DE1635891B1 - Damenstrumpf - Google Patents
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Description
Die Patentanmeldung P 15 85 291.2-26 betrifft einen fertigbehandelten, durchscheinenden, geformten,
wärmefixierten und gefärbten, nahtlosen, dehnbaren Damenstrumpf, der einen offenen oberen Endabschnitt,
einen geschlossenen unteren Zehenabschnitt und dazwischen einen aus ineinandergreifenden
Maschenreihen aus einem thermoplastischen Garn von höchstens 30 den bestehenden, rund- und glattgestrickten
Zwischenabschnitt umfaßt, wobei der Damenstrumpf im fertigen, fixierten Zustand fersenlos
ist und mindestens der untere am Fuß, an der Ferse und an der Fessel anliegende Teil des Zwischenabschnitts
als durchgehend im wesentlichen die gleiche Weite aufweisender, schläuchförmiger Abschnitt ausgebildet
ist und wenigstens in diesem unteren Teil die Maschen in einem im wesentlichen gleichmäßig
so hochgradig verzerrten Zustand wärmefixiert sind, daß der Damenstrumpf eine ausreichende Dehnbarkeit
aufweist, um für alle normalen Größen zu passen.
Dieser dehnbare, fersenlose, schlauchförmige Damenstrumpf ist aus einem Garn gestrickt, das
einen lebendigen Drall besitzt. Dabei wird die Dehnbarkeit des Damenstrumpfes dadurch erreicht, daß
die Maschen in dem Gestrick gegen ihre normale, senkrechte Richtung geneigt oder verzerrt sind, indem
man abwechselnd Garne mit entgegengesetztem Drall verstrickt.
Es wurden bereits dehnbare Damenstrümpfe aus dehnbaren Garnen ohne Drall hergestellt, wie beispielsweise
aus selbstkräuselnden Garnen oder solchen, die von vornherein die Fähigkeit aufweisen,
sich beim Erwärmen zu kräuseln und aus einem Zweikomponentengarn hergestellt sind, dessen eine
Komponente eine größere bleibende Schrumpfung aufweist als die andere. Wenn man bisher schlauchförmige
Damenstrümpfe dieses Typs aus selbstkräuselndem Garn herstellte, so wurden diese mit einer
ausgeformten Fersentasche versehen, und da die erreichbare Dehnbarkeit recht begrenzt war, war es
üblich, derartige Damenstrümpfe in sechs bis acht Größen zu produzieren.
Aufgabe der vorliegenden Erfindung ist es, einen einen offenen oberen Endabschnitt, einen geschlossenen
unteren Zehenabschnitt und zwischen diesen einen glattgestrickten Zwischenabschnitt aufweisenden
durchscheinenden Damenstrumpf in nur einer Größe für alle normalen Fuß- und Beingrößen herzustellen,
der aus Garnen gestrickt ist, welche keinen lebendigen Drall besitzen.
Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß dadurch gelöst, daß wenigstens die Maschenreihen des Zwischenabschnittes
aus einem selbstkräuselnden Zweikomponentengarn bestehen.
Der erfindungsgemäße Dameiistrumpf bietet den Vorteil, daß er noch elastischer ist als der Strumpf
gemäß Patentanmeldung P 15 85 291.2-26.
Vorzugsweise ist der gerade, fersenlose untere Teil des erfindungsgemäßen Damenstrumpfes etwa auf
das Drei- bis Vierfache seiner Weite, die er im entspannten Zustand besitzt, in Richtung der Maschenreihen
dehnbar, so daß sich das Gestrick der Länge und der Form des Fußes der Trägerin beim Tragen
des Damenstrumpfes gut anpaßt, was sich in einem überraschend guten und bequemen Sitz sowohl in
dem relativ weiten Fersenbereich wie in dem engen Fesselteil auswirkt.
Bei dem erfindungsgemäßen Damenstrumpf kann der fersenlose untere Teil wesentlich weniger als die
Hälfte der Gesamtlänge des Zwischenabschnittes einnehmen.
