CH656288A5 - Stabilisierte pflanzenschutzmittel-suspension und deren herstellung. - Google Patents

Stabilisierte pflanzenschutzmittel-suspension und deren herstellung. Download PDF

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CH656288A5
CH656288A5 CH3774/83A CH377483A CH656288A5 CH 656288 A5 CH656288 A5 CH 656288A5 CH 3774/83 A CH3774/83 A CH 3774/83A CH 377483 A CH377483 A CH 377483A CH 656288 A5 CH656288 A5 CH 656288A5
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CH
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oil
suspension
plant protection
weight
protection agent
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Application number
CH3774/83A
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Andras Szego
Viktoria Peterdi
Ferenc Kovats
Jozsef Sos
Istvan Racz
Sandor Angyan
Katalin-Kellner Marmarosi
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Chinoin Gyogyszer Es Vegyeszet
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    • A01AGRICULTURE; FORESTRY; ANIMAL HUSBANDRY; HUNTING; TRAPPING; FISHING
    • A01NPRESERVATION OF BODIES OF HUMANS OR ANIMALS OR PLANTS OR PARTS THEREOF; BIOCIDES, e.g. AS DISINFECTANTS, AS PESTICIDES OR AS HERBICIDES; PEST REPELLANTS OR ATTRACTANTS; PLANT GROWTH REGULATORS
    • A01N25/00Biocides, pest repellants or attractants, or plant growth regulators, characterised by their forms, or by their non-active ingredients or by their methods of application, e.g. seed treatment or sequential application; Substances for reducing the noxious effect of the active ingredients to organisms other than pests
    • A01N25/02Biocides, pest repellants or attractants, or plant growth regulators, characterised by their forms, or by their non-active ingredients or by their methods of application, e.g. seed treatment or sequential application; Substances for reducing the noxious effect of the active ingredients to organisms other than pests containing liquids as carriers, diluents or solvents
    • A01N25/04Dispersions, emulsions, suspoemulsions, suspension concentrates or gels

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Description

Die Erfindung betrifft eine stabilisierte Pflanzenschutzmittel-Suspension, die während der Lagerung sehr stabil ist und bei der Anwendung die Bedingungen für die Wirkung der Wirkstoffe verbessert.
Es ist bekannt, dass von den verschiedenen Verfahren zum Ausbringen von Pflanzenschutzmitteln das Spritzen am verbreitetsten ist. Das den für die gewünschte Wirkung erforderlichen Wirkstoff enthaltende Präparat wird in einer Flüssigkeit, zweckmässig in Wasser, verteilt. Der in Wasser unlösliche Wirkstoff wird, nachdem er in entsprechend feinverteilte Form gebracht wurde, in Form einer Suspension versprüht.
Die Bereitung der Spritzbrühe erfordert grosse Sorgfalt. Es ist ausserordentlich wichtig, dass der Wirkstoff in der Spritzbrühe gleichmässig verteilt vorliegt. Um dies zu gewährleisten, werden der gegenwärtigen Praxis gemäss unterschiedliche Netzmittel und/oder Dispergiermittel verwendet. Diese Stoffe werden zum Teil bei der Herstellung der Pflanzenschutzmittel zugesetzt, zum Teil bei der Bereitung der Spritzbrühe als sog. Tankadditiva angewendet. Als Tankadditiv werden auch wirkungssteigernde Stoffe eingesetzt. Zu diesen gehören auch unterschiedliche Öle, die das Haften der Wirkstoffe an den Pflanzenteilen und/oder die Aufnahme der Wirkstoffe verbessern (britische Patentschrift Nr. 1 190 614). Die zum Spritzen vorgesehenen wasserunlöslichen Wirkstoffe kommen in zwei Formen in den Handel: als sog. benetzbare Spritzpulver (WP) und als sog. stabile Suspensionen (FW). Letztere wegen vor allem wegen ihrer leichten Verdünnbarkeit beziehungsweise weil sie nicht stauben, in immer mehr steigendem Masse verwendet.
