CH721970A2 - Socke mit verbessertem Zehenbereich - Google Patents

Socke mit verbessertem Zehenbereich

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CH721970A2
CH721970A2 CH000752/2024A CH7522024A CH721970A2 CH 721970 A2 CH721970 A2 CH 721970A2 CH 000752/2024 A CH000752/2024 A CH 000752/2024A CH 7522024 A CH7522024 A CH 7522024A CH 721970 A2 CH721970 A2 CH 721970A2
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knitting
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Fontanari Matteo
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X Tech Swiss Gmbh
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    • D04BRAIDING; LACE-MAKING; KNITTING; TRIMMINGS; NON-WOVEN FABRICS
    • D04BKNITTING
    • D04B1/00Weft knitting processes for the production of fabrics or articles not dependent on the use of particular machines; Fabrics or articles defined by such processes
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    • D04B1/108Gussets, e.g. pouches or heel or toe portions
    • DTEXTILES; PAPER
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  • Engineering & Computer Science (AREA)
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Abstract

Bei einem Zehenbereich (4) einer Socke, welcher als Rundgestrick einseitig direkt an einen Fussbereich (3) anschliessend und in einer Maschenrichtung (S) bis zu einer Sockennaht (5) führend gestrickt ist, soll ein verbesserte Anpassung an die Anatomie eines Fusses und eine ungehinderte Bewegung des Fusses möglich werden. Dies wird dadurch erreicht, dass der Zehenbereich (4) einen ersten Zwickelabschnitt (41) und einen zweiten Zwickelabschnitt (41') und in Maschenrichtung (S) direkt anschliessend in unterschiedliche Strickrichtungen (K) umlaufend angestrickt einen dritten Zwickelabschnitt (42) und einen vierten Zwickelabschnitt (42') aufweist, wobei vier Zehenzwickellinien (g1, g2, g3, g4), eine Grosszehenzwickellinie (g5) und eine Zehenabschnittzwickellinie (g6) vorgesehen sind, an welchen das Rundgestrick verschlossen ist, wodurch eine abgestufte Formgebung entlang des ersten Zwickelabschnittes (41) bis vierten Zwickelabschnitts (42') erreicht ist, wobei das röhrenförmige Gestrick nach dem Einstricken der Zwickellinien (g1 bis g6) durch die Sockennaht (5) vollständig verschlossen ist.

Description

Technisches Gebiet
[0001] Die vorliegende Erfindung beschreibt einen Zehenbereich einer Socke, welcher als Rundgestrick einseitig direkt an einen Fussbereich anschliessend und in einer Maschenrichtung bis zu einer Sockennaht führend gestrickt ist, eine Socke mit Zehenbereich und ein Strickverfahren eines Zehenbereiches einer Socke für eine Rundstrickmaschine.
Stand der Technik
[0002] Hier beschäftigen wir uns mit Socken für den Einsatz im Sport, mit Sportsocken, die speziell für die Bedürfnisse von Sportlern entwickelt und optimiert wurden. Sie bestehen aus Gestricken, die auf einer Rundstrickmaschine industriell hergestellt sind und deren Beschaffenheit z.B. Feuchtigkeit effektiv ableitet, wodurch die Füsse trocken gehalten und Blasenbildung vermieden wird. Häufig werden neben geeigneten Strickmustern Mischungen aus Kunstfasern wie Polyester, Nylon und Elasthan verwendet, um Strapazierfähigkeit, Elastizität und eine gute Passform zu gewährleisten. Einige Modelle verfügen über Strickmuster, welche Feuchtigkeit besser ableiten, die Belüftungseigenschaften verbessern oder sogar zusätzliche Polsterungen sind im Fersen- und Zehenbereich angeordnet, um den Tragekomfort zu erhöhen und die Stossdämpfung zu verbessern. Darüber hinaus sorgen spezielle Stricktechniken für optimale Rutschfestigkeit und Materialbeständigkeit, so dass die Socken auch bei intensiven Aktivitäten sicher sitzen und lange halten.
