CH712922B1 - Aufrichteinheit für Aufrichtrollstühle und Therapiegeräte. - Google Patents

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Abstract

Die Erfindung betrifft eine Aufrichteinheit (10) und besitzt einen Support (21) und ein am Support (21) angelenktes Aufrichtgestell (13), welches einen Sitzträger (23) aufweist, der einen Sitz (17) trägt, und einen Rückenlehnenträger (25), der eine Rückenlehne (19) trägt. Weiter ist ein erstes Hebelparallelogramm (27) vorgesehen, um die Rückenlehne (19) in jeder Stellung aufrecht zu halten. Die Rückenlehne (19) ist vom ersten Hebelparallelogramm (27) mittels einer Stange (30) verschiebbar, damit beim Aufstehen oder Absitzen, keine unerwünschte Relativbewegung zwischen Rückenlehne (19) und dem Rücken des Benützers entsteht. Ein zweites Hebelparallelogramm steuert die Bewegung des Sitzes (17) beim Aufstehen und Absitzen damit keine Relativbewegung zwischen dem Sitz (17) und dem Gesäss des Benützers entsteht Die Aufrichteinheit kann mit einem Fuss versehen als Therapiegerät dienen. Die Aufrichteinheit kann aber auch mit einem Fahrgestell verbunden als Aufrichtrollstuhl dienen.

Description

Beschreibung [0001] Die Erfindung betrifft eine Aufrichteinheit mit einem Aufrichtgestell mit Sitz und Rückenlehne. Besonders bevorzugt handelt es sich um eine Aufrichteinheit mit einem Support und einem am Support angelenkten Aufrichtgestell, welches einen Sitzträger aufweist, der einen Sitz trägt, einen Rückenlehnenträger, der eine Rückenlehne trägt, ein erstes Hebelparallelogramm, um die Rückenlehne sowohl in der Sitzstellung als auch in der Stehstellung des Benützers aufrecht zu halten, und Mittel, um bei einem Wechsel von der Sitzstellung die Stehstellung die Rückenlehne zum hinteren Ende des Sitzes zu bewegen. Solche Aufrichteinheiten finden beispielsweise Verwendung bei Aufrichtrollstühlen und Therapiegeräten.
[0002] Bereits die ersten Konstrukteure von Aufrichtrollstühlen sahen sich mit dem Problem konfrontiert, dass beim Aufrichten eine Relativbewegung zwischen den Sitz- und Rückenlehnenflächen und dem Körper des Stuhlbenützers auftre-ten kann. Die dadurch entstehenden Scherkräfte können beim Stuhlbenützer zu Decubitus führen. Eine Relativbewegung zwischen dem Sitz und dem Körper des Benützers entsteht, wenn die Drehachse des Sitzes nicht mit der Drehachse des Kniegelenks übereinstimmt. In Wirklichkeit sind die Verhältnisse noch etwas komplizierter, weil das Kniegelenk nicht eine reine Drehbewegung ausführt. Vielmehr findet zusätzlich noch eine translatorische Bewegung statt. Auch zwischen dem Rücken des Benützers und der Rückenlehne findet eine Relativbewegung statt, wenn die Drehachse der Rückenlehne nicht mit der Drehachse des Kniegelenks übereinstimmt.
[0003] Um die vorangehend geschilderten unerwünschten Relativbewegungen zu vermeiden, hat bereits der Erfinder einer der ersten Aufrichtrollstühle 1969 die Idee gehabt, Sitz und Rückenlehne durch eine Vielzahl von gepolsterten Rollen zu bilden (US 3 589 769). Diese Aufrichtrollstühle haben sich jedoch nicht bewährt. Rund 10 Jahre später erfolgte in der WO 79/00 647 der Vorschlag, die Fussstütze beim Aufstehen abzusenken, um so eine ungewünschte Relativbewegung zwischen Sitz und dem Körper des Stuhlbenützers zu vermeiden. Als nachteilig erwies sich aber die mangelnde Stabilität der Fussstütze, die etwa in Kniehöhe des Benützers am Aufrichtgestell angelenkt ist und etwas weiter unten mit einem Verbindungsglied gelenkig mit dem Fahrgestell verbunden ist. Dieser Nachteil wird beim Aufrichtrollstuhl gemäss der EP 0815 822 dadurch vermieden, dass die Fussstütze einen Schaft aufweist, der im Fahrgestell geführt ist.