Im folgenden wird die Erfindung an Hand schematischer Zeichnungen näher erläutert. Es zeigt
F i g. 1 eine Seitenansicht eines erfindungsgemäßen rundgestrickten nahtlosen, am unteren Zehenende
geschlossenen Damenstrumpfes in flachem Zustand vor dem Formen, wobei der Mittelteil weggelassen ist,
ίο Fig. 2 den Damenstrumpf gemäß Fig. 1 nach
der Fertigbehandlung in flachem Zustand in Seitenansicht in seiner langen schlanken Form, die er
einige Zeit nach dem Abnehmen von der Trockenform annimmt, wobei die gestrichelte Linie entlang
is der rechten Seite die breitere Konfiguration zeigt, die
der Damenstrumpf zunächst beim Abnehmen von der Trockenform aufweist,
F i g. 3 eine stark vergrößerte Teilansicht des Gestrickes innerhalb des gestrichelten Rechtecks 3 in
Fig. 2, aus der ersichtlich ist, wie die Schleifen der Maschen verzerrt sind, wenn das Gestrick in teilweise
gedehntem Zustand ist.
Der in F i g. 1 gezeigte Strümpfrohling ist auf einer
Rundstrickmaschine gestrickt und umfaßt einen Doppelrand 10 und einen Schattenrand 11, die gewöhnlich
aus einem mehrfädigen selbstkräuselnden Garn von schwerem Denier, z. B. etwa 45 den, gestrickt
sind. Der Doppelrand 10 und der Schattenrand 11 können auch aus verschiedenen Sorten von
dehnbarem Garn oder aus einem nicht dehnbaren Garn gestrickt sein. Dann wird ein im wesentlichen
gerader sehlauchförmiger Teil T aus selbstkräuselndem thermoplastischem Garn von etwa 10 bis 30 den,
vorzugsweise von 15 den gestrickt. Das selbstkräuselnde Garn kann einfädig sein, wie in der Zeichnung
dargestellt, es kann jedoch auch bis zu drei oder vier Einzelfäden aufweisen. Gegebenenfalls
kann die Größe der Maschen bei Herstellung des schlauchförmigen Teils T auf übliche Weise von dem
Schattenrand 11 abwärts allmählich verringert werden.
Am unteren Ende des schlauchförmigen Teils T ist
ein Zehenabschnitt 12, vorzugsweise aus einem nicht dehnbaren Garn von schwerem Denier, z. B. einem
mehrfädigen selbstkräuselnden Nylongarn, gestrickt, um eine Verstärkung am Zehenende des Strumpfrohlings
zu erzeugen. Das Garn vom selbstkräuselnden Typ, aus welchem der erfindungsgemäße
Strumpfrohling gestrickt ist, gehört dem keinen Drall aufweisenden Typ ah, da es auf einer einsystemigen
Rundstrickmaschine verarbeitet ist, ohne daß dabei ein Verdrehen des Strumpfrohlings verursacht wird.
Bei diesem Garntyp wird dem Gestrick die Dehnbarkeit durch unregelmäßige Verzerrung des Garns
innerhalb der Maschenschleifen verliehen.
Das untere Ende des Strumpfrohlings wird dann durch bogenförmiges Ketteln oder durch eine überwendliche
Naht geschlossen, die sich über den Zehenabschnitt 12 erstreckt, wie dies in F i g. 1 durch
die gestrichelte Linie angedeutet ist. Vorzugsweise stülpt man den StrumpfrohUng vor dem Vernähen
um, so daß die Innenseite nach außen kommt. Ist dann längs des unteren Endes des Strumpfrohlings
die überwendliche Naht 13 angebracht, dann wird das überstehende Gestrick, das in F i g. 1 durch eine
gestrichelte Linie angedeutet ist, auf übliche Weise durch die Nähmaschine weggeschnitten. Der Strumpfrohling
wird dann wieder umgestülpt, so daß die
3 4
rechte Seite nach außen und die Naht 13 an die sich leicht über die Ferse der Trägerin ziehen läßt,
Innenseite des Strumpfrohlings zu liegen kommt. wobei er jedoch dem Fuß, der Ferse und dem
Der Strumpfrohling wird dann auf übliche Weise wesentlich engeren Fesselteil fest anliegt. Diese
fertigbehandelt. Zum Formen des erfindungsgemäßen Fähigkeit des ernndungsgemäßen Damenstrumpfes,
Strumpfrohlings wird jedoch eine Trockenform ohne 5 sich in Richtung der Maschenreihen auf das
den üblichen Fersenvorsprung benutzt. Die Trocken- Drei- bis Vierfache seiner Weite nach dem Ent-
form besteht aus einem verhältnismäßig dünnen spannen zu dehnen, übertrifft diejenige des fersen-
Blech, dessen Umriß der in F i g. 2 mit ausgezogenen losen Damenstrumpfes gemäß Patentanmeldung
und gestrichelten Linien dargestellten Gestalt des aus- P 15 85 291,2-26, der sich auf etwa das Zweifache
geformten Damenstrumpfes entspricht. Der Strumpf- ig seiner Weite, die er nach dem Entspannen aufweist,
rohling wird auf die Trockenform aufgezogen, wobei dehnen läßt.
