CH85583A - Einfärbevorrichtung bei Druckformen. - Google Patents
Einfärbevorrichtung bei Druckformen.Info
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- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
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Description
Einfärbevorrichtung bei Druckformen. Die Notwendigkeit, bei Druckpressen die Farbe gleichmässig und in der richtigen Menge über die Druckformen zu verteilen, hat zu Konstruktionen Anlass gegeben, die, sofern sie dem Zwecke voll entsprechen, den Nach teil besitzen, ziemlich verwickelt zu sein.
Bei Schreib-, Adressier- und sonstigen Maschinen hat man derartige komplizierte Vorrichtungen durch Anordnung eines Farb bandes zu vermeiden gewusst; die bekannten Einrichtungen dieser Art leiden jedoch an dein Übelstande, dass die Farbe während des Abdruckes aus dem Farbbande gepresst wird, und zwar dadurch, dass letzteres sich bei diesem Vorgange zwischen der Form (den Typen) und dein zu bedruckenden Bogen be findet, demzufolge das Band ausserdem einem starken Verschleisse ausgesetzt ist.
Gemäss vorliegender Erfindung kann inan den gemeinten Nachteil vermeiden durch An wendung einer Vorrichtung, gekennzeichnet durch mindestens ein über ein Gegenlager gespanntes Farbband, welches mit der Druck form zusammenarbeiten kann, wobei das eine Organ direkt über das andere abrollbar und das Farbband absatzweise längsverschiebbar über sein Gegenlager ist.
In beigehender Zeichnung, welche Aus führungsbeispiele des Erfindungsgegenstandes betrifft, veranschaulicht: Fig. 1 einen schematisch gezeichneten Schnitt einer Vorrichtung nach der Erfindung, wobei der Abdruck mittelst eines einfachen Schlagstempels erfolgt, Fig. 2 eine Ansicht einer derartigen Ein richtung, wobei der Abdruck mittelst Druck walze erfolgt, .
Fig. 3 einen Schnitt, teilweise Ansicht, einer Vorrichtung, bei welcher auf der Axe des Gegenlagers ein zylindrisches Druckstück angeordnet ist, Fig. 4 einen Schnitt einer Vorrichtung, wobei (las Farbband über einen- vollen Zy linder gespannt ist.
In Fig. 1 sind 1 und 2 die Auf- und Ab- wickeIspulen eines Farbbandes 3. Beide SpLi- len sind in einem Blocke 4 gelagert, welcher mit einem zylindrischen Gegenlager 5 für das Farbband 3 versehen ist; die Zylinderfläche des Gegenlagers 5 ist konzentrisch mit dei- Axe 6, um \velche sich der Block 4 drehen kann.
Die flache Druckform 7 ist mittelst eines nicht dargesteliteü Triebwerkes in der Pfeil richtung geradlinig hin- und herbewegbar an geordnet, und zwar derart, dass sie bei ihrer nach links gerichteten Bewegung mit dem Farbbande 3 in Berührung kommt, wobei letzteres über die Form abrollt und diese dabei gleichmässig einfärbt;
zu diesem Zwecke wird das Gegenlager 5 vorzugsweise aus einem geeigneten elastischen Material, mit Gummi, hergestellt. Ist die Druckform 7 hierauf bei ihrer Bewegung nach rechts ausserhalb des Bereiches des Farbbandes 3 gekommen, so wird in irgendeiner Weise abgedruckt, im dar gestellten Beispiel mittelst eines Schlagstem pels 8, welcher den zu bedruckenden Bogen 9 auf die Form 7 presst. Selbstverständlich soll der Bogen 9 so in die Maschine eingeführt werden, dass der Abdruck jedesmal in ge eigneten Augenblicken erfolgt, nachdem die Form eingefärbt worden ist.
Der Block 4 erhält eine schwingende Be wegung um die Axe 6 mittelst eines nicht gezeichneten Triebwerkes, welches mit dem jenigen des Stempels 8 und der Druckform 7 mechanisch gekuppelt zu denken ist.
Es ist einleuchtend, dass man das Gegen lager 5 auch flach und die Druckform 7 da gegen zylindrisch ausführen kann.