[0003] Derartige Sportsocken sind in den letzten Jahren stetig weiterentwickelt worden. In Bezug auf die Passform im Bereich des Zehenbereiches sind die bekannten röhrenartigen Gestricke, welche durch eine Naht zwischen Zehenbereich und Fussbereich verschlossen sind, noch nicht zufriedenstellend gestaltet. Bekannte Sportsocken weisen zusätzliches Gestrick im Zehenbereich auf, welcher die Zehen zusammendrückt, wobei der Stoff aber innerhalb des Schuhs Platz wegnimmt. Es bilden sich wulstartig überstehende Teile des Gestrickes, sodass sich die Sportsocken zumindest im Zehenbereich nicht besonders gut der Anatomie des Fusses anpassen. In einer Maschinenstrickmusteransicht eines bekannten Zehenbereiches erkennt man zwei Zehenzwickellinien an einer Verbindungsgrenze zwischen einem Abnahmebereich der Strickbreite bzw. der Anzahl der Maschen in einem ersten Zehenbereich und einem anschliessenden Zuwachsbereich der Strickbreite bzw. der Anzahl der Maschen. Durch diese Abnahme und Zunahme der Maschen bilden beide Zehenzwickellinien leicht Falten, können aber die Ausdehnung des Gestricks nicht genügend verhindern. Die Folge ist eine Wulst von überschüssigem Gestrick, welches über die Zehen im angezogenen Zustand der Socke hinausragt und Platz im Schuh verbraucht. Das überschüssige Gestrick drückt auf die Zehen, was nachteiligt ist.
Darstellung der Erfindung
[0004] Die vorliegende Erfindung hat sich zur Aufgabe gestellt eine Socke bzw. einen Zehenbereich einer Socke zu schaffen, welche besser an die Anatomie eines Fusses im Zehenbereich angepasst ist, aufgrund von weniger Gestrick eine ungehinderte Bewegung erlaubt und den Innenraum um die Zehen innerhalb eines Schuhs insgesamt weniger einschränkt. Es werden Wulste von Gestrick durch das Strickmuster, die Einbringung der Zwickellinien und den Verzicht auf Garn verhindert, welche sich beim Tragen in einem Schuh im Bereich der Zehen eines Sportlers besonders negativ auswirken.
[0005] Beim Einsatz vor allem beim Sport kann der Läufer sogar das Gleichgewicht besser halten und damit Stösse besser absorbieren, da durch die entspanntere Zehenstellung Kräfte gleichmässiger verteilt werden und damit letztlich die Gesamtleistung beim Laufen verbessert wird.
[0006] Variationen von Merkmalskombinationen bzw. geringfügige Anpassungen der Erfindung sind in der Detailbeschreibung zu finden, in den Figuren abgebildet und in die abhängigen Patentansprüche aufgenommen worden.
Kurze Beschreibung der Zeichnungen
[0007] Es werden verschiedene Ausführungsbeispiele optimierter Zehenbereiche von Socken, mit einer Rundstrickmaschine in einem Sockenstrickprozess eingestrickt nachstehend im Zusammenhang mit den anliegenden Zeichnungen in der Detailbeschreibung beschrieben.
[0008] Weitere Merkmale, Einzelheiten und Vorzüge der Erfindung ergeben sich ebenfalls aus der nachfolgenden Beschreibung leicht abgewandelter Ausführungen der Erfindung, was dem Fachmann teilweise allein aus den Zeichnungen deutlich wird. Es sind dargestellt in
Figur 1a zeigt eine perspektivische Ansicht eines Sockens mit erfindungsgemässem Zehenbereich samt sechs Zehenzwickellinien in einer ersten Ausführungsform, während
Figur 1b eine Aufsicht auf den Zehenbereich der Socke gemäss Figur 1a zeigt.
Figur 1c zeigt eine Maschinenstrickmusteransicht bzw. ein Strickdiagramm projiziert in zwei Dimensionen des Zehenbereichs mit mehreren gestuft eingestrickten Zehenteillinie.
Figur 1d zeigt eine Detailansicht in der Maschinenstrickmusteransicht der gestuft angeordneten Maschen im ersten und zweiten Zehenformabschnitt, während
Figur 1e eine Detailansicht der Maschen in den gerade ausgeführten Zehenformabschnitten zeigt.