Es bereitet jedoch Schwierigkeiten, dass die unlöslichen Wirkstoffe zum Absetzen neigen. Die Suspensionsstabilität wird mittels verschiedener Zusätze erhöht. Die als stabile Emulsionen formulierten Mittel enthalten ausser dem feinverteilten, staubfein gemahlenen festen Wirkstoff noch die folgenden Stoffe:
Dispergiermittel
Netzmittel
Gefrierschutzmittel die Konsistenz (Schüttbarkeit) verbessernde Mittel.
Diese Zusätze sind alle wasserlösliche Feststoffe oder Flüssigkeiten.
Es wurde nun gefunden, dass die diskrete Vereinzelung der Teilchen des Feststoffes und ihre Schwebefähigkeit in Wasser durch eine geeignet gewählte, in Wasser ebenfalls nicht lösliche, aber zu feinen Tropfen emulgierte Flüssigkeit erhöht wird, d.h. dadurch die Lagerungsfähigkeit des Präparates und die (im folgenden näher erläuterte) Dauerstabilität nach längerer Lagerung erhöht wird.
Es handelt sich demnach um ein Zweiphasensystem, das wenigstens drei Komponenten enthält; für diese ist charakteristisch, dass die eine Phase von dem im dispergierten Zustand vorliegenden festen Wirkstoff und die andere Phase von einer aus wenigstens zwei Komponenten bestehenden Emulsion gebildet wird. Die Ausdrücke Phase und Komponente werden hier in dem Sinne verstanden, dass als Phase die sich im Aggregatzustand makroskopisch unterscheidenden Bestandteile, als Komponente die Stoffart definiert sind. Die als Phase bezeichnete Emulsion besteht natürlich aus zwei miteinander nicht oder nur sehr beschränkt mischbaren Flüssigkeiten, von denen die eine in Gestalt feiner Tropfen gleichmässig in der anderen verteilt ist. Im Sinne der oben gegebenen Definition ist das System makroskopisch als eine Phase zu betrachten.
Die physikalischen und chemisch-physikalischen Eigenschaften werden einesteils von der Formulierung des Pflanzenschutzmittels, zum anderen von der unmittelbaren landwirtschaftlichen Anwendung bestimmt. Masszahlen für diese Eigenschaften sind die mit der Stabilität des Systems zusammenhängenden Parameter und Theologischen Kennwerte.
Es wurde festgestellt, dass die Teilchengrössenverteilung der die Phasen bildenden Komponenten dann optimal ist, wenn die Teilchengrösse der festen Phase und die der in der Emulsion befindlichen dispergierten Phase in eine Grössen-ordnung fällt; im Optimalfall ist die durchschnittliche Teilchengrösse identisch oder annähernd identisch.
Es wurde ferner gefunden, dass mehrere Vorteile eintreten, wenn man als die Stabilität der Suspoemulsion erhöhende wasserunlösliche Flüssigkeit ein Öl, zweckmässig Paraffinöl, einsetzt: die Suspensionsstabilität des Pflanzenschutzmittels wächst, die Haftfähigkeit des Mittels auf der Pflanze ist besser, die Haftfähigkeit des Mittels auf der Pflanze ist besser, und auch die bereits erwähnte Additivwirkung tritt ein. Als Öl kann pharmazeutisches Weissöl verwendet werden.
Die erfindungsgemässen Formulieren haben eine ausgezeichnete physikalische und chemisch-physikalische Stabilität. Sie können mit oder ohne Wasserzusatz verwendet werden.
