CH656182A5 - Schildvortriebseinrichtung mit einer tuebbing-versetzvorrichtung. - Google Patents

Schildvortriebseinrichtung mit einer tuebbing-versetzvorrichtung. Download PDF

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CH656182A5 CH201782A CH201782A CH656182A5 CH 656182 A5 CH656182 A5 CH 656182A5 CH 201782 A CH201782 A CH 201782A CH 201782 A CH201782 A CH 201782A CH 656182 A5 CH656182 A5 CH 656182A5
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Eberhart Unger
Hans-Guenter Follert
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Gewerk Eisenhuette Westfalia
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    • E21D9/06Making by using a driving shield, i.e. advanced by pushing means bearing against the already placed lining
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Description

Die Erfindung betrifft eine Schildvortriebseinrichtung mit einer Tübbing-Versetzvorrichtung, bestehend aus einem als Montagering für die Tübbings dienenden Druckring, gegen den sich die den Vortriebsschild vorpressenden Vorschubpressen abstützen und der gegenüber dem Vortriebsschild in Richtung der Schildachse verschiebbar ist.
Für den Vortrieb von Tunnels, Stollen oder sonstigen unterirdischen Bauwerken werden bekanntlich Vortriebsschilde eingesetzt, die mittels hydraulischer Vorschubpressen in Vortriebsrichtung vorgepresst werden. Als Widerlager für die Vorschubpressen dient im allgemeinen der bereits eingebrachte Ausbau, gegen den sich die Vorschubpressen unmittelbar oder mittelbar über einen Druckring abstützen. Wird ein Tübbingausbau eingebracht, so muss im Bereich des Schildschwanzes eine Tübbing-Versetzvorrichtung vorgesehen werden, mit deren Hilfe die antransportierten Tübbings einzeln nacheinander versetzt und zu dem geschlossenen Tübbingring zusammengebaut werden.
Aus der DE-AS 12 36 548 ist eine Schildvortriebseinrich-tung der eingangs genannten Art bekannt, bei welcher der das Pressenwiderlager bildende Druckring mit einem Montagering verbunden ist, der um die Schildachse drehbar im Schildschwanz des Vortriebsschildes gelagert ist. Die Tübbings werden nacheinander an der Sohle in den Montagering eingelegt, am Montagering arretiert und durch Drehen des Montageringes angehoben und zu dem Tübbingring zusammengebaut, der anschliessend durch Verschieben des Montageringes an den bereits eingebrachten Tübbingausbau angeschlossen wird.
Tübbing-Versetzvorrichtungen dieser Ausführung bauen ausserordentlich schwer und teuer, da der gesamte Montagering zusammen mit dem Druckring drehbar im Schild gelagert werden muss. Dabei wird ein starker Drehantrieb benötigt, der in der Lage ist, den schweren Montage- und Druckring zusammen mit den im Montagering liegenden Tübbings um die Schildachse zu drehen. Aufgrund der Drehbarkeit des Druckringes können die Vorschubpressen des Vortriebsschildes mit dem Druckri'ng nicht zugfest verbunden werden. Für das Nachholen des Druck- und Montagerings müssen daher gesonderte Schubkolbengetriebe vorgesehen werden, die über einen im Schildschwanz verschiebbar, aber drehfest gelagerten ringförmigen Tragkörper und die Drehverbindung mit dem Druck- und Montagering verbunden sind.
Es sind durch die US-PS 14 78 163 auch Tübbing-Versetzvorrichtungen bekannt, die aus einem auf Schienen in Tunnelrichtung fahrenden Erektorwagen bestehen, der eine Bogenführung für einen mit einem Tübbinggreifer versehenen Hubwagen aufweist. Der mit einem eigenen Fahrantrieb ausgerüstete Hubwagen ist mittels eines Zahnantriebs mit bogenförmig verlaufender Zahnstange in Richtung der Bogenführung, d.h. um eine zur Tunnelachse parallele Achse fahrbar.
Ausgehend von einer Einrichtung der eingangs genannten Art liegt der Erfindung die Aufgabe zugrunde, eine vergleichsweise einfach und billig bauende, aber leistungsfähige Versetzeinrichtung für das Einbringen des Tübbingausbaus zu schaffen, die nur wenig Raum beansprucht und daher den Schildquerschnitt nur wenig einschränkt.