[0004] Vielen Druckschriften ist zu entnehmen, dass die dort beschriebenen Aufrichtrollstühle dem Benützer kein völlig aufrechtes Stehen ermöglichen. Der Benützer bleibt vielmehr in einer leichten Schräglage, in weicherer Kräfte auf Sitz und Rückenlehne ausübt. Viele Konstruktionen bekannter Rollstühle sind auf solche Kräfte angewiesen, um eine Blockierung beim Totpunkt oder im Nahbereich des Totpunktes des Aufrichtmechanismus zu vermeiden (US 3 589 769, US 4 623 194, DE 2 625 046, FR 2 529 456, EP 0 815 822, EP 1 600 134).
[0005] Wie die Patentliteratur weiter zeigt, machen praktisch alle in den letzten 30 Jahren vorgeschlagenen Aufrichtrollstühle von der Absenkung der Fussstütze Gebrauch, wobei jedoch eine unerwünschte Relativbewegung zwischen Sitz und Stuhlbenützer nicht immer vermieden wird (FR 2 529 456, US 4 623 194, EP 0 815 822 und EP 1 600 134).
[0006] Wenn aber die Fussstütze beim Aufstehen abgesenkt werden muss, setzt dies voraus, dass die Fussstütze in Sitzstellung relativ hoch angeordnet sein muss. Der Rollstuhlbenützer sitzt somit wesentlich höher im Rollstuhl als eine nicht behinderte Person auf einem gewöhnlichen Stuhl. Dies erweist sich beispielsweise als nachteilig beim Sitzen an einem Tisch, wo man einerseits in Gefahr läuft, mit den Knien an der Tischplatte anzustossen und andererseits für Tätigkeiten, wie Schreiben oder Essen, viel zu hoch sitzt.
[0007] In der US 4 054 319, US 4 456 086, US 6 125 957 werden bereits Aufrichtrollstühle beschrieben, bei denen, die Höhe der Fussstütze in Sitz- und Stehstellung dieselbe ist. Bei diesen Beispielen ist aber die Fussstütze auch relativ hoch angeordnet, zudem werden unerwünschte Relativbewegungen nicht durchwegs vermieden.
[0008] Die DE 2 625 046 beschreibt einen Aufrichtstuhl, der auch als Therapiegerät dienen kann. Er weist eine der idealen Aufrichtbewegungen des Patienten anpassbare Kurve auf. Zusammen mit einem Führungsglied und einem Begrenzungshebel steuert und begrenzt diese Kurve die Aufrichtbewegung von Sitz und Rückenlehne. Ziel dieses Mechanismus war es, praktisch keine Relativbewegungen zwischen dem Körper des Benützers und der Stuhlfläche entstehen zu lassen. Durch den beschriebenen Mechanismus wurde dieses Ziel jedoch nicht erreicht, weil die Drehachse zwischen Rückenlehne und Sitz in einem relativ grossen Abstand vom Hüftgelenk des Stuhlbenützers angeordnet ist. Des Weiteren hat die Verwendung von Kurvenscheiben den Nachteil, dass sie einer grossen Abnützung im Betrieb unterworfen sind. Als Nachteil dieses Aufrichtstuhls und bekannter Aufrichtrollstühle erweist sich ferner, dass beim Aufrichten die Sitzfläche den Stuhlbenützer nach vorn drückt, wobei die Unterschenkel im Bereich der Knie mit zusätzlichem Druck gegen die in den meisten Fällen notwendigen Kniehalter gedrückt werden. Dies verursacht oft eine unkorrekte Stehstellung. In der WO 03/026 550 wird deshalb ein Mechanismus vorgeschlagen, um die Kniehalter beim Wechsel von der Sitz- in die Aufrichtstellung nach vorn zu bewegen. Durch einen solchen Mechanismus wird aber der Aufrichtstuhl verteuert.