Um eine optimale Teilchenverteilung in der dispersen Phase der Emulsion zu erzielen, werden oberflächenaktive Stoffe geeigneter Qualität und Quantität zugesetzt und/oder grosse Scherkräfte ausübende Maschinen (Umfangsgeschwindigkeit wenigstens 5 m/s/ eingesetzt. Darauf wird in den Ausführungsbeispielen näher eingegangen. Eine Suspoemulsion (Konzentrat) kann zum Beispiel die folgende Zusammensetzung haben:
Pflanzenschutzmittel-Wirkstoff(e) 10—60 Gew.-%
Öl(e) 5 — 30 Gew.-%
Emulgator(en) 0—10 Gew.-%
Hilfsstoffe) 10 — 20 Gew.-%
Wasser ad 100Gew.-%
5
10
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20
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30
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Als Pflanzenschutzmittel-Wirkstoffe kommen die folgenden in Frage:
Fungizide a) nicht-systemische Fungizide wie Dithiocarbamate und Thiuramsulfide (z. B. Basfungin, Dithane 445, TMTD), N-Trichlormethylmercapto-Verbindungen wie Phthalimid-Derivate (z.B. Captan), Sulfonamid-Derivate (z.B. Eupa-ren), Imidazol- und Guanidin-Derivate (z.B. Dodin), aromatische Nitrile (z.B. Delan), aromatische Nitroverbindungen (z.B. Botran), sonstige nicht-systemische organische Fungizide (z.B. chloranilinsubstituierte Heterocyclen), kup-fer- und schwefelhaltige anorganische Fungizide (z.B. More-stan).
b) systemische Fungizide Benzimidazol-Derivate (z.B. Benomil, BCM),
Anilide (z.B. Mebenil),
Pyrimidin-Derivate (z.B. Ethirimol)
Morpholin-Derivate (z. B. Calixin),
Piperazin-Derivate (z.B. Triforin), Phosphorsäureester-Derivate (Pyrazophos).
Herbizide
Systemische Herbizide:
halogenierte aliphatische Säuren (z.B. Na-Ta) Phenoxyalkancarbonsäuren und ihre Derivate (z.B. 2,4 D), Phenoxyäthanol-Derivate (z.B. 2,4-Des),
aromatische Carbonsäuren und ihre Derivate (z.B. Amiben,
Bromoximil),
Carbamate (z.B. TPC),
Thiolcarbamate (z.B. EPTC),
Carbamid-Derivate (z.B. TPC)
Thiocarbamate (z.B. EPTC),
Carbamid-Derivate (z.B. Chlorbromin),
substituierte Pyridazone (z.B. Pyrazon),
substituierte Uracylderivate (z. B. Venzar).
Triazin-Derivate Insektizide:
chlorierte Kohlenwasserstoffe (z.B. HCH)
phosphorhaltige organische Insektizide (z.B. Etopropylpho-
rat),
Carbamate
Harnsäureester (z.B. Carbofuran, Dioxacarb),
sonstige organische Insektizide.
Die in der Aufzählung gebrauchten Handels- und Trivialnamen entsprechen folgenden chemischen Bezeichnungen: Basfungin = Ammoniumkomplex von Propylen-bis-dithio-carbamat und Zinkpropylen-bis-dithiocarbamat,
Dithane M-45 = gemischtes Äthylen-bis-dithiocarbamat von Mangan und Zink,
TMTD = Tetramethylthiuramdisulfid,
Captan = N-Trichlormethylthio-tetrahydrophthalimid, Euparen = N,N-Dimethyl-N'-phenyl-N'-(fluordichlor-
methylthio)-sulfamid,
Dosin = Dodecylguanidinacetat,
Delan = l,4-Dithioanthrachinon-2,3-dicarbonitril,
Botran = 2,6-Dichlor-4-nitroanilin,
Morestan = 6-Methyl-chinoxalin-2,3-dithiolcyclocarbonat, Benomil = l-Butylcarbamoyl-2-(carbomethoxyamino)-
