersäure und Wasser     eiiige-          trag{_ii    und unter Rühren     Sauerstoff    eingelei  tet. Die Reaktion tritt von selbst ein und  ist nach zirka einer halben Stunde beendet.       Beispiel   <I>5:</I>  ' 15 kg Kupferspäne werden mit 200 Liter  etwa 40      /oigei-    Schwefelsäure angesetzt.     All-          inählich    werden 3 Liter rauchende Salpeter  säure zugegeben und unter Schütteln Sauer  stoff eingeleitet.

   Nach zirka     4"5    Minuten ist  das Kupfer     ga2lüst.    Beim Erkalten kristalli  siert das     entstcindene    Kupfersulfat aus.  



  Bei diesen     Reaktionen    wird eine     Reduk-          tion    der angewandten Säuren vermieden, was    geschehen würde, wenn man nicht in     (Tegen-          wart    von     Sauerstoff    und einem     Sauerstoff-          überträger    arbeiten würde. Bei Anwendung  von beispielsweise Schwefelsäure entsteht,  wenn man nach dem vorliegenden Verfahren  arbeitet, keine schweflige Säure.     Ebenso    wird       gemäss    dem vorliegenden Verfahren eine Re  duktion der angewandten Phosphorsäure,  Essigsäure usw. verhindert.

Claims (1)

  1. PATENTAN SPRUCFI Verfahren zur Oxydation des naseierenden Wasserstoffes bei der Herstellung von Me tallsalzen aus Metallen und Säuren, ZUM Zwecke der Verhinderung eines Verlustes an Säuren, dadurch gekennzeichnet, dass die Reaktion in Gegenwart von sauerstoffhaltigen (lasen und einem Sauerstoffüberträ,ger vor genommen wird.
CH86557D 1918-03-13 1919-05-21 Verfahren zur Oxydation des nascierenden Wasserstoffes bei der Herstellung von Metallsalzen aus Metallen und Säuren. CH86557A (de)

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DE86557X 1918-03-13

Publications (1)

Publication Number Publication Date
CH86557A true CH86557A (de) 1920-09-01

Family

ID=5641335

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
CH86557D CH86557A (de) 1918-03-13 1919-05-21 Verfahren zur Oxydation des nascierenden Wasserstoffes bei der Herstellung von Metallsalzen aus Metallen und Säuren.

Country Status (1)

Country Link
CH (1) CH86557A (de)

Similar Documents

Publication Publication Date Title
CH86557A (de) Verfahren zur Oxydation des nascierenden Wasserstoffes bei der Herstellung von Metallsalzen aus Metallen und Säuren.
DE527237C (de) Verfahren zur Darstellung von Guanidin bzw. Guanidinsalzen, insbesondere von Guanidinphoshpat
DE2658557C2 (de)
DE605307C (de) Verfahren zur Herstellung von Glycerinsaeure
DE512639C (de) Herstellung konzentrierter Salpetersaeure
DE858994C (de) Verfahren zur Trennung von Tonerde und Verbindungen von Metallen der 6. Gruppe
DE347140C (de) Verfahren zur Darstellung von Saccharin
AT81297B (de) Verfahren zur Darstellung von Glyoxal. Verfahren zur Darstellung von Glyoxal.
DE854209C (de) Verfahren zur Herstellung von schwerloeslichen, basischen Kupferverbindungen
DE860352C (de) Verfahren zur Herstellung von aliphatischen Dicarbonsaeuren
AT91509B (de) Verfahren zur Gewinnung von wertvollen organischen und unorganischen Stoffen aus Sulfitzelluloseablaugen.
DE353742C (de) Verfahren zur Herstellung von Schwefelsaeure und Salzsaeure
DE414257C (de) Verfahren zur Herstellung von Ameisensaeure
DE372407C (de) Verfahren zur Herstellung von Kalisalpeter
DE934585C (de) Verfahren zur Gewinnung von Schwefelwasserstoff oder Schwefelsaeure und metallischem Eisen aus Eisensulfat, insbesondere aus dem bei der Aufarbeitung von verbrauchten Beizsaeuren anfallenden Eisensulfat
AT81462B (de) Verfahren zur Herstellung von GuanylharnstoffsuifaVerfahren zur Herstellung von Guanylharnstoffsuifat. t.
AT65288B (de) Verfahren zur Darstellung von Kalziumsulfid.
CH84262A (de) Arbeitsverfahren zur Herstellung von Anthrachinon und dessen Derivaten
AT160299B (de) Verfahren zur Herstellung von als Treibstoff für Verbrennungsmotoren geeigneten Äther-Alkoholgemischen.
CH232019A (de) Verfahren zur Herstellung einer Kupferverbindung aus kupferhaltigem Material.
AT81177B (de) Verfahren zur Gewinnung von Stickstoff aus Luft. Verfahren zur Gewinnung von Stickstoff aus Luft.
DE887943C (de) Verfahren zur Herstellung von Glutarsaeure
DD234663A5 (de) Verfahren zur herstellung von mangan-karbonat
AT55202B (de) Verfahren zur Darstellung von Alizarin bzw. Oxyanthrachinonen.
AT70783B (de) Verfahren zur Herstellung von organischen Säureanhydriden bzw. Gemischen von Anhydriden mit deren Säuren.