CH85338A - Kartoffellegemaschine. - Google Patents
Kartoffellegemaschine.Info
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Description
KartofFellegemaschine.
Bei bekannten Kartoffellegemaschine !) mit Legerad, in welchem durch radiale Querwände am Radkranz angeordnete Verteilräume gebildet sind, denen die Kartoffeln seitlich mittelst Greifwerkzeugen zugeführt werden, haben die Kartoffeln die Neigung, von den Greifwerk- zeugen nach links oder rechts herabzufallen.
Diesen Missstand zu beseitigen, bildet den Zweck der vorliegenden Erfindung. Das Legerad besitzt eine zentrisch durchbrochene Stirnwand, durch welche hindurcll ein hohlzylin- drischer, konzentrisch zum Legerad angeord- neter Teil eines Vorratsbehälters hineinragt, welcher Teil einen Ausschnitt aufweist, durch welchen hindurch die Kartoffeln mittelst an der gegenüberliegenden Stirnwand des Legerades befestigten, in den vorgenannten zylin drischen Teil ragenden Rührflügeln in die Verteilräume gefördert werden, welche auf der dem Radkranze gegenüberliegenden Seite offen sind.
Ein Ausführungsbeispiel des Erssndungs- gegenstandes ist in der Zeichnung veranschaulicht.
Fig. 1 stellt ein Legerad, von der innern Stirnseite gesehen, zum Teil im Schnitte dar ; Fig. 2 ist ein rlclisialschnitt.
Das mittelst einer Nabe g auf der Achse iv befestigte Legerad besitzt zwei Stirnwände d, d', die durch den Radkranz c und radiale Querwände A miteinander verbunden sind.
Zwischen zwei benachbarten W#nden h, die mit dem Radkranze je einen Verteilraum i begrenzen, weist der Radkranz je ein Loch k auf für den Austritt der zu legenden Kar toffeln. An das Loch/f anschliessend ist in jedem Verteilraum i eine Gleitbahn t und ein Prallstiiek s eingesetzt. Auf der dem Radkranze gegenüberliegenden Seite sind die Verteilräume i offen und findet das Einführen der Kartoffeln in die Verteilräume an dieser Seite statt.
Die Stirnwand d'des Legerades istmiteiner konzentrischen U$'nun5 f versehen, durch welche hindurch in das Legerad hinein ein Teil o ragt, welcher als Hohlzylinder ausgebildet und konzentrisch zur Legeradachse angeordnet ist. Auf diesen zylindrischen Teil o ist der Vorratskasten e aufgesetzt, von welchem in Pfeilrichtung (Fig. 2) die von oben in denselben gebrachten Kartoffeln in den Teil o gelangen. Dieser besitzt etwa in der Hohe der Achse # einen Ausschnitt m, n, durch welchen hindurch in unten beschriebener Weise von R#hrfl#geln b hochgehobene Kartoffeln fallen.
Die hinsichtlich der Anzahl den Verteilräumen entsprechenden Rührflügel haben winkelförmigen Querschnitt und sind an der geschlossenen Stirnwand d mittelst je einer zur Badachse parallelen Schraube ? befestigt und um diese schwenkbar. Die kürzeren Schenkel dieser winkelf#rmigen R#hrfl#gel b ragen einwärts und dienen zum Mitnehmen der auf dem Grunde des Teils o liegenden Kartoffeln.
Durch entsprechendes Drehen, resp. Einstellen der Rührnüg'el kann einerseits der Zwischen raum zwischen denselben, anderseits derjenige zwischen ihnen und der Wand des Teils o kleiner oder grosser gehalten werden, je nach der grouse des Saatgutes. Bevor die Kartoffeln über die Kante H in die Verteilräume i fallen können, müssen sie zwischen je zwei R#hr- fliigeln hindurchtreten. Sollen kleine Kartoffeln gepflanzt werden, dann wird der Zwischen- raum zwischen je zwei Rührflügeln verkleinert ; sollen grole gepflanzt werden, vergrössert.