Diese Aufgabe wird erfindungsgemäss dadurch gelöst, dass der Druckring gegenüber dem Vortriebsschild drehfest gehalten ist und dass am Druckring eine die einzubauenden Tübbings in Druckring-Umfangsrichtung transportierende Umfangs-Transportvorrichtung angeordnet ist.
Bei der erfindungsgemässen Versetzvorrichtung ist dem-gemäss der zugleich als Montagering für den Tübbingausbau dienende Druckring gegen Drehbewegung relativ zu dem Vortriebsschild gesichert, was durch drehschlüssige Kupplung des Druckringes mit dem Vortriebsschild geschehen kann. Ein Drehlager für den Druckring wird daher nicht benötigt. Die Vorschubpressen können infolgedessen in Gelenken zug- und druckfest am Druckring angreifen. Hierdurch ergibt sich eine beträchtliche Vereinfachung und Ver-billigung der Tübbing-Versetzvorrichtung, zumal auch kein Drehantrieb für das Drehen des gesamten Druckringes benötigt wird. Die am Druckring angeordnete Umfangs-Transport-
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Vorrichtung dient dazu, die Tübbings am Druckring zu einem Tübbingring zusammenzustellen, der dann durch Verschieben des Druckringes mit Hilfe der Vorschubpressen an den bereits eingebauten Tübbingausbau angeschlossen werden kann.
Für die Umfangs-Transportvorrichtung können unterschiedliche Vorrichtungen, z.B. am Druckring angeordnete hydraulische Hubzylinder oder Seil- oder Kettenzüge und dergleichen verwendet werden, mit deren Hilfe die Tübbings von der Sohle aus in Umfangsrichtung des Druckringes auf einer kreisförmigen Rollen- oder Gleitbahn in Richtung auf die Firste transportiert werden, um am Druckring einen geschlossenen Tübbingring zusammenstellen. Vorzugsweise wird aber als Umfangs-Transportvorrichtung ein an einer Führungsschiene des Druckringes geführter Transportwagen vorgesehen. Dabei ergibt sich in vorteilhafter Weise die Möglichkeit, die Anordnung so zu treffen, dass der Transportwagen nur über den unteren Umfangsbereich des Druckringes verfahrbar ist, um die Tübbings zu dem Tübbingring zusammenzubauen. Die Führungsschiene braucht sich in diesem Fall nur über den unteren Umfangsbereich des Druckringes zu erstrecken, und zwar vorzugsweise vom Sohltiefsten aus nach beiden Seiten. Mit dieser Massnahme wird ebenfalls der Bauaufwand vermindert und erreicht, dass die lichte Weite des Schildes durch die Tübbing-Versetzvorrichtung nur wenig eingeschränkt wird.
Der Transportwagen kann einen eigenen Fahrantrieb mit angetriebenem Ritzel aufweisen, welches im Eingriff steht mit einer am Druckring oder an der Führungsschiene befestigten, vorzugsweise als Triebstockverzahnung ausgebildeten Verzahnung, die sich ebenfalls nur über den unteren Umfangsbereich des Druckringes zu erstrecken braucht. Es empfiehlt sich, die Führungsschiene am Innenumfang des Druckringes anzuordnen. Die Führungsschiene kann z.B. einen Flansch aufweisen, auf dessen Mittellinie die Verzahnung angeordnet ist. Der Transportwagen wird hierbei zweckmässig mit einem Querausleger versehen, der mit einem Tübbinggreifer, z.B. einem einfachen Bolzen oder dergleichen, versehen ist.
In weiterer Ausgestaltung der Erfindung weist der Druckring in seinem oberen Umfangsbereich eine als Gleit- oder Rollenbahn ausgebildete Tübbing-Haltevorrichtung auf, welche die vom Sohltiefsten in Umfangsrichtung des Druckringes nach oben transportierten Tübbings bis zum Schliessen des Tübbingringes trägt. Die Tübbing-Haltevorrichtung besteht zweckmässig aus Tragarmen, die in Umfangsrichtung versetzt am Druckring angeordnet sind und mit Druckrollen versehen werden können. Vorzugsweise sind die Tragarme nach innen, d.h. zur Schildachse hin abklappbar am Druckring gelagert, so dass sie nach dem Schliessen des Tübbingringes von diesem weggeklappt werden können. Für das Verschwenken der Tragarme können hydraulische Schwenkzylinder verwendet werden.