[0009] Es ist Aufgabe der vorliegenden Erfindung, eine Aufrichteinheit zu schaffen, welche dem Benützer ein aufrechtes Stehen ermöglicht und ihm auch in dieser Stellung einen sicheren Halt bietet.
[0010] Erfindungsgemäss wird dies bei einer Aufrichteinheit gemäss Anspruch 1 erreicht.
[0011] Insbesondere soll beim Aufstehen und Absitzen des Benützers praktisch keine Relativbewegung zwischen den Oberschenkeln des Stuhlbenützers und des Sitzes stattfinden. Auch zwischen dem Rücken des Stuhlbenützers und der Rückenlehne sollte möglichst keine Relativbewegung stattfinden. Auch sollte die Armlehnenhöhe sowohl in Sitz- als auch in Stehposition in einer für den Stuhlbenützer angenehmen Lage sein.
[0012] Erfindungsgemäss wird dies bevorzugt bei einer Auf richteinheit mit zusätzlich Merkmalen nach Anspruch 2 erreicht, nämlich insbesondere dadurch, dass das erste Hebelparallelogramm einen ersten und einen zweiten doppelarmigen Parallelogrammhebel aufweist, dessen Arme mit zwei weiteren Hebeln ein zweites Hebelparallelogramm bilden, dass der gemeinsame Drehpunkt der beiden Hebelparallelogramme über einen Hebel gelenkig mit einer ersten Steife der Fussstütze verbunden ist und dass der gemeinsame Drehpunkt der genannten weiteren Hebel des zweiten Parallelogramms mit einer zweiten Stelle der Fussstütze verbunden ist.
[0013] Dank der erfindungsgemässen Ausbildung der Aufrichteinheit finden beim Aufrichten praktisch keine Relativbewegungen zwischen dem Körper des Benützers und dem Sitz statt, denn beim Aufrichten wird der Sitz angehoben. Dass die Fussstütze beim Wechsel von der Sitzstellung in die Stehstellung nicht abgesenkt werden muss, ist von besonderem Vorteil bei der Verwendung der Aufrichteinheit bei Aufrichtrollstühlen. Dort kann die Fussstütze in der Sitzstellung relativ tief angeordnet sein, so dass der Rollstuhlbenützer nicht wesentlich höher sitzt als ein normaler Stuhlbenützer, was besonders beim Essen oder beim Arbeiten an einem Tisch von Vorteil ist. Bei Therapiegeräten kann die Fussstütze flach zum Boden verlaufen. Die Fussstütze kann auch entfallen. In diesem Fall wird aber der Support zweckmässigerweise höhenverstellbar ausgebildet, um eine Anpassung an den Benützer zu gestatten. Von Vorteil ist auch, dass beim Aufrichten die Beine des Stuhlbenützers nicht gegen die Kniehalter gepresst werden. Der Kniehalter braucht daher keinen Mechanismus, um dies zu verhindern. Ein weiterer Vorteil der Erfindung besteht darin, dass sich das Aufrichtgestell zur Verwendung mit verschiedenartigen Fahrgestellen eignet.
[0014] Je nach dem Gesundheitszustand des Benützers, kann die Aufrichteinheit mit oder ohne Linearantrieb verwendet werden. Zweckmässigerweise ist der Linearantrieb zwischen dem Support und dem ersten Hebelparallelogramm angeordnet. Zweckmässigerweise weist das erste Hebelparallelogramm einen dritten doppelarmigen Parallelogrammhebel auf, auf dessen Arm der Rückenlehnenträger verschiebbar ist. Weiter ist der erste doppelarmige Hebel mittels einer Stange mit dem Rückenlehnenträger gelenkig verbunden. Beim Aufrichten wird daher der Rückenlehnenträger nach unten bewegt, so dass keine Relativbewegung zwischen der Rückenlehne und dem Rücken des Benützers stattfindet.
[0015] Zwischen der Fussstütze und dem ersten Hebelparallelogramm kann ein Linearantrieb vorgesehen werden, der vom Benützer zum Aufstehen und Absitzen betätigt werden kann. Für nur leicht behinderte Benützer ist kein motorischer Antrieb erforderlich. In jedem Fall aber ist es zweckmässig, Federmittel vorzusehen, um dem Körpergewicht des Benützers entgegenzuwirken.