Figur 2a zeigt eine perspektivische Ansicht eines Socken mit erfindungsgemässem Zehenbereich samt sieben Zwickellinien und vereinzeltem Grosszehenbereich, während
Figur 2b eine Aufsicht auf den Zehenbereich der Socke gemäss Figur 2a zeigt.
Figur 2c zeigt eine Maschinenstrickmusteransicht projiziert in zwei Dimensionen des Zehenbereichs mit gestufter Zehenteillinie und separatem Grosszehenbereich.
Figur 2d zeigt eine Detailansicht in der Maschinenstrickmusteransicht der gestuft angeordneten Maschen im ersten und zweiten Zehenformabschnitt, während
Figur 2e eine Detailansicht der Maschen in den gerade ausgeführten Grosszehenformabschnitten zeigt.
Beschreibung
[0009] Es wird eine Socke, bevorzugt eine Sportsocke beschrieben, welche einen Sockenschaft 1, einen Fersenbereich 2, einen Fussbereich 3 und einen Zehenbereich 4 umfasst, welche industriell auf einer Rundstrickmaschine entsprechend durch einen Strickvorgang hergestellt wird. Das röhrenförmig gestrickte Textil geht nahtlos vom Sockenschaft 1 über den Fersenbereich 2 und den Fussbereich 3 in den Zehenbereich 4, welcher als Spitze der Socke bezeichnet wird, über und wird schlussendlich durch eine Sockennaht 5 verschlossen. Die Sockennaht 5 wird dabei nach Entnahme aus dem Rundstrickzylinder mit anderen Mitteln verschlossen. Hier interessiert die Art des Gestrickes innerhalb des Zehenbereiches 4, welcher immer deutlich mehr als zwei aus dem Stand der Technik bekannte Zehenzwickellinien und auch mehrere Zehenzwickelabschnitte aufweist.
[0010] In einer ersten Ausführungsform sind vier Zehenzwickellinien g1 bis g4 und eine Grosszehenzwickellinie g5 und eine Zehenabschnittzwickellinie g6 vorgesehen, wie schematisch in Figur 1a angedeutet. Durch diese Strickart des Zehenbereiches 4 wird eine abgestufte Formgebung erreicht, wie in Figur 1b gut erkennbar. Die aus dem Stand der Technik bekannte spitz zulaufende Sockenspitze wird dadurch vermieden. Eine Ausformung der einzelnen Zehenbereiche ist hier explizit nicht gewünscht, da ansonsten wieder vermehrt überschüssiges Gestrick um die einzelnen Zehen umlaufend erzeugt würde. Hier wird das ansonsten anfallende Gestrick im Zwischenraum zwischen der gestrichelten Linie und dem gezeigten Socken eingespart, was die störende Wulstbildung des Sockens im Zehenbereich 4 unterbindet.
[0011] In der Maschinenstrickmusteransicht von Figur 1c wird beispielhaft ein Rundstrickmaschinenzylinder mit 200 Nadeln in eine Ebene abgerollt in 2D gezeigt. In eine Maschenrichtung S in Runden mit unterschiedlichen Strickrichtungen K umlaufend strickend, startet der Zehenbereich 4 direkt an den Fussbereich 3 anschliessend. In einem ersten Zehenzwickelabschnitt 41 werden durch Abnahme von Maschen von Nadeln rechts von der Mitte der Zylinderprojektion entlang der Zehenzwickellinien g1 bis g5 abgenommen. Dabei wird der Strickzylinder abwechselnd links und rechts herum in Strickrichtung K rotiert.
[0012] Auf gleicher Höhe in Maschenrichtung S wie der erste Zehenzwickelabschnitt 41, im Bereich links von der Mitte der Zylinderprojektion befindet sich ein zweiter Zehenzwickelabschnitt 41', in welchem Maschen ebenfalls von den Nadeln abgenommen werden, entlang einer Zehenabschnittzwickellinie g6, wobei auch hier zwangsläufig die Strickrichtung K von links nach rechts und umgekehrt geändert wird.