Um in dem Vortriebsschild herkömmliche Vortriebsmaschinen mit eigenem Fahrwerk, z.B. Bagger mit Raupenfahrwerk, einsetzen zu können, kann der im Schildschwanz des Vortriebsschildes liegende Druckring an der Sohle durch eine Verschieberampe abgedeckt sein, die sich zur Ablage der zu versetzenden Tübbings nach hinten aus dem Schildschwanz herausfahren lässt.
Die Erfindung wird nachfolgend im Zusammenhang mit dem in der Zeichnung dargestellten Ausführungsbeispiel näher erläutert. In der Zeichnung zeigen:
Fig. 1 im vertikalen Längsschnitt eine erfindungsgemässe Schildvortriebseinrichtung in starker schematischer Vereinfachung, wobei die am Druckring geführte Umfangs-Transportvorrichtung fortgelassen ist;
Fig. 2 die Einrichtung nach Fig. 1 in ihrem unteren Bereich zusammen mit dem am Druckring verfahrbar angeordneten Transportwagen;
Fig. 3 die Einrichtung nach den Fig. 1 und 2 in einem Teil-Querschnitt durch den unteren Bereich des Schildschwanzes, wobei der Transportwagen in einer Ansicht in 5 Richtung auf die Ortsbrust gezeigt ist;
Fig. 4 einen Axialschnitt zu Fig. 3;
Fig. 5 und 6 schematisch die Arbeitsweise der erfindungs-gemässen Tübbing-Versetzvorrichtung beim Einbringen der Tübbings.
io Die Schildvortriebseinrichtung weist einen zylindrischen Vortriebsschild 10 auf, der in bekannter Weise an seiner der Ortsbrust 11 abgewandten Seite einen Schildschwanz 12 trägt, in dessen Schutz ein Tübbingausbau mit Hilfe einer Tübbing-Versetzvorrichtung eingebracht wird. Die Vortriebsrichtung 13 ist durch den Pfeil 13 bezeichnet. Der Vortriebsschild 10 wird mit Hilfe hydraulischer Vorschubpressen 14, die über den Schildumfang verteilt angeordnet sind, in Vortriebsrichtung 13 vorgepresst. Die Vorschubpressen 14 sind als doppeltwirkende hydraulische Schubkolbengetriebe ausgebildet. Ihre 2o Kolbenstangen 15 sind an einem Druckring 16, vorzugsweise über Gelenke, zug- und druckfest angeschlossen. Der Druckring 16, der z.B. aus einem Kastenprofil besteht, ist in dem zylindrischen Schildschwanz 12 des Vortriebsschildes 10 in Vortriebsrichtung 13 und ein Gegenrichtung verschiebbar 25 geführt, jedoch gegen Verdrehen gesichert. Dié drehschlüssige Verbindung des Druckringes 16 mit dem Vortriebsschild erfolgt z.B. mittels am Druckring befestigter axialer Vorsprünge oder Stützleisten 17, die zwischen Anschlagorganen 18 liegen, welche am Innenmantel des Schildschwanzes 12 3o befestigt sind. Die Drehsicherung kann so ausgeführt werden, dass eine geringe relative Drehbewegung zwischen dem Druckring 16 und dem Vortriebsschild 10 möglich ist.
Der Abbau des Bodenmaterials an der Ortsbrust 11 kann mit herkömmlichen Mitteln erfolgen. Bei dem dargestellten 35 Ausführungsbeispiel sind in dem Vortriebsschild 10 zwei Bühnen 19 und 20 übereinander angeordnet, wobei an der Unterseite der oberen Bühne 19 ein Baggergerät 21 schwenkbar aufgehängt ist, mit dessen Hilfe sich die Ortsbrust im oberen Bereich abbauen lässt. Im unteren Bereich des Vortriebs-•io schildes, d.h. unter der Bühne 20 erfolgt der Abbau der Ortsbrust mit Hilfe eines üblichen Baggers 22, der mit einem Raupenfahrwerk 23 versehen ist. Das von dem Bagger 22 aufgenommene Bodenmaterial wird einem Fördermittel, hier einem Transportfahrzeug 24, aufgegeben und von diesem 45 abgefördert.
Im unteren Bereich des Vortriebsschildes 10 ist an der Schildsohle eine mit Laufrollen versehene Verschieberampe 25 vorgesehen, die hier den Druckring 16 abdeckt. Über die Verschieberampe 25 kann der Bagger 22 in den Vortriebs-■o schild 10 fahren oder aus dem Vortriebsschild nach hinten herausfahren. Um einen Tübbingring einbauen zu können, wird die Verschieberampe 25, wie in Fig. 2 gezeigt, nach hinten in den bereits ausgebauten Tunnelbereich zurückgefahren, so dass der Druckring 16 an der Schildsohle freigelegt 5"> und genügend Raum für die Ablage der Tübbings geschaffen wird.
