DE346002C - Einfaerbevorrichtung fuer Druckformen mit absatzweise geschaltetem Farbband - Google Patents

Einfaerbevorrichtung fuer Druckformen mit absatzweise geschaltetem Farbband

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DE346002C
DE346002C DE1919346002D DE346002DD DE346002C DE 346002 C DE346002 C DE 346002C DE 1919346002 D DE1919346002 D DE 1919346002D DE 346002D D DE346002D D DE 346002DD DE 346002 C DE346002 C DE 346002C
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B41PRINTING; LINING MACHINES; TYPEWRITERS; STAMPS
    • B41FPRINTING MACHINES OR PRESSES
    • B41F31/00Inking arrangements or devices
    • B41F31/16Continuous, e.g. endless, band apparatus

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  • Impression-Transfer Materials And Handling Thereof (AREA)

Description

DEUTSCHES REICH
AUSGEGEBEN AM 22. DEZEMBER 1921
REICHSPATENTAMT
PATENTSCHRIFT
- Ja 346002 KLASSE 15 d GRUPPE
Patentiert im Deutschen Reiche vom 21. August 1919 ab.
Die Notwendigkeit, bei Druckpressen die Farbe gleichmäßig und in der richtigen Menge über die Druckform zu verteilen, hat zu Konstruktionen Anlaß gegeben, die, sofern sie dem Zwecke voll entsprechen, den Nachteil besitzen, ziemlich verwickelt zu sein.
Bei Schreib-, Adressier- und sonstigen Maschinen hat man solche umständliche Vorrichtungen durch Anordnung eines Farbbandes zu vermeiden gewüßt; die bekannten Einrichtungen dieser Art leiden jedoch an dem Ubelstande, daß die Farbe während des Abdruckes aus dem Farbbande gepreßt wird, und zwar dadurch, daß letzteres sich bei diesem Vorgange zwischen der Form (den Typen) und dem zu bedruckenden Bogen befindet, demzufolge das Band außerdem einem raschen Verschleiße ausgesetzt ist.
Gemäß der Einrichtung kann man den er-
ao wähnten Nachteil durch Anwendung einer Vorrichtung vermeiden, die durch ein über ein Gegenlager gespanntes Farbband gekennzeichnet ist, welches derart mit der Druckform zusammenarbeitet, daß das eine Organ unmittelbar über das andere abrollbar, und das Färbband über sein Gegenlager absatzweise längsverschiebbar ist. '
In der Zeichnung veranschaulicht:
Abb. ι einen teilweise schematisch gezeichneten Schnitt einer Vorrichtung nach der Erfindung, wobei der Abdruck mittels eines einfachen Schlagstempels erfolgt;
Abb. 2 eine Ansicht einer derartigen Einrichtung, wobei der Abdruck mittels Druckwalze erfolgt; ·
Abb. 3 ein,en Schnitt und zum Teil eine Ansicht einer Vorrichtung, bei welcher auf der Achse des Gegenlagers ein zylindrisches !Druckstück angeordnet ist;
Abb. 4 einen Schnitt einer Vorrichtung, in
der das Farbband über einen vollen Zylinder gespannt ist.
In Abb. ι sind ι und 2 die Auf- und Abwickelspulen eines Farbbandes 3. Beide Spulen sind in einem Blocke 4 gelagert, welcher mit einem zylindrischen Gegenlager 5 für das Farbband 3 versehen ist. Die Zylinderfläche des Gegenlagers 5 ist konzentrisch mit der Achse 6, um welche sich der Block 4 drehen kann. Die flache Druckform 7 ist mittels eines nicht dargestellten Triebwerkes in der Pfeilrichtung geradlinig hin und her bewegbar angeordnet, und zwar derart, daß sie bei ihrer nach links gerichteten Bewegung mit dem Farbband 3 in Berührung kommt, wobei letzteres über die Form abrollt und diese dabei gleichmäßig einfärbt. Zu diesem Zwecke wird das Gegenlager 5 vorzugsweise aus einem elastischen Material, wie Gummi, hergestellt. Ist die Druckform 7 hierauf bei ihrer Bewegung nach rechts außerhalb des Bereiches des Farbbandes 3 gekommen, so wird in irgendeiner Weise abgedruckt, im dargestellten Beispiel mittels eines Schlagstempels 8, welcher den zu bedruckenden Bogen 9 auf die Form 7 preßt. Selbstverständlich soÜ der Bogen 9 so in die Maschine eingeführt werden, daß der Abdruck jedesmal im geeigneten Augenblick erfolgt, nachdem die Form eingefärbt worden ist.