benzimidazol, BCM = 2-Carbomethoxyamino-benzimidazol,
Mebenil = o-Toluylanilid,
Ethirimol = 5-n-Butyl-2-äthylamino-6-hydroxy-4-methyl-pyrimidin,
Calixin = N-Tridecyl-2,6-dimethylmorpholin,
Triforin = N,N'-bis-(Formamido-2,2,2-trichloräthyl)-pi-perazin,
656 288
Pyrazophon = 2-0,0-Diäthyl-0-(6-äthoxycarbamoyl)-5-methyl-pyrazolo[2,3-a]pyrimi-din-2,2-yl-phosphorthio-nat,
Na-Ta = Natriumtrichloracetat, 2,4-D = 2,4-Dichlorphenoxyessigsäure, 2,4-Des = 2,4-Dichlorphenoxyäthylnatriumsulfat,
Amiben = 3-Amino-2,5-dichlorbenzoesäure,
Bromoxynil = 3,5-Dibrom-4-hydroxy-benzonitril, PFC = Phenylcarbaminsäureisopropylester,
EPTC = S-Äthyl-N,N-di-n-propylthiolcarbamat, Chlorbromuron = 4-(4-Brom-3-chlorphenyl)-Np-methoxy-
N'-methylharnstoff,
Pyrazon = l-Phenyl-4-amino-5-chlorpyridazon(6),
Vanzar = 3-Cyclohexyl-5,6-trimethylenuracil,
Cianazin = 2-(4-Chlor-6-äthylamino-s-triazin-2-yl-amino)-
2-methyl-propionitril, HCH = 1,2,3,4,5,6-Hexachlorcyclohexan,
Profos oder Etoprop = S,S-Dipropyl-o-äthyldithiophos-phat,
Porat = 0,0-Diäthyl-S-äthylthiomethyldithiophosphat, Carbofuran = 2,3-Dihydro-2,2-dimethyl-7-benzofuranyl-
methylharnstoff,
Dioxacarb = 2-(l,3-Dioxolan-2-yl)-phenyl-N-methyl-harn-stoff.
Um entsprechende rheologische Eigenschaften zu gewährleisten, müssen die durchschnittliche Teilchengrösse der festen Phase und die Teilchengrösse der dispersen Komponente der Emulsionsphase in eine Grössenordnung fallen. Je mehr Feststoff enthalten ist, um so weniger Öl ist erforderlich. Die Theologischen Eigenschaften eines 60 Gew.-% Feststoff und 5 Gew.-% Öl enthaltenden Präparates sind mit denen eines 10 Gew.-% Feststoff und 30 Gew.-% Öl enthaltenden Präparates identisch. In dem Feststoffbereich zwischen 10 und 60 Gew.-% kann jedem Feststoffwert in annähernd linearem Zusammenhang ein Ölgehalt zwischen 30 und 5 Gew.-% zugeordnet werden.
Die erfindungsgemässe stabilisierte Pflanzenschutzmittel-Suspension wird hergestellt, indem man zu der den Wirkstoff und die wasserlöslichen Hilfsstoffe enthaltenden Suspension die Öl enthaltende Phase gibt und die beiden Phasen (Suspension und ölhaltige Phase) in einem eine grosse Scherkraft ausübenden Mischer miteinander vermischt.
Mit dem erfindungsgemässen Verfahren wird eine Sus-poemulsion erhalten, deren Stabilität grösser ist als die der üblichen Produkte. Die mit den erfindungsgemässen Produkten bereiteten Anwendungsformen sind für Spritzen, Beizen und die Bodenbehandlung sowie weitere Technologien des Ausbringens von Pflanzenschutzmitteln optimal geeignet. Für die Technologie des Spritzens bedeutet optimal so viel, dass die Sprühtröpfchen feinverteilt sind, ihre Verdunstung gehemmt und ihre Haftfähigkeit gesteigert ist, wodurch eine maximale biologische Wirkung erreicht wird. Da der Wirkstoff fest und dauerhaft an den Pflanzenteilen haftet, können auch die Aufwandsmengen verringert werden.