In den Fig. 1 und 2 ist der bereits eingebaute Tübbingausbau mit 26 bezeichnet. Jeder Tübbingring besteht in bekannter Weise aus mehreren Tübbings aus Stahl oder Beton. Der wi bereits eingebrachte Tübbingausbau 26 dient beim Vorpressen des Vortriebsschildes 10 in Vortriebsrichtung 13 als Widerlager für die Vorschubpressen 14, die sich hierbei mit dem gemeinsamen Druckring 16 gegen die Stirnfläche des zuletzt eingebrachten Tübbingringes abstützen. Zugleich wird *>*! der Druckring 16 als Montagering für das Setzen eines neuen Tübbingringes verwendet.
Wie insbesondere die Fig. 3 und 4 zeigen, ist am Innenumfang des Druckringes 16 eine Führungsschiene mit T-Pro-
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fil 27 befestigt, die sich nur über den unteren Umfangsbereich des Druckringes 16 erstreckt, und zwar vom Sohltiefsten nach links und rechts jeweils über einen Bogenumfang von höchstens 60°. Bei dem dargestellten Ausführungsbeispiel erstreckt sich die Führungsschiene 27 vom Sohltiefsten aus nach beiden Seiten über einen Bogenumfang von etwa 45 bis 50°, wie dies die Fig. 5 und 6 erkennen lassen. An der Bogen-innenseite des Steges 28 der T-förmigen Führungsschiene ist eine bogenförmige Verzahnung, hier eine Treibstockverzahnung 29 befestigt, die sich über dieselbe Bogenlänge erstreckt wie die Führungsschiene 27. An der Führungsschiene 27 ist ein Transportwagen 30 geführt, der mit Laufrollensätzen 31 versehen ist, deren Laufrollen sich an den beiderseits der Triebstockverzahnung 29 liegenden Flanschen 32 abwälzen. Der Transportwagen 30 ist mit einem eigenen Fahrantrieb 33 mit einem angetriebenen Ritzel 34 versehen, welches im Zahneingriff steht mit der Triebstockverzahnung 29. Mit Hilfe des Fahrantriebes 33 und der Triebstockverzahnung 29 ist daher der Transportwagen 30 über den Bogenweg der Führungsschiene 27 und der Triebstockverzahnung 29 in Pfeilrichtung 35 und in Gegenrichtung am Druckring 16 fahrbar.
Der Transportwagen 30 weist einen in Richtung der Schildachse weisenden Querausleger 36 mit einem Tübbinggreifer 37 auf, der aus einem einfachen Bolzen besteht.
Im Abstand oberhalb der Führungsschiene 27 weist der Druckring 16 auf seinem oberen Umfangsbereich eine als Gleit- oder Rollenbahn ausgebildete Tübbing-Haltevorrich-tung auf, die aus in Umfangsrichtung versetzt am Druckring 16 angeordneten Tragarmen 38 besteht. In Fig. 1 ist aus Gründen der Übersichtlichkeit nur ein einziger Tragarm 38 dargestellt, während die Fig. 5 und 6 die Anordnung und Verteilung der Tragarme 38 am Druckring 16 zeigen. Die Tragarme 38 weisen Druckrollen 39 auf und sind in einem Gelenk 40 mit senkrecht zur Schildachse verlaufender Gelenkachse schwenkbar an einem Anschlussorgan 41 an der Innenseite des Druckringes 16 gelagert. Die Verschwenkung der Tragarme 38 kann mittels (nicht dargestellter) hydraulischer Schwenkzylinder oder sonstiger Schwenkantriebe erfolgen, die ebenfalls am Stützrahmen 16 angeordnet sind. Mit Hilfe der Schwenkantriebe sind demgemäss die Tragarme 38 von der dargestellten Tragposition in den Schild-Innenraum hin, d.h. in Richtung auf die Schildachse klappbar.