[0016] Eine besonders vorteilhafte Ausbildung der Aufrichteinheit sieht vor, dass der Hebel, der mit der Fussstütze gelenkig verbunden ist, ein erstes Federgelenkelement, zum Beispiel ein sogenanntes ROSTA-Element, aufweist, das mit dem ersten Hebelparallelogrammhebel gekoppelt ist, und dass der Hebel ein zweites Federgelenkelement aufweist, das mit der Fussstütze gekoppelt ist. In der Sitzstellung sind die Federelemente vorgespannt und bestrebt, den Sitz entgegen dem Gewicht des Benützers nach oben zu verschwenken. Vorteilhaft erzeugen die Federgelenkelemente nach Erreichen einer vorbestimmter Schwenklage eine Kraft, welche der weiteren Verschwenkung des Sitzes nach oben entgegenwirkt. Dies hat den Vorteil, dass das Gelenkspiel aufgehoben wird und der Aufrichtrollstuhl dem Benützer in Stehlage einen sicheren Halt gewährleistet. Im Gegensatz zu den meisten bekannten Aufrichtstühlen kann der Benützer voll aufrecht stehen.
[0017] Vorteilhaft weist das Aufrichtgestell zwei Sitzrahmen auf, zwischen welchen Sitz, Rückenlehne und Fussstütze angeordnet sind. Dies ergibt eine besonders stabile Konstruktion.
[0018] Ein Ausführungsbeispiel der Erfindung wird nun unter Bezugnahme auf die Zeichnungen beschrieben. Es zeigt:
Fig. 1 : Eine schematische Darstellung der Aufrichteinheit,
Fig. 2: eine perspektivische Darstellung eines eine Aufrichteinheit aufweisenden Aufrichtrollstuhls, seitlich von vorn betrachtet, zusammen mit der schematischen Darstellung eines Stuhlbenützers, wobei die Gelenke des Stuhlbenützers sichtbar sind,
Fig. 3: die Aufrichteinheit mit dem Stuhlbenützer in Sitzstellung,
Fig. 4: die Aufrichteinheit mit dem Stuhlbenützer beim Aufstehen oder Absitzen,
Fig. 5: die Aufrichteinheit mit dem Stuhlbenützer in Stehstellung,
Fig. 6: einen vergrösserten Ausschnitt aus Fig. 3 und
Fig. 7: einen vergrösserten Ausschnitt aus Fig. 5.
Fig. 8: ein Therapiegerät mit einer Aufrichteinheit,
Fig. 9: eine Ansicht des Aufrichtrollstuhls wie in Fig. 1, aber seitlich von hinten betrachtet, und
Fig. 10: ein Aufrichtrollstuhl mit einem anderen Fahrgestell.
[0019] Die in den Fig. 1 bis 6 dargestellte Aufrichteinheit 10 besitzt einen Support 21 und ein am Support angelenktes Aufrichtgestell 13. Beim gezeigten Ausführungsbeispiel weist das Aufrichtgestell 13 zwei Seitenrahmen 15 (Fig. 2, 9,10) auf, zwischen welchen Sitz 17, Rückenlehne 19 und Fussstütze 24 angeordnet sind. Die Seitenrahmen 15 weisen eine Vielzahl von Hebeln auf, die in Fig. 1 schematisch dargestellt sind. Es wäre aber auch möglich, ein einziges solches Hebelsystem zentral anzuordnen.
[0020] Aus den Fig. 2, 9 und 10, welche die Verwendung der Aufrichteinheit bei Aufrichtrollstühlen zeigen, sind auch die am Rückenlehnenträger 25 befestigten Armlehnen 18 ersichtlich, ebenso die Kniehalter 20.