Der Block 4 erhält eine schwingende Bewegung um die Achse 6 mittels eines nicht gezeichneten Triebwerks, 'welches mit dem des Stempels 8 und der Druckform 7 mechanisch gekuppelt zu denken ist.
Es ist einleuchtend, daß man das Widerlager 5 auch flach, die Druckform 7 dagegen zylindrisch ausführen kann.
Die Einrichtung nach Abb. 2 unterscheidet sich nicht wesentlich von derjenigen gemäß Abb. I. Auch hier ist die flache Druckform 7 unter dem Farbband 3 hin und her bewegbar ; sie wird hierbei jedesmal eingefärbt, um dann zu einer Druckwalze 10 geführt zu werden, über die der zu bedruckende Bogen 9 läuft. Die I Wirkung ist offenbar auch hier derart, daß die Form eingefärbt wird, dann ihre Farbe an den Bogen abgibt und danach bei ihrer Rückwärtsbewegung wiederum unter dem Farbband hindurchgeführt wird usf.
Die Vorrichtung nach Abb. 3 enthält ein um eine Achse 6 drehbares Organ 11 mit einem als Widerlager für das Farbband 3 dienenden Zylindersegment 5 und einem diametral gegenüberliegenden, als Druckwalze dienenden Zylindersegment 12. Unter dem ununterbrochen in der Pfeilrichtung sich drehenden Organ 11 befindet sich die zylindrische Druckform 10. Bei der Drehung des Zylinders 11 müssen sich daher die beiden Zylindersegmente 5 und 12 abwechselnd auf der Druckform 10 abrollen. Wird 6c nun der Bogen 9 in dem Augenblick in die Maschine eingeführt, in welchem das Segment 12 sich über die Form abzurollen anfängt, und entj fernt, sobald dieses Segment die Form freigibt, j so läuft der Bogen jedesmal zwischen der frisch eingefärbten Form 10 und dem Druckstück 12 hindurch und nimmt somit die Farbe der Form auf.
Gemäß Abb. 4 kann das Farbband 3 auch über einen vollen Zylinder gespannt werden. Zu diesem Zwecke sind die beiden Farbbandspulen ι und 2 in einem Hohlzylinder 13 gelagert, welcher mit einem Schlitze zur Aufnahme der beiden Enden des über Rollen 15 und 16 geführten Farbbandes 3 versehen ist. Diese Vorrichtung wird vorzugsweise dann angewendet, wenn die Farbwalze mehr als einmal über eine lange Druckform abrollen soll. Sie entspricht der Farbbandaufspannung bei Typendruckvorrichtungen, bei denen das Färbband mit dem Druckzylinder über die Typen geführt wird.
Bei allen beschriebenen Vorrichtungen ist das Farbband absatzweise längsverschiebbar, wodurch eine gleichmäßige Abnutzung gewährleistet wird. Hierzu kann irgendein geeignetes Triebwerk benutzt werden.
Für Mehrfarbendruck werden in bekannter Weise mehr als ein Farbband zur Anwendung gebracht.

Claims (3)

Patent-Ansprüche :
1. Einfärbe vorrichtung für Druckformen mit absatzweise geschaltetem Farbband, dadurch gekennzeichnet, daß das Farbband über ein Gegenlager (5) gespannt ist, das mit der Druckform derart zusammenwirkt, daß sie aneinander sich abrollen.
2. Einfärbevorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das Gegenlager (5) mit dem darüber gespannten Farbband (3) sowohl bei der Vorwärtsbewegung als auch bei der Rückwärtsbewegung der Druckform (9) sich auf dieser abrollt.
3. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß auf der Achse des das Farbband tragenden zylindrischen Gegenlagers (5) ein mit diesem konzentrisches zylindrisches Druckstück (12) angeordnet ist und das Gegenlager und das Druckstück bei einer Umdrehung der Einfärbe- und Druckvorrichtung sich nacheinander auf der Druckform abrollen.
Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
DE1919346002D 1917-08-24 1919-08-21 Einfaerbevorrichtung fuer Druckformen mit absatzweise geschaltetem Farbband Expired DE346002C (de)

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