[0013] Sobald erster und zweiter Zehenzwickelabschnitt 41, 41' beendet sind, erfolgt eine Zunahme der Maschen, in der Projektion rechts in einem dritten Zehenzwickelabschnitt 42 entlang der Zehenzwickellinien g5 bis g1 in umgekehrter Reihenfolge und in einem vierten Zehenzwickelabschnitt 42' entlang der Zehenabschnittzwickellinie g6. Nach diesem Durchlauf werden die gestrickten Maschen durch die Sockennaht 5 verschlossen. Mit den gestrichelten Doppelpfeilen sind die miteinander verbundenen Zehenzwickellinien g1 bis g6 gekennzeichnet, womit angedeutet wird, dass das Gesamtgestrick ein geschlossener Schlauch ist.
[0014] Deutlich erkennbar sind erste Zwickelwinkel α, zwischen Zehenzwickellinien g1 bis g5 zur waagerechten Strickrichtung K und zweite Zwickelwinkel β, zwischen Zehenabschnittzwickellinie g6 und der Strickrichtung K. Dies ist nochmals im Detail in Figuren 1d und 1e gezeigt. Da im ersten Zehenzwickelabschnitt 41 jeweils eine Nadel nach einem Rechtsdurchlauf und einem Linksdurchlauf abgenommen wird, ergibt sich der erste Zwickelwinkel α zwischen Strickrichtung K und Zehenzwickellinie g1. Dieser erste Zwickelwinkel α ist entsprechend bei 63.4°. Analoges gilt für den dritten Zehenzwickelabschnitt 42, wobei Maschen auf Nadeln hinzugenommen werden, nach einer Linksdrehung und einer Rechtsdrehung.
[0015] Auf der gleichen Höhe in Maschenrichtung S des ersten Zehenzwickelabschnitts 41, werden wie in Figur 1e detailliert gezeigt, entlang der Zehenabschnittzwickellinie g6 Maschen nach jeweils zwei links/rechts Rotationen abgenommen. Dadurch schliesst die Zehenabschnittzwickellinie g6 im Zehenzwickelabschnitt 41' den zweite Zwickelwinkel β von 70° mit der Strickrichtung K ein. Analoges gilt für den vierten Zehenzwickelabschnitt 42', wobei Maschen auf Nadeln hinzugenommen werden, nach einer Linksdrehung und einer Rechtsdrehung.
[0016] In einer zweiten Ausführungsform sind erneut die vier Zehenzwickellinien g1 bis g4, die Grosszehenzwickellinie g5', die Zehenabschnittzwickellinie g6 und eine zusätzlich Grosszehenabschnittzwickellinie g7 angeordnet und zu einem röhrenförmigen Gestrick verstrickt, wie schematisch in Figur 2a angedeutet.
[0017] Durch diese Strickart des Zehenbereiches 4 wird eine abgestufte Formgebung im Bereich der Zehen zwei bis vier erreicht und eine separate Umrandung der Grosszehe, wie in Figur 2b gut erkennbar. Auch hier ist die Ausformung der Zehen zwei bis vier explizit nicht gewünscht, da ansonsten wieder vermehrt überschüssiges Gestrick um die einzelnen Zehen umlaufend erzeugt würde und eine optimale Passform derartiger Einzelzehsocken äusserst schwierig ist. Hier wird das ansonsten anfallende Gestrick im Zwischenraum zwischen der gestrichelten Linie und dem gezeigten Socken eingespart, was die störende Wulstbildung des Sockens im Zehenbereich 4 unterbindet. Aufgrund des komplizierteren Gestricks im Bereich der Grosszehe ist hier einer erster Grosszehenzwickelabschnitt 43 und ein zweiter Grosszehenzwickelabschnitt 44 hinzugekommen, wobei auch die zusätzliche Grosszehenabschnittszwickellinie g7 hinzukommt, damit wieder ein geschlossenes schlauchartiges Gesamtgestrick resultiert.
[0018] Wie in Figur 2c erkennbar, sind erster bis vierter Zehenzwickelabschnitt 41, 41', 42, 42' mit erster bis vierter Zehenzwickellinie g1 bis g4 und Zehenabschnittszwickellinie g6 wie in Figur 1c gezeigt geformt, wobei zweiter und vierter Zehenzwickelabschnitt 41', 42' rechts vom ersten und dritten Zehenzwickelabschnitt 41, 42 angeordnet sind. Die Maschenabnahme und Zunahme und der Verlauf der Zehenzwickellinie g1 bis g4 mit erstem Zwickelwinkel α, wie in Figur 2d im Detail gezeigt, und der Zehenabschnittszwickellinie g6 mit zweitem Zwickelwinkel β, sind gleich wie in der ersten Ausführungsform gezeigt, ausgeführt.