Von auf dem Grunde des Teils o befindlichen Kartoffeln tritt bei riehtiger Einstellung der Riihrfliigel je eine Kartoffel zwischen die betreffenden Riihrfliigel. Infolge der Drehung des Legerades werden diese Kartoffeln von den Rührnügeln mitgenommen. Die übrigen Kartofteln rollen innerhalb des von den Rührflügeln umschriebenen Raumes immer nach der tiefsten Stelle, we#halb auch je nur die zwischen zwei Rührnügeln befindliche Kartoffel über die Kante ra des Ausschnittes m, rz in den an dieser sich vorbeibewegenden Verteilraum i auf dessen Prallfläche s fällt.
Bis über die Kante ! K hinaus ist die Kartoffel durch den in der Drehrichtung des Legerades gebogenen innern Rand der Wand le gehalten.
Alsdann fällt die Kartoffel, die sich im Verteilraume befindet, welcher sich über den Teil o hin bewegt, auf die Wandung des letzteren, kann also nicht mehr in denselben hineingelangen. Nachher fällt die Kartoffel auf die hinsichtlich des Drehsinnes vordere Wand A und von dieser auf die Gleitbahn t, von welcher sie an der tiefsten, das heisst auf dem Boden befindlichen Stelle des Legerades durch die betretende Öffnung 7 hindurch auf den Boden, resp. in die Furche fällt.
Die Rührflügel b können aus einem St#eke bestehen oder aus mehreren Teilen zusammengesetzt sein. Ferner können die einzelnen Schenkel auszieh-, bezw. verl#ngerbar eingerichtet sein. Auch kann der zylindrische Teil o des Vorratskastens um dieAcbse 26 sehwenk- bar eingerichtet sein, so dass die Überfall- kante ra nach Bedarf hoher oder tiefer eingestellt werden kann.
Claims (1)
- PATENTANSPRUCH : : Kartoffellegemaschine mit Legerad, in wel- chem durch radiale Querwände Verteilräume gebildet sind, denen bei jeder Umdrehung des Rades aus einem Vorratsbehälter eine Kartoffel zugeführt wird, die aus einem im Radkranze vorgesehenen Loch austreten kann, dadurch gekennzeichnet, dass das Legerad eine zentrisch durchbrocheneStirnwandbesitzt, durch welche hindurch ein hohlzylindrischer, konzentrisch zurn Legerad angeordneter Teil des Vorratsbehälters hineinragt, welcher Teil einen Ausschnitt aufweist, durch welchen hindurch die Kartoffeln mittelst an der gegen überliegenden Stirnwand des Legerades be festigten,in den vorgeuannten zylindrischen Teil ragenden Rührflügeln in die Verteilräume gefördert werden, welche auf der dem Rad kranze gegenüberliegenden Seite offen sind.UNTERANSPRTCHE : 1. KartoffellegemaschinenachPatentansprueh, dadurch gekennzeichnet, dass die Rührflügel winkelförmigen Querschnitt besitzen, wobei der eine Schenkel einwärts ragt und dazu dient, die Kartoffeln mitzunehmen, während der andere, die Öffnung zwischen ihm und dem benachbarteu Rühr'dügel begrenzend, verhindert, dass mehr als eine Kartoffel zwischen zwei Rührflügeln hindurch in den erwähnten Ausschnitt des zylindrisehen Teils des Vorratsbehälters gelant.2. Kartoffellegemaschine nach Patentanspruch und Unteranspruch 1, dadurch gekennzeich net, dass die Rührflügel mittelst je eines zur Achse des Legerades parallelen Zapfens an letzterem befestigt sind, so dass sie um dessen Längachse schwenkbar sind und der Zwischenraum zwischen den Rührflügeln selbst und zwischen diesen und der Wan- dung des in das Legerad ragenden zylindrischen Teils des Vorratsbehälters durch Verstellen der RührBügel reguliert werden bann.
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE85338X | 1918-10-16 |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| CH85338A true CH85338A (de) | 1920-06-01 |
Family
ID=5640800
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| CH85338D CH85338A (de) | 1918-10-16 | 1919-08-25 | Kartoffellegemaschine. |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| CH (1) | CH85338A (de) |
-
1919
- 1919-08-25 CH CH85338D patent/CH85338A/de unknown
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