Für die Technologie des Beizens bedeutet der Begriff op- -timal, dass die Suspoemulsion gut in die Technologie eingefügt werden kann. An dem gebeizten Saatgut bleibt das Beizmittel haften, stäubt nicht ab und macht dadurch gebeiztes und ungeheiztes Saatgut leicht voneinander unterscheidbar. Die biologische Wirkung wird erhöht, Phytotoxizität ist nicht zu verzeichnen. Bei Bodenbehandlungstechnologien bedeutet der Ausdruck optimal, dass das erfindungsgemässe Präparat zusammen mit kombinierten Bodendesinfektionsmitteln, Kunstdüngern und Herbiziden ausgebracht werden kann, dabei den Verteilungsgrad erhöht und wegen seiner die Verdunstung vermindernden Wirkung die Bedingungen für ein sicheres Arbeiten verbessert.
3
5
10
15
20
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In den Beispielen wird gezeigt, dass das in emulgiertem Zustand verwendete Öl die Suspension in nicht erwarteter Weise stabilisiert. Diese unerwartete Wirkung soll an Hand von zwei an sich bekannten pflanzenbiologischen Mitteln erläutert werden, der Anwendungsumfang der Erfindung ist jedoch nicht auf diese Beispiele beschränkt.
In den einzelnen Beispielen werden die Suspensionen der pflanzenbiologischen Mittel mit denen verglichen, die zusätzlich noch die die Stabilität steigernde ölige Emulsionsphase enthalten. Die für die Eigenschaften der Suspensionen charakteristischen chemisch-physikalischen Parameter werden sofort nach der Zubereitung gemessen. Dann werden die Suspensionen in je drei gleiche Teile geteilt und bei +20 °C, —10 °C beziehungsweise + 50 °C einen Monat lang gelagert. Danach werden die Eigenschaften erneut bestimmt. Von den Parametern wurden diejenigen ausgewählt, die für die Stabilität der Suspension und ihre Anwendung im Pflanzenschutz am charakteristischsten sind. Die Schwebefähigkeit wurde mit der zur Einstufung von Pflanzenschutzmitteln allgemein üblichen CIPAC-Methode bestimmt (0,5 Gew.-% Wirkstoff in 250 ml Wasser mit Standardhärte). Die Neigung zum Absetzen wurde durch den Wert «abgesetzte Menge in %» und durch Kennzeichnung des Zustandes des Abgesetzten charakterisiert. Die prozentuale Menge an abgesetztem Material wurde bestimmt, indem 300 g der Suspension in ein ver-schliessbares Glasgefäss von etwa 40 mm Durchmesser und 500 ml Volumen gefüllt wurden und die Dicke der keine feste Phase enthaltenden Schicht visuell bestimmt wurde. Dieser Wert wurde auf die gesamte Höhe der Suspension bezogen. Die Kennzeichnung «Abgesetztes» bedeutet, dass die feste Phase in Erscheinung tritt. Von den Theologischen Eigenschaften wurde die Viskosität (als Auslaufzeit in Sekunden, gemessen im DIN-Becher mit 4 mm Düse) gemessen.
Die durch unterschiedliche Wärmebelastungen verursachten Veränderungen in der Teilchengrösse wurden mittels nassem Ultraschallsieben (Maschenweite 5 und 10 |x) bestimmt. Die gemäss den Beispielen hergestellten Kompositionen wurden auch daraufhin untersucht, ob sich der Wirkstoffgehalt durch die Wärmebelastung verringert. Da die Unterschiede zwischen dem Wirkstoffgehalt vor und nach der Wärmebelastung jedoch innerhalb der Fehlergrenzen der Bestimmung lag, wurden diese Messwerte bei der Auswertung nicht angegeben.
Beispiel 1
690 g wässrige Carbendazim-Suspension wurden verwendet. (Zusammensetzung: 200 g 2-(Carbomethoxyamino)-benzimidazol, 27 g mit Äthylenoxyd gebildeter Nonylphe-nolpoly(glycoläther) (Tensilin 080), 58 g Ammoniumchlorid und Wasser)
Zu den 690 g Carbendazim-Suspension wurden 16 g des Adduktes von Ca-Alkylarylsulfonat und einem nichtionischen Tensid (Atlox 4868 B) gegeben. In einem anderen Ge-fass wurden 19 g Alkylarylpolyätheralkohol des HLB-Wertes 10,4 (Triton X-45) in 198 g pharmazeutischem Weissöl gelöst. Diese Lösung wurde in einem eine grosse Scherkraft ausübenden Mischer (Umfangsgeschwindigkeit 15 m/s) mit der obigen Suspension gleichmässig vermischt. In dem Gemisch aus 56 g Athylenglycol und 17 g Wasser wurden mit Hilfe eines ähnlichen Mischers 2 g anionisches Polysaccharid (Tensiofix 821) gelöst. Die erhaltene Lösung wurde der Suspension zugemischt. Schliesslich wurde die Suspension durch Zusatz des Antischaummittels Tensiofix L 051 in einer Menge von 2 g schaumfrei gemacht.