[0019] In Maschenrichtung S vom ersten bis vierten Zehenzwickelabschnitt 41, 41', 42, 42' geht das Gestrick in einen ersten Grosszehenzwickelabschnitt 43, 43' und anschliessend in einen zweiten Grosszehenzwickelabschnitt 44, 44' über.
[0020] Auf der linken Seite in der Maschinenstrickmusteransicht Figur 2c wird Garn in Maschen von Nadeln entlang der Grosszehenzwickellinie g5' im ersten Grosszehenzwickelabschnitt 43 genommen, entlang der Grosszehenzwickellinie g5' und ebenfalls im ersten Grosszehenzwickelabschnitt 43' entlang der Grosszehenabschnittzwickellinie g7. Im in Maschenrichtung S anschliessenden zweiten Grosszehenzwickelabschnitt 44 werden Maschen wieder aufsteigend auf weitere Nadeln genommen, entlang der Grosszehenzwickellinie g5' und im zweiten Grosszehenzwickelabschnitt 44' entsprechend entlang der Grosszehenabschnittzwickellinie g7. Anschliessend wird das schlauchartige Gestrick an der Sockennaht 5 verschlossen, samt Zehenbereich 4' mit vereinzeltem Grosszehenabschnitt und gestuft verlaufendem Zehenzwickelabschnitten geformt, wie in Figur 2b erkennbar.
[0021] Wie bereits aus der ersten Ausführungsform bekannt, wird Garn bzw. werden Maschen in dem gestuften ersten Zehenzwickelabschnitt 41 und dritten Zehenzwickelabschnitt 42, nach jeweils einem Strickvorgang nach rechts und einem Strickvorgang nach links, von jeweils einer Nadel abgenommen, wodurch der erster Zwickelwinkel α von 63.4° zwischen Zehenzwickellinie g1 bis g4 und der Strickrichtung K eingeschlossen wird.
[0022] Figur 2e zeigt analog zu Figur 1e eine Abnahme von Maschen von je einer Nadel nach zwei Strickdurchläufen nach links und rechts, sodass die Grosszehenzwickellinie g5', die Zehenabschnittzwickellinie g6 und die Grosszehenabschnittzwickellinie g7 jeweils den zweiten Zwickelwinkel β von 70° mit der Strickrichtung K einschliessen.
[0023] Die Ausführungsform gemäss Figur 2a bis 2e verbessert die Stabilität der Socke beim Tragen, durch die Trennung des Grosszehenzwickelabschnittes und Kombination mit Zehenzwickelabschnitten 41, 41', 42, 42'. Die resultierende Socke erleichtert die optimale Ausrichtung und den Halt der Zehen und fördert dank der neuen Form, die der Anatomie des Fusses mit 4 Zehen folgt, eine effizientere Laufmechanik und ein besseres Gefühl und eine bessere Kontrolle der Bewegungen.