er gleichmäßig gedehnt wird und in diesem Zustand Zwecks besserer Erläuterung werden in F i g. 2
einer Wärmefixierungsbehandlung unterworfen, die Bezugslinien gezogen.. Die Linie A zeigt die Erstrek-
gewöhnlich in einer Dampfdruckzelle über eine vor- kung des dehnbaren Zwischenabsehnittes des
bestimmte Zeitdauer durchgeführt wird, 15 Damenstrumpfes, der von der unteren Kante des
Die Fertigbehandlung des Strumpfrohlings kann Schattenrandes 11 zu der oberen Kante des geschlosein
Verdampfen vor dem Einfärben einschließen. senen Zehenabschnittes D reicht. Dieser dehnbare
Die Dampfbehandlung und das Färben können nach- Zwischenabschnitt A setzt sich aus zwei Teilen zueinander
durchgeführt werden, wobei die Strumpf- sarnmen, nämlich aus einem oberen Teil B, welcher
rohlinge in geeignete Färbegefäße gegeben werden. 20 den Waden-, den Knie- und den Oberschenkel-Die
Strumpf rohlinge können auch eingefärbt werden, bereich umfaßt, und einen unteren Teil C, der am
solange sie noch auf den Trockenformen sind, was Fuß, an der Ferse und an der Fessel zur Anlage
in einem kontinuierlichen Verfahren erfolgen kann. kommt.
Wenn der Strumpfrohling auf die Trockenform Die Vorderkante des fertigbehandelten Damenaufgezogen
wird, wird der Strumpfrohling auf der 25 Strumpfes (F i g. 2) beschreibt eine im wesentlichen
Trockenform bis zu einem bestimmten Ausmaß nach gerade Linie von der offenen Oberkante des Doppelunten
gedehnt; hierdurch befinden sich die Maschen randes 10 bis zum unteren Ende des dehnbaren
über dem gesamten Bereich des schlauchförmigen Zwischenabschnitts A und geht dort in einer etwas
dehnbaren Teiles T während des Wärmefixierungs- nach innen verlaufenden Kurve in den Zehenvorganges
in einem im wesentlichen gleichmäßig 30 abschnitt D über. Die Naht 13 verläuft in einer
verzerrten Zustand. Da die Trockenform keine eine Kurve bogenförmig nach oben. Die Hinterkante des
Fersentasche bildende Ausbauchung hat, wird ein unteren Teiles C beschreibt eine im wesentlichen
übermäßiges Dehnen des Strumpfrohlings während gerade Linie, welche parallel zur Vorderkante verdes
Ausformens vermieden, mit dem Ergebnis, daß läuft, so daß der flachgelegte untere Teil C überall
die Dehnbarkeit des Gestrickes während der Fertig- 35 praktisch gleich breit ist. Dieser fersenlose Teil C ist
behandlung nicht verringert wird, wie dies der Fall dazu bestimmt, sich an Fuß, Ferse und Fessel der
wäre, wenn ein schlauchförmiger dehnbarer Strumpf- Trägerin anzupassen. Die Hinterkante des oberen
rohling auf eine Trockenform mit Fersenausbuch- Teiles B verläuft zuerst in einer Kurve nach außen,
tung aufgezogen und dort ausgeformt werden würde. dann nach innen und dann wieder nach außen, so
Nach Abnahme von der Trockenform hat der 40 daß eine Ausgestaltung erreicht wird, die das An-Damenstrumpf
durch die Wärmefixierung die in passen dieses Teiles des Damenstrumpfes an Wade,
Fig. 2 dargestellte Gestalt angenommen. Knie und Oberschenkel der Trägerin erleichtert. So
In F i g. 2 umreißen die ausgezogenen Linien die nimmt der Teil B progressiv von unten nach oben
Form des Damenstrumpfes, die er annimmt, wenn an Weite zu; der Doppelrand 10 sowie der Schattenman
ihn von der breiteren Trockenform abnimmt 45 rand 11 sind von im wesentlichen gleicher Weite,