Die Einrichtung nach Fig. 2 unterscheidet sich nicht wes#entlieh von derjenigen gemäss Fig. 1. Auch Trier ist die flache Druckform 7 unter dem Farbbande 3 hin- und herbeweg- bar, und wird dieselbe hierbei jedesmal ein gefärbt, um dann zu einer Druckwalze 10 geführt zu werden, über welche der zu be- druckende Bogen 9 läuft.
Die Wirkung ist offenbar auch frier derart, dass die Form ein gefärbt wird, dann ihre Farbe dein Bogen abgibt, um darnach bei ihrer Rückbewegung wiederum unter dem Farbbande hindurch geführt zu werden usw.
Die Vorrichtung nach Fig. 3 umfasst ein um eine Axe 6 drehbares Organ 11 mit einem als Widerlager für das Farbband 3 dienenden Zyliride-rsegniente 5 undeinemdiametral gegen überliegenden, als Druckwalze dienenden Zy- lindersegmente 12. Unter dem ununterbrochen in der Pfeilriehtung drehenden Organe 11 be findet sich die zylindrische Druckform 10.
Bei Drehung des Organes 11 müssen daher die beiden Zylindersegmente 5, 12 abwecli- selud über die Druckform 10 abrollen; wird nun der Bogen 9 in dem Augenblicke in die Maschine eingeführt, in welchem das Seg- merit_ 12 über die Form abzurollen anfängt, und entfernt, sobald dieses Segment die Form freigibt, so läuft der Bogen jedesmal zwischen der frisch eingefärbten Form 10 und dem Druckstücke 12, und nimmt derselbe somit die Farbe der Form auf.
Gemäss Fig. 4 kann das Farbband 3 auch über einen vollen Zylinder gespannt werden. Zu diesem Zwecke sind die beiden Farbband spulen 1 und 2 in einem Holzzylinder 13 ge lagert, welcher mit einem Schlitzezum Hinein- und Herausführen des über Rollen 15, 16 geführten Farbbandes 3 versehen ist. Diese Vorrichtung wird vorzugsweise dann ange wendet, wenn die Farbwalze mehr als ein mal über eine lange Druckform abrollen soll.
Bei allen beschriebenen Vorrichtungen ist das Farbband absatzweise längsverschiebbar, wodurch eine gleichmässige Abnutzung ge währleistet wird; hierzu kann irgendein ge eignetes Triebwerk benutzt werden.
Selbstverständlich sind im Rahmen der Erfindung noch viele andere Ausführungs formen denkbar; dass man für Mehrfarben- druck mehr als ein Farbband zur Anwen dung bringt, bedarf wohl nicht der besonderen Erwähnung.
Claims (1)
- PATENTANSPRUCH: Einfärbevorriehtung bei Druckforiuen, ge kennzeichnet durch mindestens ein über ein Gegenlager gespanntes Farbband, welches mit der Druckform zusammenarbeiten kann, wo bei das eine Organ direkt über das andere abrollbar und das Band absatzweise längs verschiebbar über sein Gegenlager ist. UNTERANSPRÜCHE: 1.Vorrichtung nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass auf der Axe eines zylindrischen (-zegeili < igers ein mit dehn selben konzentrisehes zylindrisches Druck- stück angeordnet ist, derart, dass Gegen lager und Druckstück bei ihrer Bewegung um die AYe abwechselnd über die Druck form abrollen können.\?. Vorrichtung nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dar das Farbband über eine finit einem Schlitze zum Hinein- und Herausführen ' des Baudes versehene Walze gespannt ist, in welcher die Auf- und Ab wickelspulen des Farbbandes gelagert sind.
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| CH85583T | 1919-08-29 |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| CH85583A true CH85583A (de) | 1920-07-01 |
Family
ID=4341923
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| CH85583D CH85583A (de) | 1919-08-29 | 1919-08-29 | Einfärbevorrichtung bei Druckformen. |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| CH (1) | CH85583A (de) |
-
1919
- 1919-08-29 CH CH85583D patent/CH85583A/de unknown
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