[0021] Die Konstruktion der Aufrichteinheit 10 ist am besten aus der schematischen Darstellung in Fig. 1 und den Fig. 3 bis 7 ersichtlich, welche den Bewegungsablauf zeigen. Das am Support 21 angeordnete Aufrichtgestell 13 besitzt einen Sitzträger 23, welcher den Sitz 17 trägt, und einen Rückenlehnenträger 25, der die Rückenlehne 19 trägt. Weiter weist das Aufrichtgestell 13 ein erstes Hebelparallelogramm 27 und ein zweites Hebelparallelogramm 29 auf. Das erste Hebelparallelogramm 27 dient dazu, die Rückenlehne 19 sowohl in der Sitzstellung als auch in der Stehstellung des Benützers aufrecht zu halten. Das zweite Hebelparallelogramm 29 dient dazu, bei einem Wechsel von der Sitzstellung in die Stehstellung den Sitz 17 in Bezug auf die Fussstütze 24, die am Support 21 angeordnet ist, nach oben zu bewegen. Weiter sind Mittel 30 vorhanden, um bei einem Wechsel von der Sitzstellung in die Stehstellung die Rückenlehne 19 gegen das zum hintere Ende des Sitzes 17 hin zu bewegen. Dem Fachmann ist ersichtlich, dass bei einem Wechsel von der Stehstellung in die Sitzstellung die Bewegung in entgegengesetzter Richtung verläuft. Um einen Wechsel von der Sitzstellung in die Stehstellung oder umgekehrt vorzunehmen, ist ein Linearantrieb 31 zwischen dem Support 21 und dem ersten Hebelparallelogramm 27 vorgesehen. Der Linearantrieb 31 ist bei 28 am Support 21 und bei 32 am Hebel 51 angelenkt. Zusätzlich zum Linearantrieb 31 kann eine Gasfeder oder eine andere Federvorrichtung treten, welche das Körpergewicht des Stuhl-benützers ausgleicht. Besonders vorteilhaft erweisen sich Federgelenkelemente, wie dies nachher unter Bezugnahme auf die Fig. 6 und 7 beschrieben wird. Auf einen Linearantrieb 31 kann verzichtet werden, wenn der Stuhlbenützer über eine genügende Muskelkraft verfügt.
[0022] Das erste Hebelparallelogramm 27 besitzt die Drehpunkte 33 bis 36. Das zweite Hebelparallelogramm 29 besitzt die Drehpunkte 35, 37 bis 39. Der Drehpunkt 35 ist beiden Hebelparallelogrammen 27, 29 gemeinsam. Das erste Hebelparallelogramm 27 besitzt vier Parallelogrammhebel 41,49, 45, 23. Von diesen sind drei 41,49,45 doppelarmig. Der erste (41) und der zweite (49) Parallelogrammhebel weisen Arme 43,53 auf, welche mit zwei weiteren Hebeln 55, 57 das zweite Hebelparallelogramm 29 bilden, das mit dem Drehpunkt 38 an einer Stelle des Supports 21 angelenkt ist. Ein Hebel 51 verbindet den gemeinsamen Drehpunkt 35 der beiden Hebelparallelogramme 27, 29 gelenkig mit dem Support 21 bei 44.
[0023] Der dritte Parallelogrammhebel 45, welcher sich beim hinteren Teil des Sitzes 17 befindet, besitzt einen Arm 47, auf dem der Rückenlehnenträger 25 verschiebbar angeordnet ist. Der Verschiebung des Rückenlehnenträgers 25 dienen Mittel, zum Beispiel in Form einer Stange 30, welche den ersten Parallelogrammhebel 41 mit dem Rückenlehnenträger 25 gelenkig verbindet.
[0024] Die Fig. 3 bis 5 und 6 und 7 zeigen den Bewegungsablauf beim Wechsel von der Sitzstellung in die Stehstellung und umgekehrt. Es ist ersichtlich, dass bei diesen Bewegungsabläufen praktisch keine Relativbewegungen zwischen dem Körper des Stuhlbenützers und den Stuhloberflächen stattfinden. So bewegt sich beim Wechsel von der Sitzstellung in die Stehstellung die Vorderkante des Sitzes 17 nach oben und die Rückenlehne 19 nach unten.