Bezugszeichenliste
[0024] Socke/Sportsocke 1 Sockenschaft 2 Fersenbereich 3 Fussbereich 4 Zehenbereich/Spitze der Socke 41 erster Zehenzwickelabschnitt 41' zweiter Zehenzwickelabschnitt 42 dritter Zehenzwickelabschnitt 42' vierter Zehenzwickelabschnitt 43, 43' erster Grosszehenzwickelabschnitt 44, 44' zweiter Grosszehenzwickelabschnitt g1 bis g4 Zehenzwickellinie (41, 42) g5,g5' Grosszehenzwickellinie (41, 42 bzw. 43', 44') g6 Zehenabschnittzwickellinie (41', 42') g7 Grosszehenabschnittzwickellinie (43, 44) α erster Zwickelwinkel (63.4°, zwischen g1 bis g5 und K) β zweiter Zwickelwinkel (70°, zwischen g5', g6, g7 und K, 5 Sockennaht (auf Oberteil der Socke) S Maschenrichtung K Strickrichtung

Claims (15)

1. Zehenbereich (4) einer Socke, welcher als Rundgestrick einseitig direkt an einen Fussbereich (3) anschliessend und in einer Maschenrichtung (S) bis zu einer Sockennaht (5) führend gestrickt ist, dadurch gekennzeichnet,dass der Zehenbereich (4) einen ersten Zwickelabschnitt (41) und einen zweiten Zwickelabschnitt (41') und in Maschenrichtung (S) direkt anschliessend in unterschiedliche Strickrichtungen (K) umlaufend angestrickt einen dritten Zwickelabschnitt (42) und einen vierten Zwickelabschnitt (42') aufweist, wobei vier Zehenzwickellinien (g1, g2, g3, g4), eine Grosszehenzwickellinie (g5) und eine Zehenabschnittzwickellinie (g6) vorgesehen sind, an welchen das Rundgestrick verschlossen ist, wodurch eine abgestufte Formgebung entlang des ersten Zwickelabschnittes (41) bis vierten Zwickelabschnitts (42') erreicht ist, wobei das röhrenförmige Gestrick nach dem Einstricken der Zwickellinien (g1 bis g6) durch die Sockennaht (5) vollständig verschlossen ist.
2. Zehenbereich (4) einer Socke nach Anspruch 1, wobei ein erster Zwickelwinkel (α) zwischen Strickrichtung (K) und der ersten bis vierten Zehenzwickellinie (g1 bis g4) so ausgebildet ist, dass jeweils eine Masche von einer Nadel nach einer Links- und Rechtsrotation hinzugenommen bzw. abgenommen werden, entlang der ersten bis vierten Zehenzwickellinie (g1 bis g4).
3. Zehenbereich (4) einer Socke nach Anspruch 2, wobei der erste Zwickelwinkel (α) zwischen Strickrichtung (K) und der ersten bis vierten Zehenzwickellinie (g1 bis g4) bei 63° liegt.
4. Zehenbereich (4) einer Socke nach einem der vorhergehenden Ansprüche, wobei ein zweiter Zwickelwinkel (β) zwischen Strickrichtung (K) und der Zehenabschnittzwickellinie (g6) so ausgebildet ist, dass Maschen von einer Nadel nach jeweils zwei links/rechts Rotationen abgenommen bzw. auf die nächste Nadel aufgenommen werden.
5. Zehenbereich (4) einer Socke nach Anspruch 4, wobei der zweite Zwickelwinkel (β) zwischen Strickrichtung (K) und der Zehenabschnittzwickellinie (g6) bei 70° liegt.
6. Zehenbereich (4) einer Socken nach einem der vorhergehenden Ansprüche, wobei an die ersten bis vierten Zehenzwickelabschnitte (41, 41', 42, 42') in Maschenrichtung (S) anschliessend, ein erster Grosszehenzwickelabschnitt (43, 43') und ein zweiter Grosszehenzwickelabschnitt (44, 44') angestrickt sind und die Grosszehenzwickellinie (g5') entlang erstem Grosszehenwickelabschnitt (43) und zweitem Grosszehenzwickelabschnitt (44) linksseitig verlaufend, sowie eine Grosszehenabschnittzwickellinie (g7) rechtsseitig vom ersten Grosszehenzwickelabschnitt (43') zum zweiten Grosszehenzwickelabschnitt (44') verlaufend, ausgestalltet sind, wobei ein Grosszehenabschnitt getrennt vom Zehenbereich (4) eingestrickt ist und das röhrenförmige Gestrick nach dem Einstricken der Zwickellinien (g1 bis g7) durch die Sockennaht (5) vollständig verschlossen ist.
7. Zehenbereich (4) einer Socke nach Anspruch 6, wobei ein zweiter Zwickelwinkel (β) zwischen Strickrichtung (K) und der Grosszehenzwickellinie (g5') bzw. Grosszehenabschnittzwickellinie (g7) so ausgebildet ist, dass Maschen von einer Nadel nach jeweils zwei links/rechts Rotationen abgenommen bzw. auf die nächste Nadel aufgenommen werden.