und 12 bis 24 Stunden entspannen läßt. Der Damen- Auf Grund der flachen Beschaffenheit der Trockenstrumpf hat sich in sich, und zwar in Richtung der form werden durch die Wärmebehandlung Falten Maschenreihen, zu einem beträchtlichen Grad zu- entlang der vorderen und hinteren Kante des sammengezogen. So mißt beispielsweise der die Ferse Strumpfrohlings gebildet. Diese Vorder- und Hinter- und den Fuß bildende untere gerade Teil des Damen- 50 falten sind am fertigen Damenstrumpf deutlich wahrstrumpfes bei der Abnahme von der Form etwa nehmbar und können beim Anlegen des Damen-95 mm in der Breite. Nach einer Entspannungszeit Strumpfes ans Bein als Richtungsweiser dienen,
von 12 bis 24Stunden ist der gleiche Teil nur noch Wie aus Fig. 3 ersichtlich, ist in den Maschen-54 mm breit. Während dieser Entspannungsperiode reihen C-20 und C-21 das Garn Y infolge seiner erfolgt die Kontraktion im wesentlichen nur in Rieh- 55 Kräuselung in jeder Masche unregelmäßig verzerrt, tung der Maschenreihen. In Richtung der Maschen- Wenn das Gestrick völlig entspannt ist, verdreht und stäbchen erfolgt nur eine sehr begrenzte Kontraktion, verzerrt sich das Garn in den Maschen in einem weit wenn der Damenstrumpf von der Trockenform ab- größeren Umfang, als dies in Fig. 3 dargestellt ist. genommen ist. So mißt beispielsweise der Damen- Das Gestrick ist in Fig. 3 in einem teilweise gestrumpf vom oberen bis zum unteren Ende beim 60 spannten Zustand dargestellt, damit man den Auf-Abnehmen von der Trockenform 91 cm und nach bau der Maschen besser verfolgen kann,
dem Entspannen 89 cm. Hieraus geht hervor, daß Vorzugsweise ist der obere Teil B des Strumpfbei dem Damenstrumpf die Dehnungsfähigkeit in rohlings längs seiner Hinterkante derart ausgeformt, erster Linie in Richtung der Maschenreihen liegt. daß er praktisch mit dem oberen Teil des Beines Überraschenderweise läßt sich der erwähnte enge 65 gleichläuft, so daß dieser obere hintere Teil im alluntere TeilC des Damenstrumpfes in Richtung der gemeinen der Form entspricht, die man üblicher-Maschenreihen zu einer Weite von 216 bis 229 mm weise diesem Teil von Damenstrümpfen gibt. Diese dehnen, was dazu ausreicht, daß der Damenstrumpf Ausgestaltung der oberen Hinterkante beim erfin-
und 12 bis 24 Stunden entspannen läßt. Der Damen- Auf Grund der flachen Beschaffenheit der Trockenstrumpf hat sich in sich, und zwar in Richtung der form werden durch die Wärmebehandlung Falten Maschenreihen, zu einem beträchtlichen Grad zu- entlang der vorderen und hinteren Kante des sammengezogen. So mißt beispielsweise der die Ferse Strumpfrohlings gebildet. Diese Vorder- und Hinter- und den Fuß bildende untere gerade Teil des Damen- 50 falten sind am fertigen Damenstrumpf deutlich wahrstrumpfes bei der Abnahme von der Form etwa nehmbar und können beim Anlegen des Damen-95 mm in der Breite. Nach einer Entspannungszeit Strumpfes ans Bein als Richtungsweiser dienen,
von 12 bis 24Stunden ist der gleiche Teil nur noch Wie aus Fig. 3 ersichtlich, ist in den Maschen-54 mm breit. Während dieser Entspannungsperiode reihen C-20 und C-21 das Garn Y infolge seiner erfolgt die Kontraktion im wesentlichen nur in Rieh- 55 Kräuselung in jeder Masche unregelmäßig verzerrt, tung der Maschenreihen. In Richtung der Maschen- Wenn das Gestrick völlig entspannt ist, verdreht und stäbchen erfolgt nur eine sehr begrenzte Kontraktion, verzerrt sich das Garn in den Maschen in einem weit wenn der Damenstrumpf von der Trockenform ab- größeren Umfang, als dies in Fig. 3 dargestellt ist. genommen ist. So mißt beispielsweise der Damen- Das Gestrick ist in Fig. 3 in einem teilweise gestrumpf vom oberen bis zum unteren Ende beim 60 spannten Zustand dargestellt, damit man den Auf-Abnehmen von der Trockenform 91 cm und nach bau der Maschen besser verfolgen kann,