Sobald der Vortriebsschild 10 mit Hilfe der Vorschubpressen 14 um einen bestimmten Weg in Vortriebsrichtung 13 vor-gepresst worden ist, wird die Verschieberampe 25, wie in Fig. 2 gezeigt, zurückgeschoben, was ebenfalls mittels hydraulischer Schubkolbengetriebe erfolgen kann. Anschliessend wird der an dem letzten eingebauten Trübbingring anliegende Druckring 16 durch Einschub der Vorschubpressen 14 so weit vorgefahren, dass zwischen dem Druckring 16 und dem letzten eingebauten Tübbingring ein ausreichend gross bemessener Einbauraum für das Setzen eines neuen Tübbingringes vorhanden ist (Fig. 2). Die Tübbings werden mit Hilfe eines geeigneten Tübbingförderers, z.B. eines Transportwagens, zu der Einbausteile transportiert und hier nacheinander versetzt. Zunächst wird ein Tübbing 26' an der Sohle zwischen dem Druckring 16 und dem zuletzt eingebauten Tübbingring des eingebrachten Tübbingausbaus 26 abgelegt (Fig. 2 bis 5). Der Transportwagen 30 erfasst mit seinem Greifer 37 den abgelegten Tübbing 26', wobei der Greifer 37 in eine entsprechende Bolzenöffnung 42 des Tübbings einfasst. Mit Hilfe des Fahrantriebs 33 wird dann der Transportwagen 30 unter Mitnahme des Tübbings 26' in Pfeilrichtung 35 von der Ablageposition gemäss Fig. 5 in die Position nach Fig. 6 gehoben. In dieser Position wird der Tübbing 26' durch ein Riegelorgan
43 am Druckring festgelegt. Als Riegelorgan kann ein einfacher Riegelbolzen verwendet werden, der in einer Riegelöffnung des Druckringes einsteckbar oder am Druckring so gelagert ist, dass er sich von einer Ruheposition in die Riegelposition bringen lässt, in der er den angehobenen Tübbing 26' an seinem unteren Ende gegen Zurückrutschen abstützt. Anstelle einer solchen endseitigen Abstützung des Tübbings 26' können aber auch andere Anschlag- oder Riegelorgane vorgesehen werden, welche in Riegelöffnugnen der Tübbings 26' eingreifen. Auch ist eine endseitige Abstützung des jeweils in der Ablageposition liegenden Tübbings mittels eines Riegelorgans 43' möglich.
Nach Verriegelung des Tübbings 26' in der Position nach Fig. 6 wird der Tübbinggreifer 37 ausser Eignriff mit dem Tübbing gebracht und der Transportwagen 30 entgegen der Pfeilrichtung 35 in die Ausgangsposition nach Fig. 5 zurückgefahren. Ein weiterer an der Sohle abgelegter Tübbing wird dann gegebenenfalls nach Aufheben der Verriegelung mit Hilfe des in Pfeilrichtung 35 fahrenden Transportwagens 30 unter Mitnahme des zuvor angehobenen Tübbings 26' (Fig. 6) angehoben. Der bereits angehobene Tübbing 26' gelangt hierbei in die in Fig. 6 strichpunktiert angedeutete Position 26a' ! In dieser Position stützt sich dieser Tübbing auf den Laufrollen 39 der hier befindlichen Tragarme 38 ab. Das Einbringen des dritten Tübbings folgt sinngemäss in gleicher Weise mit Hilfe des in Pfeilrichtung 35 laufenden Transportwagens 30. Hierbei wird der aus den drei Tübbings bestehende Tübbingsatz mitgenommen, wobei der zuerst eingebrachte Tübbing 26' über die Rolle 39 der Tragarme 38 hinwegläuft und in die Firstposition 26b' gemäss Fig. 6 gelangt. In dieser Position ruht der Tübbing auf den im Firstbereich des Druckringes angeordneten Tragarmen, während die beiden unterhalb von ihm in den Positionen 26' und 26a' liegenden Tübbings in der beschriebenen Weise gegen Zurückgleiten arretiert sind.
Ein vierter Tübbing 26' wird von der Ablageposition an der Sohle des Nachlaufschildes 12 durch den nun in Gegenrichtung, d.h. in Pfeilrichtung 35' gemäss Fig. 6 laufenden Transportwagen in die Position 26c' gehoben, hier verriegelt und dann beim Einbringen des fünften Tübbings in die Position 26d' gebracht, in der er sich an den in der Firstposition 26b' befindlichen Tübbing anschliesst. Der Tübbingring ist jetzt geschlossen oder kann durch Einsetzen eines Schlusssteines geschlossen werden.