Die oben angeführten Eigenschaften dieser Suspension wurden untersucht, dann wurde die Emulsion in drei gleiche Teile geteilt und diese einer Lagerung bei —10 °C, +20 °C beziehungsweise +50°C unterworfen. Dann wurden die
Kennwerte erneut bestimmt. Die Ergebnisse sind in der Tabelle 1 zusammengestellt.
Beispiel 2
Man arbeitet wie im Beispiel 1 beschrieben, setzt jedoch statt der Lösung des Alkylarylpolyätheralkohols in 198 g pharmazeutischem Weissöl bei der Bereitung die entsprechende Menge (207 g) Wasser. Geprüft wird auf die im Beispiel 1 angegebene Weise. Die Ergebnisse sind ebenfalls in der Tabelle 1 angegeben.
Beispiel 3
In der Lösung von 730 g Wasser und 100 g Glycerin wurden 120 g Na-ligninsulfonat (Borresperse N oder Borresper-se NA) aufgelöst. In der Lösung wurden mit einer Umfangsgeschwindigkeit von 20 m/s 800 g 2,3-Dihydro-2,2-dimethyl-7-benzofuranylmethylcarbamat (im folgenden Carbofuran) suspendiert.
Die Suspension wurde in eine ein Leervolumen von 2,5 Liter aufweisende, Siliquarzit-Kugeln eines Durchmessers von 1,5 — 1,2 mm enthaltende Kugelmühle (Attritor) gefüllt. In diesem wurde die Suspension bei einer Drehzahl von 710 min-11,5 Stunden lang gemahlen. Dann wurden die Kugeln durch Filtrieren aus der Suspension entfernt.
Zu 875 g der auf die beschriebene Weise bereiteten Suspension wurden 30 g äthoxyliertes und hydriertes Rizinusöl (Chremophor RH 60) gegeben. Anschliessend wurden noch 81g pharmazeutisches Weissöl und 9 g Fettalkoholpoly(gly-coläther) (Emuisogen M) zugesetzt, dann wurde die Suspension in dem grosse Scherkräfte entwickelnden Mischer 2 Minuten lang homogenisiert. Zu der erhaltenen Suspension wurden 5 g Poly(vinylpyrrolidon) (Piasdon K 25)
Temperaturbelastungen und Messungen wurden auf die im Beispiel 1 beschriebene Weise vorgenommen. Die Ergebnisse sind in der Tabelle 2 festgehalten.
Tabelle 1
Eigenschaftsänderungen durch Temperaturbelastung über 1 Monat
Untersuchte Probe Abgesetztes Bodensatz in %
frisch nach der Herstellung
Beispiel 1
0
0
Beispiel 2
0
0
bei +20 °C
Beispiel 1
0
0
Beispiel 2
1,2
0
bei +50°C
Beispiel 1
0
0
Beispiel 2
16,2
0
bei -10°C
Beispiel 1
0
0
Beispiel 2
10,0
0
Tabelle 2
frisch nach der Herstellung
Beispiel 3 0 0
Beispiel 4 0 0 bei +20°C
Beispiel 3 1,3 0
Beispiel 4 25,0 0
4
s io
15
20
25
30
35
40
45
50
55
60
65
656 288
1,0
0
12
hart
5,6
0
5
9,2
hart
bei + 50°C Beispiel 3 Beispiel 4 bei -10°C Beispiel 3 Beispiel 4
Beispiel 4
Man arbeitet auf die im Beispiel 3 beschriebene Weise, verwendet jedoch statt des Öls und des Fettalkoholpolygly-coläthers die entsprechende Menge (90 g) Wasser. Die Temperaturbelastung und die Messung wurde auf die bereits beschriebene Weise vorgenommen. Die Ergebnisse sind in der Tabelle 2 enthalten.