8. Zehenbereich (4) einer Socke nach Anspruch 7, wobei der zweite Zwickelwinkel (β) zwischen Strickrichtung (K) und der Grosszehenzwickellinie (g5') bzw. Grosszehenabschnittzwickellinie (g7) bei 70° liegt.
9. Socke, umfassend einen Sockenschaft (1), einen Fersenbereich (2), einen Fussbereich (3) und einen Zehenbereich (4, 4') nach einem der Ansprüche 1 bis 8.
10. Strickverfahren eines Zehenbereiches (4) einer Socke für eine Rundstrickmaschine, wobei an einen Fussbereich (3) folgende Strickschritte angeschlossen werden: – Stricken eines ersten Zehenzwickelabschnitts (41) entlang erster Zehenzwickellinien (g1, g2, g3, g4) mit einer Grosszehenzwickellinie (g5) mit gestufter Abnahme von Maschen von Nadeln rechtsseitig bei gleichzeitigem – Stricken eines zweiten Zehenzwickelabschnitts (41') entlang einer Zehenabschnittzwickellinie (g6) mit gestufter Abnahme von Maschen von Nadeln linksseitig – bis zu einer Minimumanzahl von verwendeten Nadeln, bevor – ein dritter Zehenzwickelabschnitt (42) entlang erster Zehenzwickellinien (g1, g2, g3, g4) mit einer Grosszehenzwickellinie (g5) mit gestufter Zunahme von Maschen von Nadeln rechtsseitig bei gleichzeitigem – Stricken eines vierten Zehenzwickelabschnitts (42') entlang einer Zehenabschnittzwickellinie (g6) mit gestufter Zunahme von Maschen von Nadeln linksseitig erfolgt, und anschliessendes – Verschliessen des röhrenförmigen Zehenbereiches (4, 4') entlang einer Sockennaht (5).
11. Strickverfahren nach Anspruch 10, wobei ein erster Zwickelwinkel (α) zwischen Strickrichtung (K) und der ersten bis vierten Zehenzwickellinie (g1 bis g4) ausgebildet ist, dass jeweils eine Masche von einer Nadel nach einer Links- und Rechtsrotation hinzugenommen bzw. abgenommen wird, entlang der ersten bis vierten Zehenzwickellinie (g1 bis g4).
12. Strickverfahren nach Anspruch 11, wobei der erste Zwickelwinkel (α) zwischen Strickrichtung (K) und der ersten bis vierten Zehenzwickellinie (g1 bis g4) bei 63° liegt.
13. Strickverfahren nach einem der Ansprüche 10 bis 12, wobei ein zweiter Zwickelwinkel (β) zwischen Strickrichtung (K) und der Zehenabschnittzwickellinie (g6) ausgebildet ist, dass Maschen von einer Nadel nach jeweils zwei links/rechts Rotationen abgenommen bzw. auf die nächste Nadel aufgenommen werden.
14. Strickverfahren nach Anspruch 13, wobei der zweite Zwickelwinkel (β) zwischen Strickrichtung (K) und der Zehenabschnittzwickellinie (g6) bei 70° liegt.
15. Strickverfahren nach einem der Ansprüche 10 bis 14, wobei an die ersten bis vierten Zehenzwickelabschnitte (41, 41', 42, 42') in Maschenrichtung (S) anschliessend, ein erster Grosszehenzwickelabschnitt (43, 43') und ein zweiter Grosszehenzwickelabschnitt (44, 44') angestrickt werden und die Grosszehenzwickellinie (g5') entlang erstem Grosszehenwickelabschnitt (43) und zweitem Grosszehenzwickelabschnitt (44) linksseitig verlaufend, sowie gleichzeitig eine Grosszehenabschnittzwickellinie (g7) rechtsseitig vom ersten Grosszehenzwickelabschnitt (43') zum zweiten Grosszehenzwickelabschnitt (44') verlaufend eingestrickt wird, wobei ein Grosszehenabschnitt getrennt vom Zehenbereich (4) eingestrickt ist und das röhrenförmige Gestrick nach dem Einstricken der Zwickellinien (g1 bis g7) durch die Sockennaht (5) vollständig verschlossen wird.
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