[0025] Es ist bereits angeführt worden, dass es zweckmässig ist, das Körpergewicht des Stuhlbenützers durch eine Federvorrichtung auszugleichen. Dies kann beispielsweise, wie in der EP 0815 822 gezeigt, durch eine Gasfeder erfolgen. Von besonderem Vorteil erweist sich aber die in den Fig. 6 und 7 dargestellte Verwendung von zwei Federgelenkelementen 59,61, zum Beispiel vom Typ ROSTA, welche im Hebel 51 integriert sind. Das Federgelenkelement 59 verbindet den Hebel 51 mit dem Support 21 und das Federgelenkelement 61 verbindet den Hebel 51 mit dem ersten Parallelogrammhebel 41. In der Sitzstellung (Fig. 6) sind beide Federgelenkelemente 59, 61 vorgespannt und bestrebt, den Sitz 17 nach oben zu verschwenken, bis dieser eine Schwenklage von etwa 55 Grad erreicht. Von dieser Stellung weg erfolgt das weitere Verschwenken bis in die Endstellung von Fig. 7 entgegen der Kraft der Federelemente 59, 61.
[0026] In der Endstellung (Fig. 5 und 7) sind Sitz 17 und Rückenlehne 19 in senkrechter Stellung und ermöglichen dem Benützer - dies im Gegensatz zu den meisten bekannten Aufrichtrollstühlen - ein voll aufrechtes Stehen. Es besteht in dieser Stellung keine Gefahr, dass der Aufrichtmechanismus wegen des Totpunktes blockiert wird, denn dieser ist in dieser Stellung noch nicht erreicht und, weil wie eben erwähnt wurde, der letzte Teil der Aufrichtbewegung entgegen einer Federkraft erfolgte, unterstützt die dadurch in den Federgelenkelementen 59, 61 gespeicherte Energie ein Zurückschwenken des Sitzes 17 in die Sitzlage. Ein weiterer Vorteil der Federgelenkelemente 59, 61 besteht darin, dass sie das Gelenkspiel aufheben und daher Sitz 17 und Rückenlehne 19 dem Benützer in voll aufrechter Stehstellung einen festen Halt bieten.
[0027] Die Fig. 8 bis 10 zeigen ein Therapiegerät und zwei verschiedene Aufrichtrollstühle mit einer Aufrichteinheit 10. Beim Therapiegerät von Fig. 8 ist die Aufrichteinheit 10 an einem Fuss 63 befestigt. Auf eine Fussstütze wurde bei diesem Ausführungsbeispiel verzichtet. Für Therapie gerate könnte der Support 21 höhenverstellbar ausgestaltet werden, ähnlich wie dies beispielsweise schon die DE 2 625 046 vorschlägt.

Claims (11)

  1. [0028] Die Fig. 9 und 10 zeigen beispielhaft, dass verschiedene Fahrgestelle 11 zur Anwendung gelangen können. [0029] Es sind verschiedene Änderungen möglich, ohne vom erfinderischen Konzept abzuweichen. So ist es möglich, statt ROSTA-Elemente auch andere Federmittel zum gleichen Zweck zu verwenden. [0030] Zusammenfassend kann Folgendes festgehalten werden: [0031] Die Aufrichteinheit 10 besitzt einen Support 21 und ein am Support 21 angelenktes Aufrichtgestell 13, welches einen Sitzträger 23 aufweist, der einen Sitz 17 trägt, und einen Rückenlehnenträger 25, der eine Rückenlehne 19 trägt. Weiter ist ein erstes Hebelparallelogramm 27 vorgesehen, um die Rückenlehne 19 in jeder Stellung aufrecht zu halten. Die Rückenlehne 19 ist vom ersten Hebelparallelogramm 27 mittels einer Stange 30 verschiebbar, damit beim Aufstehen oder Absitzen keine unerwünschte Relativbewegung zwischen Rückenlehne 19 und dem Rücken des Benützers entsteht. Ein zweites Hebelparallelogramm 29 steuert die Bewegung des Sitzes 17 beim Aufstehen und Absitzen, damit keine Relativbewegung zwischen dem Sitz 17 und dem Gesäss des Benützers entsteht. Die Aufrichteinheit kann mit einem Fuss versehen als Therapiegerät dienen. Die Aufrichteinheit kann aber auch mit einem Fahrgestell verbunden als Aufrichtrollstuhl dienen. Patentansprüche
    1. Aufrichteinheit mit einem Aufrichtgestell (13) mit Sitz (17) und Rückenlehne (19), gekennzeichnet durch Federmittel, welche nach Erreichen einer vorbestimmten Schwenklage eine Kraft erzeugen, welche einer weiteren Verschwenkung des Sitzes (17) nach oben entgegenwirkt.