Beispiel 5
Das gemäss Beispiel 1 hergestellte, 20 % Carbendazim enthaltende Fungizid wird als Spritzmittel eingesetzt. Auf 200 m2 grossen Versuchsparzellen wird die Petersiliensorte «Berliner Halblange» mit dem erfindungsgemässen Präparat gegen Mehltau (Erysiphe umbelliferarum) gesprüht. Die Aufwandmenge beträgt 6001/ha Spritzbrühe. Nach der Behandlung wurden Befallsgrad und Befall in Prozent bestimmt. Die Ergebnisse sind in der folgenden Tabelle 3 festgehalten.
Tabelle 3
Behandlung Dosis (1/ha) Befall in Prozent Befallsgrad Fi erfmdungs-
gemäss 2,0 27,0 0,28
Kontrolle - 97,5 2,70
10
15
F,=
£ affj m
Behandlung
Dosis kg/t
Fusarium-befall % (Mais)
Pflanzen/ Pflanzen/m m Mais Hirse erfindungs-
gemäss
3,0
3
7,5
8,3
Orthocid 50 WP
2,0
8
7,8
8,1
Dithane M-45
2,0
3
7,5
8,42
Buvishield K
3,0
4
7,3
Kontrolle
-
29
6,2
6,5
Das Präparat Buvishield K enthält als Wirkstoff 30 Gew.-% Captan und verfügt über adhäsive Zusätze.
Beispiel 7
Das gemäss Beispiel 3 hergestellte, 40 Gew.-% Carbofuran enthaltende Insektizid wird als Beizmittel eingesetzt. Mit dem Mittel wird Maissaatgut gebeizt. Das gebeizte Saatgut wird mit einer Sämaschine (IHC) in einer Menge von 18,9 kg/ha ausgesät. Gewertet wurde die Wirkung gegen Drahtwürmer (Agriotes sp.), Frittfliegen (Ascinella frit) und Blattläuse; die Anzahl Pflanzen pro Meter Saatreihe und der Ernteertrag wurden bestimmt. Die Ergebnisse sind in der Tabelle 5 angegeben.
Tabelle 5
Parameter erfindungs- Chinofur Kon-gemäss(x) (xx) trolle
20
30
Drahtwürmer Stck./m2 vor der Behandlung nach der Behandlung Blattlausbefall, bestimmt an 4 x 100 Pflanzen Anzahl Pflanzen auf 10 m im Alter von 3-5 Blättern Ernteertrag t/ha
(x)
16,3
18,7
20,7
5,0
4,3
18,8
1,1
2,1
9,0
35,5
34,3
34,6
10,2
9,8
7,340
0,4 kg Wirkstoff/ha (xx) Chinofur lOGistein 10Gew.-% Carbofuran enthaltendes Granulat und wurde in einer Menge von 1 kg/ha eingesetzt.
35
ai = Skalenwerte der Bewertungsskala, fi = Häufigkeit der einzelnen Skalenwerte, m = Gesamtzahl der untersuchten Pflanzen.
Beispiel 6
Das gemäss Beispiel 1 hergestellte, 20 Gew.-% Carbendazim enthaltende Fungizid wird als Beizmittel gegen die Keimkrankheiten des Maises (Fusarium sp.) verwendet.
Dazu werden die Maiskörner, deren innerer und äusserer Befallsgrad (Fusarium) 29 % beträgt, mit dem Fungizid gebeizt. Die Wirkung gegen Fusarium sp. wurde in Laborversuchen getestet, und auch Freilandversuche wurden zur Einschätzung der Aktivität der einzelnen Behandlungen vorgenommen. Die Wirkung des erfindungsgemässen Präparates wurde mit der Wirkung von bekannten Fungiziden in beträchtlichen Dosen verglichen. Die Ergebnisse sind in der Tabelle 3 angegeben.