Sobald der Tübbingring geschlossen ist, können die Tragarme 38 von dem Tübbingring weggeklappt werden. Der geschlossene Tübbingring wird dann durch Ausschub der Vorschubpressen 14 mit Hilfe des Druckringes 16 gegen den letzten eingebauten Tübbingring geschoben und an diesen angeschlossen. Anschliessend kann die Verschieberampe 25 in die Position gemäss Fig. 1 zurückgefahren und die Vortriebsarbeit mit Hilfe der Bagger 21 und 22 fortgesetzt werden. An der Bühne 20 kann eine Laufkatze 44 (Fig. 1) geführt sein, mit der die zu versetzenden Tübbings einzeln nacheinander auf der Schildsohle in die Aufnahmeposition für den Transportwagen 30 abgelegt werden. Mit Hilfe der Laufkatze
44 kann auch die Verschieberampe 25 verschoben werden.
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3 Blatt Zeichnungen

Claims (13)

656 t82 PATENTANSPRÜCHE
1. Schildvortriebseinrichtung mit einer Tübbing-Versetz-vorrichtung, bestehend aus einem als Montagering für die Tübbings dienenden Druckring, gegen den sich die den Vortriebsschild vorpressenden Vorschubpressen abstützen und der gegenüber dem Vortriebsschild in Richtung der Schildachse verschiebbar ist, dadurch gekennzeichnet, dass der Druckring (16) gegenüber dem Vortriebsschild (10) drehfest gehalten ist, und dass am Druckring (16) eine die einzubauenden Tübbings (26') in Druckring-Umfangsrichtung transportierende Umfangs-Transportvorrichtung (30) angeordnet ist.
2. Einrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Umfangs-Transportvorrichtung aus einem an einer Führungsschiene (27) geführten Transportwagen (30) besteht.
3. Einrichtung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass sich die Führungsschiene (27) nur über den unteren Umfangsbereich des Druckringes (16) erstreckt.
4. Einrichtung nach Anspruch 2 oder 3, dadurch gekennzeichnet, dass die Führungsschiene (27) am Innenumfang des Druckringes ( 16) angeordnet ist.
5. Einrichtung nach einem der Ansprüche 2 bis 4, dadurch gekennzeichnet, dass der Transportwagen (30) mit einem Fahrantrieb (33) mit angetriebenem Ritzel (34) versehen ist, welches im Eingriff steht mit einer am Druckring (16) oder der Führungsschiene (27) angeordneten, vorzugsweise als Triebstockverzahnung ausgebildeten Verzahnung (29).
6. Einrichtung nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, dass sich die Verzahnung (29) und die Führungsschiene (27) vom Sohltiefsten aus nach beiden Seiten über den unteren Umfangsbereich erstrecken.
7. Einrichtung nach einem der Ansprüche 2 bis 6, dadurch gekennzeichnet, dass die Führungsschiene (27) einen Flansch (32) aufweist, auf dessen Mittellinie die Verzahnung (29) angeordnet ist.
8. Einrichtung nach einem der Ansprüche 4 bis 7, dadurch gekennzeichnet, dass der Transportwagen (30) mit einem Querausleger (36) versehen ist, der einen Tübbinggreifer (37) aufweist.
9. Einrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 8, dadurch gekennzeichnet, dass der Druckring (16) in seinem oberen Umfangsbereich eine als Gleit- oder Rollenbahn ausgebildete 1 ubbing-Haltevorrichtung aufweist.
10. Einrichtung nach Anspruch 9, dadurch gekennzeichnet, dass die Tübbing-Haltevorrichtung aus Tragarmen (38) besteht, die in Umfangsrichtung versetzt am Druckring (16) angeordnet sind.
11. Einrichtung nach Anspruch 10, dadurch gekennzeichnet, da-«s d:e Tragarme (38) mit Druckrollen (39) versehen sind.
12. Einrichtung nach Anspruch 10 oder 11, dadurch gekennzeichnet, dass die Tragarme (38) nach innen abklappbar am Druckring (16) gelagert sind.
13. Einrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 12, dadurch gekennzeichnet, dass der im Schildschwanz (12) des Vortriebsschildes (10) liegende Druckring (16) an der Sohle durch eine Verschieberampe (25) abgedeckt ist, die zur Ablage der zu versetzenden Tübbings (26') nach hinten aus dem Schildschwanz (12) herausfahrbar ist.
CH201782A 1981-04-04 1982-04-01 Schildvortriebseinrichtung mit einer tuebbing-versetzvorrichtung. CH656182A5 (de)

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DE19813113648 DE3113648A1 (de) 1981-04-04 1981-04-04 Schildvortriebseinrichtung mit einer tuebbing-versetzvorrichtung

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