  2. 2. Aufrichteinheit nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Federmittel in Sitzstellung vorgespannt sind und bestrebt sind, den Sitz (17) entgegen dem Gewicht des Benützers nach oben zu verschwenken.
  3. 3. Aufrichteinheit nach Anspruch 1 oder 2 beinhaltend weiter einen Support (21), wobei das Aufrichtgestell (13) am Support (21) angelenkt ist und einen Sitzträger (23) aufweist, der den Sitz trägt (17), einen Rückenlehnenträger (25), der die Rückenlehne (19) trägt, ein erstes Hebelparallelogramm (27), um die Rückenlehne (19) sowohl in der Sitzstellung als auch in der Stehstellung des Benützers aufrecht zu halten, und Mittel (30), um bei einem Wechsel von der Sitzstellung in die Stehstellung die Rückenlehne(19) zum hinteren Ende des Sitzes (17) zu bewegen, dadurch gekennzeichnet, dass das erste Hebelparallelogramm (27) einen ersten (41) und einen zweiten (49) doppelarmigen Parallelogrammhebel aufweist, deren Arme (43, 53) mit zwei weiteren Hebeln (55,57) ein zweites Hebelparallelogramm (29) bilden, dass der gemeinsame Drehpunkt (35) der beiden Hebelparallelogramme (27, 29) über einen dritten Hebel (51) gelenkig mit einer ersten Stelle (44) des Supports (21) verbunden ist und dass der gemeinsame Drehpunkt (38) der genannten zwei weiteren Hebel (55, 57) des zweiten Parallelogramms (29) mit einer zweiten Stelle des Supports (21) verbunden ist.
  4. 4. Aufrichteinheit nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass das erste Hebelparallelogramm (27) einen dritten doppelarmigen Parallelogrammhebel (45) aufweist, auf dessen Arm (47) der Rückenlehnenträger (25) verschiebbar ist, und dass der erste doppelarmige Parallelogrammhebel (41) mittels einer Stange (30) mit dem Rückenlehnenträger (25) gelenkig verbunden ist.
  5. 5. Aufrichteinheit nach Anspruch 3 oder 4, dadurch gekennzeichnet, dass zwischen dem Support (21) und dem ersten Hebelparallelogramm (27) ein Linearantrieb (31) vorgesehen ist.
  6. 6. Aufrichteinheit nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, dass die Federmittel ein erstes Federgelenkelement (61) und ein zweites Federgelenkelement (59) beinhalten.
  7. 7. Aufrichteinheit t nach Anspruch 6 und nach einem der Ansprüche 3 bis 5, dadurch gekennzeichnet, dass der dritte Hebel (51), der mit dem Support (21) gelenkig verbunden ist, das erste Federgelenkelement (61) aufweist, das mit dem ersten Parallelogrammhebel (41) gekoppelt ist, und dass der dritte Hebel (51) das zweite Federgelenkelement (59) aufweist, das mit dem Support (21) gekoppelt ist.
  8. 8. Aufrichteinheit nach einem der Ansprüche 1 bis 7, dadurch gekennzeichnet, dass das Aufrichtgestell zwei Sitzrahmen (15) aufweist, zwischen welchen Sitz (17) und Rückenlehne (19) angeordnet sind.
  9. 9. Therapiegerät mit einer Aufrichteinheit nach einem der Ansprüche 1 bis 8.
  10. 10. Aufrichtrollstuhl mit einem Fahrgestell (11) und einer am Fahrgestell (11) befestigten Aufrichteinheit nach einem der Ansprüche 1 bis 8.
  11. 11. Aufrichtrollstuhl nach Anspruch 10, dadurch gekennzeichnet, dass unten am Support (21) eine Fussstütze (24) angeordnet ist.
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