Tabelle 4
Beispiel 8
Das gemäss Beispiel 3 hergestellte, 40 Gew.-% Carbofuran enthaltende Präparat wird als Mittel zur Bodenbehandlung eingesetzt. Dazu wird die Formulierung einmal an sich, zum anderen zusammen mit einem Herbizid in einer Maiskultur ausgebracht. Zum Ausbringen wird eine Spritzvor-40 richtung des Typs 1005 verwendet, und der Wirkstoff wird mittels schräg gestellter Scheiben in eine Tiefe von 4—6 cm eingearbeitet. Gewertet wurde die Wirkung gegen Drahtwürmer, Frittfliegen und den Maisschädling Tanymecus dilati-collis. Ferner wurde der Ernteertrag bestimmt.
45
Tabelle 6
Behandlung
Dosis Wirkung, % Ertrag
1/ha Draht- Frittfl. Tany- kg/ha
Ax)
Alirox 80 EC 55 Tankkombination aus A und Alirox A und Alirox, nacheinander ausgebracht 60 Chinofur 10 G Kontrolle
83,3 83,0 77,2 5,0+7,0 80,0 88,8 72,7
5,0 7,0
7650 6710
7010
88,9 75,0 73,4 7050 20,0 94,4 83,3 81,2 7690 - 6010
Ax) Präparat gemäss Beispiel 3
Alirox A 80 EC: 80 % Butylat enthaltendes, pre emergence anzuwen-65 dendes Herbizid
Chinofur 10 G: 10 % Carbofuran enthaltendes Granulat s

Claims (7)

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1. Stabilisierte Pflanzenschutzmittel-Suspension, dadurch gekennzeichnet, dass sie in einer Menge von 10—60 Gew.-% einen oder mehrere Pflanzenschutzmittel-Wirkstoffe, 30—5 Gew.-% ölige Phase, 10—20 Gew.-% Hilfsstoffe und als bis 100 Gew.-% noch erforderlichen Anteil Wasser enthält, wobei zu steigender Feststoffkonzentration eine geringer werdende Ölkonzentration gehört.
2. Pflanzenschutzmittel-Suspension nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass sie als Pflanzenschutzmittel-Wirkstoff 2-(Carbomethoxyamino)-benzimidazol enthält, gegebenenfalls zusammen mit anderen fungiziden Wirkstoffen.
2
PATENTANSPRÜCHE
3. Pflanzenschutzmittel-Suspension nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass sie als Pflanzenschutzmittel-Wirkstoff 2,2-Dimethyl-2,3-dihydrobenzofuran-7-yl-methyl-carbamat enthält.
4. Pflanzenschutzmittel-Suspension nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass sie als Öl tierische, pflanzliche oder Mineralöle wie Paraffinöl, pharmazeutisches Weissöl, Sojaöl, Rapsöl, Sonnenblumenöl, Fischöl, insbesondere jedoch Paraffinöl enthält.
5. Verfahren zur Herstellung einer stabilisierten Pflanzenschutzmittel-Suspension nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass man zu der den Wirkstoff und die wasserlöslichen Hilfsstoffe enthaltenden Suspension die Öl enthaltende Phase gibt und beide Phasen in einem eine grosse Scherkraft ausübenden Mischer miteinander vermischt.
6. Verfahren nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, dass ein Emulgator in der Suspensionsphase enthalten ist.
7. Verfahren nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, dass ein Emulgator in der ölhaltigen Phase enthalten ist.
CH3774/83A 1982-07-09 1983-07-08 Stabilisierte pflanzenschutzmittel-suspension und deren herstellung. CH656288A5 (de)

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HU822241A HU191184B (en) 1982-07-09 1982-07-09 Stabilized herbicide suspension

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