dem Entspannen 89 cm. Hieraus geht hervor, daß Vorzugsweise ist der obere Teil B des Strumpfbei dem Damenstrumpf die Dehnungsfähigkeit in rohlings längs seiner Hinterkante derart ausgeformt, erster Linie in Richtung der Maschenreihen liegt. daß er praktisch mit dem oberen Teil des Beines Überraschenderweise läßt sich der erwähnte enge 65 gleichläuft, so daß dieser obere hintere Teil im alluntere TeilC des Damenstrumpfes in Richtung der gemeinen der Form entspricht, die man üblicher-Maschenreihen zu einer Weite von 216 bis 229 mm weise diesem Teil von Damenstrümpfen gibt. Diese dehnen, was dazu ausreicht, daß der Damenstrumpf Ausgestaltung der oberen Hinterkante beim erfin-
dungsgemäßen Damenstrumpf erleichtert das richtige Anlegen des Damenstrumpfes an das Bein, insbesondere
da im vorliegenden Fall kein ausgeformter Fuß- und Fersenteil vorhanden ist, der das Anziehen erleichtert.
Es sei jedoch darauf hingewiesen, daß der Umriß des Damenstrumpfes beliebig variiert werden
kann, d. h. der Damenstrumpf durchgehend vom Zehenabschnitt D an bis zum Doppelrand 10 die
gleiche Weite aufweisen oder von oben zum Zehenabschnitt hin sich leicht verjüngen kann. Es ist für
den erfindungsgemäßen Damenstrumpf jedoch von Wichtigkeit, daß er seinen allgemein schlauchförmigen
Charakter bewahrt und daß der Fersenbereich nicht den üblichen stark eingezogenen Fesselabschnitt
und die übliche stark gedehnte Fersentasche aufweist.
Während der in der Zeichnung dargestellte Damenstrumpf mit glatten Maschen gestrickt ist,
kann der Damenstrumpf auch andere Maschen enthalten. So kann der Damenstrumpf beispielsweise
Fangmaschen enthalten, die mit den glatten Maschen mustergemäß verarbeitet sind, was als »micro mesh«-
bzw. Netzmuster bekannt ist.
Claims (3)
1. Fertigbehandelter, durchscheinender, geformter, wärmefixierter und gefärbter, nahtloser,
dehnbarer Damenstrumpf, der einen offenen oberen Endabschnitt, einen geschlossenen unteren
Zehenabschnitt und dazwischen einen aus ineinandergreifenden Maschenreihen aus einem
thermoplastischen Garn von höchstens 30 den bestehenden, rund- und glattgestrickten Zwischenabschnitt
umfaßt, wobei der Damenstrumpf im fertigen, fixierten Zustand fersenlos ist und mindestens
der untere am Fuß, an der Ferse und an der Fessel anliegende Teil des Zwischenabschnitts
als durchgehend im wesentlichen die gleiche Weite aufweisender, schlauchförmiger Abschnitt
ausgebildet ist und wenigstens in diesem unteren Teil die Maschen in einem im wesentlichen
gleichmäßig so hochgradig verzerrten Zustand wärmefixiert sind, daß der Damenstrumpf eine
ausreichende Dehnbarkeit aufweist, um für alle normalen Größen zu passen, nach Patentanmeldung
P 15 85 291.2-26, dadurch gekennzeichnet, daß wenigstens die Maschenreihen des Zwischenabschnitts (A) aus einem selbstkräuselnden
Zweikomponentengarn bestehen.
2. Damenstrumpf nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der fersenlose untere Teil
(C) des Zwischenabschnitts (A) in Richtung der Maschenreihen etwa auf das Drei- oder Vierfache
seiner Weite, die er nach dem Entspannen einnimmt, dehnbar ist.
3. Damenstrumpf nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß der fersenlose untere Teil
(C) wesentlich weniger als die Hälfte der Gesamtlänge des Zwischenabschnittes (A) einnimmt.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
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